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* Alfred Koch

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Direktor
Raiffeisenbank Murau
8850 Murau, Anna-Neumann-Straße 23
Bankkaufmann
Kreditwesen
42
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Profil

Zur Person

Alfred
Koch
21.10.1951
Fohnsdorf
Alfred und Maria
Christian (1980) und Peter (1992)
Verheiratet mit Margit, geb. Fedl
Golfen, Sport, Wellness

Service

Alfred Koch
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Koch

Zur Karriere

Zur Karriere von Alfred Koch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura am Bundesrealgymnasium Judenburg begann ich an der Universität Graz mit dem Studium der Rechtswissenschaften. Ich suchte zugleich eine mir entsprechende berufliche Nebenbeschäftigung. Zu meinem engeren Bekanntenkreis in meinem Heimatort Fohnsdorf zählte auch ein guter Freund, damals Direktor der Raiffeisenkasse Fohnsdorf, Ludwig Staller. Er hat mich in das Bankmetier eingeführt und für mich die Kontakte zum Raiffeisenverband geknüpft. So konnte ich 1976 als Revisor in Graz in den Dienst des Raiffeisenverbandes Steiermark treten; mein Studium beendete ich deshalb vorzeitig. In den folgenden zwei Jahren absolvierte ich alle erforderlichen Dienstprüfungen - nahezu ausnahmslos mit Auszeichnung. Durch meine berufliche Tätigkeit in der gesamten Steiermark lernte ich sozusagen Land und Leute kennen, so auch die Region Murau mit ihrer romantischen, landschaftlichen Prägung und ansprechenden Siedlungsstruktur. Mein Wunsch, in diesem Gebiet auch zu leben, wurde dadurch zunehmend genährt. 1978 heiratete ich meine Frau Margit, Tochter des Gastwirtehepaares Fedl in Kalsdorf. 1980 teilte mir Herr Alois Grassl, Direktor der Raiffeisenbank Murau mit, er werde sich in den Ruhestand begeben. Die Auswahl unter mehreren Bewerbern fiel durch die damals maßgeblichen Herren Dipl.-Ing. Johann Saiger von der Bauernkammer und Dir. Alois Grassl auf mich. Im August 1980 wurde mir die Leitung der Raiffeisenbank Murau übertragen. Meine Frau sollte den Gasthof ihrer Eltern in Kalsdorf übernehmen. Die Mithilfe im elterlichen Betrieb verursachte zunächst häufiges Pendeln meiner Frau zwischen Kalsdorf und Murau, ein Umstand, der unsere familiäre Situation sehr belastete. Zu dieser Zeit war die Raiffeisenbank Murau noch ein relativ kleines Institut. Obwohl ich von meinem Vorgesetzten, Herrn Hans Zewinger vom Raiffeisenverband, auf die geänderte Position, nämlich von der Kontrolle zur Verantwortung hin, eindringlich aufmerksam gemacht wurde, blieb ich bei meiner Entscheidung, die Führung der Bank zu übernehmen. Im Wege meiner Einführung in die Geschäftstätigkeit wurde ich auch dem damaligen Vorstandsmitglied und gegenwärtigen Außenminister der Tschechei, Fürst Karl Johannes von Schwarzenberg, vorgestellt; ich mußte die für mich ungewohnte Anrede Durchlaucht üben und in meinen Wortschatz aufnehmen. Die Einführung des Bankwesengesetzes 1982 inkludierte auch die Umsetzung des Vier-Augen-Prinzips. Diese gesetzliche Neuerung erforderte somit zwei Geschäftsleiter. Aus Kostengründen wurde deshalb die überwiegende Anzahl der kleineren Banken in den verzweigten Ortschaften des Bezirkes unter die Leitung der Geschäftsführung in Murau gestellt. Heute zählen zur Raiffeisenbank in Murau neun Zweigbetriebe, ein Gesamtpersonalstand von 42 Mitarbeitern. Mit Stolz kann ich auch auf den relativ großen Anteil an weiblichen Mitarbeitern hinweisen, wiewohl wegen der anfallenden Karenzurlaube auch Probleme zu lösen sind. So befinden sich gegenwärtig drei Frauen im Karenzurlaub, weiterer Nachwuchs wird erwartet. Wir bieten unseren Frauen selbstverständlich den Wiedereinstieg in ihre berufliche Tätigkeit an, auch als Teilzeitkräfte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Alfred Koch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg stellt sich bei konsequenter Verfolgung von Vorhaben von selbst ein, entweder, man handelt an Zielen orientiert oder nicht. Daher ist Erfolg für mich das logische Ergebnis der Umsetzung durchdachter Strategien. Erfolg bedeutet häufig auch, für unsere Kunden schier Unmögliches zu realisieren.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Selbst nimmt man den Erfolg nicht so sehr wahr. Man wird natürlich als Chef einer Bank häufig zur Mitarbeit eingeladen, zum Beispiel von Vereinen. Offen auf die Menschen zugehen, ihnen Respekt und Achtung zollen, ist ein wesentlicher Aspekt meines beruflichen Erfolges. So wurde ich auch von Seiner Durchlaucht Karl Johannes von Schwarzenberg zur Jagd eingeladen, mußte jedoch zuerst die Jagdprüfung ablegen. Dadurch gelangte ich in die Gilde der Jäger, ich durfte im Revier Schwarzenberg meinen ersten Hirsch erlegen. Unzählige Jagdgäste auch aus dem Ausland bereicherten meinen Bekanntenkreis. Nun bin ich auch Kursleiter in der Jägerausbildung. Einen besonderen Erfolg konnte ich im September 2003 erzielen. Bei mir wurde im Halswirbelbereich ein Tumor festgestellt, wobei mir sehr geringe Chancen auf Heilung in Aussicht gestellt wurden. Heute kann ich mich mit kleinen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten wieder beschwerdefrei bewegen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Vor allem der Umgang mit den Menschen, man benötigt eine gewisse soziale Kompetenz, für Kunden aus jeder Gesellschaftsschicht muß man die richtige Sprache finden. Man erwirbt sich diese Fertigkeiten im Verlaufe der beruflichen Tätigkeit.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Der berufliche Alltag ist eigentlich für mich keine Herausforderung. Reale Herausforderungen stellen neue Entwicklungen und Änderungen dar, wie zum Beispiel die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung, neue gesetzliche Regelungen oder zunehmende Automation auch im Geldwesen. Wir betrachten uns als Nahversorger in der Geldbereitstellung. So weit wir uns in Zukunft Außenstellen betriebswirtschaftlich noch leisten können, werden wir unsere regionale Struktur der Zweigstellen aufrechterhalten.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Das war meine Entscheidung, nach Murau zu übersiedeln und die Leitung der Bank zu übernehmen. Ebenso zog der Entschluß, das Gebäude in Murau zu adaptieren, einen meßbaren Effekt in der wirtschaftlichen Entwicklung der Bank nach sich. Eine überaus positive Entwicklung nahm die Errichtung einer Bankfiliale in St. Egidi bei Murau, begünstigt durch die Nähe von Einkaufszentren und genügend Parkraum. Wir planen daher, diesen Zweigbetrieb noch auszubauen. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Sowohl im Geschäftsleben als auch in bezug auf Persönlichkeit ist Originalität Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ja, das waren Direktor Ludwig Staller in Fohnsdorf und mein guter, bereits verstorbener Freund und Obmann der Raiffeisenbank Murau, Ökonomierat Gottfried Siebenhofer, der mich in schwierigen Entscheidungen beraten und unterstützt hat.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Akzeptiert und respektiert zu werden sowie das wirtschaftliche Florieren unserer Raiffeisenbank sind für mich bereits Kriterien, die Anerkennung beinhalten. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Es gibt, so meine ich, kaum Probleme, die nicht zu lösen sind. Mein Leitsatz lautet: Sieger finden in jedem Problem eine Lösung, Verlierer finden in jeder Lösung ein Problem!
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eigentlich die größte Rolle im Hinblick auf eine erfolgreiche Geschäftsführung. Wenn Mitarbeiter nicht zur Führung stehen, kann das Unternehmen auch nicht erfolgreich sein. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Je nach Aufgabenbereich, ob in der Buchhaltung oder am Schalter, in der Beratung oder im internen Bereich, also entsprechend dem Anforderungsprofil treffen wir die Auswahl. Eine weitere Anforderung ist die Teamfähigkeit, also daß die Persönlichkeit auch in die bestehende Gruppe integrierbar ist. Auch das Auftreten in der Öffentlichkeit, der Geschäftskontakte wegen, wird mitbewertet. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Wir sind ein selbständiges Unternehmen und somit unabhängig im Sinne vorgelagerter Entscheidungsträger. Auch die Kundennähe und der gute Ausbildungsstand der Mitarbeiter müssen hier erwähnt werden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es gibt zwar auch stressigere Zeiten, in denen mehr zu tun ist; da jedoch mein Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung liegt, stellt dies kein Problem dar. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Für interne und externe Schulungen werden im Jahresverlauf etwa zwei Wochen an Zeit investiert. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Auf den Mitmenschen nicht vergessen.
Ihr Lebensmotto?
Ich bin seit kurzer Zeit auch Präsident des Golfclubs Murau-Kreischberg, daher meine ich, man soll auf Spaß und die schönen Dinge im Leben nicht verzichten!

Mitgliedschaften

Golfclub Murau-Kreischberg, Kiwanis-Club, Bürgergarde Murau, Schützenverein Murau, Jagdschutzverein, Museumsverein Murau.

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