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* OMedR. Dr. med. Gerhard Schreckenbach

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Chefarzt Krankenhaus Borna i. R
Chirurg
Fachärzte für Chirurgie
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Profil

Zur Person

OMedR. Dr. med.
Gerhard
Schreckenbach
03.06.1918
Dresden
Arthur und Johanna
Petra (1945)
Verwitwet von Christa
Fotografieren, Lesen (Klassik, Biografien)

Service

Gerhard Schreckenbach
Werbung

Schreckenbach

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerhard Schreckenbach

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte die Volksschule und das König-Georg-Gymnasium in Dresden-Johannstadt. Kurz nach dem Abitur wurde ich zum Reichsarbeitsdienst in Oberbayern verpflichtet, gefolgt vom Wehrdienst. Die Versetzung ins Standortlazarett Dresden war der Beginn meiner medizinischen Ausbildung. Ab 1939 studierte ich Medizin an der Universität Leipzig, wurde jedoch bei Kriegsbeginn eingezogen. Ich diente als Sanitätsunteroffizier und Bataillonsarztschreiber. 1940 setzte ich mein Studium fort, war bereits in dieser Zeit als Hilfsassistent in der Pathologie tätig und promovierte 1944 zum Dr. med. Nachdem ich das Staatsexamen abgelegt hatte, war ich im Reservelazarett Zittau kriegschirurgisch tätig und wurde Ende 1944 zur Ostfront abgestellt. Ich erlebte die Härten der letzten Kämpfe, die Rückzüge und die Kapitulation, geriet in Kriegsgefangenschaft und war als Arzt in Gefangenenlagern tätig. Diese Zeit prägte mich. Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft 1946 war ich in Oppach und Bautzen in der Chirurgischen bzw. der Gynäkologischen Abteilung tätig, arbeitete ab 1948 in der Kinderchirurgie der Leipziger Kinderklinik und wechselte 1950 an das Klinikum St. Georg in Leipzig, wo ich meine Fachausbildung zum Allgemeinchirurgen abschloß. 1958 wurde ich ans Kreiskrankenhaus Borna berufen und übernahm dort als Chefarzt die Chirurgische Abteilung. 27 Jahre war ich in dieser Position tätig und baute das Krankenhaus wesentlich mit auf. Nach meiner Pensionierung 1985 war ich weiterhin bis 1990 einmal wöchentlich in der Poliklinik tätig, bis 1998 engagierte ich mich darüber hinaus im Suchtarbeitskreis.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerhard Schreckenbach

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist dann gegeben, wenn der Aufwand im richtigen Verhältnis zum Ergebnis steht. Für mich als Arzt bedeutet dies, daß ich dem Patienten helfen kann - helfen in jeder Hinsicht, nicht nur in Bezug auf Heilung, sondern auch, ihm bei schwerem Leiden bis zum Ende beistehen zu können.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Für meinen Erfolg ausschlaggebend waren meine Erziehung und mein Gewissen, geprägt durch die humanistische Ausbildung, die ich erfuhr.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als erfolgreich empfand ich mich bereits während des Studiums. Das, was von mir erwartet wurde, erfaßte ich schnell und konnte ich meistern. Meine Professoren schätzten mich, weshalb ich das zehnte Semester bereits als Hilfsassistent in der Pathologie verbringen durfte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Nach der Gefangennahme im Krieg fragte man mich unter mißlichen Umständen, ob ich als Arzt arbeiten wolle. Ich bejahte dies und wurde so im Großgefangenenlager Trebbin bei Berlin medizinischer Lagerarzt für 30.000 Gefangene. Das war eine gute Entscheidung - für die Menschen dort und für mich. Diese schwierige Zeit in russischer Gefangenschaft prägte mich sehr.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Vor allem Prof. Heller vom Klinikum St. Georg in Leipzig prägte mich. Er animierte mich, zu ihm an diese Klinik zu wechseln, die führend in der Lungenchirurgie in ganz Deutschland war, international beachtet und anerkannt. Dies war für mich eine fantastische Schule.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die Dankbarkeit meiner Patienten ist mir bis heute wichtiger als irgendwelche Medaillen. Da gab es schon auch sehr spektakuläre Erfolge, wie zum Beispiel die sehr erfolgreiche Behandlung eines Wundstarrkrampfes in Borna mit primitiven Mitteln. Wir lähmten den Patienten völlig mit Curare, einem indianischen Pfeilgift, und mußten ihn dann rund um die Uhr beatmen - ohne moderne Beatmungstechnik.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich glaube, ich werde von allen positiv gesehen. Ich habe noch nie erlebt, daß mich jemand anklagt.Wie vereinbarten Sie Beruf und Privatleben? Die Vereinbarkeit dieser beiden Bereiche war immer schwierig. Eigentlich hatte ich nur im Urlaub ein richtiges Privatleben mit Frau und Tochter. Ich war immer sehr an die Kliniken gebunden und hatte auch zahlreiche Nachtdienste, sowohl am Klinikum St. Georg als auch in Borna.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man darf nicht primär auf das Geld schauen. Geld ist wichtig, aber das Erfolgserlebnis ist höher zu bewerten als Materielles.
Ihr Lebensmotto?
Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen. (Goethe, Faust II)

Publikationen

Publikationen zu chirurgischen Themen in Fachzeitschriften.

Ehrungen

Verdienter Arzt des Volkes, Obermedizinalrat.

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (1955), Förderkreis Westsächsisches Sinfonieorchester.

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