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* Ing. Bernhard Romirer, BA MA

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Geschäftsführer
Zingl Bau Ges.m.b.H.
A-1230 Wien, Großmarktstraße 20
Betriebswirt
Bau- u. Innenausbauunternehmen
ca. 200
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Profil

Zur Person

Ing. BA MA
Bernhard
Romirer
17.05.1986
- Geschäftsführer der WFS Bauhandwerk GmbH
- Geschäftsführender Gesellschafter der R.O.M. Holding GmbH

Service

Bernhard Romirer
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Romirer

Zur Karriere

Zur Karriere von Bernhard Romirer

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Pflichtschule besuchte ich von September 2000 bis Juni 2005 die HTBL in Wien-Favoriten, Fachrichtung Elektrische Anlagen und Antriebe, Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik. Im Mai 2006 trat ich als Projektleiter bei der Firma Hans Lohr GmbH in Wien ein. Mit September 2009 wechselte ich zu Zinglbau GmbH, wo ich als Projektleiter im Baubereich tätig war. Ebenfalls mit September 2009 begann ich mit einem Studienlehrgang an der FH Wien „Unternehmensführung - Entrepreneurship", welchen ich im Jahre 2012 mit „Bachelor of arts in business". abschloss. Von September 2012 bis Juni 2014 studierte ich an der FH Wien Unternehmensführung - Executive Management und schloss mit „Master of arts in business" ab. Mit Oktober 2012 gründete ich die WFS Elektrotechnik GmbH.. Mit Jänner 2018 übernahm ich zusätzlich eine Manager-Funktion bei der Zinglbau GmbH. Seit März 2019 bin ich als Geschäftsführer der Zinglbau GmbH tätig.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Bernhard Romirer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Jeder Mitarbeiter trägt zum unternehmerischen Erfolg bei. Je mehr sich der einzelne Mitarbeiter im Unternehmen wohl fühlt, desto besser wird auch die Leistung sein. Wie ist der Arbeitsplatz gestaltet, wie erfolgt die Kommunikation innerhalb des Unternehmens - dies sind Themen, welche maßgeblich an den Erfolg gekoppelt sind. Ich behaupte, wenn sich der Mitarbeiter bei uns genauso wohlfühlt wie zu Hause, dann ist dies ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich einerseits sehr früh kennenlernen durfte, wie ein Unternehmen funktioniert und andererseits neben meiner HTL-Ausbildung zwei betriebswirtschaftliche Studienlehrgänge absolvierte. Ich hatte das Glück, zuerst die Praxis kennen zu lernen und erst nachher mit den Studien zu beginnen. Umgekehrt wäre es sicherlich etwas problematisch gewesen, denn etwas in der Theorie vermittelt zu bekommen, ohne die Praxis zu kennen, führt nicht immer zum Ziel. Tatsache ist, dass viele Persönlichkeiten, welche zuerst studiert und dann ins Berufsleben eingetreten sind, die Unternehmen sehr oft wechseln, weil sie den praktischen Teil erst „erleben" müssen. Wenn ich einen Mitarbeiter aufnehme, welcher zuerst gearbeitet hat und später mit einem Studium begonnen hat, ist er viel wertvoller für mich, als ein Mitarbeiter der sich zuerst mit dem Studium beschäftigte und dann die Praxis kennenlernen möchte.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
In unserer Branche sollte man sehr gute Menschenkenntnis mitbringen. Für den Erfolg ist die Kommunikation mit Mitarbeitern, aber auch mit Kunden sehr wichtig. Es kann nur Erfolg geben, wenn Empathie für Führungskräfte kein Fremdwort ist. Wenn es gelingt, den Mitarbeiter richtig einzuschätzen und man weiß, wie er „tickt", kann ich ihn in seiner beruflichen Entwicklung unterstützen.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Obwohl ich nicht als Beiwagen meines Vaters mitgelaufen bin, bekam ich mit, wie mein Vater erfolgreich wurde. Das Stichwort für mich ist der Generationenwechsel! Dass heißt, für mich gibt es die Imitation nicht. Was für mich allerdings nach wie vor von großer Bedeutung ist, dass ich den familiären Charakter pflege. Mein Vater war ein Techniker und hatte sich mit speziellen betriebswirtschaftlichen Situationen wenig beschäftigt. Was ihm half, war sicherlich die lange Erfahrung in der Branche, gute Kontakte und ein „gesunder Hausverstand". Ich machte die Erfahrung, dass meine technische und betriebswirtschaftliche Ausbildung eine sehr gute Basis sind um die beruflichen Herausforderungen zu meistern.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ja, mein Vater! Er hat das Unternehmen vor 25 Jahren aufgebaut und hat mir die Möglichkeit geboten, die einzelnen Vorgänge kennen zu lernen. Allgemein betrachtet, behaupte ich, dass Vorbilder für alle Mitmenschen wichtig sind.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ein Problem sehe ich darin, dass wir momentan nicht in den Genuss von mehreren Bewerbern gleichzeitig kommen. Die meisten Bewerber sind Zufallstreffer und oft versuchen wir durch Bekannte unserer Mitarbeiter die Leute für uns zu gewinnen. Für zukünftige Lehrlinge (Maurer und bei unseren Tochterunternehmungen auch Elektro- und Haustechniker) haben wir eine sogenannte Schnupperwoche eingeführt. Durch diese Schnupperwoche hat der zukünftige Lehrling die Möglichkeit seinen zukünftigen Beruf genauer kennenzulernen und auch wir als Lehrherr können nach einer Woche feststellen, ob er für diese Tätigkeit in Frage kommt und auch zu uns passt! Früher, als wir noch keine Schnupperwoche hatten, gab es manche schwierige Situationen mit dem Nachwuchs. Mit dem neuen Weg können wir eine Reihe von eventuellen Problemen abfangen.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Unsere Motivation besteht darin, dass wir unser Betriebsklima durch gemeinsame Aktivitäten und positiven Umgang innerhalb des Hauses, pflegen. Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit jederzeit Mitarbeiter, unabhängig von der Hierarchie, zu kontaktieren. Es gibt bei uns auch kein „Sie", sondern nur ein „Du" und zwar über alle Hierarchiestufen hinweg. Die Motivation soll auch dadurch entstehen, dass man sich ein wenig wie zu Hause fühlt.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
In unserer Branche gibt es sehr starke Mitbewerber. Bei den öffentlichen Ausschreibungen werden viele Parameter verlangt, so zum Beispiele wie viele Lehrlinge es im Unternehmen gibt und welche Referenzen wir aufweisen können. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass schließlich der Preis das Um und Auf ist, um zum Auftrag zu kommen. Vor einigen Tagen haben wir die ISO 9001 Qualifikation geschafft, was uns gegenüber manchem Konkurrenten einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Bei ausländischen Mitbewerbern haben wir allerdings keine Chance, auf Grund des Lohnniveaus.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Als Familienunternehmen legen wir nach wie vor größten Wert auf die persönliche Fachberatung unserer Kunden. Experten auf verschiedenen Gebieten ermöglichen es uns, eine breite Leistungspalette im Bau anzubieten. Absolute Zuverlässigkeit, eine familiäre Betriebs-Atmosphäre und Hands-on-Mentalität sind weitere Eckpfeiler unserer Firmenphilosophie. Wir können auf eine junge Mannschaft auf der Baustelle und im Büro verweisen und können sehr dynamisch und flexibel handeln. Dies wurde auch im Rahmen der ISO-Bewertung festgestellt. Dies ist ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern. Wir haben immer ein offenes Ohr für neue Dinge. Wir liegen zum Beispiel beim Thema „Digitalisierung" gegenüber dem Mitbewerb schon sehr weit voran. Was uns zukünftig auch einen Preisvorteil bieten kann, da wir noch schneller reagieren können. Allgemein betrachtet ist unsere Innovationskraft der Kernpunkt um zukünftige Herausforderungen in Angriff nehmen zu können.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Funktion des Geschäftsführers übe ich erst seit einigen Monaten aus und es ist nicht immer einfach Beruf und Privatleben zu trennen. Ein Monat nachdem ich die Geschäftsführerposition übernommen hatte, gab es Familienzuwachs und ich habe mir eine einmonatige Auszeit genommen. Für meine Ehefrau und mich ist es ein Lernprozess mit beiden Bereichen klar zu kommen. Im Großen und Ganzen kann ich mit der Trennung von Beruf und Privatleben gut umgehen, weil ich versuche keine Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Der Freiraum für meine Familie ist mir sehr wichtig und ist auch etwas Positives.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Es sind sicherlich einige Wochen, welche ich pro Kalenderjahr für meine persönliche Weiterbildung aufbringen muss. Ich lese sehr viel, speziell wenn neue Verordnungen bzw. Novellierungen von Gesetzen anstehen. Weiters besuche ich Vorträge und Seminare, wenn ich der Ansicht bin, dass es auch Sinn macht.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Der tägliche Alltag zeigt mir, dass die junge Generation sehr viel Wert auf Aus- und Weiterbildung legt. Wer sich für das Baugewerbe interessiert und seine Kenntnisse im Beruf vertiefen möchte, ist bei uns gut aufgehoben. Wir legen größten Wert auf gut ausgebildete Mitarbeiter und bieten auch den neuen Mitarbeitern mehrere Möglichkeiten an um sich zu spezialisieren. Hausinterne Weiterbildung ist in unserem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit auch für länger dienende Mitarbeiter. Die Weiterbildung kann sowohl im Unternehmen als auch extern erfolgen.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Es gibt kleine Unternehmen in unserer Branche, denen es nicht allzu gut geht. Wir haben uns daher entschlossen einen starken Wachstumskurs einzuschlagen, um für die zukünftigen Herausforderungen des Marktes gewappnet zu sein.

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