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* Dipl.-Ing. Giorgio Bianconi

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Generaldirektor
Agip Austria AG
1040 Wien, Schwarzenbergplatz 11
Manager
Brennstoffe
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Giorgio
Bianconi
26.12.1941
Terracina
Verheiratet mit Elisabeth
Lesen, Musik, Tennis und Fitneß
Aufsichtsrat des AWP

Service

Giorgio Bianconi
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Bianconi

Zur Karriere

Zur Karriere von Giorgio Bianconi

Wie war Ihr Werdegang?
Nach der Matura studierte ich ein Jahr in Rom Ingenieurwissenschaften, übersiedelte dann nach Deutschland und studierte in München an der TU Maschinenbau, Fachrichtung Energie- und Kraftwirtschaft. Nach dem Studium absolvierte ich ein Jahr post graduate by Agip Italien auf dem Gebiet der Triebologie, der Lehre der Reibung und Schmiermitteltechnik. Während der Berufsausübung besuchte ich die vielen üblichen Seminare zur Weiterbildung. 1968 begann ich meine Karriere bei Agip Deutschland, wurde dann nach Österreich gesandt, um den Schmiermittelverkauf hier aufzubauen und übernahm kurz darauf die Leitung der Schmiermittelabteilung. Nach einigen Jahren wurde ich gesamtverantwortlich für das Direktgeschäft der Agip, wurde nach sieben Jahren in den Vorstand gerufen und hatte die kaufmännischen marketingkommerziellen, technischen und rechtlichen Agenden. 1984 wurde mir die Agip Schweiz als Geschäftsführer anvertraut, die ich 1984-1985 restrukturierte. Dann war ich im Vorstand in Deutschland, wo ich für Raffination, Planung, Controlling und Technik verantwortlich war. 1987 übernahm ich die Leitung der von Agip neu aquirierten Firma Stuat Petroleum Company in den USA, des größten Händlers von Mineralölprodukten an der East Coast mit ca 3 Mill Tonnen, vertrat dort die Aktionäre von Agip und war chief exekutive officer der Company. Da wir 1993 die Aktien wieder verkauften, arbeitete ich in einem internationalen Consortium mit Vonovo und Shell als Vertreter von Agip an der Privatisierung der tschechischen Raffinerien und restrukturierte anschließend die Firma in Frankreich. 1997 kehrte ich nach Österreich zurück und wurde im April 1998 Vorstandsvorsitzender der Agip Austria.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Giorgio Bianconi
Was verstehen Sie unter Erfolg? Beruflich gesehen besteht der Erfolg darin, eine Gesellschaft hinter sich zu haben, die ohne Ihre Anwesenheit besser vorangeht als mit Ihrer Anwesenheit, das heißt, daß Sie gute Arbeit geleistet haben. Das läßt sich leichter sagen als verwirklichen.

Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Kurz gesagt, die Fähigkeit viel arbeiten zu wollen und täglich in Frage zu stellen, was man am Vortag gemacht hat, ob das noch aktuell ist, d.h. es ist eine sehr starke, selbstkritische Einstellung. Die Bereitschaft meiner Familie zum ständigen Ortswechsel und die damit verbundene große Flexibilität, physische und intellektuelle Adaptierungsfähigkeit sind wichtige Bestandteile zum Erfolg in einem internationalen Kontext. Mein Erfolg basiert sicherlich auf der Fähigkeit, in einem internationalen Kontext die verschiedenen Mentalitäten zusammen bringen zu können. Dies ist manchmal sehr schwierig. Neugierde ist die Sprungfeder des Lebens. Die eigene Überbewertung ist sehr gefährlich.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Offen gesagt bin ich mit mir und im Kontext zu meiner Familie sehr zufrieden. Ob das Erfolg ist, interessiert mich wenig.
Sind Mitarbeiter wichtig? Mitarbeiter spielen eine sehr große Rolle. Wesentlich ist die Übertragung aller Fähigkeiten, Möglichkeiten und Verantwortung, bevor man sich absentiert, sonst ist man an der wichtigsten Aufgabe eines Managers, nämlich Mitarbeiter aufzubauen, gescheitert.
Welche Kriterien müssen Mitarbeiter erbringen? In Abhängigkeit der Ziele müssen sie eine gute Dosis Neugierde und Interesse mitbringen. Rotation und eine übergreifende Ausbildung bei mindestens so guter fachlicher Qualifikation wie früher sind heute wesentlich wichtiger als Spezialisierung. Ich betrachte das Jobwechseln als opportunities to grow. Das einzige, was eine Firma heute bezüglich Sicherheit den Mitarbeitern bieten kann, besteht in ihrer Weiterbildung, daß sie am Markt wesentlich mehr wert sind als beim Eintritt in das Unternehmen, sollten sie den Job wechseln wollen. Bis heute kenne ich nur spärliche Fälle, die nicht bessere Jobs nach einer Veränderung bekommen haben. Wir verlangen sehr viel von unseren Mitarbeitern, aber wir geben auch sehr viel.
Spielt die Erziehung eine Rolle? Sicherlich trägt sie dazu bei, Horizonte zu entwickeln, aber sie ist nicht eine Voraussetzung. Die Offenheit der Umgebung gegenüber kann hier gefördert werden.
Haben Sie Zielsetzungen? Ich setzte mir immer praktische Ziele, unsere Branche braucht keine Träumer. Unsere Aufgabe ist, das Management auf das bestmögliche Niveau zu bringen, wobei wir bei enormen Innovationen innerhalb unseres Tuns sehr traditionell vorgehen. Meine persönlichen Ziele bestehen in der Analyse, wohin sich unsere Gruppe mit dem bestehenden Potential, den human resources und den übrigen Kapazitäten in einer bestimmten Zeit entwickeln kann. Ich setze mir nicht das Ziel, aus einer Pleitefirma einen Phönix zu machen. Visionen für Firmen zu entwickeln, die sich in einer Gruppe befinden, ist außerordentlich schwierig. Selbstverständlich hat jeder Visionen, die aber nicht der unmittelbaren Leitung der jeweiligen Firma dienen.
Wann war Ihnen klar, daß Sie eine leitende Position einnehmen wollen? Für mich war das immer klar: Das Einfließen eigener Ideen, zu überlegen, wie und was etwas gemacht werden muß, bedeutet für mich, in leitender Funktion tätig zu sein. Als Techniker wäre ich nie in eine leitende Position gekommen, deshalb ging ich zur Marketing- und zur kommerziellen Seite, weil ich überzeugt war, daß sie mir mehr lag.
Haben Sie ein Vorbild? Ich habe Vorbilder, aber keinen einzelnen Menschen als Leitbild. Ich tendiere nicht dazu, mich mit einzelnen Ideen oder Leitbildern zu identifizieren.
Wieweit ist Identifikation mit der Firma wichtig? Ohne die Identifizierung ist Erfolg sehr schwierig. Identifikation bedeutet Übereinstimmung mit den globalen Zielen des Unternehmens ohne Autoritätsgläubigkeit und Aufgabe der eigenen Persönlichkeit. Ein Manager ist nicht so gut bezahlt, um "ja" zu sagen.
Welchen Rat würden Sie geben? Viel zu arbeiten und neugierig zu sein und sich zu fragen, warum man etwas tut.

Woraus schöpfen Sie Kraft?
Aus dem Zuhause, ich halte eine sehr strenge Trennung zwischen Familie und Beruf ein.

Mitgliedschaften

Ausschuß des Fachverbandes der Mineralölindustrie

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