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* Dipl.-Ing. Jürgen Ruprechter

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Geschäftsführer
online hausverwaltung & immobilientreuhand gmbh
A-1180 Wien, Kreuzgasse 70
Physiker
Hausverwaltungen
24
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Jürgen
Ruprechter
19.05.1970
Verheiratet
Skifahren, Fahrradfahren

Service

Jürgen Ruprechter
Werbung

Ruprechter

Zur Karriere

Zur Karriere von Jürgen Ruprechter

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura, welche ich am Gymnasium in Knittelfeld ablegte, begann ich mit dem Studium der technischen Physik und technischen Mathematik in Graz. Bereits während des Studiums begann ich mich für EDV zu interessieren. Dies führte dazu, dass ich seit 1991 selbständig EDV-Programme entwickelte und im Jahre 1991 gemeinsam mit den Herrn Hermann Rauten und Mag. Thomas Urbanek dieses Unternehmen gründete. Gemeinsam mit Herrn Rauter haben wir die erste Immobiliensoftware entwickelt welche wir auch an Mitbewerber verkauften. Auf Grund der großen Nachfrage konzentrierte ich mich auf den Bereich Hausverwaltung und entwickelte für diesen Bereich eine Software, welche große Akzeptanz bei den Interessenten hervorrief. In der zweiten Hälfte der 90iger-Jahre als das Internet aufkam, bemerkten wir sehr schnell, dass die Dienstleistungsqualität im Bereich der Hausverwaltungen nicht optimal ist. Wenn man sich zurückerinnert, gab es nur an einigen Tagen in der Woche, Zeiträume wo man mit der Hausverwaltung in Kontakt treten konnte und manche Anfragen konnten nur per Fax gestellt werden und nach mehreren Tagen bekam man vielleicht eine Antwort. Meine beiden Partner waren bereits seit dem Jahre 1990 als Makler und Bauträger tätig und auf Grund der eingangs erwähnten Probleme und so mancher Frustgeschichte erfolgte im Jahre 2000 die Gründung dieses Unternehmens mit dem Schwerpunkt Kundenservice. Gleichzeitig stellten wir fest, dass die Qualität in der Dienstleistung und auch in der Ausbildung steigen muss. Seitens unserer Interessensverbände wurden zu diesem Zeitpunkt auch die fachlichen Ausbildungsmöglichkeiten äußerst intensiv vorangetrieben und dadurch auch verbessert. Im Jahre 2001 wurden wir operativ tätig und waren auf Grund unseres Konzepts in der Lage, den Liegenschaftseigentümern jede mögliche Information zu liefern. Dass wir Unterlagen über Internet transparent zu Verfügung stellen konnten, führte bei den großen Immobilieninvestoren zu großem Interesse und somit konnten wir in den kommenden Jahren ein sehr gutes Wachstum vorweisen. Sehr schnell hatten wir 15 Mitarbeiter und wurden damit eine mittelgroße Hausverwaltung in Wien. Bis zum Jahre 2006 war ich als Berater im Bereich Immobilien und EDV tätig und habe 2009 die alleinige Geschäftsführung dieses Unternehmens übernommen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Jürgen Ruprechter

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Abgesehen vom monetären Bereich, zählt zum Erfolg, dass unser Serviceangebot von den Hauseigentümern sehr geschätzt wird.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich hatte das Glück bereits in jungen Jahren, dass tun zu dürfen, was mich interessiert und die Freiheit zu haben, jene Tätigkeiten auszuüben, welche mich persönlich antreiben. Somit sehe ich mich als erfolgreich.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend waren meine beiden Partner, welche mit hohem Engagement und sehr viel Pioniergeist die Gründung dieses Unternehmens vorbereiteten. Auf Grund der Tatsache, dass es etwas vollkommen anderes ist, ein Unternehmen von Null an aufzubauen als ein etabliertes Unternehmen zu führen, haben wir im Jahre 2009 die Geschäftsführung gewechselt, d.h. seit 2009 habe ich die alleinige Geschäftsführung inne. Der Pioniergedanke, welcher auch so manche Improvisierung mit sich brachte, gelang beiden Partnern ausgezeichnet. Dies führte u.a. dazu, dass der Kundenstock immer größer wurde und somit in der Lage war, unser volles Portfolio der Dienstleistung weiter verbessern durfte.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich hatte das Glück schon sehr früh einen Steuerberater über meine Mutter kennenzulernen, welcher mir im Laufe der Zeit schon fast ein väterlicher Freund wurde und mir auch in Fragen, die nicht sein Fach waren, mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich wählte das Studium weil ich einerseits eine mathematische Begabung besaß und andererseits noch kein fixes Berufsbild ins Augenmerk genommen hatte. Die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten mit diesem Studium war sehr groß. So konnte man z.B. sowohl den Beruf des Zivilingenieurs ausüben, als auch im Bereich Consulting tätig werden.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
In unserem Metier haben wir es nicht nur mit positiven Situationen zu tun. Nicht jeder, der delogiert wird, nimmt es stoisch auf; d.h. unsere Mitarbeiter werden auch mit Selbstmorddrohungen konfrontiert. Diese Konfrontationen sind für manchen Mitarbeiter schwer zu verarbeiten. Eine weitere Problematik sehe ich in der rechtlichen Situation der Hausverwaltungen, meistens verbindet man den Begriff Hausverwaltung mit Haftung, d.h. wenn die Schneeräumung nicht ordnungsgemäß funktioniert, möchte man die Hausverwaltung sofort haftbar machen. Es gibt eine Reihe solcher Beispiele, wo im Schadensfall die Hausverwaltung der erste Ansprechpartner ist und dabei auch die Mieter die vorhandenen Emotionen auf die unsere Mitarbeiter abladen. Und dann werden wir auch noch mit neuen Normen seitens des Gesetzgebers konfrontiert, welche uns das Leben sehr erschweren.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wenn die Bewerber dem Anforderungsprofil entsprechen, gibt es noch immer keine Bauchentscheidung, weil der Persönlichkeitstyp zum bestehenden Team passen muss. Wir arbeiten intern, in einem Team von drei bis fünf Mitarbeitern. Es muss zwischenmenschlich funktionieren, wobei jeder seine Stärken bewusst einsetzen kann. Einer hat z.B. eine Zahlenbegabung, der andere sieht seine Stärke in der Kommunikation usw. Ich versuche diese Faktoren quantifizierbar zu machen und damit die einzelnen Teams für die täglichen Herausforderungen optimal zusammenzustellen.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Unsere Branche wird von Vorschriften, Normen und einer umfangreichen Judikatur getrieben. Bei vielen Entscheidungen sind seitens des Gesetzgebers, Fesseln angelegt. Somit leben wir eine laissez faire Führungskultur und haben eine sehr flache Hierarchie. Es gibt kurze Entscheidungswege und für den oder die Mitarbeiter/in gibt es einen großen Gestaltungsrahmen für deren Arbeit. Unabhängig davon, gilt es die Ziele zu erreichen und sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten. In unserem Metier wird man selten mit Lob konfrontiert, denn jeder Anrufer hat ein Anliegen - meistens im negativen Sinn! Auf Grund dieser Situationen muss ich Möglichkeiten schaffen, dass Mitarbeiter diese Frusterlebnisse vermeiden bzw. diese verarbeiten können.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Wir haben ein sehr kollegiales Verhältnis zu unseren Mitbewerbern. Man versucht mit den Kollegen unterstützend und freundschaftlich zusammen zu arbeiten.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Zu unseren Stärken zählt sicherlich der rechtliche Bereich welcher von unserem Chefjuristen, Herrn Magister Christoph Kothbauer geleitet wird. Im Rahmen seiner Tätigkeit, versenden wir Newsletter, welche die neuesten rechtlichen Veränderungen kommentieren. Darüber hinaus veranstalten wir Seminare für Hausverwalter und Makler. Unser Anspruch ist sicherlich überdurchschnittlich und wir geben dieses Wissen auch weiter. Ebenfalls zu unseren Stärken zählt die Serviceorientierung, welche durch die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der einzelnen Geschäftsfälle dokumentiert wird. Unsere Kunden können überall und jederzeit gesichert auf die aktuellsten Immobiliendaten zugreifen. das erlaubt ein rasches Agieren und Reagieren. Das online Service ist seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Seit 2008 ist eine revolutionär weiterentwickelte Generation der Immo-Intelligence-Software im Einsatz. Daten können nunmehr beliebig weiterbearbeitet oder ausgewertet werden und stehen als Excel- oder PDF-Dateien zur Verfügung. Dieses moderne Immobilien-Management-Tool bedeutet, dass alle Objektdaten -a) real time aktualisiert werden, -b) 24 Stunden täglich verfügbar und -c) online abrufbar sind. Online bedeutet: einloggen und abrufen von Zinslisten, Kontoblättern, Zahlungsübersichten, Verträgen, Schriftverkehr, Fotodokumentationen und Wartungsverträgen.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich glaube, sehr gut! In dieser Branche werden viele Überstunden geleistet, speziell während einer Abrechnungszeit. Meine Aufgabe als Führungskraft sehe ich u.a. auch darin, dass ich den Mitarbeitern Freiraum schaffe. Dies gelingt nur durch vorausschauende Organisation und durch Bereithalten von Ressourcen, wie Software und Bürogeräte; dann ist es möglich den Arbeitsaufwand auch ohne Überstunden zu bewältigen. Mir ist es ein großes Anliegen, dass die Mitarbeiter auch neben der Arbeitszeit genug Freizeit haben; dies gilt auch für mich.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die Zeit kann ich nicht messen. Ich sehe es als einen laufenden Prozess. Der Gesetzgeber sorgt dafür, dass wir uns laufend mit neuen Verordnungen auseinandersetzen müssen. Wir legen auch größten Wert auf die permanente Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter; denn nur dann ist es möglich unseren gelebten Servicegedanken hoch zu halten.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es gibt einige Ausbildungsmöglichkeiten für unseren Beruf. Es gibt einerseits den Lehrberuf Immobilienkaufmann, der durchaus seine Berechtigung hat und andererseits gibt es die Ausbildung an Fachhochschulen. Für eine erfolgreiche Karriere in unserer Branche benötigt man neben einer soliden kaufmännischen Ausbildung, umfangreiche Kenntnisse im Rechtswesen und auch die Bau- und Haustechnik hat ihren Stellenwert. Wenn man sich auf den Bereich Hausverwaltung konzentriert, sollte man gerne mit Menschen arbeiten wollen, dies bedingt, dass ausgeprägtes kommunikatives Verhalten notwendig ist. Leider sehe ich Defizite bei den sprachlichen Fähigkeiten, speziell bei jungen Bewerbern. Dies führt schließlich dazu, dass ich sie nicht anstellen kann, denn ich kann sie nicht als Visitkarte meines Unternehmens tätig werden lassen. Dies betrifft auch Absolventen von Fachhochschulen. Einen Lehrling kann ich langsam an die Qualität heranführen und er kann nach Abschluss der Lehrzeit noch eine Vielzahl von Zusatzausbildungen absolvieren. Das Problem liegt in der Mitarbeiterakquisition. Bei Absolventen von Fachhochschulen stellte ich fest, dass sie ein umfangreiches Wissen haben, allerdings dieses nicht in der Praxis einsetzen können, weil Sie es nie gelernt haben, das Gelernte auf die täglichen Herausforderungen umzulegen. Der Verwalterjob war eine mechanische Tätigkeit. Diese Mechanik wird durch die EDV immer mehr verdrängt. Ebenso wie die Buchhalter. Was zukünftig gefragt sein wird, sind Spezialkenntnisse welche neben dem Basiswissen notwendig sind um den zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte unsere Serviceleistungen noch weiter ausbauen und den bisher eingeschlagenen erfolgreichen Weg fortsetzen.

Ehrungen

2008 - Immobilien-Cäsar

Mitgliedschaften

Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft

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