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* Ing. Thomas Dolleschal

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Head of Board Secretariat and Corporate Affairs
Verbund-Austrian Power Grid AG
1220 Wien, Wagramer Straße 19, IZD Tower
Manager
Energieversorgungsunternehmen
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Profil

Zur Person

Ing.
Thomas
Dolleschal
25.02.1969
Wien
Fritz und Elfriede
Florian (1997)
Verheiratet mit Barbara
Tennis, Schifahren und Surfen, Lesen
- Aufsichtsratsmitglied Riecado, APCS
- Vortrags- und Moderationstätigkeit

Service

Thomas Dolleschal
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Dolleschal

Zur Karriere

Zur Karriere von Thomas Dolleschal

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meinen Traum, Pilot zu werden, verfolgte ich nach der Matura an der HTL für Elektrotechnik eifrig, verpflichtete mich ein Jahr zum Bundesheer, schaffte alle Tests und hatte den Termin für den Start an der Pilotenschule, doch die damals lange Ausbildungszeit und Freunde veranlaßten mich in die Privatwirtschaft (Lufthansa, Swissair, AUA) zu wechseln. Ich war überzeugt, es zu schaffen, doch kam es anders. Danach wollte ich meinen Traum in Amerika realisieren, da die Finanzierung leichter war, meine Mutter riet mir aber, vorerst zum Verbund zu gehen, um neben dem begonnen Studium der Elektrotechnik Geld zu verdienen. Ihr zuliebe führte ich mehrere zwanglose Gespräche, denn ich wollte unter keinen Umständen in ein staatliches Unternehmen, da es aber im Unternehmen auch Leitungstrupps gab, die im Hochgebirge und mit Hubschraubereinsatz die Versorgungssicherheit aufrecht erhielten, verband ich diese Tätigkeit mit Abenteuern. 1990 begann ich die Betriebslaufbahn als Betriebstechniker beim Verbund im Umspannwerk Hessenberg, Leoben, und legte 2 Jahre später die Schaltberechtigungsprüfung ab, um das Hochspannungsnetz steuern zu können. Ich lernte das Geschäft von der Pike auf, hatte sehr nette Kollegen und fand Spaß an der Tätigkeit, meine Überseepläne schob ich vor mir her. Da man in der Betriebslaufbahn möglichst viele Bereiche kennenlernen soll, kam ich nach zwei Jahren in das Umspannwerk Obersiellach in Kärnten und kurz darauf nach Wien Süd-Ost, in das größte Umspannwerk des Verbund. Als dritter Techniker betraute man mich mit der Aufgabe, die Inbetriebnahme der Gleichstromkurzkupplung zu begleiten welche ich mit der Inbetriebnahme nach zwei Jahren erfolgreich abschließen konnte; Generell umfaßte die Betriebslaufbahn alle Aufgabenbereiche von Elektrotechnik und Maschinenbau bis hin zum Kaufmännischen und der Mitarbeiterführung. Mit 25 Jahren wechselte ich dann als Betriebsleiter in das Umspannwerk Ternitz, mit der Aufgabe, das Werk auf Fernsteuerung umzubauen und den Mitarbeiterstand von 21 auf sieben zu reduzieren. Es gelang mir, die Unterstützung und das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen, obwohl die meisten Mitarbeiter doppelt so alt waren als ich, und obwohl schwierige und gefährliche Situationen zu meistern waren. Nach zwei Jahren erhielt ich das Angebot, als Assistent des Betriebsdirektors in die Zentrale zu wechseln. Ich nahm die Herausforderung an. Viele Umstrukturierungen im Unternehmen folgten. Es kam zur Umgründung zuerst in eine GmbH und 2001 in eine AG, und ich schaffte den Sprung in die Geschäftsfeldleitung. Als Assistent der Geschäftsführung und dann des Vorstandes durfte ich fünf Jahre an der Front die Gesellschaft mit aufbauen und lernen. Aufgrund des raschen Wachstums nahm das Arbeitspensums enorm zu, ein Assistent reichte nicht mehr, und so entschied der Vorstand, eine Stabstelle einzurichten; das Vorstandssekretariat, der verlängerte Arm des Vorstandes. Ich begann mit zwei Mitarbeitern, die sich bis heute zu einer Abteilung mit 19 Mitarbeitern entwickelte. Neben unseren Kernaufgaben Gremienbetreuung, Unternehmensstrategie, Rechtsangelegenheiten, interne und externe Kommunikation, Organisation, Beteiligungsmanagement und die Koordination der Shared Services bearbeiten wir viele Sonderprojekte und Themen, die mit den vorhandenen Ressourcen meist nur knapp realisierbar sind. Mit der ursprünglich erlernten Technik habe ich heute nur noch im Sinne des Unternehmensgegenstandes und in Zusammenhang mit den genannten Kernaufgaben zu tun.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Thomas Dolleschal

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, aktiv mitgestalten zu können, mich einzubringen und weiterzuentwickeln.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mitgestalten zu dürfen und zu können bereitet mir Spaß. Ich denke, es gehört eine große Portion Glück dazu, die Chance zu erhalten, in solch einer Rolle wirken zu können. Ich betrieb immer Ballsportarten und bin schon aufgrund meiner sportlichen Ausrichtung ein Teamplayer. Als großen Erfolgsfaktor sehe ich den Sport, der es mir unter anderem ermöglichte, mir Netzwerke aufzubauen und meine ganze Herangehensweise beeinflußt. Es gelang mir immer sehr gut, das Vertrauen der Mitarbeiter und deren Unterstützung zu gewinnen, indem ich sie einbeziehe, ihnen Verantwortung übertrage und sie wertschätze, egal, in welcher Position sie arbeiten. Gute Mitarbeiter zu haben ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich bin offen für Neues bzw. für Veränderungen. Die ständigen Umstrukturierungen im Unternehmen verlangten einen enormen Arbeitseinsatz, Effizienz und ein ausgezeichnetes Team. Ohne Spaß am Gestalten und Lernbereitschaft hätte ich die Anforderungen der letzten Jahre nicht bewältigt. Ein neuer Lernschritt für mich und mein Umfeld ist allerdings Abgrenzung und bewußte Zurückhaltung. Ich baue gerade eine Stellvertreterin auf, die ich massiv mit Aufgaben betraue.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Von all meinen bisherigen Vorgesetzten erfuhr ich sehr viel Unterstützung, und ich konnte von diesen Persönlichkeiten, die ganz unterschiedlich waren, immer etwas Spezifisches lernen. Wesentlich für einen erfolgreichen Berufsweg ist aber natürlich auch ein intaktes Familienleben und einen starken Partner der einem zur Seite steht.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Alle Mitarbeiter sind für den Erfolg gleich wichtig. Ein hochmotiviertes Team ist dafür Voraussetzung, denn jedem einzelnen Mitarbeiter wird viel abverlangt – dafür aber auch die Chance geboten, enorm viel zu lernen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich brauche ein sehr engagiertes, dynamisches Team, das mehrere Dinge gleichzeitig bewältigen kann. Ich arbeite gern mit jungen Mitarbeitern, die sich rasch auf neue Situationen einstellen können, da sich das Umfeld der Energiewirtschaft permanent verändert. Über den Sport lernt man sehr viel für den Beruf; die Einstellung erlaubt einen anderen Zugang zu Fragestellungen, Umgang mit Meinungen und Herangehensweisen an Themen. Menschen, die Sport betreiben, sind entscheidungsfreudiger, bodenständiger und haben Teamgeist.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich sehe die Arbeit an der Front als Ausbildungsschmiede und Karrieresprungbrett. Die Mitarbeiter, die bei uns das Geschäft kennenlernen, erhalten ein ganz anderes Gefühl und einen Überblick über Entscheidungsabläufe und Prioritätensetzung. Für das Unternehmen ein Know-how-Transfer, der sich bezahlt macht, für die Mitarbeiter eine große Motivation. Ich übertrage meinen Mitarbeitern viel Verantwortung und damit die Möglichkeit, selbst gestalten zu können. Chancen zur Weiterentwicklung sind im wachsenden Konzern ausreichend vorhanden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In den letzten zehn Jahren arbeitete ich wöchentlich 80 bis 90 Stunden. Viel Verständnis und Toleranz von meiner Frau ermöglichen mir dieses Arbeitspensum.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Ziele liegen darin, gemeinsam mit meinen Mitarbeitern den massiven Veränderungsprozeß und die Anforderungen zu bewältigen, den Vorstand und das Unternehmen zu unterstützen und meinen Beitrag zum Gelingen zu leisten. Persönlich will ich Mitarbeiter so entwickeln und aufbauen, daß sie für ihre künftige Karriere gerüstet sind und gerne an die gemeinsame Zeit zurückdenken. Ich bleibe offen für Interessensgebiete und Möglichkeiten.

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