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* Mag. Heimo De Monte

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Geschäftsführender Gesellschafter
KLH Massivholz GmbH
8842 Teufenbach, Katsch an der Mur 202
Betriebswirt
Fertigteilbau
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Profil

Zur Person

Mag.
Heimo
De Monte
01.03.1961
Tamsweg
Eduard und Hermine
Florian (1989), Laura (1990) und Raphaela (1993)
Verheiratet mit Hedwig, geb. Prodinger
Schifahren, Laufen
- Fernheizwerk auf der Turracher Höhe
- Holzhandel in Predlitz

Service

Heimo De Monte
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De Monte

Zur Karriere

Zur Karriere von Heimo De Monte

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura an der Höheren Technischen Lehranstalt für Holzwirtschaft in Kuchl 1980 studierte ich Welthandel an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ich wollte nicht sofort nach Abschluß meines Studiums in den elterlichen Betrieb, ein Sägewerk in Predlitz, einsteigen, mußte dies aber bedingt durch einen Verkehrsunfall meines Vaters tun. Nach einigen Jahren Mitarbeit übernahm ich 1990 das Sägewerk von meinem Vater, wußte aber bereits damals aufgrund der Entwicklung in der Sägeindustrie, daß ich mit dem Sägewerk alleine nicht meine Pension erreichen werde. In dieser Zeit errichtete ich als einer der ersten ein Fernheizwerk auf der Turracher Höhe und befaßte mich auch mit der Weiterverarbeitung von Holz im Rahmen der Holz- und Sägeindustrie. 1996 wurde ich von Herrn Herwig Lercher angerufen und über eine interessante, bereits weitgehend entwickelte Projektidee von Herrn Wolfgang Weirer - beide sind ebenfalls Sägeunternehmer in der Region Murau - für die Weiterverarbeitung von Holz informiert. Wir drei wollten keinesfalls dieses Produkt, nämlich das sogenannte Kreuzlagenholz (KLH), in einer anderen Region hergestellt wissen, und so gründeten wir 1997 unser Unternehmen. Nach einem Jahr Probebetrieb und der Entwicklung der Kerntechnologie - also geeigneten Maschinen wie beispielsweise Pressen - in Katsch an der Mur unter einfachsten Bedingungen entschlossen wir uns, eine Betriebshalle am Standort Katsch zu errichten und die Produktion der Platten aufzunehmen. Unserem Unternehmen lag die Idee zugrunde, nicht hochwertiges Schnittholz - steirisches Holz verfügt über sehr gute Eigenschaften - nach Italien zu liefern, sondern dieses bereits in der Region mit Wertschöpfung zu verarbeiten und das Produkt zu vermarkten und zu exportieren. In der Folge entwickelte sich unser Unternehmen so erfolgreich und florierte so stark, daß wir es wagten, den unternehmerischen Schwerpunkt auf die Produktion von Kreuzlagenholz zu verlegen. Diese Phase des Umstiegs vom Sägewerk zur Plattenproduktion war von Risikobereitschaft gekennzeichnet, zumal ich ja zugleich auch das Fernheizwerk auf der Turracher Höhe wirtschaftlich zu tragen hatte. Da die Weiterführung der Sägewerke parallel zur Plattenherstellung eine zunehmend größere Belastung wurde, legten wir diese Betriebe 2000 bzw. 2001 still. Wir betrachteten ganz Europa als unseren Markt, da wir durch den Betrieb unserer Sägewerke bereits über weitreichende geschäftliche Kontakte verfügten. Darauf aufbauend und diese permanent erweiternd, können wir uns nun auf ein Netzwerk von Vertriebspartnern im gesamten europäischen Raum stützen, von Skandinavien, wo sich ein weiteres Werk in Planung befindet, bis nach Griechenland, von England bis nach Rußland. Unsere Massivholzplatten verstehen sich als baulicher Werkstoff, wir erzeugen also Fertigteile, Module aus Holz, welche vor Ort zu einem konstruktiven Holzbau zusammengefügt werden. Die Möglichkeit der Kombination mit Stahl, Glas und allen anderen üblichen Baumaterialien bietet weitgehende Freiheit in der Architektur, vom Einfamilienhaus zum mehrgeschoßigen Wohnbau bis hin zum Industriebau, zu überspannten Decken- oder Brückenkonstruktionen. Permanente Forschungs- und Entwicklungsarbeit sichert eine in allen europäischen Ländern anerkannte Qualität.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Heimo De Monte

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg wird erreicht durch harte Arbeit und das nötige Quentchen Glück. So hatten wir das Glück, zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Produkt am Markt zu sein. Nachhaltige ökologische Bauweise im Sinne der Erhaltung unserer Umwelt ist dabei ein wesentliches Thema. Erfolg bedeutet auch Selbstbestätigung. Obwohl wir in den Anfängen auch finanziell unter großem Erfolgsdruck standen, haben wir unsere wirtschaftlichen Ziele erreicht.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Jein. Von außen betrachtet sieht alles ein wenig einfacher aus, als es tatsächlich ist; hinter dem Erfolg steckt sehr harte Arbeit, wodurch sich gesamt gesehen der Erfolgsbegriff relativiert.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meines Erachtens waren eine gewisse Hartnäckigkeit und Konsequenz vonnöten. Dazu gehören auch die richtigen Mitarbeiter, die unsere Philosophie mittragen. Wir haben eine relativ junge Mannschaft, alle Mitarbeiter sind gut in die Ablaufprozesse integriert. Ab 2008 beabsichtigen wir, auch Lehrlinge auszubilden, wobei es eine Durchlässigkeit im Bildungsweg bis zur Matura und vielleicht sogar zum Studium geben soll. Die Leute, die aus der Praxis kommen, sind in der Regel die besten.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Einfach mit der Bereitschaft, Probleme bestmöglich im Team zu lösen. Man muß versuchen, die richtigen Leute am richtigen Ort zusammenzubringen. Wenn Entscheidungen gefallen sind, so haben diese zu gelten und umgesetzt zu werden.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Nach den ersten zwei Bilanzen fühlte ich mich nicht erfolgreich. Danach, auch bedingt durch gute Geschäftspartner, gestaltete sich die Eigenkapitalbildung zufriedenstellend, die Abhängigkeit von den Banken verringerte sich zunehmend. Ziel muß es sein, wirtschaftlich soweit gefestigt zu sein, um das Unternehmen auch durch eine schwerere Krise führen zu können.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Das war in den Jahren 2000/01, bei der Swiss-EXPO am Neuenburger See, in welchem Plateaus von einem Schweizer Mitbewerber gebaut wurden, welche statisch nicht standhielten. Da man an uns herangetreten war, entschied ich, diesen Auftrag zu übernehmen. Er beinhaltete ein gewisses Risiko, doch wir konnten ihn für den Auftraggeber sehr zufriedenstellend und mit großem Einsatz aller Kräfte abwickeln, wodurch wir sogar Folgeaufträge erlangten. Das war einer unserer großen Sprünge über die Grenzen hinaus, in den europäischen Markt.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich halte ganz klar Originalität für den besseren Weg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja, ich habe zu meinem Vater ein sehr inniges Verhältnis. Ich verbrachte bereits als Kind viel Zeit im Betrieb und lernte das Handwerk des Sägers von der Pike auf. Davon profitiere ich heute noch, ich begebe mich auf jede operative Ebene, pflege soziale Kontakte zu meinen Mitarbeitern und packe, wenn es die Situation erfordert, auch selbst mit an, um als gutes Beispiel voranzugehen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Jede Medaille hat zwei Seiten. In der Öffentlichkeit wird man natürlich stets überaus gelobt. Ich bin jedoch ein Mensch, der Anerkennung von außen nicht braucht, mir ist nur die Anerkennung durch meine Familie wichtig. Ich halte auch wenig von Titeln oder Auszeichnungen, die ohnedies in unserer Zeit in ihrem Wert inflationär sind.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Wenn ich den Holzbau insgesamt nehme, dann fehlt es an professionellem Lobbying. Jeder Holzbauunternehmer entwickelt sein eigenes System. Das gibt es bei unserem Mitbewerb, zum Beispiel dem Ziegelbau oder dem Betonbau, nicht. Man müßte ein oder zwei kompatible Systeme anstreben, die wir favorisieren und dadurch unsere Vorteile ausspielen können. Darüber hinaus haben wir zu wenig große Betriebe, um als Generalunternehmer auftreten zu können. Die großen Bauunternehmungen wie STRABAG und dergleichen berücksichtigen den massiven Holzbau seiner Wertigkeit entsprechend als Bauelement noch nicht gebührend.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine sehr große! Ein Problem sehe ich in der leistungsfeindlichen Besteuerung, welche die Motivation zur Leistungserbringung belastet. Erfolge werden über Leistung erreicht.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind sehr flexibel, passen uns den Wünschen unserer Kunden an und verfügen über ein europaweites Netzwerk.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir versuchen aufgrund unserer Marktführerschaft dem Mitbewerb stets einen Schritt voraus zu sein!
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In den letzten zehn Jahren hat die Familie wahrscheinlich schon gelitten. Da man Netzwerke pflegen, Veranstaltungen besuchen und Kunden betreuen muß, bleibt leider nicht mehr viel Zeit für die Familie. Aber wenn ich zu Hause bin, genieße ich meine Freizeit ungeteilt, ohne mich von betrieblichen Problemen in Beschlag nehmen zu lassen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Momentan zu wenig. Ich komme zum Beispiel an den Wochenenden, die ich - wie schon gesagt - ausschließlich meiner Familie widme, nicht dazu, an der Verbesserung meiner Fremdsprachenkenntnisse zu arbeiten.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ohne sich Ziele zu setzen und ohne die Bereitschaft, diese Ziele auch zu erreichen, gibt es keinen Erfolg. Ohne Fleiß kein Preis!
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte der nächsten Generation ein gesundes Unternehmen übergeben. Danach gelten für mich die drei Ms: Mitarbeiten, Mitzahlen und Maul halten! Die jungen Leute sollen in Eigenverantwortung und unbeeinflußt handeln können.
Ihr Lebensmotto?
Man lebt nicht, um zu arbeiten, sondern man arbeitet, um zu leben. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Mitgliedschaften

- Kiwanis Club Murau
- Kammer der Gewerblichen Wirtschaft
- verschiedene Vereine

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