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* Peter Neidhart

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Inhaber
Peter Neidhart Uhrmachermeister
1090 Wien, Sechsschimmelgasse 24
Uhrmachermeister
Accessoires / Schmuck
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Profil

Zur Person

Peter
Neidhart
14.10.1959
Radenthein
Hertha und Hubert
Anna (1992), Lukas (1993) und Michael (2005)
Lebensgemeinschaft mit Veronika
Lesen, Musik, Wandern, Radfahren, Laufen, meine Kinder

Service

Peter Neidhart
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Neidhart

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Neidhart

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mein Cousin war Uhrmacher - vielleicht bewog mich das dazu, diesen Beruf zu erlernen, weil ich einen Bezug dazu hatte. Ich absolvierte die Bundesfachschule für Uhrmacher in Karlstein an der Thaya. Nachdem ich die Meisterprüfung abgelegt hatte, führte ich eine Filiale des Geschäftes meines Cousins, bis ich das Angebot erhielt, auf die Bermudas zu gehen, wo ich dann neun Jahre blieb. Ich arbeitete bei einem Juwelier, wo ich die Markenuhren betreute. Später leitete ich eine Werkstätte und befaßte mich hauptsächlich mit der Reparatur von großen antiken Uhren, inklusive Bodenuhren. Eines Tages schwor ich mir, nur mehr für mich selbst zu arbeiten. Als ich 1990 nach Österreich zurückkehrte, arbeitete ich zuerst als Heimmeister im Auftrag von diversen Antiquitätengeschäften, dann fand ich eine passende Lokalität in der Nähe meiner Wohnung und eröffnete 1992 mein eigenes Geschäft. Ich bin hauptsächlich mit Reparaturen ausgelastet. Das sind in erster Linie große Uhren ab Taschenuhrgröße, aber auch antike Armbanduhren.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Neidhart

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich übe einen Beruf aus, der gleichzeitig mein Hobby ist und mir große Freude macht. Wenn ich und der Kunde zufrieden sind, betrachte ich das als persönlichen Erfolg.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine Qualitätsarbeit, Ehrlichkeit und ein gesundes Maß an Realitätsbezogenheit. Als ich das Geschäft eröffnete, war es eine ziemliche Marktnische, und auch jetzt gibt es nicht mehr viele, die mein Handwerk beherrschen oder es ausüben wollen. Auch die Mundpropaganda trägt sehr viel zum Erfolg bei. Durch meine Geschäftslage kommen Patienten vom Sanatorium Hera, Ärzte vom AKH und Mitarbeiter von der Volksoper zu mir, die mich dann weiterempfehlen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Im Tagesgeschäft gibt es immer wieder neue Problemstellungen. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrung gepaart mit Fachkompetenz konnte ich diese Probleme positiv bewältigen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Cousin war insofern prägend, als ich über ihn zu diesem Beruf kam. Sonst ging ich meinen Weg ziemlich unbeeinflußt und geradlinig.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erfahre Anerkennung durch meine Kunden, die mit meiner Arbeit zufrieden sind und das auch aussprechen. Es gibt sogar Kundschaften, die mir aus Dankbarkeit kleine Geschenke vorbeibringen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das Uhrmacherhandwerk ist eine aussterbende Zunft. An der Bundesfachschule für Uhrmacher in Karlstein an der Thaya gibt es pro Jahr drei oder vier Absolventen, die meistens den elterlichen Betrieb weiterführen wollen. Ich kenne einige Uhrmacher, die gern in Pension gehen würden, aber keinen Nachfolger finden. Auch das Produkt „Armbanduhr“ hat heute einen anderen Stellenwert als früher. Viele Leute kaufen um ein paar Euro eine billige Uhr, die sie wegwerfen, wenn sie den Geist aufgibt. Auf der anderen Seite stehen sündteure Markenuhren als Luxusartikel, für die wir als normale freischaffende Uhrmacher aber keine Ersatzteile vom Hersteller bekommen. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber?Wir kleinen Uhrmachermeister halten zusammen, wir tauschen sogar Ersatzteile aus. In dieser ohnehin nicht allzu rosigen Branche wäre es nicht zielführend, gegeneinander zu arbeiten.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Familie gibt mir das Gefühl der Geborgenheit und der Harmonie. Da unsere Wohnung sehr nahe beim Geschäft liegt, gehe ich jeden Tag nach Hause essen und kann so mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Einen Tag in der Woche widme ich ausschließlich meiner Lebensgefährtin und den Kindern.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die Freude und den Spaß am Beruf halte ich für extrem wichtig, sonst wird man ewig unzufrieden sein. In der Uhrmacherbranche ist es mittlerweile sehr schwierig geworden, eine Lehrstelle zu bekommen, weil niemand mehr Lehrlinge ausbilden will und kann. Aber wer die nötige Leidenschaft für diesen Beruf mitbringt, wird es auch schaffen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich werde weiterhin in meinem Beruf arbeiten, auch wenn ich aufgrund der vielen Schwierigkeiten in dieser Branche schon darüber nachgedacht habe, alles an den Nagel zu hängen. Im Endeffekt überwiegt aber doch die Zufriedenheit. Es ist einfach ein tolles Gefühl, eine Uhr, die für den Kunden ein sentimentales Erinnerungsstück darstellt, zu reparieren und dafür Dankbarkeit und Anerkennung zu erfahren.

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