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* Christian Schimkowitsch

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Geschäftsführer
Elektra Bregenz AG
A-1230 Wien, Pfarrgasse 77
Kaufmann
Technische Industrie
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Profil

Zur Person

Christian
Schimkowitsch
16.12.1965
Ledig
Golf

Service

Christian Schimkowitsch
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Schimkowitsch

Zur Karriere

Zur Karriere von Christian Schimkowitsch

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach Beendigung der Friseurlehre war ich vier Jahre beim Bundesheer als Zeitsoldat tätig, wo ich eine Ausbildung an der Heeressanitätsschule in Wien-Stammersdorf absolvierte. Eine Zukunft beim Bundesheer scheiterte daran, dass der zukünftige Dienstposten anderweitig vergeben wurde. Somit wechselte ich mein erlerntes Metier zurück und zwar in den Vertrieb von Friseur- u. Haarkosmetikprodukten. Über die Jahre hinweg, stand das Thema Vertrieb für mich immer im Vordergrund. So lernte ich mehrere Branchen kennen so. z.B. die Markenartikelbranche, die Werkzeugbranche und bei Unilever, als Mischkonzern, diverse Branchen. In diesen Jahren lernte ich persönlich sehr viel zum Thema Vertrieb, was dazu führte, dass ich mich bei Duracell als Verkaufsleiter einer neuen Herausforderung stellte. Die Firma Duracell war seinerzeit ein Teil der Gilette-Firmengruppe, aber durch Markenzusammenführungen und konzernbedingte Veränderungen sah ich dort persönlich keine Zukunft für mich. Im Jahre 2010 wurde ich von Elektra Bregenz AG kontaktiert, um mir die Verkaufsleiter-Position in Aussicht zu stellen, da in den Jahren zuvor kein Wachstum vorhanden war. Nach reiflicher Überlegung und mehreren Gesprächen mit der Konzernzentrale in Istanbul, akzeptierte ich das Angebot. Mit August 2010 übernahm ich die Funktion als Sales-Director und erzielte in vielen spannenden Jahren zahlreiche Erfolge. Unter meiner Leitung wurde die Außendienst-Betreuung konsequent ausgebaut und Maßnahmen für eine Qualitätssteigerung der Schulungen getroffen. Uns war immer klar, dass der Erfolg letztendlich von den Händlern abhängt. Denn auch wenn der Trend in Richtung Online-Shops gehe, können diese ein umfassendes Service und eine auf den Kunden zugeschnittene, optimale Beratung durch den Fachhandel nicht ersetzen. Neben dem stationären Handel wurden unter meiner Leitung auch viele erfolgreiche Kooperationen im Retail-Bereich durchgeführt. Und der Erfolg gab mir Recht. Seit 2010 konnte Elektra- Bregenz AG, zu welcher auch die Marken Beko und Grundig gehören, kontinuierliche Zuwachsraten erzielen. So haben wir nicht nur den Umsatz erhöht, sondern können auch eine Marktanteilssteigerung vorweisen. Unsere Marktanteile wachsen seit 2010. In den letzten acht Jahren haben wir den Umsatz von 2010 verdoppelt. Im Zuge von Personalrochaden in der türkischen Arcelik-Gruppe wurde Ende 2017 mein Vorgänger mit neuen Aufgaben betraut und seit Jänner 2018 habe ich die Gesamtverantwortung als Geschäftsführer in Österreich inne. Diese Position war mein Hauptziel und ich freue mich auch im Jahre 2018 erneut auf einen Umsatzzuwachs verweisen zu können.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Christian Schimkowitsch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich nicht nur Konzern- und lokale Ziele zu erreichen, welche in Zahlen zu messen sind, sondern es gibt auch den persönlichen Erfolg. Dazu gehört, dass ich meine persönlichen Ziele erreiche und die Balance zwischen Beruf und Privatleben meistere. Wenn dies nicht der Fall wäre, würden sich schnell Burn-Out-Syndrome zeigen. Ebenso ist es für mich von Bedeutung, ob mein Job mit Freude und auch Spaß verbunden ist, denn ohne Begeisterung und Freude an der Tätigkeit, wird man seine Ziele nicht erreichen können.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich denke schon. Immerhin übe ich eine Geschäftsführerfunktion aus und erreichte dies ohne Matura und Studium.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Für meinen persönlichen Erfolg war ausschlaggebend, dass ich immer den Erfolg suchte. Für den betrieblichen Erfolg zeigten sich die positiven Veränderungsprozesse im Mitarbeiterbereich und auch im strategischen Bereich als entscheidend. Diese Veränderungen führten auch zu einer Situation, in der der einzelne Mitarbeiter sich wohl fühlte und seine Aufgaben optimal ausüben konnte.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
In meiner beruflichen Vergangenheit gab es negative und auch positive Persönlichkeiten welche mich geprägt haben. Zu den negativen Personen zählten jene, welche nicht als Mensch anerkannt wurden, sondern auf Grund ihrer Funktion akzeptiert wurden. Es gab auch Personen die mir zeigten, wie ich Mitarbeiter motivieren kann und, was ich als sehr wichtig erachte, schon im Vorfeld zu überlegen, was passieren wird, wenn ich diesen oder jenen Schritt setzen würde. Leider machen sich viele Mitmenschen im Vorfeld keine Gedanken darüber, welche Konsequenzen ihre Entscheidungen auslösen. Für uns ist es wichtig nicht nur vertriebsgesteuert zu agieren, sondern auch unsere Stärken zu suchen, zu finden, einzusetzen und auch zu fördern. Die große Gefahr im Rahmen einer leitenden Funktion sehe ich darin, dass sich blinde Flecken für wichtige Faktoren des betrieblichen Erfolges bilden können. Nur nach Zahlen und Fakten zu handeln, vernachlässigt Soft-Facts, die ebenso für den betrieblichen Erfolg entscheidend sein können, wie anfangs erwähnt.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
In früheren Zeiten nahm man neue Mitarbeiter auf, welche sich gut ausdrücken konnten, ein gutes Auftreten hatten und erklären konnten, was sie wollen. Heute ist es so, dass es ein konzerneigenes Aufnahmeverfahren gibt. So wird der Bewerber einem Test unterzogen und Persönlichkeitsbilder evaluiert. Meine Erfahrung zeigt, dass der oder die Bewerber/in, welche den Test positiv ablegen, aber auch nicht mit Sicherheit den Anforderungen im zukünftigen Aufgabenbereich positiv gewachsen sind und auch nicht sicher in das bestehende Mitarbeiterteam passen.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir haben ein Mitarbeiterteam in überschaubarer Große. Es gibt Mitbewerber, die größer sind als wir. Bei 40 Mitarbeitern kann man auf einzelne Personen eingehen. Wir versuchen unsere Mitarbeiter in Prozesse zu involvieren. Mir ist es sehr wichtig, dass Mitarbeiter Begeisterung zeigen. Daher veranstalten wir Workshops, wo sich die einzelnen Mitarbeiter Gedanken machen, an denen ich nicht teilnehme. Ich versuche Mitmenschen dahingehend zu motivieren, ihren Input zu leisten. Aus diesen Workshops resultieren bereits mehrere Projekte, welche sich nach der Realisierung als sehr positiv dargestellt haben.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Die genaue Beobachtung des Mitbewerbers ist sehr wichtig! Das Thema Benchmark ist immer ein Thema und wird es auch bleiben. Wir wissen ganz genau, so wie auch unsere Mitbewerber, wie eine Marke positioniert ist, welches Image eine Marke zeigt. Es gibt Marken die sich im Laufe der Zeit verändern und dieses veränderte Bild muss man rechtzeitig erkennen. Wir kennen die Stärken einer Marke und wissen wie unsere Marke im Vergleich zu anderen Marken gesehen wird. Wesentlich ist, wie sieht der Endkunde unsere Produkte und wo müssen wir uns positionieren, damit wir dem Mitbewerber Parole bieten können.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Eine Stärke sehe ich darin, dass die Leute sehr gerne bei uns arbeiten und daraus leitet sich eine Grundmotivation ab. Menschen die ihren Job gerne machen, machen ihn auch gut. Wir haben die richtigen Produkte zur richtigen Zeit. Ohne passende Produkte könnte man einen Vertrieb auch nicht erfolgreich führen. Dies ist die Basis welche uns stärkt und auch gegenüber dem Handel als vertrauenswürdig erscheinen lässt. Wie bereits angesprochen, sind wir kein Riesenkonzern und können somit rascher auf Veränderungen des Marktes reagieren. Wir sind in Österreich permanent unter den TOP vier zu finden. Wir sind in der glücklichen Lage unsere Ressourcen mit sehr guten, aber weniger Mitarbeitern als der Mitbewerber abzudecken. Seit meinem Eintritt in dieses Unternehmen regiert Fairness, dass heißt, jeder im Handel hat bei uns die gleichen Chancen. Wir bevorzugen große Händler nicht, bieten jedem gleiche Chancen und laden jeden Händler dazu ein, mit uns zu reden.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich schätze mein Berufsleben und es ist mir egal wie viele Stunden ich für meinen Job aufwende. Stress ist für mich etwas, woran ich mich gewöhnt habe! Ich behaupte, dass ich mein Privatleben sehr gut im Griff habe. Wichtig ist, dass meine Lebenspartnerin auch Verständnis für meinen Job aufbringt, denn es kann vorkommen, dass ich auch am Wochenende einige Stunden für meinen Job verwenden muss. Für mich gehört mein Berufsleben zu meinem Privatleben und integriert sich auf eine angenehme Art und Weise, weil es mir Spaß macht und ich meinen Beruf auch gerne mache. Für mich ist der Job, den ich hier ausübe, keine Pflicht, sondern Freude!

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Vorerst sollte man sich intensiv darüber Gedanken machen, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen. Bereits in frühem Alter sollte man sich damit auseinandersetzen, denn die Zeit für die richtige Ausbildung, sowohl schulisch als auch fachlich, muss vorhanden sein. Die Anforderungen von Konzernen sind zurzeit höher als noch vor einigen Jahren. Die Zeiten wo man sich hocharbeitet, sind leider vorbei! Die Anforderungsprofile setzen mindestens Maturaniveau voraus, Studium ist auch nicht schlecht. Unsere Produktkategorie ist und wird eine der Glücklichsten in der gesamten Elektroindustrie sein, denn die sogenannte Weiß-Ware benötigt jeder Haushalt.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir wollen mit unseren Marken weiterhin die Nummer drei am österreichischen Markt bleiben und auch weiterhin wachsen.

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