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* Dr. Peter Muzik

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freier Publizist, Kolumnist und Autor
PUBLIC & MEDIA Dr. Peter Muzik Consulting e.U.
A-1140 Wien, Hadikgasse 128/3/17
Journalist
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Profil

Zur Person

Dr.
Peter
Muzik
01.09.1948
Wien
Marius (1988)
Verheiratet mit Ewa
Reisen und Lesen

Service

Peter Muzik
Werbung

Muzik

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Muzik

Wie war Ihr Werdegang?
Nach Matura (1966) und Bundesheer war ich schon ab 1967 als Freelancer bei den verschiedensten Zeitschriften tätig und schrieb, wo immer ich die Chance bekam (Themen: Kultur, Theater, Film, Showbusineß). 1972 schloß ich mein Studium (Philosophie, Geschichte, Germanistik) ab und arbeitete danach 8 Monate im Fachverlag Bondi, von wo ich von Oscar Bronner fürs Profil engagiert wurde und drei Tage später beim Trend landete. An Politik und Wirtschaft war ich immer schon interessiert. 1976 wurde ich Chef vom Dienst, 1977 stellvertretender Chefredakteur und 1981 Chefredakteur von Trend. Nach 21 Jahren bei Trend wechselte ich 1995 zum Rada & Dressler Verlag, wo am 06. Oktober 1995 erstmals das Wirtschaftsblatt erschien. Hier mache ich die gesamte Vorbereitung für diese Wirtschaftstageszeitung. Im November 1999 erschien die tausendste Ausgabe. Das Wirtschaftsblatt gehört zu 50 % dem schwedischen Bonnier-Konzern, der in 8 europäischen Ländern Wirtschaftstageszeitungen herausbringt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Muzik

Was ist für Sie Erfolg?
Das, was man sich vornimmt, auch zu erreichen, sich in die Aufgabe einzubringen und sie möglichst optimal zu lösen: Das ist Befriedigung. Daneben gibt es natürlich noch andere Definitionen des Erfolges im privaten Bereich, bei Hobbys, Sport, etc.Sehen Sie sich selber als erfolgreich? Ich bin zufrieden, habe lange Zeit in der Branche an der Spitze verbracht und einiges erreicht. Es hat einen eigenartigen Touch, wenn man von sich selber sagt, man sei erfolgreich, man sollte sich aber für das, was man getan hat, nicht genieren. Viele müssen ihren Job spielen und sind mit ihrer Aufgabe nicht ident. Diese Menschen haben es schwer, erfolgreich zu sein, weil sie den Job mimen müssen. Um erfolgreich sein zu können, ist aber die Identität zwischen Persönlichkeit und Funktion wichtig. Ich hatte das Glück, so einen Job zu finden, der mir entspricht und den ich auch kann.Wie sieht Sie Ihr Umfeld, als erfolgreich? Man sieht, daß ich den Beruf mit Spaß und Engagement mache. Generell ist es nicht einfach, die Balance zwischen Beruf und Privat zu finden; in diesem Beruf ist es noch schwieriger, und nach 30 Jahren und einer kaputten Ehe definierte ich das auch für mich neu. Generell werde ich als umgänglicher Mensch gesehen, der seine Umwelt so organisiert, daß es allen Spaß macht.Wobei haben Sie sich erfolgreich entschieden? Hierher zu gehen war selbstbestimmt. Vorher war ich froh, daß ich zu Trend kam und blieb dem Unternehmen 21 Jahre lang treu. Der Markt ist sehr klein, und es ist nicht so einfach, innerhalb der Branche umzusteigen. Von einem etablierten Monatsmagazin weg in die Herausforderung einer Tageszeitung zu wechseln, war mit einem gewissen Risiko verbunden. Damals mußte ich auch noch zwischen einem Vertrag mit einer etablierten Tageszeitung und der Herausforderung und dem Risiko hier im Hause entscheiden. Für das Risiko habe ich mich - mit 46 Jahren - entschieden, weil ich glaube, daß Menschen auch Herausforderungen brauchen. Auch wenn es schief gegangen wäre, wäre nicht alles verloren gewesen. Daß der Aufbau dieses Mediums mit Jens Tschebull ganz von Null an funktionierte, ist ein Erfolgsgefühl. Damals glaubte keiner so recht daran. Ohne den Erfolgsdruck im Rücken hatten wir aber eine mentale Stärke, Optimismus und glaubten an uns; das macht schon die Hälfte des Erfolges aus. Zweifler, die alles in Frage stellen, stellen letztlich sich selber auch in Frage und machen sich dadurch schwach. Ein Erfolgsfaktor ist auch der Teamgeist. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit - in einer Branche der Solisten - muß vorhanden sein, man muß andere am Erfolg teilhaben lassen und sich über die Erfolge anderer freuen. Wir haben hier ein gutes Team, ein Klima des Vertrauens, in dem sich die Kollegen untereinander schätzen. Durch das Know-how des Konzerns sehen wir uns vor allem als eine Know-how Company.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Voraussetzungen wie Allgemeinbildung und Fachwissen müssen ebenso gegeben sein wie Talent für das Handwerk und schreiben zu können. Einer der Erfolgsfaktoren ist aber auch Glück, daß man zur rechten Zeit das Richtige tut und ausgewählt wird. Manche Manager haben aber ihren Job - dem sie letztlich gar nicht gewachsen sind - gewonnen. Das geschieht dann, wenn der Faktor Glück überdimensional groß ist.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Daß ich Journalist werden möchte, wußte ich schon bald; das Studium habe ich meiner Mutter zuliebe fertiggemacht.Welche Rolle spielt die Familie? Die Familie brauche ich als Rückhalt und Kachelofen. Meine Frau nimmt mir vieles an Verpflichtungen ab, und ich versuche soviel Zeit wie möglich für die Familie herauszuschinden, obwohl das nicht einfach ist.Welche Rolle spielen die Mitarbeiter? In der Stunde Null haben wir viele Leute selber ausgebildet. Heute haben wir - mit 80 Personen - die größte österreichische Wirtschaftsredaktion. Das Personal bilden wir ständig intensiv weiter, haben hier eine eigene Lehrredaktion, und wir machen unsere Mitarbeiter mit unserer Philosophie vertraut; das macht sich letztlich bezahlt.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Neben den üblichen Fähigkeiten (Schreiben, Kreativität) spielen Tausende Faktoren eine Rolle, so vor allem auch Teamfähigkeit.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die Leute mit Optimismus anzustecken, ihnen Visionen zu geben und Ausbildung zur Kompetenzsteigerung. Geld ist wohl Motivation, aber nicht das Einzige. Wir geben jährlich 1 Million für - generelle und individuelle - Seminare aus und führen ständig Einzelgespräche. Jeder einzelne muß spüren, daß er selber immer besser wird und - nicht nur finanziell - Perspektiven sieht. Wenn die Leute sehen, daß etwas passiert und nicht nur geredet wird, ist das motivierend. Enorm ist auch die Beispielwirkung, wenn sie Entwicklungsmöglichkeiten sehen. Wichtiger als die Mitarbeiter zu motivieren ist es, sie nicht zu demotivieren. Das Feedback - positives ebenso wie negatives - ist wichtig. Bei einer Tageszeitung ist die Gefahr groß, daß das in der Hektik des Alltags untergeht und es zu einer Leistungsnivellierung kommt.
Kennen Sie Niederlagen?
Wenn die Zeitung nächstes Jahr keinen Gewinn machen würde, wäre das eine Niederlage. Da ich auch für das System zuständig bin, ist es auch meine Niederlage, wenn Fehler passieren.
Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus Reisen, im Urlaub, den ich voll ausnütze.Wie sehen Ihre Ziele aus? Meine Ziele sind auf diese Zeitung gerichtet, zumindest bis ich 60 bin. Im Konzern möchte ich Akzente setzen, z.B. beim System der Leistungsbewertung bei den Mitarbeitern.Haben Sie Anerkennung von außen erfahren? Genug. Das ist aber auch eine Frage der Routine. Als junger Redakteur braucht man mehr Akzeptanz und Zuwendung als später. Ich habe das Gefühl, geschätzt zu werden, man kennt mich in der Branche, lädt mich zu Vorträgen ein. Ich hatte einen Lehrauftrag, und die Leser reagieren gut. Ich brauche aber nicht den täglichen Applaus.
Haben Sie Vorbilder?
Hubert Feichtlbauer, der frühere Chefredakteur der Kleinen Zeitung Graz, Dr. Fritz Csoklich, oder Hermann Polz (Ex-Chefredakteur der OÖ Nachrichten) imponieren mir, wenngleich auch nicht im Wirtschaftsjournalismus, sondern wegen ihres Auftretens, Intellekts oder ihrer Originalität.Eine
Anmerkung zum Erfolg?
Wichtig ist Aus- und Weiterbildung. Erfolg hat auch eine zeitliche Komponente - wie lange dauert der Erfolg, und wie bleibt man oben - das erscheint mir wichtig. Die technische Entwicklung hat schon viele Manager überrollt.

Publikationen

Diverse Buchbeiträge, "Jahrbuch der Werbung" und 2 Bücher über die Medienlandschaft: "Die Zeitungsmacher" (1984 Orac), "Die Medienmultis" (1988 Orac) 1986 - 1995 Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik in Salzburg.

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