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* Mag. Sandra Velásquez

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Inhaberin
Praxis Safe Place Döbling
A-1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 6/7
Klinische und Gesundheitspsychologin
Unternehmensberater
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Profil

Zur Person

Mag.
Sandra
Velásquez
18.11.1966
Matagalpa / Nicaragua
Dr. Francisco und Esther
Elena (1994) und Cristina (1997)
Singen, Malen, Komponieren, Dichten

Service

Sandra Velásquez
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Velásquez

Zur Karriere

Zur Karriere von Sandra Velásquez

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Tod meines Vaters kam ich mit zehn Jahren nach Mexiko, wo ich später mittels eines Leistungsstipendiums studieren konnte. Ich engagierte mich in der Studentenverbindung AIESE (Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques), weil ich erkannt hatte, wie wichtig es ist, über ein Netzwerk zu verfügen. 1988 kam ich nach Wien und meldete mich im Österreichischen Lateinamerika-Institut (LAI), weil ich hier meine letzten Prüfungen absolvieren und anschließend eigentlich wieder zurückgehen wollte. Meine Diplomarbeit schrieb ich über die Unterschiede im Management und im Führungsstil zwischen Mexiko und Österreich. Ich absolvierte meine Prüfungen noch mit Wörterbuch, doch lebte mich rasch ein. Nach Abschluß des Studiums wurde ich bei Procter & Gamble aufgenommen, wo ich eine harte, aber gute Schule durchmachte. Da ich kein Globalisierungsfan bin, wechselte ich zu einem Schweizer Konzern, wo ich mich mit Marketing und Qualitätssicherung beschäftigte. Während der ersten Kinderpause fand ich zu meiner alten Liebe, der klinischen Psychologie, zurück. In Mexiko hatte ich auf diesem Gebiet ja schon viel Erfahrung gesammelt. Ich betrieb nun auch Marktforschung und wurde in der UNO-Atombehörde (IAEO) aufgenommen. Als ich merkte, daß diese sehr hierarchisch organisiert ist und ich hier meine Ideen wohl nicht ausleben werde können, verließ ich die IAEO wieder. 1998 begann ich in der Erwachsenenbildung zu arbeiten, dann erhielt ich ein Angebot von Honeywell Bull, wo ich in der Abteilung für Human Resources tätig war. Ich bewegte mich immer mehr in Richtung Selbständigkeit und betrieb private Forschung in den Bereichen Kommunikation und Konfliktmanagement. So kam ich auf mein großes Thema der Vergebung, denn ich bemerkte, daß es im Konfliktbereich eine gewisse Grenze gibt. Vergeben hat etwas mit persönlicher Freiheit zu tun und kann nicht erzwungen werden. Es ist wichtig, ein Rückgrat, eine philosophische Basis, eine solide spirituelle Haltung zu haben oder diese anzustreben. Vergebung ist eine Machthandlung, Loslassen ist eine Machthandlung, man steht über den Dingen. Es gibt kaum Vergebungsforschung, doch das ist es, womit ich mich beschäftige. Über einen Zufall kam ich zu einer Anstellung bei der BBG Bundesbeschaffung GmbH: Man suchte einen Einkäufer, aber ich bin Psychologin. Ich ging dennoch hin und war sehr entspannt. Ich bekam den Job, und es war eine sehr interessante Zeit, die mir sehr wichtige Erfahrungen brachte. Dann kam ein Anruf von einer Freundin, ob ich bei der österreichischen Sendung Supernanny mitmachen möchte. Es war keine leichte Entscheidung, weil die deutsche Sendung sehr stark kritisiert wurde. Aber Erziehung ist ein grundsätzliches Thema, und durch das Fernsehen kam die Möglichkeit, eine Auseinandersetzung mit Erziehungsthemen zugänglicher für mehr Menschen in der Gesellschaft zu machen. Mein Ziel und meine Hypothese war, daß durch Sendungen wie die Supernanny die Hemmschwelle, Beratung zu suchen, wenn es zu Problemen in der Familie kommt, in der Bevölkerung sinken würde. Die Universität Wien führte danach eine Studie durch, die meine Vermutungen bestätigte. Hier konnte ich meine Ideen ausleben; alle Übungen meiner Sendungen stammen von mir. Als die Sendung vorbei war, rief mich ein staatliches Organ an, mit dem Angebot, diese Methode im Rahmen eines Pilotprojekts zu implementieren. Das war natürlich etwas Besonderes, denn es ist nicht üblich, daß man von einer Reality-Show in eine Institution geholt wird. Wir befinden uns momentan in der Pilotphase - es würde mich sehr freuen, wenn andere von den Erfahrungen, die ich mit der Supernanny-Methode gemacht habe, auch profitieren. Es handelt sich um eine aufsuchende, intensive, reflexive Art, die Familienberatung bzw. das Elterntraining anzugehen. Neben der Praxis halte ich Seminare und verfasse Seminarkonzepte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Sandra Velásquez

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, die Einzigartigkeit jedes Menschen ausleben zu können. Man muß wissen und annehmen, wer man ist, und dies dann anwenden. Kreativität ist der bewußte Umgang mit der Einzigartigkeit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich auf einem Weg, der niemals endet; der Erfolg ist der Weg. Man weiß ja nicht, was morgen kommt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Es sind mehrere Komponenten, die für meinen Erfolg entscheidend waren. Ich komme aus einer Familie, in der solide Prinzipien sehr viel galten: Wahrheit, Glaube, Christentum und - im Sinne Viktor Frankls - der Glaube, daß alles, was passiert, einen Sinn hat.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Nein, ich glaube sogar, daß es ein Vorteil ist, eine Frau zu sein. Frauen gehen intuitiver vor als Männer und haben vielleicht etwas mehr Narrenfreiheit.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich in Mexiko kurz vor meinem Abschluß stand, entschloß ich mich, nach Europa zu gehen. Das war ein großes Risiko, und alle rieten mir von meinem Entschluß ab, da mir nur noch vier Prüfungen fehlten. Doch meine Entscheidung, nach Österreich zu gehen, war die richtige. Ich schloß mein Studium hier ab, und meine Kinder wachsen transkulturell auf, was ich als großen Vorteil sehe.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mich haben einige Menschen sehr geprägt. Ich besuchte eine Lassalle-Schule, wo ich von einem Professor - ein sehr tiefdenkender Mensch - stark beeinflußt wurde. Auch mein Großvater hatte einen großen Einfluß auf mich. Er war ein einzigartiger Mensch, da er in einem erzkatholischen Land Buddhist war. Ich verbrachte viele Stunden mit ihm.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ich vermisse in unseren Psychologengremien eine gewisse Solidarität, auch gibt es noch kein klares Berufsbild. Wir sind eine Grundwissenschaft, aber das ist noch nicht ins allgemeine Bewußtsein eingedrungen. Es fehlen auch Visionen, und wir haben vielleicht die holistische Sicht auf die Dinge nicht genug beachtet.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich bezeichne mich als sehr kreativ und improvisationsfähig. Ich habe noch nie eine Situation erlebt, in der ich sagte, da könne man nichts machen. Ich kann mich auf mich verlassen, mit der Stütze auf den Glauben.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich muß mit meiner Zeit sehr bewußt umgehen. Das hat auch den Kindern gut getan, weil die gemeinsame Zeit dadurch eine größere Wertigkeit gewonnen hat. Ich habe mein Büro zu Hause, und das macht mich flexibel. Ich kann meine Kinder empfangen, wenn sie von der Schule kommen, wir essen gemeinsam und kommen während des Tages zu Gesprächen über das, was gerade passiert oder uns bewegt. Banales und Wichtiges haben einen Platz. Es ist eine echte Herausforderung, aber es geht.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte mein Buch fertigstellen, und langfristig ist es ein Ziel, mehr zu forschen und einen größeren Aktionsradius zu haben, vielleicht mit einer Institution im Bereich Elternbildung und Erziehung zusammenzuarbeiten. Ich möchte auch in der Wirtschaft weiter psychologisch tätig sein und begreifbar machen, daß ein Betrieb nur dann fortbestehen kann, wenn bestimmte Werte gelebt werden und die Beziehungen funktionieren. Es gibt ja auch in der Wirtschaft eine Ethik.

Publikationen

Fachartikel

Ehrungen

- Beste Studentin des Bundeslandes
- Diplomarbeit mit Auszeichnung

Mitgliedschaften

- Greenpeace
- Johanniter

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