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* Dipl.-Ing. Dr. techn. Max Lang

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Leitung des Bereiches: Technik, Test, Sicherheit
ÖAMTC
A-1030 Wien, Baumgasse 129
Techniker
Fahrzeuge / Service
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr. techn.
Max
Lang
02.10.1953
Hollabrunn
Laufen, Tanzen
- Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Kraftfahrzeugtechnik

Service

Max Lang
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Lang

Zur Karriere

Zur Karriere von Max Lang

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Maschinenbaustudium an der TU Wien kam ich 1980 ans Institut für Verbrennungskraftmaschinen (Prof. Lenz), wo ich 1984 auch meine Dissertation machte. Anschließend kam ich als Techniker zum ÖAMTC und bin seit 1997 in der Position des Cheftechnikers.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Max Lang

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Hier unterscheide ich zwischen beruflichem und privatem Erfolg, wobei beides ziemlich gleichwertig zu sehen ist. Beruflicher Erfolg ist, wenn man seine Ideen und Vorstellungen einigermaßen realisieren kann. Ich beschäftige mich z.B. intensiv mit passiver und aktiver Sicherheit am Fahrzeug, und wir konnten es durch unsere Arbeit - durch Tests und Druck auf die Kfz-Industrie - schaffen, die Sicherheit um mehrere Stufen anzuheben. Hier haben wir viel erreicht, und es war ein großer Erfolg, der auch vielen Menschen das Leben rettete.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Einen gewissen Erfolg kann ich in meiner Position sicher nicht bestreiten. Ich sehe mich vor allem deshalb als erfolgreich, weil ich aus einer kleinen Abteilung eine tatkräftige Einheit machen konnte, die besonders im Bereich der Sicherheit Vieles geleistet und auch bewegt hat.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Durch meine Ausbildung habe ich natürlich von Haus aus eine gewisse Position. Dazu gehört aber auch meine Beharrlichkeit und Sturheit, mit der ich meine Ziele verfolge - auch gegen starke Gegner und bei viel Gegenwind. Im Haus bin ich dafür bekannt, dass ich mich mit viel Power und Emotion dafür einsetze, was ich anstrebe.

In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich noch relativ neu beim ÖAMTC war, ging es darum, welche Schwerpunkte wir im Konsumentenschutz setzen würden, und wir haben uns dazu entschieden, uns intensiv der Sicherheit zu widmen. Auch auf Grund privater Umstände wurde dieses Thema immer mehr und mehr in den Vordergrund gestellt. Eine erfolgreiche Entscheidung sehe ich auch darin, dass wir topaktuelle Themen aufgreifen, welchen nicht nur positives Image bringen, sondern auch für unsere Mitglieder sehr wichtig sind. Früher gab es im Bereich der Fahrzeug-Sicherheit starke Konfrontationen mit der Autoindustrie, zwischenzeitlich sind wir Kooperationspartner geworden. Ein gutes Abschneiden bei unseren Tests wird von der Industrie als Werbung genutzt. Der hohe Stellenwert unserer Tätigkeit spiegelt sich darin, dass wir in zahlreichen Projektgruppen mit Interessenspartnern, unterschiedlicher Provenienz zusammenarbeiten.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung empfinde ich als positiv und angenehm, solange sie nicht zu übertrieben ist und man selbst zu sehr im Mittelpunkt steht. Mir ist aber vor allem wichtig, dass wir etwas erreichen. Dass gesagt wird, dass etwas gut war und damit nichts bewirkt wurde, möchte ich vermeiden. Anerkennung ist indirekt auch, wenn die Industrie aufgrund unserer Crash-Tests etwas ändert, wie z.B. die Verbesserung der Seitensicherheit.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich glaube, ohne die passenden Mitarbeiter kann es keinen Erfolg geben. Wichtig ist mir, dass meine Mitarbeiter mit Engagement und Eifer bei der Arbeit sind.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
In erster Linie brauche ich natürlich ausgebildete Techniker mit fundiertem Fachwissen auf vielen Gebieten. Aber ich brauche nicht den klassischen Wissenschafter. Wichtig ist Flexibilität, denn man beschäftigt sich einmal mit Kindersitzen, dann wieder mit Dieselmotoren oder Fahrradhelmen. Die Bewerber werden von der Personalabteilung nach meinen Vorgaben vorselektiert. Wenn mehrere Bewerber das Anforderungsprofil erfüllen, erfolgt ein Ranking und dies wird mit meinen Vorgesetzen abgestimmt.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
In Gruppendiskussionen legen wir fest, auf welches Thema wir einen Schwerpunkt setzen. Die Mitarbeiter werden dann ins Gespräch eingebunden. Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit wird bei uns groß geschrieben. Auf Grund unserer flachen Hierarchie erfolgt eine intensive Zusammenarbeit, welche ohne Kommunikation nicht auskommen kann. Unabhängig davon, trägt jeder Mitarbeiter für seinen Aufgabenbereich die Verantwortung und die eigenständige Arbeit steht im Vordergrund. Auch die Vielfalt der Tätigkeit ist ein Motivationsfaktor. Ich bin stolz darauf, ein kleines, aber schlagkräftiges Team zu leiten, welches auch international betrachtet, hohe Reputation genießt.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Wir pflegen einen sehr kollegialen Umgangston und arbeiten bei manchen Projekten zusammen. Wirtschaftlich betrachtet, ist der Mitbewerb in Österreich für uns kein Thema.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Diese Bereiche zu trennen ist nicht einfach. Ich vertrete die Meinung, dass ein harmonisches und intensives Privatleben der Grundstock für ein erfolgreiches und erfülltes Berufsleben darstellt. Das private Umfeld stellt für mich eine Kraftquelle dar, um die beruflichen Herausforderungen zu meistern. Nach dem Tod meiner ersten Frau war das eine Zeit sehr problematisch, heute habe ich wieder eine harmonische Beziehung, welche ich nicht missen möchte. Ebenso erachte ich es als positiv, wenn man sich mit dem Partner auch über berufliche Dinge austauschen kann. Dies führt dazu, dass der Partner die Angelegenheiten unter einem anderen Blickwinkel sieht und somit einen Anstoß geben kann, um dies oder jenes besser zu machen.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein Studium der KFZ-Technik oder Maschinenbautechnik sollte man dann in Angriff nehmen, wenn man für diese Thematik, Leidenschaft und Neugierde verspürt. Wenn der Beruf zum Hobby wird, dann passt es sicherlich! Das Studium der Maschinenbautechnik ist zwar nicht einfach, doch ist man dann als Absolvent von der Industrie sehr gesucht! Die Zukunft dieses Metiers sehe ich als positiv. Faktum ist, dass es zuwenig Maschinenbautechniker gibt! Meine Empfehlung an den Nachwuchs: Auch wenn es Probleme gibt, stelle dich der Herausforderung, denn mit Leidenschaft und Begeisterung gelingt es, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Alles ist zurzeit im Wandel (Globalisierung, Rationalisierung und Digitalisierung) und vieles verschiebt sich. Wir erkennen aber, dass der Konsumentenschutz ein wichtiger Punkt unserer Arbeit ist. Dabei wollen wir neben der Sicherheit auch weiter auf andere Schwerpunkte setzen, wie z.B. Umweltschutz oder Elektromobilität.

Ihr Lebensmotto?
Um heikle Themen anzugreifen sind Durchsetzungsvermögen, aber auch Diplomatie notwendig. Es kann passieren, dass man in seiner Euphorie übers Ziel hinausschießt. Oft erreicht man über einen Umweg das Ziel schneller. Für mich darf auch der Job nicht 100 Prozent meines Lebensinhaltes ausmachen, sondern es muss Zeit fürs Privatleben bleiben.

Mitgliedschaften

- Bundesingenieurkammer

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