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* Paul Löwinger

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Theaterdirektor
Löwingerbühne
1070 Wien, Neubaugasse 36
Regisseur, Schauspieler, Schriftsteller
Darstellende Künste
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Profil

Zur Person

Paul
Löwinger
28.06.1949
Wien
Paul und Liesl
Verheiratet mit Irma, geb. Tillinger
Lesen, Wandern

Service

Paul Löwinger
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Löwinger

Zur Karriere

Zur Karriere von Paul Löwinger

Wie war Ihr Werdegang?
Die Löwingerbühne - ein immer mit viel Idealismus geführtes Unternehmen - wurde ca. um 1790 gegründet und ist damit nach dem Burgtheater das älteste Theater Wiens. Die Schauspieltradition unserer Familie läßt sich fünf Generationen zurückverfolgen, für meinen Vater war aber Verwandschaft trotzdem nie von Bedeutung. Wichtig für meine Entwicklung war der Besuch des französischen Lyceums, aus dieser Schule ergaben sich viele Freundschaften und spätere Kontakte. Bereits mit 16 Jahren begann ich Kurzgeschichten zu schreiben und wollte eigentlich Journalist werden. Daher habe ich später auch die meisten Stücke selbst bearbeitet und ca. 16 Neufassungen für die Löwingerbühne geschrieben. Ein Hobby von mir war auch das Übersetzen von Stücken aus dem Französischen; die rund 200 Seiten des französischen Stücks Florentinerhut von Labicher (wurde danach in der Bearbeitung von H.C. Artmann am Burgtheater inszeniert). Von 1969-71 war ich bei Gloria - Film/München - zuerst als Pressebetreuer, danach als Regie- und Produktionsassistent tätig und wirkte bei mehreren Filmen (z.B. Die tolldreisten Geschichten, Auf Pauker schießt man nicht) mit. 1971 kam ich aus familiären Gründen als Co - Direktor zurück an die Löwingerbühne und obwohl ich eigentlich nur 2-3 Monate dort bleiben wollte, wurden daraus bisher schon 27 Jahre. Meine erste Regiearbeit, die ich auch neu bearbeitet und adaptiert habe, erfolgte 1973 für eine ORF/ZDF - Produktion Graf Schorschi von Borlo Schwerla. Diese Theatersendung wurde unter 120 Sendungen zur zweitstärksten Theatersendung mit 52% Einschaltquote, bekam von der Presse gute Kritiken und - das größte , eher ungewöhnlichste Kompliment - der Autor bedankte sich bei mir für die Bearbeitung. Seit 1973 führe ich mit meiner Schwester Sissy abwechselnd Regie an der Löwingerbühne, seither habe ich rund 40 Stücke inszeniert, für ORF und RTL produziert und stehe seit 1982 auch als Schauspieler auf der Bühne. Mein größter Erfolg ist die Erhaltung der Löwingerbühne. Das Kämpfen für eine - über den Tag hinausgehende - Idee ist mir wichtiger als der kurzfristige Tageserfolg.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Paul Löwinger
Was ist für Sie Erfolg? Das Wichtigste ist der Erfolg vor sich selbst, sich mit seiner Arbeit vor sich selbst und anderen zu bestätigen. Das ist ein unverzichtbarer Teil des Selbstwertgefühls.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Erfolg habe ich zum Teil erreicht - manchmal voll, manchmal gar nicht. Fallweise sind es nur Tageserfolge, die sich dann letztlich zu einem Gesamterfolg summieren.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Dann, wenn das Ziel über die eigene Person hinausgegangen ist - für die Familie, die Schauspieler und eine Idee - dann war es erfolgreich.
Wie sieht Sie Ihr Umfeld - als erfolgreich?
Ich denke schwankend, selber kann ich das nicht beurteilen.Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Zähigkeit und Talent - ohne Talent als Grundvoraussetzung, geht es nicht. Talent allein ist aber auch nicht ausschlaggebend. Dazu gehört auch das Glück zur rechten Zeit am rechten Platz zu sein, Verbindungen, Kontakte und die realistische Einschätzung der Möglichkeiten. Als Theaterdirektor kommt zwar der Kaufmann nicht an erster Stelle, aber er hat das erste Wort. Das Ausbalancieren zwischen dem Kaufmännischen und dem Künstlerischen, ist ein Balanceakt, der Vernunft erfordert. Mein Wunsch Freude zu bereiten ist die Triebfeder zu meinem Erfolg, zu wissen, Sinnvolles zu vollbringen. Für mich war z.B. die schönste Aufführung in einem kleinen Südtiroler Bergdorf, wo wir die intensive Reaktion des Publikums spürten.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Ich hatte das Glück Kontakte zu knüpfen und in einer künstlerisch tätigen Familie aufgewachsen zu sein. Das Umfeld spielt sicher eine wesentliche Rolle.Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt? Nein, ich wollte Journalist werden und hatte 1971 das Angebot als Volonteur zum Springer Verlag nach Hamburg zu gehen. Aus familiären Gründen kam ich aber an die Löwingerbühne, wo mich das Theater schnell vereinnahmte.
Welche Rolle spielen Familie und Mitarbeiter?
In einem Familienbetrieb muß das Familiäre stimmen - für mich der wichtigste Faktor.
Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein und wie motivieren Sie diese?
Schauspieler suche ich in erster Linie nach ihrem Talent und danach, ob sie zur Rolle passen, aber auch nach ihrer sozialen Verträglichkeit aus. Ich motiviere mit Lob und wir versuchen das bestmöglichste Ergebnis mit geringster Reibung zu erzielen. Theater muß Zusammenarbeit und kein Gegeneinander sein.
Kennen Sie Niederlagen?
Ja, wenn ich versucht habe, etwas besonders gut zu machen, das aber nicht anerkannt bzw. akzeptiert wurde. Zum Teil sind das berechtigte, manchmal aber auch unberechtigte Niederlagen, wobei mich die unberechtigten mehr schmerzen. Niederlagen empfinde ich sehr subjektiv.Woher schöpfen Sie Ihre Kraft? Aus dem Wunsch ständig besser zu werden. Ich bin nicht leicht mit mir zufrieden, wenn ich aber den Eindruck habe, etwas Gutes gemacht zu haben, stehe ich auch 100%ig dahinter.
Ihre Ziele?
Die Qualität meiner Arbeit bestmöglich nach meinen Maßstäben zu optimieren. Ich bin nicht leicht bereit Kompromisse - nach den landläufigen Begriffen des Erfolges - einzugehen.
Haben Sie Anerkennung erfahren?
Ja ständig, Leute sprechen mich auf der Straße an, bedanken sich und freuen sich über unsere Aufführungen. Ich freue mich über Anerkennung, brauche sie aber nicht um jeden Preis und jage ihr nicht nach. Bestätigung für etwas zu bekommen, von dem man selbst überzeugt ist, ist mir eine besondere Freude.
Haben Sie Vorbilder?
Geprägt bin ich eher von Schriftstellern, z.B. von Michele De Montaigne (französischer Schriftsteller und Philosoph des 16. Jahrhundert, der auch Bürgermeister von Bordeaux und zu seiner Zeit sehr erfolgreich war) wegen seiner Gedankenwelt, er versuchte er selbst zu sein und kein Abziehbild anderer zu sein. Er hat auch einige Texte zum Thema Erfolg verfaßt, von ihm stammen Aussprüche wie: Manche sind vom Erfolg so verblendet, daß sie ihn mit auf´s Klo nehmen oder Auch eine Prinzessin sitzt nur auf ihrem Hintern.
Ein Ratschlag zum Erfolg?
Vernünftiger Ehrgeiz ist wichtig, dabei darf man aber die Lebensqualität nicht über Bord gehen lassen.

Publikationen

Einige Bücher.

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