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* Dipl.-Ing. Johann Marihart

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Vorstandsvorsitzender/CEO
AGRANA Beteiligungs-AG
1220 Wien, Donau-City-Straße 9
Biotechnologe
Lebensmittel
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Johann
Marihart
08.12.1950
Eggenburg
Verheiratet mit Erni
Präsident des CEFS (Comité Europeén des Fabricants de Sucre), Brüssel; Obmann des Fachverbandes der Nahrungs- und Genußmittelindustrie; Vorstandsmitglied der Südzucker AG, Mannheim/Ochsenfurt; Universitätsrat der Universität für Bodenkultur; weitere Aufsichtsratsfunktionen.

Service

Johann Marihart
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Marihart

Zur Karriere

Zur Karriere von Johann Marihart

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura am Gymnasium Horn im Jahre 1969 leistete ich zunächst den Präsenzdienst ab, bevor ich von 1970 bis 1975 das Studium der Technischen Chemie, Fachrichtung Biotechnologie, absolvierte. Nach Abschluß meines Studiums trat ich 1975 in die Zuckerfabrik Leopoldsdorf ein. 1976 wechselte ich zu Pharmakon, im Juli desselben Jahres erfolgte mein Wechsel in das Werk Gmünd der Agrana Stärke GmbH. Dort baute ich bis 1988 den Bereich Forschung und Entwicklung auf und war als Werksleiter für die Produktionstechnik zuständig. 1988 wurde die AGRANA Beteiligungs-AG als Dachgesellschaft der fusionierten österreichischen Zuckerindustrie und der österreichischen Stärkeindustrie mit den drei Zuckerfabriken in Hohenau, Leopoldsdorf im Marchfeld und Tulln (alle NÖ), der Kartoffelstärkefabrik in Gmünd (NÖ) und der Maisstärkefabrik in Aschach (OÖ) gegründet. Damals wurde ich mit der Position des Vorstandes für Produktion und Technik betraut. AGRANA, heute das wichtigste Zucker- und Stärkeunternehmen in Zentraleuropa, notiert seit 1991 an der Wiener Börse (Prime Market) und baut seit damals Geschäfte mit den Ostländern auf (Ungarn, Rumänien, Tschechien und Slowakei). Seit 1992 bekleide ich die Position des Vorstandsvorsitzenden der AGRANA Beteiligungs-AG. 2003 kam es mit dem Erwerb von 100 Prozent der dänischen Vallø Saft A/S und dem Einstieg bei der österreichischen Steirerobst AG zum Aufbau des dritten Kerngeschäftsbereiches Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate, in dem das Unternehmen weltweit tätig ist. 2004 erfolgte die Akquisition der französischen Atys-Gruppe (Weltmarktführerin im Fruchtzubereitungsbereich) in vier Teilschritten (bis Ende 2005), der belgischen Dirafrost (Tiefkühl-Spezialprodukte im Fruchtbereich) und der deutschen Wink-Gruppe (Fruchtsaftkonzentrate). 2005 floß im Zuge einer Aktienemission dem Unternehmen frisches Kapital zu. Weiters gab der Aufsichtsrat grünes Licht zur Errichtung einer Bioethanolanlage. Im Juli 2005 erwarb AGRANA die DSF-Deutsch-Schweizerische Früchteverarbeitung GmbH mit Sitz in Konstanz, Deutschland. Auch das neu errichtete Fruchtzubereitungswerk in Serpuchov (südlich von Moskau) nahm seinen Betrieb auf. 2006 wurden aufgrund der neuen Zuckermarktordnung Restrukturierungsmaßnahmen notwendig. Von dieser Restrukturierung betroffen waren die Werke Hohenau in Österreich und Rimavska Sobota in der Slowakei. Im selben Jahr fixierte AGRANA den hundertprozentigen Erwerb der Steirerobst. Gemeinsam mit dem bosnisch-österreichischen Unternehmen SCO Studen & Co/Wien als 50-prozentiger Partner beschloß AGRANA den Bau einer Rohzuckerraffination in Brcko/Bosnien-Herzegowina. Der Produktionsbeginn ist für Ende 2007 geplant. Nach dem Erwerb von 50 Prozent des chinesischen Apfelsaftkonzentrat-Produktionsunternehmens Xianyang Andre Juice Co. Ltd. wurde Mitte 2006 die Neustrukturierung des Fruchtbereiches abgeschlossen. Es entstanden zwei neue Dachgesellschaften, die AGRANA Fruit S.A. mit Sitz in Paris und die AGRANA Juice GmbH mit Sitz in Gleisdorf. Diese Gesellschaften übernehmen nun die operative Steuerung der bisher am Markt eigenständig agierenden Fruchtkonzernunternehmen. Weiters wurde der Bau einer Fruchtzubereitungsanlage in Cabreuva/Brasilien beschlossen. Auch der Grundstein für das neue Bioethanolwerk in Pischelsdorf (NÖ) wurde gelegt. In meinen Verantwortungsbereich als Vorstandsvorsitzender fallen die Bereiche Produktion, Technik, Personal und die Konzernkommunikation.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Johann Marihart

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich dann gegeben, wenn sich Markterfolg einstellt, der Hand in Hand mit hoher Kundenzufriedenheit einhergeht. Ein Unternehmen benötigt sichtbare Ergebnisse, um nachhaltig zu agieren und weiterhin sein Kapital Prozessen, Personal und Investitionen zuführen zu können. Um kontinuierlichen Unternehmenserfolg zu garantieren, ist es außerdem erforderlich, das Unternehmen laufend auf den aktuellen Stand zu bringen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja - ich bin mit dem bisher Erreichten halbwegs zufrieden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
In einem Unternehmen wie AGRANA sind sowohl Wissen und Verständnis um biologische Zusammenhänge als auch Technikkenntnisse unentbehrlich, und im Hinblick auf diese Anforderungen kommt mir mein Studium der Chemie und Biotechnologie sehr zugute. An der Schnittstelle zwischen Chemie und Biologie setzt die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von AGRANA an, mit der ich bestens vertraut bin. Ich kenne aber nicht nur die Produktionsprozesse, sondern auch die Anforderungen der Kunden an die Produkte sehr genau. Betriebswirtschaftliches Wissen habe ich nach und nach in der beruflichen Praxis erworben.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Meines Erachtens müssen Entscheidungen auf Grundlage einer hohen fachlichen Kompetenz getroffen werden. Unsere Geschäftsführungen sind sehr gut in der Lage, sich mit Problemen des Tagesgeschäftes auseinanderzusetzen. An eine Holding werden zu 80 Prozent Probleme herangetragen, und daher verfügen wir über ausgereifte Methoden und Instrumente zur Problemlösung. Wir haben des weiteren ausgezeichnete Netzwerke installiert, um im besonderen Fall bei Bedarf auf Zusatzinformationen zurückgreifen zu können. Videokonferenzen sind in dieser Hinsicht eine gute Unterstützung, um rasch zu kommunizieren und unser geballtes Wissen rasch anwenden zu können. Ich entscheide ungern spontan, sondern vorzugsweise dann, wenn ich einen guten Überblick über die Sache gewonnen habe. Natürlich sind aber auch immer wieder Ad-hoc-Entscheidungen zu fällen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wir erwarten von unseren Mitarbeitern im großen und ganzen Offenheit gegenüber Neuem, Kommunikationsstärke, die Fähigkeit zum Aufbau von Kundennähe, hohe Verantwortung dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern gegenüber; und nicht vorrangig Gewinnmaximierung, sondern eine nachhaltige Optimierung der Betriebsergebnisse.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Für mich lassen sich diese beiden Bereiche nicht strikt trennen - beide sind mir wichtig. Meine Frau Erni ist bildende Künstlerin, und da AGRANA als Sponsor von Kunst und Musik (Sponsoring zum Beispiel des Theater an der Wien) auftritt, gibt es eine Schnittstelle mit dem beruflichen Metier meiner Frau. Auch besuchen wir fallweise berufliche Abendveranstaltungen gemeinsam.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte meine Funktion als Vorstandsvorsitzender weiterhin erfüllen und mich strategischer Aufgaben annehmen. Das Wachstum des Unternehmens steht im Zentrum aller Bemühungen. Auch der Bereich Bioethanol ist ein sehr spannendes Thema der unmittelbaren Zukunft, dem wir uns umfassend widmen werden. Weiterhin werden wir die Trends der Zeit in unsere Produkte einfließen lassen.

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