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* Ing. Walter Rauch

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Geschäftsführender Gesellschafter
ELRA Holding Ges.m.b.H.
A-1020 Wien, Schönngasse 15-17
Elektrotechniker
Maschinenbau, Werkzeugbau
54
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Profil

Zur Person

Ing.
Walter
Rauch
30.03.1938
Verwitwet
Pflege meines Freundeskreises
- Geschäftsführer der ELRA Antriebstechnik Vertriebs Ges.m.b.H.
- Geschäftsführer der ELRA Antriebstechnik Produktions Ges.m.b.H.

Service

Walter Rauch
Werbung

Rauch

Zur Karriere

Zur Karriere von Walter Rauch

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach Absolvierung des TGM, Fachrichtung Hochfrequenztechnik, begann ich mein Berufsleben bei der Firma Philips, wo ich an der Entwicklung von Videorecordern mitwirken durfte. Während des Zeitraumes von 1958 bis 1965, als ich bei Philips tätig war, konnte ich mich auf Grund meines Wissens im Bereich Servotechnik sehr gut einbringen. Zu dieser Zeit gab es professionelle Videorecorder für den Studiobereich, aber Philips setzte sich das Ziel auch für die semiprofessionelle Zielgruppe eine eigene Geräteklasse mit Synchronisationen und servotechnischen Realisierungen zu entwickeln, erkannte aber sehr bald, dass der damalige Verkaufspreis von ca. öS 30.000,00 eindeutig zu hoch angesetzt war. Deshalb war mein Aufgabengebiet obsolet und ich wechselte im Jahre 1965 zu Honeywell. Honeywell beschäftigte sich mit der Thematik der Industrieautomation und suchte eine Person mit Wissen im Bereich Servotechnik und technische Applikationen. In weiterer Folge übernahm ich die Verkaufsleitung und baute auch den Verkauf in den seinerzeitigen Ostblockländern aus. Leider war dies zum Zeitpunkt des Prager Frühlings, was natürlich nicht sehr förderlich für den Verkauf war. Danach wechselte ich zu Amphenol, ein Unternehmen, das u.a. Steckverbindungen erzeugte. Im Zuge wirtschaftlicher Überlegungen wurde das Unternehmen filetiert, was mich zur Entscheidung trieb, mich selbständig zu machen. Der Schritt in die Selbstständigkeit war nur durch die tatkräftige Unterstützung meiner Frau Hedda möglich, welche eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. Wir gründeten ein Einzelunternehmen und in weiterer Folge, als der Name Rauch bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad hatte, erfolgte die Umfirmierung in ELRA, (zusammengesetzt aus Elektronik Rauch). Bereits nach zwei Jahren haben wir ausgeglichen bilanziert und konzentrierten uns auf den Bereich der Medizin-Technik, wobei ich die ehemaligen Kontakte in den seinerzeitigen COMECON-Staaten nutzte, um die Produkte zu vertreiben. Bereits damals haben wir neben dem Produktverkauf auch technische Unterstützung angeboten, welche zahlreich in Anspruch genommen wurde. Zu dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen bereits acht Mitarbeiter! Der Mauerfall im November 1989 und der Zusammenbruch des damaligen Wirtschaftssystems in den Ostblockländern brachten es mit sich, dass wir uns auf den österreichischen Markt konzentrieren mussten. Wir bemerkten seinerzeit sehr schnell, dass der Medizintechnikmarkt in Österreich nicht unseren Vorstellungen entsprach und stellten fest, dass unser Produktportfolio, industrietauglich werden musste. Somit haben wir die Unternehmensstruktur mit dem Augenmerk auf elektronische Antriebstechnik und Engineering verändert. Kundenspezifische für den Kunden optimierte Lösungen stehen für uns im Vordergrund. Seit dem Jahre 2005 sind wir an diesem Standort und wurden ISO-zertifiziert (2008), installierten das SAP-System um den Herausforderungen gerecht zu werden. Wir teilten die ELRA Antriebstechnik Vertriebsges.m.b.H. im Jahre 2009 in ein Produktionsunternehmen und in ein Handelsunternehmen auf. Heute wird die ELRA-Firmengruppe von einer Holding geführt, welche einem Produktionsbereich, einem Handelsbereich und einer Sonderfirma für spezielle Antriebssysteme, vorsteht.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Walter Rauch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Zu meinem persönlichen Erfolg zählt, dass ich mein Unternehmen vor 40 Jahren als kleines Familienunternehmen gegründet habe, welches für zig Kunden aus den verschiedensten Branchen individuelle Lösungen anbietet und zu den führenden Unternehmen im Bereich der Antriebstechnologie zählt. Der unternehmerische Erfolg zeigt sich darin, dass wir international tätig sind. Wir fühlen uns immer erfolgreich, wenn wir das bestmögliche Produkt für Kunden liefern, sowie deren Ansprüchen gerecht werden.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich meine Ziele erreicht habe, obwohl dies nicht immer leicht war.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe mit Beharrlichkeit meine Ziele verfolgt und rechtzeitig die Probleme am Markt erkannt. Aus dieser Beobachtung heraus habe ich die Aktivitäten und auch das Produktportfolio angepasst. Festhalten möchte ich, dass ich ohne meine Frau, diese Ziele nie erreicht hätte. Wichtig ist, trotz aller beruflichen Herausforderungen, Spaß am Leben zu haben.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Vorbilder im klassischen Sinne hatte ich keine! Die Triebfeder war für mich der Gestaltungswille und es hat mich immer schon gereizt, ein eigenes Unternehmen zu führen, wobei ich dies aber nicht angestrebt habe, sondern es hat sich aus verschiedenen Umständen ergeben.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ohne Mitarbeiter würde es keinen Erfolg geben! Wir bilden laufend Mechatroniker, Bürokaufleute und Lagerlogistiker aus und sind stolz darauf, dass viele davon seit ihrer Lehrzeit bei uns arbeiten. Natürlich erhalten auch unsere langjährigen Mitarbeiter, viele von ihnen sind schon seit 20 Jahren in unserem Team, Schulungen, um auf dem neuesten Stand, der sich immer schneller ändernden Technologie zu sein.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wenn die fachliche Qualifikation vorhanden war, zählte die Teamfähigkeit! Die sogenannte Chemie muss stimmen, sonst gibt es nur Probleme!

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir sind eine Erfolgsstory! Für die Mitarbeiter ist es Motivation, an der Unternehmensgeschichte mitzuwirken und ein Teil davon zu sein. Ich habe seit jeher den Mitarbeitern hohe Eigenverantwortung übertragen. In Anbetracht der Tatsache, dass ich den Großteil meiner Arbeitszeit im Ausland verbrachte, war es notwendig, dass die Mitarbeiter sehr selbständig arbeiteten und das auch durften. Wir betrachten die Mitarbeiter als Familienmitglieder und bieten einen topmodernen Arbeitsplatz mit vielen Benefits, der den täglichen Anforderungen einer derartigen Produktionsstätte entspricht.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
In unserem Marktsegment unterscheiden wir uns vom Mitbewerber vor allem durch unsere duale Rolle als Handelsunternehmen und als Produktionsbetrieb. Dies versetzt uns in eine sehr flexible Lage beim Erfüllen aller individueller Kundenwünsche.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Zu unseren Stärken zählt vor allem auch die Serviceorientiertheit, d.h. wir folgen unserem unbedingten Qualitätsversprechen, immer das bestmögliche Produkt für den Kunden zu liefern. Jeder Kunde benötigt eine passende Lösung für seine ganz individuellen Erfordernisse. Daher konzipieren, planen und entwickeln wir maßgeschneiderte Antriebstechniklösungen und produzieren diese im eigenen Werk. Der Kunde hat bei uns immer einen persönlichen Ansprechpartner, der das Projekt kennt. Das bringt beste Betreuung und maximale Effizienz. Eine weitere Stärke sehe ich in der ELRA-Qualitätsgarantie! Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass er immer das bestmögliche Produkt erhält. Dafür sorgt unser Qualitätsmanagement-System nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2015.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Soweit es möglich ist, versuche ich beide Bereiche strikt zu trennen, was aber in der Praxis nicht immer möglich ist.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Unsere Branche verfügt über keinen Nachwuchsmangel. Was uns allerdings seit geraumer Zeit auffällt, ist die nicht optimale Qualität der schulischen Ausbildung bei den Mechatronikern. Den Grund sehe ich darin, dass unser Schulsystem immer schlechter wird. Das Kernproblem sehe ich beim Erwerb des Fachwissens; um Ingenieur-Wissen zu erwerben und dieses auch in der Praxis verwenden zu können, bedarf es Engagement und Interesse. Die jüngere Generation hat so gut wie kein Grundlagenwissen und kennt die Zusammenhänge nicht. Etwas auswendig zu lernen führt dazu, dass nach einigen Monaten dieses Wissen nicht mehr vorhanden ist. Unsere Lehrlinge erhalten eine umfangreiche und intensive Ausbildung. Die Nachfrage bei Mechatronikern ist generell sehr hoch. Wenn man Interesse und Lernbereitschaft mitbringt, ist dies ein Beruf, wo man sich über einen Arbeitsplatz in Zukunft keine Sorgen machen muss, denn Automatisierung und auch Spezialisten für hochwertige Produkte werden immer gesucht. Leider ist, wie bereits angesprochen, das Niveau nicht vorhanden, welches die Industrie benötigt. Die feinmechanische Antriebstechnik ist ein boomendes Marktsegment. Unabhängig der Branche empfehle ich dem Nachwuchs immer neugierig zu sein und die Dinge zu hinterfragen.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Am 19.10.2018 haben wir einen weiteren großen Schritt gemacht: Wir haben den Spatenstich für die neue ELRA Zentrale in Jois im Burgenland gesetzt, weil wir Platz zum Wachsen brauchen.

Ihr Lebensmotto?
Alle zusammen haben wir den Ehrgeiz, für jeden Anspruch und Kundenwunsch die perfekte Antriebslösung zu liefern und gezielt auf die Bedürfnisse einzugehen. Das ist der Motor, der uns antreibt!

Ehrungen

- Österreichischer Musterbetrieb - ausgezeichnet mit dem Austria Gütezeichen

Mitgliedschaften

- seit 2016 Mitglied der Leitbetriebe Austria

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