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* Hans Jakoubek

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Inhaber
Hans Jakoubek Kunst- und Möbeltischlerei
1150 Wien, Stättermayergasse 21
Tischlermeister
Möbel u. Einrichtungsgegenstände
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Profil

Zur Person

Hans
Jakoubek
02.10.1944
Wien
Michaela (1966) und Martin (1967)
Verheiratet mit Elfriede
Geschichte, Reisen, Lesen, Jagd - als gutes Fitneßprogramm (eigene Jagd im Waldviertel)

Service

Hans Jakoubek
Werbung

Jakoubek

Zur Karriere

Zur Karriere von Hans Jakoubek

Wie war Ihr Werdegang?
Nach Lehre und Präsenzdienst blieb ich weiter im selben Betrieb, machte 1969-70 den Meisterkurs am WIFI und kaufte 1971 den Betrieb von meinem früheren Lehrherrn (der mir auch ein väterlicher Freund war), als er in Pension ging. Begonnen habe ich damals mit einem Startkapital von 15.000 Schilling, ohne Fuhrpark nur mit einem Gesellen. Heute haben wir zwei LKW´s, ich habe vier Gesellen und einen Lehrling. Der Betrieb ist auf Kunst- und Möbeltischlerei spezialisiert, ein Großteil der Aufträge entfällt auf Geschäfts- und Büroeinrichtungen sowie Restaurierungen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hans Jakoubek

Was ist für Sie Erfolg?
Wenn es ständig nach oben geht, der Umsatz steigt. Heute muß man aber schon froh sein, wenn man den Umsatz halten kann. Es gab auch schon Einbrüche.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Eigentlich nicht, sonst müßte ich heute schon 100 Angestellte beschäftigen. Dennoch hat mein Betrieb überlebt - früher waren in unserer Gasse fünf Tischlereien, davon sind nur zwei übriggeblieben.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Für mich gab es zwei wesentliche Entscheidungen: zuerst mußte ich mich - wegen der Familie - zugunsten eines Einfamilienhauses entscheiden - für den Betrieb war das natürlich schlecht. Eine weitere Entscheidung war auf dem Land Grund zu kaufen. Ich wollte eine Halle bauen, aber wegen der Auflagen - binnen drei Jahren bauen zu müssen - tat ich dies dann doch nicht. Diese Entscheidung war rückblickend vielleicht richtig, denn an solchen Projekten sind viele andere gescheitert.
Wie sieht Sie Ihr Umfeld - als erfolgreich?
Ich glaube nicht.Warum haben Sie sich selbständig gemacht? Der Tischlerberuf ist sehr kreativ, man kann Dinge nach seinen eigenen Vorstellungen erzeugen. Ich hatte auch das Glück, gleich zu Beginn große Aufträge zu bekommen.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Wir liefern gute Qualität und ich kann mit Menschen gut umgehen. Die Firma habe ich mit nur einem Kunden übernommen, mit dem nur mein Lehrherr, nicht aber ich umgehen konnte. So hatte ich dann gar keinen festen Kunden mehr, mittlerweile habe ich durch kleine Inserate, Bekannte und Mundpropaganda einen eigenen Kundenstock - darunter mehr als zehn Architekten - aufgebaut. Wichtig ist auch ständige Lernbereitschaft.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Bei Restaurierungen gehören Möbel meist älteren Menschen, denen gegenüber hatte ich schon in jungen Jahren das richtige Auftreten, daher habe ich Kunden, die seit 30 Jahren zu mit kommen. Dabei sind der persönliche Umgang mit Kunden und das Folgeservice wichtig. Kleinigkeiten reparieren wir auch noch nach drei Jahren kostenlos, um die Kunden zufriedenzustellen.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Die Selbständigkeit immer, auch zum Tischlerberuf tendierte ich schon immer. Mein Großvater war selbständiger Tischler und auch mein Vater war Tischler. Aber eigentlich wollte ich wie mein Onkel Werkzeugmacher werden. Schon mit zehn Jahren baute ich einen großen Modellbauernhof aus Metall und Holz. Ich traute mir aber damals nicht zu, von zehn Bewerbern zum Werkzeugmacher einer der beiden auserwählten zu werden, die in der Firma, in der mein Onkel arbeitete, eingestellt wurden. So wurde ich Tischler und finde heute, daß das der universellste Handwerksberuf ist.
Welche Rolle spielen Familie und Mitarbeiter?
Meine Frau, eine gelernte Schneiderin, arbeitete immer im Betrieb mit, hat Intarsienkurse gemacht und auch mein Sohn lernte und arbeitet im Betrieb.
Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein und wie motivieren Sie diese?
Viele Lehrlinge kommen sich vorstellen, sie arbeiten probeweise zwei bis drei Tage im Betrieb. Dabei prüfe ich ihr handwerkliches Geschick, ihre Teamfähigkeit und ihr Auftreten ebenso wie die Zeugnisse. Unseren Nachwuchs bilden wir meist selbst aus, und die meisten bleiben dann auch - viele Mitarbeiter sind schon seit zehn Jahren bei mir. So auch der Sohn eines bekannten, verstorbenen Tischlermeisters. Motivation erfolgt durch monatliche Gespräche und ein leistungsbezogenes Gehalt (Prämien).
Kennen Sie Niederlagen?
Ich bin gerade als Gläubiger mit 230.000 Schilling in einen Konkurs involviert und mußte das Weihnachtsgeld schon aus meiner privaten Tasche zahlen. Das bereitet mir schlaflose Nächte und ich muß viel jonglieren.
Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Ich habe ein Haus in einer ruhigen Gegend, dort entspanne ich mich am Wochenende und dort kommen mir auch gute Ideen. Kraft schöpfe ich aus der Tierbeobachtung und halte mich gern in der Natur auf. Im Waldviertel habe ich eine kleine Jagd, die mich fit hält, auch wenn die Wildfütterung mitunter viel Arbeit ist. Zweimal im Jahr unternehme ich eine Reise auf den Spuren des Altertums mit dem akademischen Reisedienst. Ich interessiere mich sehr für Geschichte, die Reisen nach Griechenland, Ägypten, Spanien, etc. dienen auch der persönlichen und beruflichen Weiterbildung.
Ihre Ziele?
Gesund in Pension gehen.
Haben Sie Anerkennung erfahren?
Wenn Kunden zufrieden sind, ist das Bestätigung und Erfolg, den ich auch mit meinen Angestellten teile.
Haben Sie Vorbilder?
Meinen Lehrherrn. Er war von Montag bis Donnerstag in der Werkstatt und ab Donnerstag Mittag in seinem Wald (er hatte auch eine Jagd). Dieser Lebensphilosophie entsprechend zu leben wäre ideal, leider habe ich das noch nicht erreicht.
Anmerkung zum Erfolg?
Seit die Möbelhäuser auch montieren wird die Konkurrenz immer härter. Früher waren die Italiener eine starke Konkurrenz im Stilmöbel-Nachbau. Dieser Bereich hat sich aber fast völlig aufgehört und macht nicht einmal mehr zwei Prozent des Umsatzes aus. Heute haben wir 20 Prozent Restaurierungen, der Rest sind Neuanfertigungen.Anmerkung zum Thema Berufsausbildung? Ich finde, die Berufsschule sollte auch in Wien (so wie in den Bundesländern) en bloc gemacht werden, dann wären die Lehrlinge den Rest der Zeit komplett im Betrieb. Das wurde in der Innung schon oft diskutiert, scheiterte aber an den Berufsschulen.

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