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* Ingeborg Bauer-Kunst

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Prokuristin, Abteilungsdirektorin für Export- und Investitionsfinanzierung
Raiffeisen Zentralbank Österreich AG
1030 Wien, Am Stadtpark 9
Kreditwesen
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Profil

Zur Person

Ingeborg
Bauer-Kunst
Helene und Heribert Kunst
Verheiratet mit Walter Bauer
Musik, Chorgesang, Kunst, Sport, Gymnastik

Service

Ingeborg Bauer-Kunst
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Bauer-Kunst

Zur Karriere

Zur Karriere von Ingeborg Bauer-Kunst

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach fünf Jahren AHS im wirtschaftskundlichen Zweig wechselte ich an die Handelsakademie am Karlsplatz. Diese kaufmännische Ausbildung war aus meiner Sicht sehr gut, sodaß mich ein weiterführendes Studium nach der Matura gar nicht interessierte und ich sofort ins Berufsleben einstieg. So begann ich meine Karriere 1977 beim Österreichischen Credit-Institut, wo ich zunächst ganz klassisch den Filialbetrieb kennenlernte und rund 18 Monate am Schalter im Kundenverkehr tätig war. Danach wechselte ich in die Auslandsabteilung und war dort für Dokumentenakkreditive und -inkasso, aber auch für Fremdwährungsfinanzierungen und Multi-Currency-Loans zuständig. Das interessierte und fesselte mich rund zehn Jahre lang, dann sah ich mich nach einer neuen Herausforderung um und probierte es 1989 mit einer Initiativbewerbung bei der Creditanstalt. Aufbauend auf meinen bisherigen Erfahrungen erhielt ich dort eine Stelle in der Exportfinanzierungsabteilung. Trotzdem mußte ich von Null weg starten - neue Kunden, neue Konten, neue Systeme. Bald merkte ich aber, daß ich bei der CA keine Chance hatte, eine qualifiziertere Tätigkeit in der Kundenbetreuung im Rahmen der Exportfinanzierung zu bekommen. Also orientierte ich mich neu und wechselte zur Donau-Bank in die Abteilung Exportfinanzierung. Das Geschäft war sehr Rußland-lastig, da die Donau im Eigentum einer russischen Bank stand. Leider kam es dann zur zweiten großen Rußlandkrise, die sich natürlich auch auf unsere Geschäfte negativ auswirkte, und als ich im Herbst 1992 das Angebot erhielt, zur Raiffeisen Zentralbank am Stadtpark zu wechseln, sagte ich zu. Meinem Fach blieb ich treu, und war in der Exportfinanzierung zuständig für Akquisition und Produktberatung. Die Abteilung bestand bei meinem Eintritt aus sechs Personen, entwickelte sich dann im Lauf der Jahre sehr zufriedenstellend, das Team wurde immer größer, und 1996 wurde ich zur stellvertretenden Abteilungsleiterin der Exportfinanzierung bestellt. Im Mai 1997 erhielt ich die Prokura, und als die RZB die Experten-Laufbahn im Unternehmen einführte, wurde ich 2002 zum bis dato einzigen „Senior Expert“ ernannt. Die RZB bildet ja auch viele Trainees aus, und ich übernahm zusätzlich die Aufgabe, bei der Auswahl der Kandidaten mitzuarbeiten und diese dann bis zum Abschluß der Ausbildung rund eineinhalb Jahre zu begleiten. Seit 1. Oktober 2006 bekleide ich meine derzeitige Position als Hauptabteilungsleiterin Export & Investment Financing, für die ich mich im Rahmen einer internen Ausschreibung beworben hatte, und die ich nach einem Auswahlverfahren für mich entscheiden konnte. Hier bin ich mit insgesamt 100 Mitarbeitern zuständig für die Abteilungen Garantien, Akkreditive, Exportfinanzierung und Investitionsfinanzierung. In dieser Funktion reise ich viel und besuche mögliche Geschäftspartner vor allem im Bankenbereich in Ländern wie Iran, Vietnam, Indien, China, Indonesien, Malaysien und Thailand. Mit Mai 2007 übernahm ich die Leitung von 2 Stabsstellen (Export Finance Consulting Austria und der Export Finance Development).

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ingeborg Bauer-Kunst

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich meine Tätigkeit mit großer Zufriedenheit und Freude ausübe, fühle ich mich erfolgreich. Ich habe einen gewissen Anspruch an mich und meine Arbeit, und wenn ich diesen auch erfüllen kann, sehe ich das als Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, speziell weil ich nie darauf angewiesen war, durch persönliche Beziehungen oder Freundschaften etwas zu erreichen. Ich habe meine Karriere aus eigener Kraft aufgebaut. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit waren sicher wichtige Faktoren auf meinem Karriereweg. Ich war immer bestrebt, alles von Grund auf kennenzulernen und darauf aufzubauen. Außerdem scheue ich Konflikte nicht und trage diese auch aus, allerdings ohne mich dabei mit irgend jemandem anzulegen. Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein? Ich versuchte immer, meine Arbeit für mich und das Unternehmen so gut wie möglich zu machen - dadurch erhielt ich bei der RZB schließlich die Möglichkeit, mich als Hauptabteilungsleiterin Export & Investment Financing zu bewerben. Die Frauenquote in meiner Abteilung liegt bei 85 Prozent, was für diese Art der Tätigkeit durchaus dem internationalen Durchschnitt entspricht. Wir würden auch gern mehr Männer beschäftigen, leider melden sich aber viel zu wenige. Aber ich machte früher schon einige Erfahrungen, wo ich mich als Frau benachteiligt fühlte. Beim ÖCI hatte ich beispielsweise einen Vorgesetzten, der den Traditionen sehr verhaftet war und der einen männlichen Kollegen mit gleicher Ausbildung und Erfahrung eindeutig bevorzugte.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Obwohl zu Beginn meiner RZB-Tätigkeit die Karten verteilt schienen, gelang es mir, hier Karriere zu machen. Als ich mich bei der RZB langsam hocharbeiten konnte, begann ich mich auch erfolgreich zu fühlen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Mann Walter unterstützte mich auf meinem Berufsweg immer sehr. Seit ich zur Hauptabteilungsleiterin befördert wurde, ist er überhaupt wahnsinnig stolz auf mich. Das beruht auf Gegenseitigkeit, schließlich ist er ein höchst erfolgreicher Gastronom. Ich legte in jüngeren Jahren auch die Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe ab, damit ich notfalls das Lokal weiterführen könnte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich spüre, daß mir von den Mitarbeitern Respekt entgegengebracht wird - das empfinde ich als schöne Anerkennung.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Auch wenn es abgedroschen klingt: Ohne die Unterstützung und den Einsatz der Mitarbeiter könnte ich keinen Erfolg haben. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Wenn ich bei einem Bewerber oder bei einer Bewerberin dieses gewisse Feuer in den Augen sehe, das Wille und Einsatzbereitschaft signalisiert, sind die Voraussetzungen schon mal gut. Neben der fachlichen Qualifikation, die ich voraussetze, ist mir soziale Kompetenz sehr wichtig.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch Zuspruch und Vorbildwirkung. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die RZB bzw. die von mir geleitete Abteilung verfügt über Experten mit langjährigem Know-how, auch unser Ausbildungsniveau ist sehr hoch. Im Unterschied zu den meisten anderen Banken blieb die Raiffeisen Zentralbank von Fusionen verschont und kann auf eine stabile und bewährte Unternehmensstruktur verweisen. Zu unserem Kundenkreis zählen in erster Linie die Top-1.000-Unternehmen des Landes. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Auf der Ebene der Exportfinanzierung kennt man sich innerhalb der Branche natürlich, ich treffe meine Kollegen zu diversen Anlässen, und wir pflegen einen fairen, freundlichen Umgang im Geschäftsleben.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Wir haben keine Kinder, und mein Mann ist wochentags beruflich ebenfalls sehr stark im Einsatz. Aber am Wochenende bleibt genügend Zeit für das Privatleben, diesbezüglich gibt es keine Probleme. In unserer harmonischen Ehe und Partnerschaft hole ich mir dir nötige Kraft für die beruflichen Anforderungen. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Das passiert permanent und reicht von Fachliteratur über Seminare bis zur Betreuung durch einen persönlichen Coach. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Es ist gut, engagiert zu sein, aber Übermotivation ist der falsche Weg. Erfolg kommt nicht über Nacht, man muß den Dingen Zeit geben.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte den Erfolg, den meine Hauptabteilung in den letzten Jahren hatte, gemeinsam mit unseren höchst motivierten Mitarbeitern weiter fortsetzen.
Ihr Lebensmotto?
Großes geht auch still.

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