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* Mag. Roland Starha

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Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Prokurist
C-QUADRAT Investment AG
1010 Wien, Stubenring 2
Steuerberater
Finanzberater
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Profil

Zur Person

Mag.
Roland
Starha
21.02.1969
Wien
Dr. Gernot und Veronika
Lebensgemeinschaft mit Jana Vrbikova
Mountainbiken, Motorradfahren (Gelände), Segeln, Beachvolleyball, Audio-Video, Wein, mit Freunden gut Essen gehen
Mitglied des Verwaltungsrates der Absolute Plus Zürich AG, Mitglied des Aufsichtsrates der Fonds & Co Fondsanteilsvermittlung AG, Mitglied des Aufsichtsrates der C-Quadrat Deutschland AG, Vorstand der Absolute Plus AG, München.

Service

Roland Starha
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Starha

Zur Karriere

Zur Karriere von Roland Starha

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1987 am Realgymnasium Albertgasse und begann anschließend mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Da mein Vater Rechtsanwalt ist, bekam ich bereits früh Einblick in seine juristische Tätigkeit und entschied mich daher für diese Studienrichtung. Schon der erste Abschnitt entsprach nicht meinen Vorstellungen, und auch im zweiten Abschnitt wurde es nicht wesentlich besser, sodaß ich das Jus-Studium in weiterer Folge nicht zu Ende führte. Ich hatte aber schon im Herbst 1989 parallel mit dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien begonnen, was mir deutlich besser gefiel. Nebenbei arbeitete ich ab 1988 bei der Handelsagentur W. Pawlitza GmbH und durchlief dort unterschiedlichste Bereiche, von allgemeinen Bürotätigkeiten bis zur Organisation von Messen. An der Wirtschaftsuniversität hatte ich mich inzwischen auf Wirtschaftsinformatik sowie auf Finanzierung und Finanzmärkte mit dem Wahlfach Finanzrecht spezialisiert. Im März 1998 schloß ich das Studium mit der Sponsion zum Magister erfolgreich ab. Meine berufliche Tätigkeit bei der Handelsagentur hatte ich bereits 1997 aufgrund fehlender Herausforderungen und Perspektiven beendet und war dann einige Monate als Wirtschaftsberater beim Finanzdienstleister AWD tätig. Im Mai 1998 wechselte ich zur FBM - FinanzierungsBeratungMassenbauer, wo ich ein sehr breites Spektrum der Finanzierung kennenlernte. Massenbauer machte damals beispielsweise die Fremdwährungsfinanzierung für Privatkunden salonfähig. Eine wesentliche Karrierestation war dann mein Wechsel zur Europa Treuhand Ernst & Young Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft im Herbst 1999. Dort begann ich als Revisionsassistent in der Bankengruppe und war auch relativ rasch erfolgreich. Ich war kein junger, unerfahrener Studienabgänger, sondern konnte doch auf einige Jahre Praxis verweisen, sodaß ich auch bald eigene Klienten zur Betreuung erhielt. Ende 2003 legte ich die Steuerberaterprüfung ab, im Jänner 2004 wurde ich zum Steuerberater angelobt. Außerdem wurde mir die Handlungsvollmacht verliehen, und ich stieg als Prüfungsleiter im Bereich Financial Services in die Managementebene auf. In dieser Funktion wickelte ich auch einige Auslandsprojekte in der Schweiz, in Kroatien und in Slowenien ab. Einer meiner Klienten bei Ernst & Young war dann die C-Quadrat-Gruppe, die damals den Börsengang plante. Im Rahmen eines Jour Fixe kam schließlich zur Sprache, daß ein Finanz- und Steuerexperte gesucht würde. Das Anforderungsprofil entsprach genau meinen Kenntnissen und Fähigkeiten, und ich fühlte mich zwischen den Zeilen auch angesprochen. Da mich die Position sehr interessierte, rief ich wenige Tage später bei C-Quadrat an, und wie sich herausstellte, hatte man tatsächlich an mich gedacht, wollte mich aber nicht aktiv abwerben. Wir wurden uns dann rasch einig, und seit April 2006 bin ich nun Leiter Finanz- und Rechnungswesen der C-Quadrat-Gruppe. Als erstes großes Projekt brachte ich im November 2006 den Börsegang des Unternehmens erfolgreich über die Bühne. Es ist eine äußerst fordernde Tätigkeit, doch Leistung wird in diesem Haus auch belohnt. Mittlerweile wurde mir auch die Prokura erteilt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Roland Starha

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg das Erreichen von gesteckten Zielen - und zwar innerhalb des dafür geplanten Zeitraumes oder im Idealfall sogar noch schneller. Natürlich müssen sich auch die passenden Gelegenheiten bieten. Bei mir kam die Chance, zu C-Quadrat zu wechseln, zum richtigen Zeitpunkt.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja - was ich mir an der Universität nicht einmal in meinen kühnsten Träumen ausgemalt habe, ist bereits Wirklichkeit geworden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin ein Zahlenmensch und arbeite bis ins kleinste Detail sehr genau und sorgfältig. Außerdem bin ich ehrgeizig und erledige die anfallende Arbeit so rasch wie möglich. Ich schiebe nichts auf die lange Bank. Das erfordert klarerweise einen hohen Arbeitseinsatz, teilweise auch am Abend und am Wochenende. Im Endeffekt kommt mir dieser Einsatz auch wieder zugute, weil ich wie andere leitende Mitarbeiter am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt bin.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Auch wenn ich prinzipiell ein rascher Entscheider bin, ist unsere Materie steuerlich und rechtlich sehr komplex, sodaß manche Entscheidungen genau überdacht und von mehreren Seiten beleuchtet werden müssen. Sonst versuche ich, die Dinge nicht persönlich zu nehmen, wenn einmal etwas nicht ganz rund läuft, und auch andere Meinungen zu hinterfragen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Natürlich war es eine enorme Befriedigung, das Studium neben der Berufstätigkeit erfolgreich abzuschließen - aber das ist noch keine besonders herausragende Leistung, das schaffen viele andere Leute auch. Erst als ich die Steuerberaterprüfung in der Tasche hatte, verspürte ich ein echtes Erfolgsgefühl.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
In der jüngeren Geschichte meiner Karriere war das sicher die Entscheidung, von Ernst & Young zu C-Quadrat zu wechseln.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Finanzielle Anerkennung gehört zwar dazu, ist aber bedeutungslos, wenn man nicht ab und zu auch Worte des Lobes zu hören bekommt. Als wir zum Beispiel mit meiner Hilfe den Börsengang erfolgreich umsetzen konnten, wurde das auch entsprechend gewürdigt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich habe zum Teil Mitarbeiter, die seit Jahrzehnten hier ihren Job sehr gut machen, und auf die ich mich fast blind verlassen kann. Bei anderen, meist jüngeren Mitarbeitern, ist das leider nicht immer der Fall, und ich muß häufig einschreiten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Bei C-Quadrat habe ich ein bestehendes Team übernommen, aber grundsätzlich ist mir wichtig, daß die Kommunikation stimmt. Wenn mir drei Bewerber gegenüber sitzen, wähle ich meist denjenigen aus, mit dem ich am besten reden kann. Mich interessiert, wie jemand mit Menschen und Problemen umgeht, und nicht, mit welchem Notendurchschnitt jemand an welcher Universität studiert hat.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich versuche, so gut es geht für die Mitarbeiter da zu sein und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Außerdem führte ich im Rechnungswesen einen regelmäßigen Jour Fixe ein, bei dem alle Mitarbeiter Fragen stellen, Probleme erörtern oder Vorschläge einbringen können.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich werde sicher als Chef und nicht als Kumpel wahrgenommen. Ein gewisser Respekt ist jedenfalls notwendig, aber ich nütze die Autorität nicht für irgendwelche Machtspielchen aus. Es verkriecht sich kein Mitarbeiter vor Angst unter dem Teppich, wenn ich den Raum betrete.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
C-Quadrat ist ein innovatives Unternehmen, das auf die Marktveränderungen nicht nur eingeht, sondern sie teilweise schon vorwegnimmt. Auch unser innerbetriebliches Geschäftsmodell ist flexibel aufgebaut, wir können sehr rasch auf eventuelle Krisen reagieren und beispielsweise die Marketingkosten kurzfristig halbieren. Der Mitarbeiterstand ist ebenfalls ideal, weil er uns genügend Spielraum für noch viele weitere Kunden bzw. die Verwaltung weit größerer Assets läßt.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Partnerin arbeitet nun ebenfalls bei C-Quadrat und weiß, wieviel Arbeit hinter meinem Job steckt und welche Verpflichtungen ich habe. Natürlich nimmt mich der Beruf sehr in Anspruch, aber ab einem gewissen Punkt ziehe ich dann auch die Notbremse und bin eben ein paar Tage nicht erreichbar. Die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Bei allem Karrieredenken sind das Privatleben und eine Partnerschaft ein enorm wichtiger Rückhalt.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Zuerst Leistung erbringen und erst dann Forderungen stellen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Beruflich ist es mein Ziel, auch de facto Finanzvorstand der Gruppe zu werden; im privaten Bereich möchte ich demnächst mit meiner Lebenspartnerin eine Familie gründen.
Ihr Lebensmotto?
Denke positiv!

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