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* Miguel Herz-Kestranek

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Schauspieler und Autor
Literatur
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Profil

Zur Person

Miguel
Herz-Kestranek
03.04.1948
St. Gallen / Schweiz
Stefan und Liselotte
Theresa (1971)

Service

Miguel Herz-Kestranek
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Herz-Kestranek

Zur Karriere

Zur Karriere von Miguel Herz-Kestranek

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Als chronisch fauler, schlimmer und daher schlechter Schüler bestand ich nach meiner Strafversetzung nach Ried im Innkreis mit zweijähriger Verspätung die Matura. Obwohl sich in der Schule verschiedene Begabungen für Malen, Zeichnen und Schreiben zeigten, wollte ich immer Schauspieler werden, ohne allerdings zu wissen, was dieser Beruf mit sich bringt. Nach meiner Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar wurde ich am Burgtheater engagiert, das ich nach einem Jahr freiwillig wieder verließ. Auch vom Theater in Graz ging ich nach eineinhalb Jahren wieder weg, um bald darauf ein Engagement am Wiener Theater in der Josefstadt zu erhalten. Dort wurde jedoch nach sechs Jahren mein Vertrag nicht mehr verlängert, und ich stand vor dem Nichts. Ich begann mit Soloabenden und gleichzeitig mit meiner TV-Karriere. Ich spielte bis heute etwa 150 - zum Teil internationale - TV- und Filmrollen und mehrere Dutzend Theaterrollen. Internationale Partner waren unter anderem Clint Eastwood in Firefox (1982) und John Malkovich in Klimt (2006). Mein Durchbruch in Österreich war der Magister Liguster in der TV-Serie Familie Merian Anfang der achtziger Jahre, etwas später wurde ich zum beliebtesten Tatortkommissar Österreichs gewählt. 1987 mietete ich auf eigene Kosten das Theater in der Josefstadt für eine Lesung. Diese war ausverkauft und gewährte mir mit meinen Soloabenden den Zutritt zu den großen Sälen. Kurz darauf kehrte ich als Gast in die Josefstadt zurück und spielte Schnitzlers Anatol. An diesem Theater gab ich auch Solovorstellungen, so etwa zu Silvester und Neujahr, die restlos ausverkauft waren. Mein Programm Lachertorten mit Noten mit Chansons, Couplets und Texten wurde vom Fernsehen aufgezeichnet und erschien bei Ariola als Video und CD. Solotourneen führten mich nach Israel - wo ich auch einen Film über österreichische jüdische Emigranten drehte - und in die USA. Inzwischen hatte sich meine Haupttätigkeit fast ausschließlich nach Deutschland verlagert, und auch meine Bücher verkauften sich gut. Als freiberuflich tätiger Schauspieler arbeite ich nun seit fast zwanzig Jahren von heute auf morgen, das heißt ohne sicheres Einkommen und ohne Kranken- und Pensionsversicherung. Ich versuche die Balance zwischen Mut zum Neuen und dem Vertrauen in Bewährtes zu halten. Im Winter 1999 versuchte ich mich in einem neuen Metier, dem Musical, und spielte den Professor Higgins in My Fair Lady am Stadttheater Baden. 1999 eröffnete ich auch die weltweit größte Schüttelreime-Website im Internet (schuettelreime.at) mit derzeit über 100.000 monatlichen Aufrufen. Seit 1998 und 2000 fungiere ich auch als Produzent bzw. Intendant zweier großer alljährlich stattfindender Advent-Veranstaltungsreihen: Salzkammergut Advent in Bad Ischl und Wiener Advent in Wien. Beide AdEvents, die in zwei unterschiedlichen Programmen meist über 100 Mitwirkende aus drei Ländern aufweisen und mittlerweile jedes Jahr viele tausend Zuseher verzeichnen, sind - mit Gastspielen auch in anderen österreichischen Städten - bereits zu Institutionen geworden. Mit hunderten Rezitationsabenden, Auftritten als Entertainer und Kabarettist, Soloprogrammen mit Chansons, Couplets und Texten, auch in Rundfunk und Fernsehen, und bis dato 18 CDs gelte ich als einer der vielseitigsten und bekanntesten Künstler in Österreich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Miguel Herz-Kestranek

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Als reifer und bewußter Mensch zu sterben.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Man sollte sich selbst erkennen, um seinen Weg finden zu können. Das ist aus meiner Sicht die Voraussetzung für den Erfolg, denn nur dann kann man frei sein und sich weiterentwickeln. In Österreich - speziell in Wien - zählt jedoch Protektion mehr als persönliche Leistung. Meinen Erfolg sehe ich darin, daß ich meine heutige Position ohne jegliche Protektion erreicht habe. Ich bin niemandem zu Dank verpflichtet und kann ruhigen Gewissens in den Spiegel blicken.Was ist für Sie ein Mißerfolg? Wenn ich aus Bosheit, Neid oder Schlamperei behindert werde.
Wie gehen Sie damit um?
Ich habe gelernt, zu verstehen, daß alles, was geschieht, in einem höheren Sinn auf mich selbst zurückzuführen ist und daß alles seinen Sinn hat, auch wenn man diesen oft vorerst nicht erkennt.Was ist Ihr größter Erfolg? Meine größten Erfolge sehe ich darin, daß ich mein oft schweres Schicksal immer wieder meistern konnte und daß ich mir bei der Erziehung meiner Tochter nichts vorwerfen muß. Sie ist ein anständiger Mensch geworden, wir haben ein sehr inniges Verhältnis und gehen offenherzig miteinander um.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung bedeutet für mich, wenn man mir meine Vielseitigkeit nicht vorwirft, sondern die Qualität in den einzelnen Sparten anerkennt und mir deshalb die Gelegenheit gibt, zu arbeiten.
Ihr Lebensmotto?
Ich habe keines, bin aber für jedes offen!

Publikationen

O käm's auf mich nicht an - Theodor Kramer, ein Lebensbild (1988, Hg.), Gereimte Sammelschüttler (1995), Also hab ich nur mich selbst - Stationen eines großbürgerlichen Emigranten 1938-1945 (1996), Mit Ejzes bin ich versehen - Erlebtes, Erdachtes und Erlachtes (1998), Wiener Weihnachtslegenden von Georg Terramare (1998, Hg.), Mir zugeschüttelt (1999, Hg.), Wie der Auer Michl einen Christbaum holen ging (2002), wos wea wo waun wia en wean (2002), Herrlich ist’s in Tel Aviv - aus der Wiener Perspektiv (2006, Hg.), Winterliches & Weihnachtliches aus dem alten Wien (2006, Hg.), In welcher Sprache träumen Sie? (2007, Hg.), Wortmeldung - Polemiken, Pointen, Poesien (2007).

Ehrungen

Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (2000).

Mitgliedschaften

Gründer (1993) und Präsident (bis 1996) des Verbandes Österreichischer Filmschauspieler, (seit März 2000) Vizepräsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs, Kuratoriumsmitglied des DÖW - Dokumentationszentrum des Österreichischen Widerstandes, Beiratsmitglied der ÖgfE - Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, Gründer und Präsident der Gesellschaft zur Förderung Österreichischer Advent-Kultur, Mitglied der deutschen und der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung.

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Dienstag 19 März 2019

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