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* Cesare Colona

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Inhaber
Cesare Colona Musikmanagement-International Musiktheater-Konzert-Gala-TV
13187 Berlin, Kavalierstraße 19c
Opernsänger, Musikmanager und Gesangspädagoge
Kulturmanagement
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Profil

Zur Person

Cesare
Colona
20.07.1938
Innsbruck
Sport, Natur, Verehrung Maria Callas

Service

Cesare Colona
Werbung

Colona

Zur Karriere

Zur Karriere von Cesare Colona

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mit fünf Jahren habe ich in der Kirche in Eben am Achensee mit wahrer Begeisterung gesungen. Nach Kriegsende und Evakuierung kam ich mit meinen Eltern zurück nach Innsbruck und besuchte dort die Volksschule. Bereits mit sechs Jahren fiel meiner damaligen Musiklehrerin Sophie Grabner meine, für einen Jungen ungewöhnliche, Sopranstimme auf, sodaß sie mich zum Vorsingen zu den Wiltener Sängerknaben schickte. Der damalige Leiter der Sängerknaben, Prof. Norbert Gerhold, schrieb später in seinen Erinnerungen, daß ich der musikalischste Sängerknabe mit einer herrlichen Sopranstimme war, der das dreigestrichene C mit traumwandlerischer Sicherheit sang. In Wien gewann ich 1948 mit den Sängerknaben meinen ersten Gesangswettbewerb. Ein dänischer Kohlenhändler hörte die Wiltener Sängerknaben und holte sie nach Kopenhagen, wo ich dann 1950 meine erste Schallplatte aufnahm. In Dänemark hörte mich bei einem Konzert in Odensee ein bekannter Musikmanager namens I.C. Clausen, der mich fortan förderte. Nach der Dänemark-Tournee bekam ich am Innsbrucker Konservatorium ein Stipendium und wurde von Kammersängerin Melitta Amerling ausgebildet. Frau Amerling war eine bekannte Wagner-Sängerin. Sie legte mit ihrer perfekten Technik den Grundstein für mein ganzes sängerisches Leben. Als Österreichs berühmtestes Wunderkind schickte mich Herr Clausen auf eine Welttournee von der Ostküste der USA nach Alexandria, Beirut, Teheran und in viele andere Auftrittsorte. Ich beendete meine zweijährige Tournee mit 14 Jahren in meinem Heimatort Innsbruck als Gretel in der Oper Hänsel und Gretel. Damals schrieb die Presse von sensationellem Singen und einem nicht allzu oft anzutreffendem schauspielerischen Vermögen. Allerdings sprach man auch darüber, daß ein leichter Schleier auf der Stimme das unaufschiebbare Ereignis des Stimmübergangs (Pubertät) bereits ankündigte. Nach meinem Hauptschulabschluß 1952 begann ich auf Wunsch meines Vaters, der sich für meinen Gesang nie besonders interessierte, eine Ausbildung im Hotelgewerbe. Doch schon während dieser Ausbildung hospitierte ich am Tiroler Landestheater in Innsbruck, wo ich im Extrachor und Extraballett mitwirkte. Ich habe dort den Theaterbetrieb von der Pike auf erlernt. Nach Abschluß der Hotelfachschule begann ich mein Gesangsstudium bei Prof. Gerty Sperlich, der damaligen Primadonna des Theaters, und fuhr so oft ich konnte nach Rom, um mit dem berühmten Luiggi Ricci zu arbeiten. Dort arbeiteten viele Weltstars, wie Gobbi, Price, Milanov, selbst die Lehrerin der Callas, die Hidalgo. Die Presse bezeichnete mich als Sänger, Tänzer und Schauspieler, eben als wahres Multitalent. Man schrieb über meine starke Bühnenausstrahlung, meinen großen Stimmumfang, der wahrscheinlich auch die Metropolitan Opera ohne weiteres ausgefüllt hätte. Zitate, wie: er kam, sang und siegte waren in der Tagespresse zu lesen. So sang ich bereits mit 22 Jahren in Linz/Österreich meinen ersten Renato in Un ballo in maschera von Guiseppe Verdi mit Deutschlands berühmtestem Tenor Helge Roswaenge als Ricardo. Von meinen Partnern auf der Opernbühne nenne ich mit besonderer Freude Barbara Daniels, Edith Lang, Horst Wilhelm und die leider viel zu früh verstorbene Dorothea Weiß, um nur einige zu erwähnen. So sang ich als einer der jüngsten Opersänger auf vielen Bühnen Europas Paraderollen wie Scarpia, Germot, Marquis Posa (Zitat der Presse: Überall dort, wo man die Hauptrollen so wie bei dieser Aufführung besetzte, müsste man Verdi korrigieren und diese seine Oper statt 'Don Carlos' vielmehr 'Rodrigo Marquis von Posa' nennen), Carlos V (Ernani), Graf Luna, Jago, die vier Bösewichte in Hoffmanns Erzählungen, Danilo in die Lustigen Witwe u.v.a. Ich sang bei den Wiener Festwochen sowie beim Luzerner Festival, beherrschte 20 Opernpartien in fünf Sprachen und wurde besonders als Don Giovanni gefeiert. Über die Operette kam ich zur Show. In diesem Metier habe ich nach Überwindung einer langjährigen Krankheit ein neues Zuhause gefunden. Ich gastierte in Paris, sang in Stuttgart Hello Vegas und ging mit Paris Montparnasse auf Tournee in die Schweiz. Ich begeisterte das Publikum im Deutschen Theater in München in Carneval do Brasil, wo ich in Originalsprache südamerikanische Songs präsentierte. Meine Liebe gehört auch der Boulevard-Komödie. Ich trat als Titto Merelli in der Farce Othello darf nicht platzen in der Düsseldorfer Komödie auf, wo ich in dem Intendanten Alfons Höckmann einen wunderbaren Regisseur hatte, und stand 1997 als Romeo der Kasseler Komödie in Es war die Lerche von Ephraim Kishon auf der Bühne. Hier konnte ich mein ganzes Talent einbringen, auch in den effektvollen Liedern dieses köstlichen Stückes. Nach meinem großen Erfolg im Kleinen Theater im Park von Bonn-Bad Godesberg als Vetter aus Dingsda unter der Regie des hervorragenden Dieter Bachmann drehte ich erstmals einen Kurzfilm, Love, in dem ich die Hauptrolle spielte. Mein Partner war der berühmte Lou Castel. Für diesen Film bekamen Patrick Orth und Henrike Goetz sowie die Darsteller von Staatsminister Naumann den Deutschen Kurzfilmpreis 2000 in Gold. Seit 1995 lebe ich in Berlin und habe hier 2005 eine Gastspieldirektion gegründet. Ich gebe Gesangsunterricht und biete jungen Künstlern mit meiner Gastspieldirektion einen Einstieg in die künstlerische Laufbahn.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Cesare Colona

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist wichtig als Bestätigung durch das Publikum. Ich bin ein gläubiger Mensch und dankbar für mein Talent. Ich bedanke mich bei der Schöpfung, indem ich den Menschen Freude bereite. Das ist für mich Erfolg.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich wollte ein Weltstar werden und wäre es auch geworden, wenn ich nicht 1978 eine schwere Krankheit (Schwermetallvergiftung) erlitten hätte.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich war ein Typ, den es damals auf den Opernbühnen nicht so oft gab. Ich sah eher wie ein Filmschauspieler aus, und es war zusammen mit meiner Stimme für mich leichter, das Publikum zu erobern, als für andere Opernsänger.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Mein Glaube gibt mir viel Kraft, außerdem bin ich ein sehr disziplinierter Mensch. Wenn ich in einer Woche drei Gastspiele in verschiedenen Städten hatte, schonte ich meine Stimme, indem ich den ganzen Tag nicht sprach. Ein Sänger muß bereit sein, Opfer zu bringen.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühlte mich schon als Kind erfolgreich, als ich mit zwölf Jahren auf Welttournee gehen durfte. Der Jubel des Publikums gab mir das Gefühl, erfolgreich zu sein.

In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als Opernsänger kann man sich das Repertoire nur im festen Engagement erarbeiten. Ich bin später das Risiko eingegangen und habe, als ich genug Rollen erarbeitet hatte, nur noch gastiert. Diese Entscheidung war richtig für mich.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Originalität, ja - Imitation, nein.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja, ich hatte Mäzene, die mich gefördert haben, und es gab Dirigenten, wie Leopold Hager, Guiseppe Patane und Joseph Keilbert, die für meine Entwicklung wichtig waren.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Sehr viel Anerkennung erfuhr ich durch die deutschen Medien und den Deutschen Kurzfilmpreis 2000 in Gold für den Film Love.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die jungen Sänger/innen werden oft verheizt. Sie müssen zu früh schwere Partituren singen und können sich nicht kontinuierlich entwickeln.
Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Der Konkurrenzkampf auf der Bühne ist groß, jeder will natürlich den meisten Erfolg. Für mich war es immer wichtig, mit guten Sängern auf der Bühne zu stehen. Da fällt mir Walter Geisler ein, mit dem ich meinen ersten Jago singen durfte. Es ist so, ein guter Kollege hebt dich, ein schlechter zieht dich runter. Für mich war es wichtig, mit guten Leuten zu singen, da gibt es auch weniger Konkurrenzverhalten.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man muß sich ein Ziel setzen und mit einer gesunden Besessenheit an dessen Verwirklichung arbeiten. Ein Sänger braucht viel Disziplin und muß bereit sein, für seinen Beruf Opfer zu bringen. Man muß fleißig sein und sollte auf die sogenannte Spaßgesellschaft wenigstens zeitweise verzichten können. So kommt man den eigenen Zielen schneller näher und kann erfolgreicher agieren.

Ihr Lebensmotto?
Ich halte es mit Alfredo Kraus: Man soll keine größeren Schritte machen, als die Beine lang sind.

Publikationen

Diverse Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.

Ehrungen

Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für den Film Love (2000).

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