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* Helmut Jell

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Vorstandsmitglied
Creditanstalt AG
1010 Wien, Schottengasse 6-8
Kaufmännischer Angestellter
Kreditwesen
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Profil

Zur Person

Helmut
Jell
17.04.1943
Wien
Claudia (1967) und Markus (1969)
Verheiratet mit Helga
Skifahren, Radfahren, Tennis, Laufen, Schwimmen, Surfen, Haus und Garten, Lesen, fallweise Theater

Service

Helmut Jell
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Jell

Zur Karriere

Zur Karriere von Helmut Jell

Wie war Ihr Werdegang?
Nach vier Jahren Realgymnasium und zwei Jahren Handelsschule trat ich 1959 in die Zentralsparkasse ein und war sieben Jahre im Filialgeschäft ehe ich 1965 in die Betriebsorganisation der Z wechselte, wo ich als Betriebs- und EDV-Organisator auch bei der EDV-Umstellung mitwirkte. 1970 wurde ich als Prokurist in die Z-Tochter Dataservice GmbH delegiert, wo ich 1974 zum Geschäftsführer bestellt wurde. 1983-84 war ich neben dieser Tätigkeit auch Bankenbeauftragter bei AEG Österreich. 1984 kam ich als Leiter des Stabsbereiches Planung, Marketing, Werbung und Ausbildung unter Generaldirektor Dr. Vak in die Z zurück und war von 1986-90 wieder Geschäftsführer der Datenservice sowie der Konzernbetriebe EDV-Service GmbH, DVS DatenverarbeitungsgmbH und G.U.D.-Gesellschaft für Unternehmensberatung und Datenverarbeitung GmbH. Zwischen 1990-94 war ich Vorstandsmitglied der Girozentrale (GiroCredit Bank AG), von 1994-97 Vorstandsmitglied der Bank Austria AG und seit 30. April 1997 (nach dem Kauf der Mehrheitsanteile) Mitglied des Vorstandes der Creditanstalt AG.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Helmut Jell
Was ist für Sie Erfolg? Die Erreichung der Ziele, Pläne oder Plandaten, die man selbst, im Team, im Unternehmen oder im Privatbereich definiert hat.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, meine Ziele konnte ich erreichen, zum Teil wurden meine Pläne sogar übertroffen.Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen - als erfolgreich? Im beruflichen Bank-Umfeld wird es als Erfolg gesehen, wenn man eine Vorstandsposition erreicht. Im familiären Umfeld hat der berufliche Erfolg nur wenig Einfluß. Das Einkommen ist eine angenehme Nebenerscheinung, wird aber nicht als Erfolg gewertet, sondern vielmehr mein harmonisches Familien- und Eheleben, das seit 1967 planmäßig funktioniert.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Basis stellte der Eintritt in die Z dar, der Rest war eine kontinuierliche Entwicklung über vier Jahrzehnte hindurch. In einem anderen Unternehmen wäre meine Karriere vermutlich ähnlich verlaufen.Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt? Ja, mein Ziel war es in einer Bank tätig zu sein. Schon während meiner Schulzeit hatte ich einen Bankjob.Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Die Grundvoraussetzung ist Erwerb und Weiterentwicklung von Fachwissen, überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, Fleiß, geistige Mobilität (das heißt die Bereitschaft verschiedene Aufgaben zu übernehmen), Cleverness um Situationen richtig einzuschätzen, sie zu analysieren und emotionslos Entscheidungen zu treffen. Mit diesen Voraussetzungen kann man in Banken eine Position in der zweiten Ebene erreichen. Man ist damit Kandidat für einen Sprung nach oben. Aus meiner Sicht gebe ich offen zu, daß für alles weitere der Zufall eine Rolle spielt. Die Bestellung zum Vorstand ist eine Frage des Zeitpunktes und der Nachfrage, die Position muß frei sein und das Alter muß gerade stimmen.Was ist für Erfolg am hinderlichsten? Geringe Mobilität ist ein absolutes KO-Kriterium, ebenso ist einseitige Berufserfahrung hinderlich. Man braucht den gesamtheitlichen Überblick über alle Tätigkeitsfelder einer Bank. Einseitige Job-Karrieren gibt es zwar, sie werden aber immer seltener.Welche Rolle spielt die Familie? Von Seiten der Familie muß die Bereitschaft gegeben sein auf vordefinierte Anwesenheit zu verzichten. Es ist einfach nicht planbar, wann ich daheim bin. Das muß durch eine gewisse Flexibilität durch die Familie akzeptiert werden, sonst wirken sich Konflikte negativ auf den Beruf aus.Welche Rolle spielen die Mitarbeiter? Damit das Beziehungsgeflecht funktioniert, muß man die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzen aktiv und durch Teamfähgikeit geprägt, gestalten.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Je nach Position haben wir unterschiedliche Tests als zusätzliche Informationsquelle. Entscheidend ist für mich die Einstellung, der Eindruck der Persönlichkeit und letztlich die Beobachtung im täglichen Berufsleben.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Motivation spielt eine entscheidende Rolle und ich motiviere die Mitarbeiter ganz unterschiedlich. Die Mehrzahl der Menschen will Erfolg und positive Ergebnisse. Bis zu einer gewissen Position spielt Geld eine Rolle, irgendwann ist das aber nicht mehr der Hauptmotivationsfaktor (solange man wegen Geld keine Sorgen hat). Erfolg ist für jeden so meßbar, daß Ziele in der vorgegebenen Zeit erreicht werden. Dann ist Lob oder Analyse was man künftig noch besser machen kann, Motivation.Was bedeuten Niederlagen für Sie? Nichterreichen eines Zieles betrachte ich als Niederlage. Mißerfolge erachte ich als Lernhilfe und Anstoß. Diese Situationen benutze ich zum Nachdenken, warum etwas nicht erreicht wurde um für die Zukunft daraus Positives abzuleiten. Wenn man sich unrealistische Ziele steckt ist der Mißerfolg natürlich schon vorprogrammiert.Woraus schöpfen Sie Kraft? Ich lebe relativ gesund, treibe Sport und habe die Familie als solide Basis. In meiner Freizeit bin ich in meinem Haus mit Garten bei Krems und pflege meinen privaten Freundeskreis, der mit Bank und Geschäft nichts zu tun hat. Um nicht zu einseitig zu werden, sollte man neben dem Beruf auch noch andere Interessen haben.
Ihre Ziele?
Ich bin 56, im Vorstand der größten Bankengruppe, möchte in dieser Position in Pension gehen und bis dahin weiter erfolgreich tätig sein.
Haben Sie Anerkennung erfahren?
Ja, die innerbetriebliche Karriereleiter ist ganz spezifisch für die österreichische Bankenszene. Seit zehn Jahren im Bankvorstand ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung, ich brauche weiter kein Lob. In meiner Position ist externes Lob weniger wichtig geworden, als es in meinen ersten 20 Berufsjahren war. Wenn man in einer Sitzung ein gutes Ergebnis präsentieren kann ist das angenehm, wie die Reaktion ausfallen wird, weiß man aber schon vorher. Man sollte sich aber selbst immer wieder im Soll-Ist-Vergleich kontrollieren.
Ihr Lebensmotto?
Liberalismus. Ich nehme für mich in Anspruch möglichst wenig durch Dritte gesteuert zu werden und räume das soweit es geht auch anderen ein. Solange es andere nicht stört sollte, mit gewissen Einschränkungen, jeder das tun können, was er für richtig hält. Je weniger Regeln durch die Obrigkeit vorgegeben sind, umso besser, ein erwachsener Mensch sollte für sich selbst entscheiden können, was richtig oder falsch ist.
Anmerkung zum Erfolg?
Erfolg ist individuell zu definieren, eine Definition als Maxime ist nicht möglich. Ich wehre mich dagegen, den Begriff Erfolg durch die Gesellschaft vorgeben zu lassen.Ihr Ratschlag für Erfolg? Wesentlich ist Objektivität sich selbst gegenüber, sich weder zu unter- noch zu überschätzen.

Ehrungen

Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Mitgliedschaften

Berufsbedingt in diversen Aufsichtsräten.

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