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* Univ.-Prof. DDr. Ludwig Adamovich

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Präsident des Verfassungsgerichtshofes i.R
Unabhängiger Parteien-Transparenz-Senat
A-1014 Wien, Ballhausplatz 2
Jurist
Jurisprudenz
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. DDr.
Ludwig
Adamovich
24.08.1932
Innsbruck
Univ.-Prof. Ludwig und Emma
Verheiratet mit Elfriede
Musik, Landschaft, Reisen, fremde Kulturen kennenlernen, Bildende Kunst, Philosophie, Psychologie, Erkenntnistheorie, Yoga

Service

Ludwig Adamovich
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Adamovich

Zur Karriere

Zur Karriere von Ludwig Adamovich

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Bei jedem Werdegang spielt das Elternhaus eine große Rolle. Mein Vater war Universitätsprofessor für Verfassungs- und Verwaltungsrecht und der letzte Justizminister vor dem Anschluß. Nach dem Krieg wurde er zuerst Vizepräsident und dann Präsident des Verfassungsgerichtshofes. Seine Persönlichkeit hat mich sehr geprägt, obwohl es auch zu Spannungen kam, weil unsere Naturelle sehr unterschiedlich waren. Mein Vater war ein Pedant und autoritärer Mann, ich war eher chaotisch. Trotz dieser Ambivalenz war er für mich ein Vorbild. Meine Mutter stammt aus einer Arztfamilie, und auch ich wollte Medizin studieren. Ich war jedoch schlecht in Mathematik und Physik und hätte am Beginn des Studiums Schwierigkeiten gehabt, was mich demotivierte und den Anstoß gab, Rechtswissenschaften zu studieren. Nach kurzer Gerichtspraxis, in der ich mich nicht sehr wohl fühlte, begann ich im Verwaltungsdienst des Landes Niederösterreich zu arbeiten und trat danach in den Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes ein, wo ich zunächst 18 Jahre lang tätig war. 1973 erfolgte meine Habilitation in Verfassungsrecht und Verfassungspolitik an der Universität Wien, 1974 wurde ich zum Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Graz ernannt. Mir fehlte allerdings die bis dahin gewohnte Hektik. Als Dr. Willibald Pahr, der damals den Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes leitete, Außenminister wurde, wurde ich mit der vorläufigen Leitung des Verfassungsdienstes betraut. 1977 wurde ich Sektionschef und leitete den Verfassungsdienst bis 1984, als ich Präsident des Verfassungsgerichtshofes wurde. Damals war diese Institution im Bereich der Justizverwaltung reformbedürftig. In Zusammenarbeit mit meinen Kollegen gelang es mir, positive Umwandlungen zu vollziehen und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Am 31. Dezember 2002 ging ich nach Erreichen der Altersgrenze von 70 Jahren in Pension.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ludwig Adamovich

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet Forderung auf beruflicher Ebene, die man in Einklang mit dem privaten Bereich bringen kann. Wie man das macht, ist sehr individuell, dafür gibt es kein Rezept. Man ist dann erfolgreich, wenn man im beruflichen Bereich das Maximum erreicht, ohne dabei das Privatleben zu vernachlässigen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Talent, ein beträchtliches Maß an Arbeit und eine Portion Glück waren ebenso ausschlaggebend wie emotionale Intelligenz und die Fähigkeit, gewisse Chancen als solche zu erkennen. Es ist wichtig, einen Blick dafür zu haben, wo Chancen liegen, ob sie realisierbar sind und wie weit man bereit ist, sich mit diesen Chancen auseinanderzusetzen.Was bedeutet für Sie eine Niederlage? Eine Niederlage ist für mich ein Mißerfolg, an dem man zumindest zum Teil schuld ist. Niederlagen sind dazu da, um daraus zu lernen und zu versuchen, den gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen bzw. den eigenen Anteil am Mißerfolg zu reduzieren.Was sind die Gründe für eine Niederlage? Das Setzen von unrealistischen Zielen und Fehleinschätzungen der Situation und der eigenen Person.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Bei meiner Tätigkeit muß man zwischen Kollegen und Mitarbeitern, für die ich Vorgesetzter bin, unterscheiden. Jeder meiner Kollegen hat eine individuelle Persönlichkeitsstruktur, die ich zur Kenntnis nehme. Mit meinen Mitarbeitern versuche ich einen Kooperationsstil zu pflegen, manchmal muß man aber auch autoritär auftreten können. Dazu gehört Mut, weil dieser Weg nicht der einfachste ist.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erfahre ich durch Medieninteresse und diverse Auszeichnungen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man sollte Wertvorstellungen bilden und in deren Rahmen Entscheidungen in Eigenverantwortung treffen.

Publikationen

Mitautor des Lehrbuches des Österreichischen Staatsrechtes (zusammen mit Prof. Funk und Doz. Holzinger),
Zahlreiche Fachpublikationen

Ehrungen

* 1992 Berufstitel o. Univ.-Prof.
* 1995 Wilhelm-Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
* Goldene Medaille der Masaryk-Universität Brünn
* 1996 Ehrendoktorat der Josef Strossmayer-Universität in Osijek
* Franz Gschnitzer-Wissenschaftspreis der Universität Innsbruck
* 1997 Ehrendoktorat der Karl-Franzens-Universität Graz
* 1998 Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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