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* Matthias Angerer

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Inhaber
Ost Klub - Matthias Angerer
1040 Wien, Schwarzenbergplatz 10
Gastronom
Abendunterhaltung
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Profil

Zur Person

Matthias
Angerer
18.02.1966
Bregenz
Lieselotte und Georg
Lesen, Schreiben, Wandern

Service

Matthias Angerer
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Angerer

Zur Karriere

Zur Karriere von Matthias Angerer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura begann ich an der Universität Wien mit dem Studium der Rechtswissenschaften. Allerdings kam dann der Zufall ins Spiel, da ich nach dem ersten Studienabschnitt eine Reise nach Mexiko geschenkt bekam, von der ich nicht so schnell zurückkehren sollte. Mir gefiel es in Mexiko nämlich ausnehmend gut, ich brach das Studium in Österreich ab, blieb im Land und studierte dort Spanisch. Zu dieser Zeit kam ich das erste Mal mit dem Medium Film in Berührung. Ich lernte einen Dokumentarfilmer kennen und arbeitete während meines zweijährigen Mexikoaufenthaltes an zwei Dokumentationen mit. 1991 zog mich mein filmisches Interesse nach Los Angeles, wo ich am American Film Institute aufgenommen wurde und erfolgreich Produktion studierte. Eigentlich hatte ich die Absicht, in Amerika zu bleiben, nach Wien kam ich nur in den Sommerferien. Zu dieser Zeit stellte Verleger Kurt Falk gerade seine Tageszeitung täglich alles auf die Beine. Ich erhielt das Angebot, als Journalist mitzuarbeiten. Das reizte mich, und stieg ich in den Printjournalismus ein. Bei Falk war ich dann zwei Jahre Society- und anschließend ein Jahr Auslandsredakteur. Zwischendurch war ich aber wieder einige Zeit in den USA, Mexiko und der Türkei, wo ich weiterhin Dokumentarfilme drehte. Dann startete 1997 der private Fernsehsender Wien1, und ich baute als Mann der ersten Stunde mit Hans Besenböck die Nachrichtenredaktion auf. Nach etwa zwei Jahren wurde Wien1 in ATV umgewandelt, auch dort war ich noch als Nachrichten- und Boulevardredakteur tätig. Als dann die Telekom versuchte, das erste österreichische Internet-TV zu etablieren, wechselte ich zu diesem Projekt und leitete die technische Informationsschiene über IT-Entwicklungen. Dieser Versuch namens Speed-TV fiel allerdings recht kurz aus, weil die Investitionen hoch, das Interesse der User aber sehr gering war. Ich beschloß, den Journalismus an den Nagel zu hängen und absolvierte die Gastronomiekonzessionsprüfung - mit dem Gedanken, eines Tages einen mobilen Imbißstand mit Snacks der anderen Art zu betreiben. Mit dem verdienten Geld wollte ich unabhängig Filme produzieren. Das ist übrigens noch heute mein großes Ziel. Aus dem Imbißstand wurde nichts, denn im Frühjahr 2004 übernahm ich das berühmte Kellerlokal am Schwarzenbergplatz 10, wo früher die erste Wiener Diskothek Atrium und die Konzert-Clubs Papas Tapas und Zugabe beheimatet waren. In 14 Monaten Bauzeit wurden die drei Kellerlokale erstmals in ihrer Geschichte von Grund auf entrümpelt, saniert und komplett renoviert. Die verschiedenen Bereiche des labyrinthartigen Gewölbes wurden zusammengelegt, sodaß eine großflächige und einzigartige Gast- und Veranstaltungsstätte entstand, die im Dezember 2004 unter dem neuen Namen OST klub den Vorbetrieb aufnahm und im Herbst 2005 offiziell eröffnet wurde.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Matthias Angerer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich mit meinem Schaffen innere Zufriedenheit erlange, sehe ich das als Erfolg. Hat mich mein Werk und meine Arbeit nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern vor allem in der persönlichen Entwicklung weitergebracht, war ich erfolgreich.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Als ich das Lokal übernahm, war es ein vollkommen heruntergekommenes Loch - anders kann man es leider nicht sagen. Nach der aufwendigen Renovierung hat sich die Idee des OST klubs in relativ kurzer Zeit etabliert und wurde von den Leuten hervorragend angenommen. Ich glaube, hier kann man schon von Erfolg sprechen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Entgegen der Meinung vieler anderer war ich der Ansicht, daß man an dieser quasi historischen Stätte etwas völlig Neues aufziehen muß und nicht versuchen soll, an den längst verblaßten Ruhm von Atrium oder Papas Tapas anzuknüpfen. Wien war und ist aufgrund seiner Lage und Geschichte ein wichtiges Tor zwischen Ost und West - so entstand die Idee zum OST klub. Außerdem war ich als Journalist früher öfter in osteuropäischen Ländern unterwegs und hatte dort viele prägende Erlebnisse und Begegnungen mit faszinierenden Menschen. Der Erfolg des Lokals beruht auf seinem einzigartigen Konzept: Mit einem attraktiven und originellen Veranstaltungsprogramm und kulinarischen Spezialitäten aus Küche und Keller gewährt das OST Einblicke in die vielfältigen Kulturlandschaften Osteuropas, Rußlands und des Balkans. Es war ein riskantes Unterfangen, aber ich glaubte an die Idee und an diese Marktlücke. Ich betreibe diesen Club aber nicht, um möglichst viel Geld zu verdienen. In diesem Fall hätte ich wahrscheinlich eine Disco eröffnen müssen. Mir geht es um den Spaß, die Freude und das Interesse am östlichen Lebensgefühl.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Auch andere Konzertlokale und Klubs setzen inzwischen immer stärker auf östliche Musik und Lebensart. Wir waren mit dem OST klub der Auslöser dieses Trends - und die Imitationen bestätigen das Original. Der aufkeimende Mitbewerb irritiert mich aber nicht, denn je populärer die ganze Sache wird, desto besser ist das auch für uns.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die schönste Anerkennung für mich ist es, wenn die Musiker nach Konzerten bei uns glücklich sind. Das erlebe ich laufend. Die Akustik, die Stimmung und das Publikum im OST sind einfach einzigartig. Allein mit den Zugaben bei unseren Konzerten könnten wir ganze Programme füllen. Das sind wunderbare Erlebnisse und eine tolle Anerkennung.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Alleine könnte ich mit einem Club, der bis zu 1.000 Menschen faßt, natürlich niemals erfolgreich sein. Meine Mitarbeiter, zum Großteil alte und neue Freunde, tragen mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung ganz wesentlich zum Erfolg bei. Drei Viertel von ihnen stammen übrigens aus ehemaligen Sowjetländern. Ich kann nur mit Menschen arbeiten, mit denen ich mich auch privat gut verstehe.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Es ist mir wichtig, daß wir uns in einem freundschaftlichen, menschlichen Arbeitsumfeld bewegen. Ich spiele mich nicht als Big Boß auf, sondern höre auf Anregungen und Kritik der Mitarbeiter. Bei regelmäßigen Meetings sprechen wir alle anstehenden Probleme.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Neben den bereits erwähnten Vorzügen und dem innovativen Konzept läßt das Lokal aufgrund seiner räumlichen Aufteilung eine Vielzahl von Veranstaltungen zu - von Kinovorführungen über private Feiern bis hin zu zwei gleichzeitigen Live-Konzerten. Auch die Art der Musik ist durch ihre Ausrichtung in Richtung Osteuropa und Balkan einzigartig und stimmungsvoll, es wird auch immer getanzt. Trotz der Größe ist die Atmosphäre im OST immer familiär, gemütlich und lebendig.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ob als Filmemacher, Journalist oder Lokalbesitzer - ich ziehe keinen Trennstrich zwischen Beruf und Privatleben. Ich sehe mein Leben als Ganzes und ich käme nicht auf die Idee, es als Arbeit zu bezeichnen, wenn ich ein Drehbuch schreibe. Natürlich gönne ich mir zwischendurch Auszeiten und entspanne mich gerne beim Wandern. Aber auch dabei denke ich über neue Ideen nach.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
In puncto Beruf kann ich nur raten, daß jeder seinen Neigungen nachgehen soll. Wer nur aufgrund der besseren Verdienstmöglichkeiten Wirtschaft studiert, in Wirklichkeit aber viel lieber an Autos herumschrauben würde, wird auf Dauer nicht glücklich sein. Ist man nicht mit Herz und Seele bei der Sache, wird man sich ewig plagen.
Ihr Lebensmotto?
Ich gehe auf die Menschen freundlich und mit einem Lächeln zu.

Publikationen

- Drehbücher und Texte für Dokumentarfilme und Reportagen
- ca. 100 Fernsehbeiträge

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