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* Hans Niessl

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Landeshauptmann
Land Burgenland
A-7000 Eisenstadt, Europaplatz 1
Hauptschuldirektor, Politiker
Exekutive
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Profil

Zur Person

Hans
Niessl
12.06.1951
Zurndorf
Peter (1978)
Verheiratet mit Christine
Radfahren, Joggen, Lesen, Fußball

Service

Hans Niessl
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Niessl

Zur Karriere

Zur Karriere von Hans Niessl

Wie war Ihr Werdegang?
Nach der Matura 1969 absolvierte ich bis 1971 die pädagogische Akademie. Von 1974-80 unterrichtete ich an der Hauptschule in Frauenkirchen Deutsch, Leibesübungen und Geographie. 1980 wurde ich Hauptschuldirektor und bekleidete diese Position bis 1995, als ich als Abgeordneter in den burgenländischen Landtag gewählt wurde. Seither bin ich von meinem Direktorsposten freigestellt und widme mich hauptberuflich der Politik. Ich war von 1984 bis 2000, ab 1987 als Bürgermeister, im Gemeinderat von Frauenkirchen. Von 1996 bis 2000 war ich als Abgeordneter und von 1999 bis 2000 auch als Klubobmann der SPÖ im burgenländischen Landtag. Seit 28. Dezember 2000 bekleide ich das Amt des Landeshauptmannes des Burgenlandes.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hans Niessl

Was ist für Sie Erfolg?
Wenn man in seiner Sparte - egal in welchem Beruf - überdurchschnittlich ist.

Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, ich war einer der jüngsten Hauptschuldirektoren des Burgenlandes, wurde schnell Hauptschuldirektor an einer großen Schule. Ich glaube im schulischen Bereich gute Arbeit geleistet zu haben, so konnte ich z.B. in meinen Schulen die Schülerzahlen vergrößern.

Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Wesentlich war die Entscheidung in die Politik zu gehen. In meinem Beruf war ich schon erfolgreich, und als ich in die Politik einstieg, war die Zeit - auch innerhalb der Partei - in Frauenkirchen sehr turbulent, und mir wurde von allen Seiten von diesem Schritt abgeraten. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, weil ich in der Politik etwas ändern wollte, und letztlich konnte ich mich auch durchsetzen.

Wie sieht Sie Ihr Umfeld - als erfolgreich?
Politiker werden nach Wahlerfolgen bewertet. Von den vier Wahlen, die ich bestritt, waren zwei Persönlichkeitswahlen - dabei konnte ich für die SPÖ jeweils ein Mandat dazu gewinnen und lag in der Direktwahl immer noch um mehrere Prozente vor der Partei. Bei der letzten Wahl konnte ich 77% der Stimmen auf mich vereinen.

Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Ich war immer sehr engagiert, so wurde ich bei den Hearings, die als objektive Grundlage zur Bestellung des Direktors dienen, ganz vorn gereiht. Besonders in meinem Schwerpunkt Sport konnte ich mit den Schülern sehr viele Erfolge verzeichnen, habe mit persönlichem Einsatz viel Neues in der Hauptschule eingeführt, wie z.B. ganztätige Schülerfahrten, Skikurse und eine Fußball-Schülerliga. Das waren Schwerpunkte, die gut angekommen sind und ich habe damit sowohl bei Kollegen als auch bei Schülern und Eltern eine gewisse Beliebtheit erlangt. Um diese neuen Wege zu gehen, braucht man Mut. Um erfolgreich zu sein muss man sich etwas trauen und sich überlegen, was man besser machen kann. Innovation ist ein permanenter Prozess und man darf nicht stehen bleiben - auch wenn das bequemer ist.

Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Ein Schwerpunkt ist Gesundheit und Soziales. Wir haben ein Pflegeheim für 60 Personen errichtet, das auch 40 Arbeitsplätze bietet und für die Region zuständig ist. Wir haben bisher acht Fachärzte und zwei praktische Ärzte angesiedelt und mit dem Roten Kreuz eine Bezirksaußenstelle erbaut. Damit haben wir in diesem Bereich 100 Arbeitsplätze geschaffen und zählen mit rund 1.200 Arbeitsplätzen im Burgenland zu den Einpendlergemeinden. Ein weiterer Bereich ist die Schule. Wir haben fünf verschiedene Schultypen und verhandeln den Neubau einer Bundeshandelsschule und Bundeshandelsakademie. Darüber hinaus versuchen wir Frauenkirchen auch als Einkaufsstadt zu positionieren, schufen eine attraktive Fußgängerzone, und es gab eine Reihe von Betriebsansiedlungen.

Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Ursprünglich war ich im schulischen und sportlichen Bereich - als Fußballtrainer - engagiert und war SPÖ-Mitglied ohne mich dabei zu engagieren. Damals ging es in der Frauenkirchner Politik drunter und drüber und ich wurde ersucht, doch in der Politik mitzuarbeiten. Dann ging es sehr schnell - ich engagierte mich mit Freunden und Bekannten in der Gemeindepolitik. Nach einem Jahr war ich im Gemeinderat und zweiter Vizebürgermeister und zwei Jahre später Bürgermeister. Nur dreizehn Jahre später wurde ich Landeshauptmann.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Engagierte und motivierte Mitarbeiter werden immer wichtiger. Als ich vor elf Jahren sagte, dass wir als Gemeinde ein Dienstleistungsbetrieb sind, zu dem die Bürger als Kunden und nicht als Bittsteller kommen, wurde ich noch vom überwiegenden Teil der Gemeindebediensteten belächelt. Heute ist es fast jedem klar, dass das so zu sein hat. Wir haben in jedem Bereich freundliches, sympathisches und kompetentes Personal und das macht mit einen Teil des Erfolges aus.

Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein und wie motivieren Sie diese?
Motivation beginnt schon bei der Personalwahl. In einer kleinen Gemeinde kenne ich jeden persönlich und weiß, wie er als Mensch ist, ob er in unser Team passt, und kenne seine Stärken und Schwächen. Wichtig ist emotionale Intelligenz und Teamfähigkeit, es kommt nicht nur auf die rein intellektuellen Fähigkeiten an. Wesentliche Voraussetzungen sind, dass ein Mitarbeiter auch die Meinung anderer akzeptiert und das ganze in demokratischer Form mit trägt.

Kennen Sie Niederlagen?
Von großen Niederlagen blieb ich bisher verschont, eine Niederlage ist es aber auch, wenn ich eine gute Idee habe, die ich nicht umsetzen kann.

Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Wichtig ist, dass die Familie die Tätigkeit akzeptiert. Meine Frau hat immer akzeptiert, dass ich mehrmals in der Woche abends beim Fußballtraining war und akzeptiert auch heute, dass ich als Politiker öfter abends nicht daheim bin. Hätte ich in der Familie deswegen Streit, würde sich das auf die Leistung negativ auswirken. Ich betätige mich auch weiterhin noch sportlich, das ist für den Stressabbau nötig.

Ihre Ziele?
Meine politischen Funktionen habe ich nie angestrebt, sondern wurde durch Freunde dazu aufgefordert. Meine Tätigkeiten als Landeshauptmann und Abgeordneter lasten mich so aus, dass ich keine weiteren Ziele anstrebe. Landeshauptmann ist für mich die schönste Aufgabe, und die habe ich erreicht.

Haben Sie Anerkennung erfahren?
Man braucht von Zeit zu Zeit positives Feedback der Bürger. Als Politiker ist es ganz natürlich, dass man fallweise kritisiert wird - wer etwas macht, macht auch Fehler. Lob ist dann Motivation, auch weiterhin mit viel Einsatz zu arbeiten.

Ihr Lebensmotto?
In jeder Position mit viel Einsatz versuchen, das Beste zu geben.

Haben Sie Vorbilder?
Zur Sozialdemokratie kam ich als Sympathisant von Dr. Bruno Kreisky, der mich mit seiner Politik - den sozialen Schwerpunkten - faszinierte.

Ein Ratschlag zum Erfolg?
Die beste Investition, die ein junger Mensch tätigen kann, ist es, Zeit in die Ausbildung zu investieren. Wissen zu erwerben ist wichtig, dann muss man sich um die Zukunft nicht sehr sorgen.

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