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* Ing. Anton Schieler

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Präsident
Institut zur Förderung von Brandschutz und Sicherheit WLFV - IFBS
1010 Wien, Am Hof 9
Alarmanlagen u. Sicherheitssysteme
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Profil

Zur Person

Ing.
Anton
Schieler
Anna und Anton
Wolfgang (1962), Thomas (1967) und Alexandra (1995)
Verheiratet mit Andrea
Wintersport, Reisen

Service

Anton Schieler
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Schieler

Zur Karriere

Zur Karriere von Anton Schieler

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ursprünglich erlernte ich die Berufe Bäcker und Automechaniker, ehe ich mich Ende 1962 entschloß, der Wiener Berufsfeuerwehr beizutreten. 1978 trat ich als Feuerwehroffizier in den fachtechnischen Dienst über. Als Referent war ich zunächst für das Fahr- und Maschinenwesen zuständig, dann für die Aus- und Fortbildung im Wasserdienst, und schließlich wurde ich kreditführender Referent Wasserdienst. Parallel absolvierte ich die Schiffsführerprüfung für Motorschiffe bis 30 Meter sowie das Küstenpatent für den Fahrtbereich 3 und gründete 1980 die Motorbootschule Adria. Zusätzlich war ich ab 1988 als Prüfer bei der Österreichischen Wasserrettung und für das Österreichische Sport- und Turnabzeichen tätig. Ein wichtiger Karriereschritt erfolgte dann im Jahr 1995: Ich wurde Oberbrandrat und Leiter der Brandschutzsektion, Leiter des Katastrophensprengels 2 und Leiter des Katastrophendienstes Hochwasser. Außerdem war ich mit Aufbau und Organisation der EDV-Verwaltung der MA 68, die Berufsfeuerwehr der Stadt Wien, betraut. Im selben Jahr begann ich mit dem Aufbau des Instituts zur Förderung von Brandschutz und Sicherheit im Wiener Landesfeuerwehrverband. Die Idee zum IFBS wurde aus der Not heraus geboren: Seitens der Behörde war Betrieben ab einer bestimmten Größenordnung vorgeschrieben, einen oder mehrere Brandschutz- und Sicherheitsbeauftragte aus den Reihen der Mitarbeiter zu bestimmen und sie diesbezüglich zu schulen. Diese Vorschrift war zwar gut, aber an der Umsetzung haperte es. Damals gab es nur das WIFI, das zweimal pro Jahr Brandschutzkurse veranstaltete. Für das WIFI waren dies artfremde Seminare, und das Interesse war entsprechend gering. Bei den gewerbebehördlichen Überprüfungen der Betriebe, wo auch Vertreter der MA 68 anwesend waren, wurde bemängelt, daß in vielen Firmen häufig unnötige Brandschäden auftreten. Also beriet ich mit einigen Kollegen, wie wir diesen Zustand ändern und verbessern könnten - und so entstand die Idee zum IFBS, einer unabhängigen Einrichtung, wo wir Brandschutzbeauftragten eine umfassende Ausbildung nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik und der Gesetze bieten können. So starteten wir 1995 dieses Projekt ohne Kapital, um zunächst das Interesse abzutesten. Die Idee wurde begeistert aufgenommen - bis heute hat das IFBS über 30.000 Dienstnehmer im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz ausgebildet. Dazu kommen noch Hunderte Atemschutzgeräteträger, Chemieschutzbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte und -vertrauensleute sowie Löschwarte. All diese Ausbildungen betreffen nicht die Feuerwehr, sondern nur Gewerbe und Industrie. Zu Beginn dachte ich, der Markt wäre spätestens nach fünf Jahren gesättigt. Durch die heutige Wirtschaftssituation ist die Personalfluktuation aber sehr hoch, andere Brandschutzbeauftragte gehen in Pension, sodaß immer wieder neuer Bedarf an Ausbildungen herrscht.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Anton Schieler

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Durch die Arbeit des IFBS ist es gelungen, die Zahl der Brände und Explosionen zu verringern. Es ist natürlich unmöglich, Brände gänzlich zu verhindern, aber wird rechtzeitig und fachgerecht eingegriffen, hält sich der Schaden in Grenzen. Dabei geht es nicht nur um den eigentlichen Sachschaden, der ja meist von der Versicherung gedeckt ist, sondern auch um volkswirtschaftliche Einbußen und geschäftliche Folgeschäden, die ein Unternehmen in den Ruin treiben können. Wenn es uns gelingt, solche Katastrophen zu verhindern, Volksvermögen zu erhalten und Menschenleben zu schützen, sehe ich das als Erfolg.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Eine gezielte, fundierte Ausbildung, um von der Materie auch wirklich etwas verstehen. Es nützt mir nichts, wenn ich die rechnerische Formel der Strömungslehre weiß, aber sie nicht praktisch begreife. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist das Erkennen von Chancen - wir machten mit dem IFBS aus der Not eine Tugend, auch wenn die Versicherungen jammern, weil sie jetzt aufgrund der geringeren Schadensfälle nicht mehr so leicht die Prämien erhöhen können. Das ist die Kehrseite der Medaille, aber die Sicherheit hat natürlich Vorrang. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Die Sicherheitsbestimmungen für Gewerbe- und Industriebetriebe werden zu liberal gehandhabt. Heute genügt es, das Gutachten eines x-beliebigen Sachverständigen vorzulegen. Damit ist die Sache erledigt, und die Behörde geht gar nicht mehr vor Ort. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Unsere Mitarbeiter sind erstklassige Fachleute und in technische und legislative Fachausschüsse eingebunden. Wir können daher bestens die Fakten aus den verschiedenen Fachgebieten verknüpfen und aufeinander abstimmen. Wir erarbeiten rechts- und richtlinienkonforme Lösungen für die Projektierung, Errichtung und den Betrieb einer Anlage oder eines Objekts, wobei wir aufgrund unserer Erfahrungen Kosten und Synergien optimieren können. Wir helfen den Kunden bei der Suche nach einer spezifischen, persönlichen Sicherheitslösung. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Jeder Brandschaden ist durch den Verlust von Arbeitsplätzen gekennzeichnet, und Arbeitsplätze sind rar. Wenn wir Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Österreich erhalten wollen, müssen wir mit einem Minimum an Kosten ein Maximum an Sicherheit erreichen. Das sollte uns allen bewußt sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Bei der Berufsfeuerwehr bin ich schon seit zehn Jahren in Pension, und auch aus dem IFBS werde ich mich demnächst zurückziehen. Meine Nachfolge ist derzeit noch nicht geklärt. Ich suche einen bestens ausgebildeten Fachmann, der in allen relevanten Tätigkeitsbereichen des Instituts sattelfest ist, aber gleichzeitig auch wirtschaftliches Denken mitbringt.

Publikationen

Herausgeber der Feuerwehrzeitung Wien.

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