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* Martin Hafner

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Finanzdirektor, Geschäftsführer
Kühne + Nagel GmbH
1110 Wien, Warneckestraße 10
Transport und Verkehr
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Profil

Zur Person

Martin
Hafner
21.09.1965
Oberpullendorf
Albert und Erna
Yannick-Noah (2000)
Verheiratet mit Gabriela Beck-Hafner
Familie, Lesen, Laufen, Radfahren, früherer aktiver Fußballer (Kreisliga Burgenland, SC Dörfl)
Finanzvorstand der Kühne + Nagel Speditions AG

Service

Martin Hafner
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Hafner

Zur Karriere

Zur Karriere von Martin Hafner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte das Gymnasium in Oberpullendorf und schloß es 1984 mit der Matura ab. Nach Ableistung des Präsenzdienstes absolvierte ich ein eineinhalbjähriges Wirtschaftsseminar am WIFI Wien. Diese Ausbildung wurde in Form eines Kollegs sehr ähnlich einer Schule abgehalten, und ich stellte fest, daß meine Interessen im kaufmännischen Bereich liegen. Ich beendete das Wirtschaftsseminar mit dem erfolgreichen Ablegen einer kommissionellen Prüfung. Die damalige Personalchefin von Kühne + Nagel war Vortragende am WIFI Wien, ich wurde ihr empfohlen und so quasi von der Schulbank weg engagiert. Kühne + Nagel suchte damals einen künftigen Leiter der Buchhaltung, und als einer der Besten des Kurses erhielt ich die Stelle. Im Februar 1987 trat ich in das Unternehmen ein und lernte im ersten halben Jahr zunächst das Speditionswesen kennen, ehe ich Anfang 1988 tatsächlich zum Leiter der Buchhaltung mit zwölf Mitarbeitern befördert wurde. In dieser Position war ich lange Zeit tätig, absolvierte zahlreiche firmeninterne Weiterbildungen, bildete aber ab 1991 auch selbst aus und hielt Trainings, teilweise mit internationalen Teilnehmern, ab. 1998 ging ich für Kühne + Nagel als Finanzdirektor nach Utrecht/Holland, nach etwa sechs Monaten wechselte ich in selbiger Funktion nach Luxemburg. Im Jahr 2000 kam unser Sohn zur Welt, ich wollte zurück nach Österreich und verließ aus diesem Grund das Unternehmen. Über Vermittlung eines Headhunters begann ich schließlich per 1. Januar 2001 als Finanzdirektor für Österreich und die Slowakei bei der damaligen Danzers GmbH. Bereits ein halbes Jahr später wurde ich Mitglied der Geschäftsführung. Die deutsche Post als Eigentümer der Danzers GmbH kaufte damals zahlreiche Unternehmen auf, und ich begleitete die Integration der Cargoplan-Gruppe in Österreich. Der schwierigste Part dabei war das Zusammenführen unterschiedlicher Unternehmenskulturen, eine solche Integration ist für die Mitarbeiter nicht einfach. Dann kam es zu einer völligen Umstrukturierung der deutschen Post-Töchter Danzers, Transoflex und DHL in Österreich. Aus diesen drei Gesellschaften entstanden die Firmen DHL Expreß Austria GmbH und DHL Logistic Austria GmbH, und ich wurde 2003 zum CFO beider Unternehmen bestellt. Im Zuge weiterer organisatorischer Umstrukturierungen wurde die Position des CFO in einen Leiter Controlling und einen Country Accounting Head aufgeteilt. Ich übernahm die Funktion des Country Accounting Head und verantwortete damit das gesamte Rechnungswesen für DHL Expreß und DHL Logistic mit rund 40 Mitarbeitern. Im Mai 2006 bot mir mein früherer Dienstgeber Kühne + Nagel die Position des Finanzdirektors an - da die Konditionen stimmten und ich mich im Konzern der deutschen Post nicht mehr wirklich wohl fühlte, fiel mir der Abschied nicht schwer. So kehrte ich im Juni 2006 als Finanzdirektor zu Kühne + Nagel zurück, und wurde in weiterer Folge auch zum Geschäftsführer der Kühne + Nagel Speditions GmbH bestellt. Diese Firma gehört zu 100 Prozent der Holdinggesellschaft Kühne + Nagel Speditions AG, wo ich im Frühjahr 2007 auch in den Vorstand einzog.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Martin Hafner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, beruflich als Person anerkannt und geschätzt zu werden. Diese Bestätigung im Beruf ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Natürlich gehört auch der finanzielle Aspekt zum Erfolg, da ich meiner Familie ja einen gewissen finanziellen Background und Lebensstandard bieten möchte.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich komme aus relativ einfachen familiären Verhältnissen und bekleide heute eine Top-Position in der Wirtschaft. Es war auch ein tolles Gefühl, als mich Kühne + Nagel 2006 zurückgewinnen wollte und ich spürte, daß man mich unbedingt haben wollte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausdauer ist sicher eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreich zu sein - konsequent dran bleiben, auch wenn es manchmal Rückschläge gibt. Auch die Entscheidung, nach so vielen Jahren Kühne + Nagel zu verlassen, um mich in einem anderen Unternehmen zu beweisen, war aus heutiger Sicht absolut wichtig und richtig. Diese Erfahrung war durchaus wertvoll, auch wenn ich mich zuletzt in dem doch sehr deutsch geführten Konzern nicht mehr hundertprozentig wohl fühlte.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Das war schon zu Beginn meiner Karriere, als mich Kühne + Nagel vom WIFI weg in eine leitende Position holte. Dieses Vertrauen der Geschäftsleitung, obwohl ich noch sehr jung war, empfand ich als ersten Erfolg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Zu meinem ersten Finanzdirektor bei Kühne + Nagel, Fritz Scharetzer, hatte ich von Start weg einen sehr guten Draht. Er war fast eine Vaterfigur, der mich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn unterstützend begleitete. Fritz Scharetzer war ein echtes Vorbild für mich.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Bei Meetings, die ich abhalte, spüre ich sehr stark, daß das Management-Team zu mir und hinter mir steht. Ich bekomme viel positives Feedback, das ich als Anerkennung meiner Person empfinde. Auch als ich damals Kühne + Nagel bzw. danach DHL verließ, erfuhr ich durch mein Team eine hohe Wertschätzung. Als Abschiedsgeschenk erhielt ich ein ledergebundenes Buch mit persönlichen Widmungen all meiner direkten Mitarbeiter. Das war ein Zeugnis für mich, daß mein Weg der Mitarbeiterführung und Motivation stimmt. Diese Anerkennung bedeutete mir mehr als jede Abfertigung.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ohne gute Mitarbeiter steht jeder Manager auf verlorenem Posten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Das ist immer eine schwierige Sache, da man ja beim Bewerbungsgespräch nicht in den Menschen hineinsehen kann. Ich versuche so gut wie möglich herauszufinden, ob er eine offene, gefestigte Persönlichkeit ist, die Spaß an der Arbeit mitbringt. Natürlich spielen auch die fachlichen Voraussetzungen sowie der private Background eine Rolle. Im Endeffekt bleibt es aber eine Bauchentscheidung.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich bin der Überzeugung, daß sich Mitarbeiter in erster Linie selbst motivieren müssen. Ich bin sehr offen in meiner Kommunikation zu den Mitarbeitern und achte darauf, daß der Informationsfluß stimmt. Auch das Übertragen von Verantwortung trägt zur Motivation bei. Außerdem gibt es regelmäßig gemeinsame Aktivitäten, etwa Bowling-Abende, die das Teamgefühl stärken. Ich bin aber kein Chef, der den Mitarbeitern permanent auf die Schulter klopft und sie dreimal täglich lobt.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich verkehre mit den Mitarbeitern privat so wenig wie möglich und bin auch mit fast allen Leuten per Sie. Von freundschaftlichen Verhältnissen innerhalb der Firma halte ich nichts, denn ein zu persönlicher Kontakt könnte eines Tages meine Entscheidung beeinflussen, wenn ich Kündigungen aussprechen muß.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind ein weltweit tätiges Unternehmen, das über ein ausgezeichnetes globales Netz verfügt. Kühne + Nagel engagiert sich außerdem sehr für seine Mitarbeiter und investiert viel in deren Aus- und Weiterbildung. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Die Branche ist sehr klein, und wir pflegen einen normalen Umgang untereinander.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Wenn ich zu Hause bin, versuche ich das Privatleben und die wenige Freizeit intensiv zu genießen. Daheim arbeite ich wirklich nur in Ausnahmefällen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Im Moment fast zu wenig, weil mich der berufliche Alltag sehr in Beschlag nimmt. Trotzdem gibt es immer wieder interessante fachspezifische Veranstaltungen, die ich dann auch besuche.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein junger Berufseinsteiger sollte eine gewisse Ausdauer mitbringen und sich nicht einbilden, sofort eine Blitzkarriere hinlegen zu müssen. Daher rate ich, am Boden und bescheiden zu bleiben - der Weg zum Erfolg und an die Spitze ist oft lang und mühsam.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich will mich beruflich weiterentwickeln und kann mir durchaus auch wieder eine Tätigkeit im Ausland vorstellen.
Ihr Lebensmotto?
Denke positiv, habe Spaß an der Arbeit und verliere die Lebensfreude nicht.

Ehrungen

Mehrere sportliche Auszeichnungen

Mitgliedschaften

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