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* Mag. Andreas Bremhorst

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Geschäftsführer
Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH
A-1060 Wien, Linke Wienzeile 4/2/4
Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker
Ziviltechniker und Technische Büros
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Profil

Zur Person

Mag.
Andreas
Bremhorst
16.02.1969
Wiener Neustadt
Gerd und Christa
Laurin (1997) und Leander (1999)
Lebensgemeinschaft mit Renate Prewein
Reisen, Radfahren, Kinder und Familie

Service

Andreas Bremhorst
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Bremhorst

Zur Karriere

Zur Karriere von Andreas Bremhorst

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1987 an einem musisch-pädagogischen Gymnasium in Klagenfurt. Der Schwerpunkt an dieser Schule war Bildnerische Erziehung, und so entdeckte ich meine Freude an kreativen Fächern wie Malen oder Architektur. Dieser Kontakt zum großen Thema „Gestalten“ trug dann auch zu meiner Entscheidung bei, in Wien Architektur zu studieren. Also begann ich nach der Matura mit dem Architekturstudium an der Technischen Universität. Die Anzahl der Studenten war allerdings bereits damals sehr hoch, sodaß es mir wenig sinnvoll erschien, an der TU weiterzustudieren. Daher bemühte ich mich um Aufnahme an der Akademie der bildenden Künste, bestand die Aufnahmsprüfung mit Erfolg und absolvierte dort ab 1988 das Architekturstudium in der Meisterklasse von Professor Pentillä. Schon während des Studiums war ich nebenberuflich bei diversen Architekten tätig, um den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren und speziell im Bereich der Bautechnik Erfahrungen zu sammeln. Nach meinem Diplomabschluß im Jahr 1995 versuchte ich, gemeinsam mit Kollegen aus Klagenfurt über Wettbewerbe zu Aufträgen zu kommen. Das war natürlich eine gewisse jugendliche Blauäugigkeit, denn um Ausschreibungen zu gewinnen, muß man gewisse Abläufe kennen und verstehen, wie eine Jury funktioniert. Trotzdem war es eine spannende Zeit, wir erhielten auch einige Preise, aber leider nie einen Auftrag. Schließlich wollte und mußte ich irgendwann auch Geld verdienen, und begann in einem Wiener Architektenbüro zu arbeiten. 1999 wagte ich dann mit meiner Lebenspartnerin Renate Prewein, die ebenfalls Architektin ist, den Schritt in die Selbständigkeit. Als erstes großes Projekt wickelten wir eine Haussanierung mit Dachbodenausbau ab, und zwar vom Finanzplan über den Entwurf bis zur Ausführung und Bauleitung. Auf diesem Erfolg aufbauend entwickelte sich die selbständige Tätigkeit sehr gut. Im Jahr 2002 ging ich mit Architekt Dipl. Ing. Christoph Karl eine Büro- und Arbeitsgemeinschaft ein.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Andreas Bremhorst

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich sehe es beispielsweise als Erfolg, wenn wir uns im Rahmen eines Architektenwettbewerbes gegen ausgewählte internationale Büros durchsetzen können. Wird dieses Projekt dann wie von uns geplant in die Tat umgesetzt und in der Praxis auch nach unseren Vorstellungen genutzt, ist das für mich ein schöner Erfolg. Diese Befriedigung ist mir wichtiger als ein größtmöglicher finanzieller Gewinn.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Derzeit bauen wir vier Pflegeheime, ein Schulzentrum in Zell am See, betreuen noch einige kleinere Projekte und machen Entwürfe für die Raiffeisenbank in Sarajewo, Belgrad und Sofia. Das klingt zwar im Vergleich zu vielen anderen jungen Büros ganz toll, trotzdem muß man den Einsatz und Aufwand sehen, der dahintersteckt. Wir nahmen bisher an rund 100 Wettbewerben teil und haben bei jedem fünften Bewerb auch etwas gewonnen, allerdings muß ja auch der Arbeitsaufwand für alle anderen, bei denen wir leer ausgehen, „verdaut“ werden. Die Bilanz ist also noch ein wenig unausgewogen, sodaß es verfrüht wäre, mich als insgesamt erfolgreich zu bezeichnen. Wir sind aber auf einem guten Weg, da wir ja schon etliche Projekte zur Zufriedenheit aller Beteiligten abschließen konnten.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Wie erwähnt, sind wir im Bereich der Pflegeheime sehr gut im Geschäft. Mein Kollege Christoph Karl erkannte diese Lücke, weil sich speziell junge Architekten dafür normalerweise nicht interessieren. So ist es uns gelungen, mit neuen Ideen am Sektor der Pflegeheime Fuß zu fassen und die dort etablierte Phalanx älterer Architekten zu durchbrechen. Das war natürlich ein langwieriger Prozeß und wir zeichneten viele Wettbewerbe, ehe wir verstanden, wie ein Pflegeheim wirklich funktioniert und wie ein solches Projekt auch wirtschaftlich optimal gelöst werden kann. Ich persönlich hatte immer den Wunsch, selbständig zu arbeiten - und dieses Ziel verfolgte ich konsequent und mit großem Einsatz.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ursprünglich hätte mich ein noch stärker künstlerisch geprägter Beruf - etwa Malerei, Bildhauerei oder Bühnenbildner - sehr interessiert. Da stellten sich aber meine Eltern quer, die mich lieber in einem „seriösen“ Beruf sehen wollten. Das Architekturstudium war dann eine Art Kompromiß, aber aus heutiger Sicht dennoch eine erfolgreiche Entscheidung. Später im Berufsleben war es richtig, Wien als Mittelpunkt meiner geschäftlichen Tätigkeit zu wählen, da man es als junger Architekt und Neueinsteiger in einer kleineren Stadt am Land doch wesentlich schwerer hat.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
In den ersten drei Jahren am Gymnasium hatte ich einen Lehrer, der mir immer wieder das Gefühl vermittelte, daß ich in einem künstlerischen und gestalterischen Beruf gut aufgehoben wäre. Er gab mir die Gewißheit und Überzeugung, daß ich dafür ein Talent habe.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn es mir gelingt, andere Leute, die vorher ganz anderer Meinung waren, von meinen Ideen Schritt für Schritt zu überzeugen, empfinde ich das als eine schöne Form der Anerkennung.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Architektur ist ein relativ schwieriger Beruf, und ich glaube, daß mich mein Freundes- und Bekanntenkreis doch als erfolgreich sieht.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen eine Schlüsselrolle - ein Gebäude ist so gut oder schlecht wie das Team, das daran mitarbeitet. Mitarbeiter müssen unseren Entwurf von A bis Z verstehen und die Ideen, die dahinter stecken, regelrecht aufsaugen. Und dann müssen sie selbständige Detailentscheidungen treffen, die auch in die richtige Richtung gehen. Das Team trägt in der Ausführungsphase eine große Verantwortung.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Die meisten Leute bewerben sich mit eigenen Projekten, die sie entweder während des Studiums oder im Rahmen von Wettbewerben gemacht haben. Anhand dieser Referenzarbeiten kann ich dann ganz gut beurteilen, ob jemand Talent hat. Bei gleichwertigen Bewerbungen entscheidet die Sympathie und ob jemand in das bestehende Team paßt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Das Team ist in der Regel selbst sehr motiviert bei der Sache, da muß ich nicht mehr sehr viel dazu beitragen. Unsere Mitarbeiter sind relativ jung und natürlich entsprechend begeistert, wenn sie ein Projekt in Eigenverantwortung bearbeiten dürfen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Je größer die Verantwortung, desto größer auch die Motivation.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese beiden Bereiche im richtigen Ausmaß zu vereinbaren, ist eine mühsame Angelegenheit und funktioniert bei mir sicher noch nicht perfekt. Auch meine Lebenspartnerin ist als Architektin selbständig, und es bedarf schon guter Organisation, damit unsere Kinder nicht zu kurz kommen. Früher arbeitete ich auch am Wochenende, was ich aber mittlerweile so weit wie möglich vermeide. Unsere Söhne sind im Volksschulalter und wollen natürlich mit den Eltern zumindest am Wochenende etwas unternehmen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die Tätigkeit als Architekt ist einem ständigen Wandel unterworfen, sodaß permanente Weiterbildung unerläßlich ist. Dazu gehört auch, sich nach der Teilnahme an einem Wettbewerb die Lösungsvorschläge der Kollegen im Detail anzusehen und zu analysieren.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder junge Architekt will gerne tolle Projekte entwickeln und umsetzen. Leider werden Bereiche wie Bautechnik und Management dabei häufig vernachlässigt und ich rate dringend, auch darauf großes Augenmerk zu legen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir wollen sicher nicht in alle Ewigkeit Pflegeheime und Schulen bauen, daher ist es ein großes Ziel, auch große Aufträge zu bekommen, die etwas mehr Publicity und Aufsehen erregen. Im privaten Bereich wäre es schön, noch etwas mehr Zeit für die Kinder zu haben, um mit ihnen zu reisen und ihnen neue Dinge zu zeigen.

Ehrungen

Friedrich-Ohmann-Preis an der Akademie der bildenden Künste (1995)

Mitgliedschaften

Architektenkammer

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