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* KommR. Sebastian Gitterle

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Gesellschafter und Konsulent
Gitterle Sebastian, Raumausstattung GmbH
6500 Landeck, Urgen 80
Raumaustattung
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Profil

Zur Person

KommR.
Sebastian
Gitterle
05.09.1943
Sonthofen im Allgäu / Deutschland
Josefa und Franz
Martina (1969), Angelika (1971), Maria (1975) und Ing. Michael (1978)
Verheiratet mit Martha, geb. Wille
Familie, Radfahren, Schifahren, Kochen
Bundes- und Landesinnungsmeister der Bodenleger, Gesellschafter des Handelsunternehmens BESKO GmbH in Salzburg, Obmann des Wirtschaftsbundes Fließ, Gemeinderat der Gemeinde Fließ, Obmann des Vorstandes der Raiffeisenbank Oberland.

Service

Sebastian Gitterle
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Gitterle

Zur Karriere

Zur Karriere von Sebastian Gitterle

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Sofort nach Abschluß der achtjährigen Volksschule absolvierte ich ab September 1957 eine dreieinhalbjährige Lehre zum Kfz-Mechaniker. Die Gesellenprüfung legte ich im Frühjahr 1961 ab, und anschließend arbeitete ich noch weitere vier Jahre bei meiner Lehrfirma Ing. Max Brüchle. Mein Chef förderte mich sehr, ich durfte sogar einige Seminare bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim besuchen. Im Alter von 21 Jahren erbte ich von meinem Großvater in Fließ-Urgen eine Landwirtschaft, weshalb ich 1965 nach Tirol zog. Leider fand ich in meinem erlernten und geliebten Beruf in der ganzen Umgebung trotz guter Zeugnisse und Diplome keine Arbeit. Meist wurde ich mit den Worten Sie sind für unseren Betrieb überqualifiziert! abgespeist. Ein Zurück gab es für mich aber nicht, besaß ich doch ein Haus und einige landwirtschaftliche Grundstücke. Ich mußte mir also eine andere Beschäftigung suchen. So kam ich zu meinem Cousin Friedrich Gitterle, der einen Tischlereibetrieb führte und meinte, ich solle doch den Beruf des Bodenlegers erlernen, weil dieser Zweig in der Firma gebraucht würde. Bodenleger war damals ein freies Gewerbe, es gab keine Lehre oder offizielle Ausbildung. Also absolvierte ich zahlreiche Kurse bei Herstellerfirmen von Bodenbelägen und eignete mir das fachliche Know-how in der Praxis an. Es waren sehr harte, aber auch interessante und lehrreiche Jahre, und bald fand ich an diesem neuen Beruf große Freude und konnte an meine früheren Erfolge als Kfz-Mechaniker anknüpfen. Im Dezember 1971 machte ich mich schließlich selbständig, meldete das Gewerbe an und begann im Januar 1972 als Einzelfirma Sebastian Gitterle Raumausstattung mit zwei Arbeitern und meiner Frau. Der Betrieb entwickelte sich fast kometenhaft, die Branche erlebte einen absoluten Boom. 1978 konnte ich ein eigenes Firmengebäude mit ca. 900 m Lager- und Ausstellungsfläche errichten lassen, 1995 wurde um zusätzliche 800 m erweitert. Durch die rasante Entwicklung der Branche gab es bald große Nachwuchsprobleme, auch weil keine Lehrausbildung für Bodenleger möglich war. Schon 1978 interessierte ich mich für unsere Standesvertretung. Wir waren damals die Berufsgruppe der Bodenleger in der Innung Bauhilfsgewerbe, Gruppe 7. Durch intensive Bemühungen ist es meinen Kollegen und mir gelungen, daß Bodenleger in den achtziger Jahren ein Lehrberuf und in den neunziger Jahren schließlich ein Vollhandwerk wurde. 1987 trat unsere Tochter Martina, 1996 unsere Tochter Maria und 1998 schließlich unser Sohn Michael in unseren Betrieb ein. Durch ihre vorbildliche Mitarbeit konnte sich die Firma zu einer schlagkräftigen Familien-GmbH mit über 20 Mitarbeitern weiterentwickeln. 2006 bauten wir eine weitere Ausstellungshalle und eine eigene Polsterwerkstätte dazu. Nach 35 Jahren erfolgreichen Schaffens übergab ich im April 2007 den Betrieb meinem Sohn und Nachfolger Michael, bin aber weiterhin als Konsulent und Gesellschafter in die Firma eingebunden.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Sebastian Gitterle

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg zunächst Frieden, Harmonie und Zufriedenheit im familiären Umfeld. Sind die privaten Umstände in Ordnung, tut man sich in jeder Hinsicht leichter - bei beruflichem Erfolg ebenso wie im Falle eines Mißerfolges. Der zweite wichtige Erfolgsfaktor ist Anerkennung durch Kunden und Geschäftspartner.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Ich habe das große Glück, daß unser Familienleben harmonisch verläuft, die Firma gut geht, wir keine finanziellen Sorgen haben und Anerkennung für unsere Arbeit erfahren.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Das Unternehmen war vom Start weg höchst erfolgreich - nicht nur weil die Branche boomte, sondern weil wir uns strikt an Grundsätze wie Ehrlichkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit hielten. Das war in den siebziger Jahren bei Handwerkern sicher nicht selbstverständlich. So konnten wir schon damals große und namhafte Kunden gewinnen, die uns teilweise bis heute die Treue halten. Auch der faire und ehrliche Umgang mit Mitarbeitern und Lehrlingen trägt zum Erfolg und zum guten Ruf, den wir zweifellos genießen, bei.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Viele Jugendliche aus der Stadt, die bei uns eine Lehre absolvieren, sind heute aggressiv und nicht mehr gewohnt zu tun, was man ihnen sagt. Ein anderes Problem in unserer Branche ist die zunehmende Konkurrenz durch Do-It-yourself-Baumärkte. Dem begegnen wir durch absolute Spezialisierung und Freundlichkeit. Zufriedene Kunden bringen meist Folgeaufträge und Weiterempfehlungen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Gute Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Betriebes.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich achte bei einem Bewerber auf seinen persönlichen Background, sowie auf seine Schulbildung und halbwegs gute Noten in den Schlüsselfächern. Sind diese Voraussetzungen gegeben, hat er die Chance, bei uns zu beginnen. Dann stellt sich heraus, ob er unsere Erwartungen erfüllen kann und ob die zwischenmenschliche Chemie stimmt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch Vorbildwirkung - wir kehren nicht die großen Chefs heraus, die auf ein paar Stunden in der Firma vorbeischauen, sondern arbeiten mindestens so lange wie unsere Mitarbeiter. Sonst gibt es ein einfaches Rezept zur Motivation: Stärke die Stärken eines Mitarbeiters, und betone nicht seine Schwächen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe es immer bewußt vermieden, Sorgen aus der Firma mit nach Hause zu nehmen. Wohnungstüre auf, geschäftliche Probleme weg. Das Privatleben und der häusliche Frieden sind mir extrem wichtig.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein junger Mensch, der in diese Branche einsteigen will, sollte auf bestimmte Dinge achten: absolute Sauberkeit, Pünktlichkeit und Genauigkeit.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte in Zukunft nur noch sporadisch im Betrieb helfen und unsere Kunden betreuen, um mehr Zeit für meine Frau und gemeinsame Aktivitäten zu haben. Außerdem könnte ich mir vorstellen, mein Fachwissen weiterzuvermitteln und fallweise Seminare oder Vorträge zu halten.

Ehrungen

Verleihung des Titels Kommerzialrat durch den Bundespräsidenten, Verdienstmedaille des Landes Tirol.

Mitgliedschaften

Lions Club Landeck-Schrofenstein (Activity Referent).

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