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* Ing. Manfred Rudolf Felix

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Inhaber
Ing. Manfred Felix Weinbau
1190 Wien, Rudolf-Kassnergasse 3
Bauingenieur
Getränke
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Profil

Zur Person

Ing.
Manfred Rudolf
Felix
20.09.1942
Wien
Rosa und Maximilian
Dieter (1969) und Andreas (1974)
Verheiratet mit Lieselotte
Radfahren, Natur, Kunstgeschichte
Vermietung von Luxus-Eigentumswohnungen

Service

Manfred Rudolf Felix
Werbung

Felix

Zur Karriere

Zur Karriere von Manfred Rudolf Felix

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach fünf Jahren Realgymnasium wechselte ich an die HTL für Hochbau, wo ich die Ausbildung zum Bauingenieur absolvierte. Nach der Matura trat ich 1965 bei der großen Wiener Baufirma Durst ins Berufsleben ein. Neben meiner beruflichen Tätigkeit machte ich diverse Aus- und Weiterbildungen wie zum Beispiel den Baumeisterkurs oder Seminare am Hoch- und Tiefbausektor. Ich war immer ehrgeizig und wollte Karriere machen, was mir in diesem Unternehmen aufgrund meines Einsatzes und der entsprechenden Fortbildungen auch gelang. Insgesamt war ich fast 33 Jahre als Bauingenieur in unterschiedlichen Positionen bei Durst-Bau erfolgreich, zuletzt als Einzelprokurist und Abteilungsleiter. Möglicherweise übertrieb ich es mit meinem beruflichen Engagement, denn 1991 erlitt ich den ersten Herzinfarkt, fünf Jahre später den zweiten. 1997 wurde mir von Professor Maurer im AKH nahegelegt, die Bauindustrie aus gesundheitlichen Gründen aufzugeben - und diesem Rat folgte ich, auch wenn der Schritt nicht meiner Lebensplanung entsprach. Ich wollte eigentlich bis zu meiner Pensionierung im Baugewerbe arbeiten, und danach ein Doktorat in Philosophie oder in Kunstgeschichte absolvieren. Aber so sollte es eben nicht sein, das mußte ich akzeptieren. Aufgrund meiner Herzprobleme wurde mir zu viel Bewegung in frischer Luft geraten, daher besann ich mich auf meine familiären Wurzeln - ich entstamme mütterlicherseits der Grinzinger Weinbauernfamilie Maly - und machte den Weinbau zu meinem Beruf. Ich nahm die verpachteten Grundstücke zurück, die mir dann von meiner Mutter erblich übertragen wurden. Diese Anbaufläche konnte ich durch Pacht Schritt für Schritt vergrößern, sodaß ich heute einen kleinen, aber feinen Weinbaubetrieb führe. Die Grundkenntnisse in diesem Metier hatte ich ja schon durch meine Kindheit, natürlich mußte ich mein Wissen aber dann an der Weinbauschule Klosterneuburg vertiefen und modernisieren. Es genügte mir auch nicht, bloß ganz akzeptable Weine zu produzieren, ich wollte mit den Spitzenbetrieben aus der Region qualitativ mithalten, was mir durch Spezialisierung recht gut gelungen ist. Alle meine Weingärten und Rieden sind mittlerweile auf die Rebsorte Riesling abgestimmt. Als zweites berufliches Standbein vermiete ich Luxus-Eigentumswohnungen, hier kümmert sich aber in erster Linie meine Frau um das tägliche Geschäft.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Manfred Rudolf Felix

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg innerliche Genugtuung und die Selbstbestätigung, etwas geleistet zu haben - und zwar mindestens ebenso gut oder sogar besser als andere.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich habe mit meinem Fleiß und Einsatz sehr viel selbst geschaffen. Ich habe ja nicht nur Grundstücke geerbt, sondern mit vielen Ideen und harter Arbeit etwas daraus gemacht.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Egal, in welcher Profession man arbeitet: Durchschnittliche Leistung ist zu wenig. Daher versuchte ich immer, ob als Bauingenieur oder als Weinbauer, besser zu sein als andere. Ziele mit Ehrgeiz und Konsequenz zu verfolgen, ist sicherlich ein ausschlaggebender Erfolgsfaktor. Außerdem orientierte ich mich stets an Persönlichkeiten, die auf einem bestimmten Gebiet bereits erfolgreich waren. Der Erfolg dieser Vorbilder war für mich ein wichtiger Ansporn, auch wenn ich in weiterer Folge manchmal erkennen mußte, daß gewisse Dinge gar nicht so erstrebenswert sind. Als ich mich 1997 für den Weinbau entschied, habe ich natürlich zahlreiche Seminare besucht und sehr viel Fachliteratur gelesen, um im Rahmen meiner Möglichkeiten schrittweise zu höchster Qualität zu gelangen.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Jeder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit und sollte authentisch bleiben. Ich halte nichts davon, andere erfolgreiche Leute einfach nachzuahmen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Lehrmeister und Mentor, Dipl. Ing. Hugo Durst, war während meiner Zeit in der Bauindustrie der für mich prägendste Mensch. Es imponierte mir, wie er das Unternehmen aufbaute und dann erfolgreich führte. Herr Durst vertraute mir, unterstützte mich und bot mir auch entsprechende finanzielle Anreize. Mit ihm verband mich eine Art Vater-Sohn-Verhältnis. Daher wechselte ich auch nie den Betrieb und blieb der Firma Durst treu. Auch meine Frau Lieselotte war prägend, weil sie mich mein Leben lang begleitete und unterstützte. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine erfolgreiche Frau.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Früher hatte ich in der Bauindustrie einen guten Namen, war in der Branche bekannt und anerkannt. Deshalb gab es auch einige Versuche, mich abzuwerben, was natürlich auch eine Form der Anerkennung ist. Im Weinbau freue ich mich, daß es mir als Neueinsteiger rasch gelungen ist, hochqualitative Weine zu produzieren, die immer wieder ausgezeichnet und prämiert werden.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Da ich erst mit Mitte Fünfzig mit professionellem Weinbau begonnen habe und außerdem kein Mensch bin, der im Mittelpunkt stehen muß, werde ich von einigen Kollegen als Außenseiter gesehen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich kann jedem Unternehmer nur raten: Lassen Sie Ihre Mitarbeiter am Erfolg teilhaben - und zwar nicht nur, indem Sie ihm irgendeinen tollen Titel oder eine bessere Position geben, sondern auch durch finanzielle Anerkennung. Das habe ich während meiner Zeit in der Bauindustrie immer so gehandhabt und selbst so erfahren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich bin eigentlich so gut wie nie „nur“ Privatmensch. Bei mir kann man jederzeit anläuten, um Wein zu kaufen. Da wir ja auch Wohnungen vermieten, müssen wir außerdem für die Anliegen der Mieter erreichbar sein. Das übernimmt zwar meine Frau, aber insgesamt gibt es eigentlich keine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Mittlerweile beschränke ich meine Arbeit in den Weingärten, im Keller oder in den Bereichen Organisation und Marketing auf einen halben Tag. Die übrige Zeit widme ich mich dem Studium von Fachliteratur, aber auch meinen privaten Interessensgebieten Kunstgeschichte und Philosophie. Außerdem besuche ich fallweise Weinbauseminare, um auf dem aktuellen Stand der Erkenntnisse zu bleiben.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Nie stehenbleiben, sich ständig weiterbilden und Neuem gegenüber aufgeschlossen sein. Grundsätzlich sollte man aber ein Ziel haben, auf das man hinarbeiten kann. Für viele junge Leute ist Beruf etwas Unangenehmes, ein notwendiges Übel - und das ist die falsche Einstellung. Auch ein handwerklicher Beruf ist etwas Schönes und Ehrenwertes mit tollen Aufstiegschancen, es muß nicht automatisch immer ein Bürojob vor dem Computer sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Arbeit im Weingarten hat wesentlich dazu beigetragen, daß ich heute meine Herzprobleme im Griff habe. Daher will ich mich diesem wunderbaren Beruf widmen, solange ich gesundheitlich dazu in der Lage bin.

Ehrungen

Zahlreiche Ehrungen, Prämierungen und Auszeichnungen für Weine

Mitgliedschaften

Wiener Landwirtschaftskammer, Landesjagdverbände

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