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* Dipl.-Ing. Klaus Martin Meier

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Technischer Direktor
Lafarge Perlmooser GmbH
1061 Wien, Gumpendorfer Straße 19-21
Baustoffe u. -material
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Klaus Martin
Meier
25.03.1957
Siegen / Deutschland
Anna-Elisabeth und Erich
Verheiratet mit Marina
Harley-Davidson, Klassische Musik

Service

Klaus Martin Meier
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Meier

Zur Karriere

Zur Karriere von Klaus Martin Meier

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ursprünglich interessierte ich mich für ein Journalistik- und Publizistikstudium, kam aber nach einem Schnupperkurs zu dem Schluß, daß die Erfolgsaussichten für eine Karriere als Journalist relativ gering sind - sofern man sich nicht damit begnügt, über Kleingartenvereine und Feuerwehrfeste zu berichten. Im letzten Schuljahr am neusprachlichen Gymnasium führte uns dann eine Exkursion zu einem benachbarten, großen Stahlwerk, was mich schlicht und ergreifend faszinierte. Diese große Spannbreite von einfacher, schweißtreibender Arbeit bis hin zu komplexen Untersuchungsmethoden an Produkten interessierte mich sehr. Daher entschied ich mich für ein Studium an der Technischen Universität Clausthal, was für mich als neusprachlich orientierten Abiturienten absolut kein Zuckerschlecken war. Während des Studiums arbeitete ich immer wieder in der Industrie und im Handel, was eine lehrreiche Erfahrung darstellte. So bekam ich schon mit Anfang zwanzig die Gelegenheit, mich bei einem Tankstellenbetrieb um Mitarbeiter zu kümmern. Nach erfolgreichem Abschluß des Studiums begann ich in besagtem Stahlwerk, damals noch Krupp, als Assistent im Produktionsbetrieb zu arbeiten. Viereinhalb Jahre später wechselte ich als Betriebsleiter zu einem Konkurrenzbetrieb, der auf bestimmte Fertigungen spezialisiert war. Das interessierte mich, außerdem verfügte ich über einen größeren Verantwortungsbereich. Dort führte ich recht erfolgreich neue Produktlinien ein, aber nach zweieinhalb Jahren sah ich die Zeit gekommen, mich wieder zu verändern. Schließlich wurde ich von einem Headhunter angesprochen, ob ich Interesse hätte, in einem artfremden Unternehmen der Schwerindustrie zu arbeiten. So kam ich 1993 zur Firma Lafarge, wo ich in der Nähe von Karlsruhe als Produktionsleiter anfing. Als „Außenseiter“ in einer altehrwürdigen Industrie brachte ich es binnen 18 Monaten zum Werksleiter. Dabei war es sicher hilfreich, daß ich bestimmte Methoden, die ich aus einem wesentlich größeren Unternehmen kannte, modifizierte und in dem damals noch familiär geführten Betrieb Lafarge einsetzte. Das brachte mir als „Fachfremden“ relativ rasch das Vertrauen der Mitarbeiter. Als Werksleiter führte ich dann mit einem kleinen Team eine Modernisierung des Werks durch. Wir schafften es, bei laufendem Produktionsbetrieb das Werk über zwei Jahre substantiell umzubauen. Danach wollte ich eine neue Herausforderung im Ausland, am liebsten in den USA, annehmen, und 1998 entsprach die Firmenleitung meinem Wunsch. Dieser Wechsel war ein großer Umbruch, auch weil ich in Amerika als sogenannter Program Manager eine völlig andere Rolle zu erfüllen hatte. Im Jahr 2004 kam ich schließlich nach Österreich zur Lafarge Perlmooser GmbH, wo ich nun als Technischer Direktor tätig bin.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Klaus Martin Meier

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn es mir gelingt, für meine Mitarbeiter und mich immer wieder ein Gefühl der Zufriedenheit zu schaffen, sehe ich das als Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich konnte in den Unternehmen, in denen ich tätig war, immer wieder Impulse für Veränderungen setzen. Es ist mir stets gelungen, ein Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitern aufzubauen und die Ziele gemeinsam umzusetzen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich bin in der Lage, komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zu erkennen und diese dann zu einfachen Themen herunterzubrechen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Indem ich mich privat völlig anderen Dingen, die gar nichts mit meinem Beruf zu tun haben, widme. Ich bin zum Beispiel leidenschaftlicher Motorradfahrer - und wenn ich am Wochenende mit meiner Frau unterwegs bin, kann ich abschalten und Kraft tanken. Im Job bin ich sehr zielorientiert, strukturiert und auf die anstehenden Aufgaben fokussiert.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich in einer für mich völlig neuen Branche in kürzester Zeit zum Werksleiter ernannt wurde.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Meist in Situationen, in denen sich kein anderer getraut hat. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? In unserem Unternehmen ist es wohl eher Originalität - wir gehen an unsere Vorhaben unter einem völlig anderen Blickwinkel heran, als es die meisten anderen Firmen tun würden. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein erster Chef in der Zementindustrie prägte mich, weil er mir sehr klar den Respekt vor dem Firmeneigentum beibrachte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die Anerkennung drückt sich dadurch aus, daß mir immer wieder interessante Aufgaben und Herausforderungen, auch im Ausland, angeboten werden. Dieses Vertrauen in meine Fähigkeiten erachte ich als tolle Anerkennung. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Unsere Industrie ist wie kaum eine andere davon abhängig, Brennstoffe zur Erzeugung des Produktes einzusetzen. Durch diesen Prozeß entstehen große Mengen an CO2. Dieser Ausstoß wird in den nächsten Jahren immer weiter limitiert, und dadurch entstehen - bezogen auf den Umsatz - enorme Kosten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich hatte bis jetzt das Glück, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die meine eigenen Defizite ausgleichen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich habe sehr unterschiedliche Mitarbeiter, sowohl junge, unerfahrene als auch solche mit langjähriger Erfahrung in diesem Geschäft. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Methoden der Motivation. Einen älteren, erfahrenen Mitarbeiter motiviere ich beispielsweise, indem ich ihm immer wieder Aufgaben in Fachgebieten übertrage, die neu für ihn sind. Auch einen jungen Mitarbeiter führe ich schrittweise an neue Herausforderungen heran, habe aber gleichzeitig meine Tür immer offen, falls etwas zu entgleisen droht.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Als Querdenker und Manager, der sich auf einige wenige Prioritäten fokussiert. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? In Österreich ist es die ausgezeichnete Produktpalette - wir bieten Produkte für die Baustoffindustrie, die nach meiner Kenntnis kein anderer Hersteller als Vollsortimenter anbieten kann. Problemlösungen rund um den Beton sind unsere Stärke, wobei natürlich auch die technische Kompetenz unserer Mitarbeiter eine wesentliche Rolle spielt. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich bin an den technischen und organisatorischen Entwicklungen der Mitbewerber interessiert, halte meine Karten aber bedeckt. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Es gibt in unserem Unternehmen eine ganze Reihe von Fortbildungsangeboten. Dafür wende ich etwa ein bis zwei Wochen pro Jahr auf. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich rate dazu, möglichst viele und gute Herausforderungen zu suchen, am besten in unterschiedlichen Ländern, und dabei seine Neugier zu behalten.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Im Rahmen meiner persönlichen Lebensplanung werde ich voraussichtlich noch bis 2009 in Österreich bleiben. Danach würde ich gerne neue Aufgaben im Ausland annehmen, vorzugsweise in den USA oder Kanada, aber auch Südafrika oder Südamerika könnte ich mir vorstellen.

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