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* KommR. Dr. René Alfons Haiden

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Berater des Vorstandes
Bank Austria
1010 Wien, Renngasse 2
Sparkassenangest. A.D
Kreditwesen
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Profil

Zur Person

KommR. Dr.
René Alfons
Haiden
21.08.1930
Wiener Neustadt
Michael (1959) und Hannes (1961)
Verheiratet mit Brigitte
Ski, Sauna, Radfahren, Briefmarken, Filmen, Fotografie

Service

René Alfons Haiden
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Haiden

Zur Karriere

Zur Karriere von René Alfons Haiden

Wie war Ihr Werdegang?
Matura 1948, Studium der Wirtschaftswissenschaften (1953), kaufmännischer Kurzlehrgang (Handelsschule Weiss). 16. Februar 1953 Eintritt in die damalige Zentralsparkasse (diverse Abteilungen, Organisationsabteilung), 1957 Sekretär des Generaldirektors, 1958 Ernennung zum Inspektor und 1961 zum Oberinspektor. 1962 Leiter des Direktionssekretariates, 1965 Bestellung zum Ressortleiter Darlehensgeschäft, 1967 Direktor-Stellvertreter, 1973 Ernennung zum Direktor und Bestellung zum Vorstandsdirektor (gesamter Ausleihungsbereich), 1977 Generaldirektor Stellvertreter, Bereich Kommerzkredite, ab 1983 mit zusätzlicher Verantwortung für Teilzahlungskredite und Inkassoabteilung. 1. März1990 Bestellung zum Generaldirektor (Bereiche Recht, Personal, Marketing, Werbung, Volkswirtschaft, Bauabteilung, Wirtschaftsabteilung, Druckerei, Schriftgutverwaltung, Revision, Buchhaltung, Planung-Controlling), 7. Oktober 1991 Generaldirektor der Bank Austria, 1992 Ernennung zum Generalrat der Österreichischen Nationalbank (verlängert bis 2002), seit 5. April 1995 in Pension und als Berater des Vorstandes der Bank Austria tätig. Seit 1995 Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und Präsident des freien Wirtschaftsbundes Österreich, seit 1997 Vorsitzender des Währungspolitischen Ausschusses (Zuständig für die Euro-Information für die Wirtschaftstreibenden - Mr. Euro).

Zum Erfolg

Zum Erfolg von René Alfons Haiden

Was ist für Sie Erfolg?
Chancen zum Gestalten im Unternehmen und der Branche und eine Führungsfunktion übertragen zu bekommen. Dabei muß die Führungskraft auch eine Vorbildfunktion abgeben. Mit der Führungsfunktion ist auch immer eine Zoresfunktion verbunden, der Vorsitzende ist immer am gefährdetsten.Sehen Sie sich selber als erfolgreich? Vom einfachen Sparkassenangestellten zum Generaldirektor der größten Bank aufzusteigen, ist sicher ein Erfolg. Als ich einstieg, hatten wir 33 Filialen (heute 500), 395 Angestellte (heute rd. 10.000) und eine Bilanzsumme von 1,2 Mrd. (bei der Fusion mit der LB waren es 80 Mrd.), der geographische Einsatzbereich wurde erweitert und auch die Geschäftssparten enorm ausgeweitet.Wie sieht Sie Ihr Umfeld? Ich habe sehr viele berufsbedingte Kontakte, und wir haben uns 100-prozentig kundenorientiert verhalten. In den 70er Jahren fuhren wir von uns aus zu den Kunden, was damals niemand machte. Diese partnerschaftliche Relation zu den Geschäftskunden ist für den Erfolg ausschlaggebend. Den Gedanken des Kundendienstes auch an die Mitarbeiter weiterzugeben, war die wesentliche Philosophie der Bank, und ich konnte diesen gut an die Mitarbeiter weitergeben. Dabei darf man aber nicht Sklave des Berufes werden und muß immer noch Mensch bleiben.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Da gab es viele Entscheidungen: Die wesentlichste war sicher die Fusion zwischen Z und LB zur Bank Austria. Damals war Randa der LB- und ich der Z-General, und wir waren uns so schnell einig, daß wir in nur 9 Monaten die Fusion realisieren konnten und Vorstand, Mitarbeiter und Aktionäre überzeugten. 1991 war der EU-Wirtschaftsraum schon abschätzbar, und wir wußten, daß selbst eine Bank in der Größe der Z in diesem Raum nicht reüssieren kann. Rückblickend war diese Entscheidung also richtig, und dazu stimmte die Chemie zwischen Randa und mir immer, daher waren wir uns so schnell einig.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
100-prozentiger Einsatz, Belastbarkeit, Ausdauer, Kontaktfähigkeit und die Fähigkeit, ein Team zu bilden, zu führen und es als Vorbild zu begeistern und zum vollen Einsatz zu bewegen. Wichtig ist, daß man Visionen hat, strategische Konzepte erarbeiten und umsetzen kann. Voller Einsatz bedeutet aber auch wenig Freizeit, Hobbies und Familienleben. Es muß einem klar sein, daß man eine 70 bis 85-Stunden Woche hat. Ich kam auch in die Zeit des Aufstiegs der österreichischen Wirtschaft, der von 1955 bis in die 80er Jahre anhielt, und so paßten auch die Rahmenbedingungen. Die Banken entwickelten sich, entwickelten neue Dienstleistungen und Produkte, waren im Aufbruch und suchten neue Mitarbeiter. Der Banksektor und besonders die Z war in einer Expansionsphase, der damalige Generaldirektor krempelte die ganze Bank um und hatte auch die Fähigkeit zu begeistern.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Nein, bei der Z war damals eine Aufnahmewelle, und von ihr kam die erste Antwort auf meine Bewerbungsschreiben.Welche Rolle spielt die Familie? In einer Führungsposition muß auch die Frau mitspielen. Oft ergeben sich so bei Kunden auch Beziehungen zwischen Frau und Frau.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Bestmögliche Vorauswahl nach Intelligenz, Ausdauer und Harmoniefähigkeit - d.h. der Fähigkeit, sich in ein Team einzuordnen. Wir haben auch ein phantastisches innerbetriebliches Ausbildungswesen, da ständige Fortbildung wesentlich ist. Besonders im Bankgeschäft - als das intensivste Dienstleistungsgeschäft, in dem die persönliche Betreuung über den Erfolg entscheidet - muß man in das Personal am meisten investieren. In dieser Branche ist das Personal der größte Kostenfaktor.
Kennen Sie Niederlagen?
Fehlerlose Menschen gibt es nicht, Niederlagen sind nicht zu vermeiden, sie sind aber positiv, wenn man daraus lernt.
Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Ich nütze die karge Freizeit aus, etwas Sport, Hobbies sind wichtig.
Ihre Ziele?
Ich habe alles erreicht, will noch lange gesund bleiben und der österreichischen Wirtschaft dienen können. Diese Aufgabe - als Mr. Euro - macht mir Spaß.Haben Sie Anerkennung von außen erfahren? Genug.
Ihr Lebensmotto?
Ich bin immer optimistisch (als Kreditchef muß man das auch sein), muß aber auch mit einer Portion Realismus an die Dinge herangehen.
Haben Sie Vorbilder?
Meinen seinerzeitigen Chef, Dr. Josef Neubauer, der alles neu machte, Auslandgeschäfte initiierte, Werbung und Marketing einführte, das neue Haus baute, etc. und alle dafür begeistern konnte.

Publikationen

Autor zahlreicher Publikationen auf dem Gebiet Wohnbau- und Kommunalfinanzierungen, Sparkassen und Bankwesen, etc., Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum, Drehbücher fürs TV ("Denken trägt Zinsen" - mit Dr. Taus unter Patronanz von BP. Schärf und Kardinal König).

Ehrungen

Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, Ehrenbürger und Ehrensenatspräsident der WU Wien, Kommerzialrattitel, etc.

Mitgliedschaften

Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Verbandspräsident des Freien Wirtschaftsverbandes Österreich, Generalrat der Österreichischen Nationalbank, Präsident der ÖGUT, sowie in zahlreichen Aufsichtsräten, Vorständen und Stiftungsvorständen.

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