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* Prof. Harald Serafin

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Intendant
Seefestspiele Mörbisch
7000 Eisenstadt, Schloß Esterhazy
Intendant, Schauspieler
Darstellende Künste
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Profil

Zur Person

Prof.
Harald
Serafin
24.12.1931
Litauen
Martina (1970) und Daniel (1981)
Verheiratet mit Ingeborg

Service

Harald Serafin
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Serafin

Zur Karriere

Zur Karriere von Harald Serafin

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Wo kann ein Mensch leben, der am Heiligen Abend in Litauen geboren wurde, in Deutschland aufwuchs und einen venezianischen Großvater und eine österreichische Großmutter hatte? Natürlich nur in Wien! Nach der Besetzung Litauens durch die Russen 1939 flüchtete meine Familie nach Bayern, wo meine Eltern ein Textilgeschäft eröffneten und wir ein neues Zuhause fanden. Auf Wunsch meiner Eltern begann ich nach der Matura in Berlin Medizin zu studieren. Meine Sehnsucht, Sänger zu werden, war jedoch stärker. Ich verabschiedete mich also nach acht Semestern von der Medizin und begann 1954 mit dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Berlin, das ich anschließend am Nürnberger Konservatorium bei Kammersänger Willi Domgraf Fassbaender beendete. Über Engagements in St. Gallen, Bern, Aachen und Ulm kam ich schließlich ans Opernhaus Zürich, wo ich bereits als junger Opernsänger die Chance bekam, die Hauptpartie in Madame Bovary zu singen. Danach sang ich alle wichtigen Partien in Cosi fan tutte, Tannhäuser, der Zauberflöte, der Hochzeit des Figaro und anderen Opern. Schließlich wies mir der große Schauspieler, Regisseur und liebe Freund Otto Schenk den richtigen Weg: Er erkannte mein Talent und empfahl mich an die Wiener Volksoper. Dort fand ich als Eisenstein in der Fledermaus eine neue Liebe - die Operette. Der große internationale Durchbruch gelang mir als Danilo in der Lustigen Witwe, die Otto Schenk am Opernhaus Frankfurt inszenierte. Als 1969 das Theater an der Wien einen Nachfolger für den als Danilo unvergessenen Johannes Heesters suchte, fiel die Wahl auf mich. Über 1.700 Mal habe ich diese Partie an diversen Opernhäusern gesungen. Mitten während meiner Karriere kam plötzlich der Schock: Eine Operation an beiden Stimmbändern beendete mit einem Schlag meine Sängerlaufbahn. Ein Jahr lang erkämpfte ich mir mit Hilfe meiner Familie und der bekannten Psychotherapeutin Prof. Sloga den Weg zurück ins Bühnenleben. Gott sei Dank meinte es das Schicksal gut mit mir. 1992 wurde ich zum Intendanten der Seefestspiele Mörbisch ernannt. Das war eine neue Aufgabe, die mich reizte und in der ich meine Vision, der Operette wieder den Stellenwert zu geben, den sie verdient, realisieren konnte. Im gleichen Jahr engagierte mich auch Felix Dvorak, Intendant der Sommerspiele in Berndorf, für die Hauptrolle in Moral von Ludwig Thoma. Es wurde ein großer persönlicher Erfolg. Daraufhin engagierte mich Otto Schenk für das Boulevardstück Trau' keinem über 60 von Günther Beth an die Kammerspiele. Es folgten Rollen als komischer Liebhaber in Der Mann, der sich nicht traut und als Hypochonder in Nur keine Tränen, Liebling. Mein Vertrag als Intendant der Seefestspiele Mörbisch läuft noch bis 2011, ich möchte ihn aber nicht verlängern. In der zweiten Staffel der TV-Show Dancing Stars, die im Frühjahr 2006 im Programm ORF 1 ausgestrahlt wurde, war ich Juror und wurde gleich nach der ersten Sendung mit dem Titel Mr. Wunderbar versehen. Mein Kommentar Es war wunderbar! erlangte den Status eines Running Gags. Die Floskel Wunderbar war kurzfristig im populärkulturellen Zusammenhang dermaßen mit meiner Person konnotiert, daß ich damit sogar als Werbe-Testimonial für die österreichische Möbelhauskette XXXLutz engagiert wurde, die Titelseite von News zierte, Gast von Barbara Stöckl in Frühstück bei mir war und plötzlich von Teenagern um Autogramme gebeten wurde.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Harald Serafin

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich glaube, jeder braucht Erfolg, jedoch nicht nur beruflich, sondern auch bei Freunden, in der Liebe, bei der Erziehung oder in anderen Bereichen des Lebens. Erfolg ist jener Motor, der uns über uns selbst hinauswachsen läßt und zu Höchstleistungen antreibt. Habe ich längere Zeit keinen Erfolg, auch nicht bei kleineren Dingen, werde ich grantig, bin unausgefüllt und unzufrieden. In solchen Fällen habe ich Gott sei Dank meine Familie und meine Freunde, die mir über diese Zeit hinweghelfen, bis ich wieder ein neues, selbstgestecktes Ziel erreichen kann.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Viel verdanke ich der Erziehung meiner Eltern, die bei allem Bestreben, mich zu einem erfolgsorientiert denkenden Menschen zu erziehen, nicht auf Lob vergessen haben und mich auch motivierten. Erfolg ist die Quintessenz eines Traumes, der mindestens zweimal am Tag geträumt werden muß, bis er zum Leben erweckt und zur Realität wird. So träume ich also einen Traum nach dem anderen.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Es bringen nur mehrere Erfolge den Zustand des Erfolgsgefühls. Wenn eine Sache gelingt, ist es nicht nur Schicksal, dahinter stehen auch großer Wille und Einsatz. Als Erfolg werte ich alle Erfahrungen und Entscheidungen, die mein Leben nachhaltig beeinflußt haben. Erfolge waren beispielsweise die gelungene Flucht aus Litauen, die Abkehr vom Medizinstudium und die Entscheidung, Sänger zu werden, aber auch meine Familie und Freunde, die hinter mir stehen. Erfolg ist natürlich auch, daß mich Otto Schenk an die Kammerspiele holte und - ganz wichtig - die Seefestspiele Mörbisch. Erfolg ist auch, daß sich Menschen für mich und meine Erfolge interessieren.

Ehrungen

Goldene Ehrenplakette der österreichischen Fremdenverkehrswerbung, 1983, Ernennung zum Kammersänger, 1985; Ehrentitel Professor (verliehen durch den österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil), 1995; Goldene Ehrenring des Theaters an der Wien, Komtourkreuz für Verdienste um die burgenländische Kulturszene (verliehen durch Landeshauptmann Karl Stix), 1996; Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 1999; Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 2001 (die Laudatio hielt der Direktor der Wiener Staatsoper, Ioan Holender); Skål Tourism Quality Award, 2005; Ehrenmitglied der Wiener Volkssoper.

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