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* Hansjörg Mayr

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Vorstandsdirektor
Wolfgang Denzel Auto AG
A-1060 Wien, Gumpendorferstraße 19-21
Fahrzeughandel
1300 (im Konzern)
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Profil

Zur Person

Hansjörg
Mayr
08.09.1961
Kirchbichl
Sport, Musik, Reisen, Oldtimer
- Geschäftsführer von Denzel-Tochterunternehmen

Service

Hansjörg Mayr
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Mayr

Zur Karriere

Zur Karriere von Hansjörg Mayr

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Handelsschule trat ich in die Raiffeisenorganisation ein und war insgesamt zwölf Jahre lang im Warensektor tätig, wo ich als Spartenleiter für den Einkauf und Verkauf von Landmaschinen und für 16 Außendienstmitarbeiter verantwortlich zeichnete. Im Jahre 1992 wechselte ich in die Kfz-Branche, wo ich seit der ersten Geburtsstunde von Hyundai in Österreich mit dabei war. Während der darauffolgenden sieben Jahre baute ich die hiefür notwendige Organisation auf und übte die Tätigkeit eines Gebietsverkaufsleiters für Westösterreich aus. Anschließend wechselte ich zur BMW-Group, welche seinerzeit den Vertrieb für die Marken, LandRover, Mini und MG innehatte. Im Jahre 2000 wurden die englischen Marken abgegeben und ich wurde Vertriebsdirektor in Österreich und in weiterer Folge Generalmanager für Land Rover in Österreich. Danach wechselte ich zu AlfaRomeo und war Vertriebsdirektor für Österreich und später Business Unit-Manager für die Marken Alfa Romeo und Lancia in Österreich. Im Jahre 2006 kehrte ich zu Hyundai zurück und leitete als Geschäftsführer die Hyundai Import GmbH für fast 12 Jahre. 2015 wurde ich darüber hinaus zum Vorstandsmitglied in der Wolfgang Denzel Auto AG berufen. Seit Jänner 2018 bin ich im Rahmen meines Vorstandsmandates als „Chief Digital Officer“ tätig, wobei der Schwerpunkt meiner Tätigkeit im Bereich Digitalisierung zu finden ist. Ebenso gehören Wachstumsprojekte und die allgemeine Strategie des Unternehmens dazu. Darüber hinaus habe ich noch mehrere Geschäftsführerfunktionen im Rahmen des Denzel-Konzerns inne.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hansjörg Mayr

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Meiner Ansicht nach fußt beruflicher Erfolg auf zwei Säulen. Einerseits sind die fachlichen Voraussetzungen zu nennen, wobei es gleichgültig ist, wie man sich die angeeignet hat. Sei es in Form eines Hochschulstudiums, oder in Form eines Trainee-Programms. Andererseits zählt die eigene Erfahrung, welche für mich persönlich prägend war. Ich habe mir in allen Bereichen mein Wissen selbst aneignen können. In der ersten Phase motivierte mich der Wille und die Begeisterung etwas schaffen zu wollen, langfristig war es mein eigener Zugang und meine Einstellung zum beruflichen Inhalt.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja ich sehe mich als erfolgreich, weil ich meine Ziele erreiche!

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Das wichtigste Thema im Zusammenhang mit Erfolg ist Kommunikation! Als junger Mensch positioniert man sich nicht nur über die eigenen Umgangsformen und seine Fachkompetenz, sondern auch über Vertrauenswürdigkeit und Ernsthaftigkeit. Dazu gehört auch, dass man zu seiner Ansicht und Meinung steht, besonders dann, wenn Gegenwind einsetzt. Menschen welche jeder Tendenz folgen, zeigen keine Nachhaltigkeit. Meiner Ansicht nach sind der Wille und die Fähigkeit, Probleme zu lösen ganz wichtige Faktoren im beruflichen Alltag. Oft entdeckt man die Lösung eines Problems unerwartet, wenn man sich ausdauernd und intensiv damit beschäftigt. Man sollte sich mit Inhalten sehr genau auseinandersetzen und zur eigenen Expertise kommen. Für die persönliche Karriere ist auch ein Netzwerk von Vorteil und auch Mentoren, die einen in der Entwicklung unterstützen.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja die gab es! Ich habe mir immer gut überlegt was Sinn macht und die direkten Vorgesetzten mit denen ich zu tun hatte sehr genau beobachtet. Ich stellte mir oft die Frage, welche Personen fallen mir positiv auf und was kann ich von diesen Führungskräften / Mitmenschen lernen um mich weiterzuentwickeln.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Für leistungsorientiertes Tun und Handeln benötigt man eine große Portion zielgerichteten Ehrgeiz. Ich war zu mir selbst immer viel härter als zu meinen Mitmenschen. Externe Anerkennung entspringt meist dem Arbeitsumfeld. Wenn Zusammenarbeit gut funktioniert und zwar über einen längeren Zeitraum hindurch, dann ist es Anerkennung die man spürt, und diese muss nicht immer explizit ausgesprochen werden.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich bin überzeugt, dass Motivation kein Arzneimittel ist, das man mit einer Spritze verabreichen kann, sondern die Motivation müssen Mitarbeiter mitbringen. Das Unternehmen muss ein Umfeld schaffen, wo sich die Mitarbeiter entfalten können und die Leistung auch zum Ausdruck gebracht werden kann. Auf Grund der positiven Leistung und dem damit verbundenen Erfolg, entsteht Motivation. Wenn Erfolg vorhanden ist, dann ist der Mitarbeiter motiviert, weil er erkannte, dass seine Leistung zum Erfolg führt. In einem Arbeitnehmermarkt wird es meiner Ansicht nach, immer wichtiger, dass sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen. Dazu gehört beispielsweise ein Mittagstisch und auch Rahmenbedingungen, welche die Leistungsbereitschaft fördern, denn nur dann kann man auch ein dementsprechendes Ergebnis der Mitarbeiter erwarten. Dazu gehört auch die Weiterbildung; seit Jahren hat die Denzel-Gruppe große Anstrengungen unternommen um die Weiterbildung stark unterstützen. Dazu gibt es eine eigene Personalentwicklungsabteilung, die sich mit diesen Themen beschäftigt. Unser Unternehmen war auch Initiator für Ausbildungslehrgänge an der Fachhochschule Kufstein für den KFZ-Bereich um eine bessere Berufsausbildung zu ermöglichen, welche in der Branche sehr geschätzt wird. Darüber hinaus setzen wir auch weitere Initiativen im Bezug auf die Lehrlingsausbildung, d.h. wir tun sehr viel für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und versuchen aus den eigenen Reihen Mitarbeiter für das Management zu gewinnen. Wir legen größten Wert auf zufriedene Mitarbeiter und richten weiterhin unser Augenmerk auf die wertvolle Ressource Mensch.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Mitbewerber sind immer ein großes Thema! Mitbewerber braucht es um die Spitze zu erreichen! Der Wettbewerb in der Kfz-Branche zeigt viele Unterschiede auf, manche Mitbewerber möchten mit billigen Preisen überzeugen. Tatsache ist, dass diese Strategie für all diejenigen geeignet ist, die über den Preis, Schwächen kompensieren müssen, weil sie gewisse Dinge nicht können. Wir verfolgen einen anderen Ansatz, d.h. wir verfolgen eine Strategie durch die wir uns hochprofessionell, attraktiv und marktkonform präsentieren. Priorität für uns haben die Kundenwünsche.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind ein fundiert geführtes Unternehmen, mit solider finanzieller Basis. Wir verfolgen einen Wachstumskurs und eine gezielte Strategie. Und wir sind ein sicherer und sehr guter Arbeitgeber und pflegen überdurchschnittliches Kundenservice.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich glaube, es kommt darauf an welchen Job man gerade ausübt und in welcher Position man sich befindet. Daraus resultieren unterschiedliche Folgewirkungen. Wenn man seinen Job gut machen möchte und auch nachhaltig weiterkommen möchte, muss man bereit sein, Zeit in berufliche Herausforderungen zu investieren, wenn es die Situation erfordert. Manche Probleme lassen sich am Wochenende vielleicht besser durchdenken, als an einem Wochentag, wo man nach dem vierten Meeting nicht mehr über ausreichend Energie verfügt. Trotzdem muss man in der Lage sein, seine Ruhephasen zu finden und auch abschalten zu können um die Batterien wieder aufzuladen.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Für eine Karriere in unserer Branche ist es notwendig, dass man eine -automotive DNA- besitzt, d.h. es sollte eine Begeisterung für Mobilität und für die Produkte vorhanden sein. Vor zwei Jahrzehnten gab es einen Diesel- und einen Benzinmotor. Heute gibt es neben Benzin- und Dieselmotoren, Antriebssysteme welche mit Gasmotoren, Hybride und elektrischen Systemen am Markt sind. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Fahrzeuge, welche mit Wasserstoff angetrieben werden. Dem Nachwuchs würde ich den Rat mitgeben, dass alles Wissen dieser Welt in Büchern vorhanden ist, d.h. man muss sich dieses Wissen holen und das Gelesene auch verstehen; dies ist mehr denn je von eminenter Bedeutung für die eigene Entwicklung im Sinne von lebenslangem Lernen. Abgesehen von den technischen Aspekten steht das Thema Kommunikation und Service im Vordergrund; also die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kunde ist extrem wichtig geworden. Im Zeitalter der Digitalisierung wird das Thema Service ein entscheidendes Thema bleiben, weil durch die Zunahme der Komplexität bei den Produkten, die Beratung noch wichtiger sein wird, als in der Vergangenheit. Sinnvoll ist es den Kunden mehr in den Vordergrund zu stellen und maßgeschneidert, emphatisch und individuell zu kommunizieren und zu beraten. Wenn man diese Einstellung verinnerlicht hat und dem Kunden die richtigen Inhalte offerieren kann, wird dies eine nachhaltige Kundenbindung zur Folge haben.

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