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* Prof. Dipl.-Ing. Dr. Fritz Schmöllebeck

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Rektor
Fachhochschule Technikum Wien
A-1200 Wien, Hochstädtplatz 5
Techniker
Wissenschaftliche Institute, Forschung
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Profil

Zur Person

Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Fritz
Schmöllebeck
11.03.1959
Wien
Anna und Friedrich
Julia (1991)
Verheiratet mit Dr. med. Veronika
Laufen, Musik, Klavier, Gitarre
- Vorstand und Vizepräsident der Österreichischen Fachhochschulkonferenz
- Mitglied einiger Kuratorien von Höheren Technischen Lehranstalten
- Konsulententätigkeit zur Simulation elektromagnetischer Felder und Computernetzwerke
- Mitglied der Österr. Hochschulkonferenz (seit 2012)

Service

Fritz Schmöllebeck
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Schmöllebeck

Zur Karriere

Zur Karriere von Fritz Schmöllebeck

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte 1978 an der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien mit ausgezeichnetem Erfolg und studierte von 1978 bis 1984 Industrielle Elektronik und Regelungstechnik an der Technischen Universität Wien. Nach dem Studienabschluss war ich als Universitätsassistent am Institut für Theoretische Elektrotechnik tätig. Bereits während des Studiums heiratete ich. Nach einiger Zeit an der Universität wurde mir der Praxisbezug wichtiger als die Habilitation, und ich nützte die Gelegenheit, in Stuttgart ein berufliches Angebot anzunehmen, das mich mit der Thematik der Qualitätssicherung im Softwarebereich praxisnah vertraut machte. Nach einem einjährigem Auslandsaufenthalt kehrte ich nach Wien zurück und war ab 1994, in den Anfängen des Aufbaus der Curricula an den heimischen technischen Fachhochschulen, zuerst als Lektor und dann als Leiter des Studienlehrganges Elektronik an der Fachhochschule tätig. Ich wirkte an zahlreichen Projekten mit, unter anderem an der Simulation elektromagnetischer Felder, Computernetzwerken sowie Aufbau der EDV-Infrastruktur am Institut für Grundlagen und Theorie der Elektrotechnik der TU Wien, weiters arbeitete ich am Aufbau einer EDV-Benutzergruppe der Fakultät für Elektrotechnik mit und wurde Vertreter dieser Gruppe in der technischen Kommission zur Reorganisation des lokalen EDV-Zentrums an der TU Wien. Ich wirkte im Entwicklungsteam für das Kolleg Multimedia, einem Gemeinschaftsprojekt der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt des TGM und des ORF entscheidend mit und betreute das Projekt LEO (Low Earth Orbit Satellites) im Zuge der FH-Impulsaktion sowie diverse Projekte im Bereich Embedded Systems für Kraftfahrzeuge in Kooperation des Technikums Wien mit BMW München und Ruetz Technologies München. Die Gesamtkoordination der Fachhochschulorganisation begann mich immer mehr zu interessieren, und seit Herbst 2001 bin ich Rektor der Fachhochschule Technikum Wien. Mittlerweile konnten wir das gesamte Studienangebot dem Bologna-Prozeß entsprechend auf ein Bachelor- und Master-Abschlußsystem umstellen. Die Auswahl der geeigneten Studienkandidaten erfolgt mit Umsicht - 4100 Studierende belegen derzeit mehr als 31 Studiengänge und werden von 150 in der Lehre tätigen FH-Professoren und 600 externen Lektoren betreut. Ich engagiere mich zusätzlich in verschiedenen Gremien der Österreichischen Fachhochschulkonferenz , da ich der Meinung bin, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen können. Die Zeit, in der jeder für sich alleine gekämpft hat, ist Gott sei dank vorbei.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Fritz Schmöllebeck

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, Dinge tun zu können, die mir Freude machen und dafür die richtigen Rahmenbedingungen mitzubestimmen. Bestimmt ist Erfolg damit verknüpft, in materieller Hinsicht über eine solide Basis zu verfügen, die es mir erlaubt, mich frei zu bewegen. Ich verbinde mit Erfolg einen hohen Grad an Autonomie und die Möglichkeit, mich weitgehend zu verwirklichen. Ich sehe es als ein Privileg, dass ich im Rahmen meiner Aufgabenstellungen -mitgestalten- kann.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Im Sinne meiner Definition sehe ich mich als erfolgreich. Natürlich muss man sich auch anpassen, wenn man mit Menschen kooperiert. Festhalten möchte ich, dass man finanziell in der Wirtschaft mehr erreichen kann, dafür wäre aber auch der Gestaltungsfreiraum viel kleiner. Da ich Studierende bei dessen Entwicklung begleiten darf, stellt für mich eine hohe Befriedigung dar.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bin ein guter Zuhörer und schätze es sehr, wenn sich bei Meetings alle Beteiligten einbringen, denn das erweitert meine Sicht der Dinge. Ausschlaggebend für meinen Erfolg ist auch meine Ausdauer - Projekte brauchen ihre Zeit, und es ist wichtig, auf den richtigen Zeitpunkt warten zu können. Der Wille etwas zu bewegen und Geduld stehen für mich eindeutig im Vordergrund um zum Erfolg zu kommen. In meiner Leitungsfunktion stehen die operativen Aufgaben im Vordergrund. Unabhängig davon war mir immer wichtig, eine Lehrverpflichtung einzugehen und zwar deshalb um -geerdet- zu bleiben. Für mich ist diese Lehrverpflichtung von Bedeutung, weil man die Dinge nicht von oben herab sieht, sondern direkt bei den Studenten ist.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es gab auf meinem Lebensweg mehrere Menschen, die mich inspirierten und mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften prägten.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Die Bundesregierung versucht mit verschiedenen Programmen mehr Studenten in die Fachhochschulen zu bringen. Diese Programme stoßen allerdings an die Grenzen der finanziellen Möglichkeiten. Somit wird bereits an Finanzkonzepten gearbeitet um dieses Problem zu lösen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wir legen Wert auf ein buntes Team aus vielfältig orientierten Menschen, die Eigeninitiative an den Tag legen, engagiert arbeiten und neue Wege aufzeigen, denn unterschiedliche Qualifikationen machen unsere Studienangebote besonders, und darauf legen wir größten Wert.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Wir und die Technischen Universität sind mit unterschiedlichen Produkten am Markt präsent! Jede Institution ist anders organisiert, kooperieren in den verschiedensten Bereichen. Eine starke Konkurrenzsituation stand am Beginn der Fachhochschulen im Vordergrund, wir wurden skeptisch betrachtet. Im Laufe der Jahre entspannte sich die Situation und zeigt sich auch darin, dass Professoren von der TU Wien an Projekten in unserem Haus beteiligt sind und tauscht sich auch gegenseitig aus. Das Verhältnis würde ich als entspannt bezeichnen.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Hochmotivierte Lehr- und Studienteams ergaben sich aus einer Organisationsform, die bewusst auf hohen Qualitätskriterien begründet ist. Eine vertrauensbasierte, Freiräume zulassende Unternehmenskultur spielt eine sehr große Rolle für uns, daher sammeln wir das Feedback von Studierenden und Lektoren, die der Weiterentwicklung (und nicht der Kontrolle!) unserer Studiengänge dienlich sind.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Beruf und Privatleben kann man meiner Meinung nach arrangieren, das wird aber mit der Zunahme des Arbeitsvolumens immer mühsamer. Wichtig ist die gemeinsam verbrachte Zeit, die beide Partner regelmäßig einfordern sollten. Eine strikte Trennung zwischen diesen Bereichen gibt es bei mir nicht. Wenn ich in der Freizeit einen Fachartikel studiere, überlege ich bereits, in welcher Art und Weise ich dieses neue Wissen an die Studierenden weitergeben kann.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Beruf und Ausbildung müssen nicht nur interessant sein, sondern auch Spaß machen, dann ergibt sich der Erfolg von selbst. Es sind nicht immer nur die rationellen Gründe ausschlaggebend. Wenn sich Er oder Sie für eine Lehrtätigkeit interessiert, dann sollen Er oder Sie es auch machen. Man entwickelt sich selbst dabei weiter und es kommt positive Energie auch zurück. Die Lehrtätigkeit hat sich auch sehr geändert, d.h. man steht nicht auf einem Podium und trägt etwas vor, sondern versucht gemeinsam mit den Studierenden, Lernprozesse zu organisieren und nicht so sehr sein eigenes Wissen vorzutragen. ich bin der Meinung, dass die Lehre auch vielschichtiger wird, d.h. es gibt ein breites Angebot an Lehrmaterial, welches nicht nur in der Hochschule zu Hause ist, sondern auch so z.B. im Internet oder an anderen Hochschulen vorhanden ist. in Anbetracht der Tatsache, dass Lehrpersonal dringend gesucht wird, sollte man sich ernsthaft damit auseinandersetzen, ob dies ein Job wäre, welcher den eigenen Vorstellungen entsprechen würde. Oft wird die Frage gestellt, ob man an der Fachhochschule oder Universität studieren sollte. Dazu möchte ich festhalten, dass es durchaus Sinn macht eine Universität zu besuchen, wenn man seine berufliche Zukunft in der Grundlagenforschung findet. Wenn allerdings das Thema Wirtschaft und Geldverdienen im Vordergrund steht, dann hat die Fachhochschule eindeutig die besseren Ausbildungsmöglichkeiten.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Vorrangiges Ziel ist es, Absolventen von höchster Qualität zu entlassen. Weiters gilt es, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, sodass nach Jahren des Ungleichgewichts wieder ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben vorhanden ist. Für die Volkswirtschaft ist es nach wie vor sehr wichtig, gut ausgebildete Akademiker zu bekommen, welche ihren Blick auf die Wirtschaft mitbekommen haben. Daher werde ich nach wie vor versuchen, den zukünftigen Studenten unser großes Portfolio von Ausbildungsmöglichkeiten näher zu bringen.

Publikationen

- zahlreiche Publikation zum Thema Elektrotechnik

Mitgliedschaften

- Diverse Arbeitsgruppen und Ausschüsse der Österreichischen Fachhochschulkonferenz
- Österreichischer Verband für Elektrotechnik (ÖVE)
- Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)

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