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* Amnon Joachim

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Bürogemeinschaft p24
80336 München, Pettenkoferstraße 24
Rechtsanwalt
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Profil

Zur Person

Amnon
Joachim
08.07.1956
Israel
Nicolas (1992)
Essen, Trinken, Fußball, Skifahren, zeitgenössische Kunst

Service

Annon Joachim
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Joachim

Zur Karriere

Zur Karriere von Amnon Joachim
Was waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Ich machte hier in München Abitur, direkt danach fing ich an, als Vertreter für Kindergartenartikel im Außendienst zu arbeiten und war damit sehr erfolgreich. Ich stellte Vertreter ein und baute einen größeren Apparat auf. Aber die Verwaltungsarbeit, die sich dann ergab, interessierte mich nicht so besonders. Deshalb eröffnete ich Ende der 70er Jahre, zusammen mit einem Partner eine Gaststätte, die auch ganz gute Erfolge zu verzeichnen hatte. Ich tauschte dann diese Gaststätte gegen eine andere, und betrieb eine Cocktailbar. Mit etwa 24 Jahren beschloß ich dann, Jura zu studieren. Das machte mir sehr viel Spaß, hat mich wirklich interessiert und ich war sehr gut. Um mir mein Studium zu finanzieren, habe ich drei bis vier Tage die Woche als Taxifahrer gearbeitet. Dieser Druck, den ich dadurch hatte, war, glaube ich, der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem war ich einige Jahre älter als die meisten anderen Studenten, auch das war eine Art von Druck. Ich machte mein Staatsexamen ohne große Mühe, habe während meiner Referendarszeit bei einem großen Unternehmen in der Rechtsabteilung gearbeitet und habe gut verdient. Das war auf Grund der guten Noten keine Schwierigkeit. Auch mein zweites Staatsexamen war so gut, daß ich mir aussuchen konnte, wo ich hingehe. Aber ich wollte nicht in die Wirtschaft gehen und habe mir schon während der Referendarszeit überlegt, daß der Anwaltsberuf das ist, was ich will. Ich hatte schon bei einigen Anwälten gearbeitet und habe nach meinem zweiten Staatsexamen nur noch etwa sechs Monate bei einem Anwalt gearbeitet. Ich habe mich dann gleich selbständig gemacht und mich hier in München in einem kleinen Büro niedergelassen. Mit ganz geringen Mitteln und ohne Personal habe ich meine erste Kanzlei in einer sehr guten Lage eröffnet. Am Anfang habe ich alles allein gemacht. Nach einigen Monaten hatte ich eine Anwaltsgehilfin, die stundenweise als Aushilfe mithalf. Sicher hatte ich dann auch Glück, denn ich bekam über meinen Bekanntenkreis einige gute Mandate. Inzwischen bin ich ein bißchen spezialisiert, das hat sich so entwickelt. Ich hatte immer eine Vorliebe für das Zivilrecht und bin auch heute noch in diesem Bereich tätig. Ich zog dann mit meiner Kanzlei in die Innenstadt um und war zunächst mit meinen jetzigen Partnern in einer Bürogemeinschaft. 1997 haben wir eine Sozietät gegründet. Heute decken wir den Bereich ab. Einer meiner Partner ist ein sehr bekannter Strafverteidiger, der andere ist Familienrechtler und ich mache die gesellschaftsrechtlichen Sachen, Konkurssachen, Handelssachen, Mietstreitigkeiten und eben, weil ich damit jetzt auch viel zu tun habe, Immobiliensachen. Ich bin jemand, der meint, er muß immer etwas machen. Ich bin zwar hauptberuflich Anwalt, aber zur Zeit bin ich zum Beispiel in Berlin mit ein paar Immobilien engagiert und habe eine GmbH gegründet, an der ich beteiligt bin.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Amnon Joachim
Was bedeutet für Sie Erfolg? Erfolg ist sicher subjektiv. Für mich ist Erfolg, daß man es schafft, Ziele, die man sich setzt, zu verwirklichen. Auch wenn es schwieriger wird oder auch ganz anders, als man sich das ursprünglich gedacht hat. Erfolg ist, wenn man Sachen anpackt und verwirklicht. Das können ganz unterschiedliche Sachen sein, z.B. soziale Belange. Ich würde nicht sagen, Erfolg ist, viel Geld zu verdienen, das wesentliche ist, daß man zufrieden ist. Man muß sich selbst Ziele stecken und versuchen, die zu erreichen, das ist Erfolg.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Zu meinem Erfolg gehört sicher, daß ich in gewisser Weise ehrgeizig bin. Kein Streber, aber ehrgeizig. Wenn man mir etwas in die Hand gibt, mit dem ich nicht sofort zurechtkomme, setze ich mich damit auseinander, beschäftige mich damit, bis ich es im Griff habe. Das ist eine Herausforderung für mich. Das ist ein gewisser Ehrgeiz, eine gewisse Zähigkeit. Sicher gehört auch ein bißchen Glück dazu. Man muß die richtigen Menschen kennenlernen. Ich kann gut zuhören und habe eine gewisse Sensibilität, ein Gespür für Menschen. Ich denke, das braucht man, um erfolgreich zu sein. Ich bin sicher ein kommunikationsfreudiger, extrovertierter Mensch.
Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
Mit Niederlagen umgehen ist sicher schwierig. Einen Fehler einzugestehen, wenn man etwas falsch gemacht hat, das ist leichter. Aber wenn man etwas angepackt hat und es wurde nichts daraus und man weiß nicht einmal warum, dann ist das sicher schwer. Aber es kommt eben vor, daß man sich Dinge vornimmt, die dann ganz anders kommen und die man dann aufgeben muß. Ich versuche, das dann hinter mir zu lassen und mich an anderen Sachen wieder aufzubauen. Ich habe mir mittlerweile ein ganz gesundes Selbstbewußtsein erarbeitet, sodaß ich durchaus Niederlagen wegstecken kann. Bei verlorenen Fällen kommt es immer darauf an. Denn man führt sehr viele Prozesse, bei denen man den Mandanten von Anfang an darauf hinweist, hier sind die Chancen nicht so gut, lassen wir es lieber. Wenn der Mandant trotzdem prozessieren will, gibt man natürlich sein bestes, engagiert sich, aber wenn man dann verliert, sehe ich das nicht als Niederlage. Es gibt Prozesse, die man tatsächlich als Niederlage empfindet. Ich finde, wenn man den Grund für eine Niederlage kennt, fällt es einem leichter, damit umzugehen.Welche Rolle spielt die Familie für den Erfolg? Ich würde nicht sagen, daß die Familie eine Rolle spielt. Es spielt vielleicht eine Rolle, wo man herkommt. Ich habe früh gelernt, mich durchzusetzen und um etwas zu kämpfen. Sicher spielt es eine Rolle, wie ausgeglichen man ist. Wenn man z.B. Ärger zu Hause hat, dann fehlt natürlich ein bißchen Energie im Beruf. Aber ich glaube, direkt für den Erfolg spielt die Familie keine große Rolle. Ich glaube, es kommt darauf an, das zu verwirklichen, was man will. Das kann man mit und ohne Familie, was nicht heißen soll, daß mir Familie nichts bedeutet.
Woraus schöpfen Sie Kraft?
Ich habe sehr große Energieressourcen. Ich schöpfe Kraft aus dem Lachen. Aus einem netten, lustigen Abend und aus der Kommunikation mit Menschen. Man kann sagen, ich schöpfe Kraft aus meinem sozialen Umfeld.
Ihre Ziele?
Ich bin gern Anwalt, es macht mir Spaß. Wenn ich mich irgendwo einsetze, setze ich mich total ein. Aber es gibt Mandate, die ich nicht mehr bereit bin zu übernehmen. Es gibt Leute, die wegen wirklich unsinnigen Dingen streiten. Mir wurde jetzt ein Fall angeboten, bei dem es um 60 Mark geht. Solche Fälle übernehme ich nicht. Was mir wirklich Spaß machen würde, wäre, die Kanzlei hier weiter zu betreiben und auszubauen, und dann möchte ich auch Freiraum für andere Dinge haben, z.B. um etwas mit Immobilien zu machen, um eine neue Aufgabe zu übernehmen, durchaus im juristischen Bereich, aber in eine andere Richtung gehend. Dann möchte ich irgendwann auch etwas mehr Freizeit haben.Haben Sie einen Ratschlag für Erfolg? Nach meiner Erfahrung braucht man Ehrgeiz. Man muß sich mit Dingen beschäftigen, die einen auch wirklich interessieren. Wenn man sich einer Sache annimmt, muß man vorher entscheiden, ob man sich damit wirklich auseinandersetzen will. Wenn man beschließt, sich damit auseinanderzusetzen, muß man das durchziehen, muß dranbleiben, Energie entwickeln. Das fängt bei den Kleinigkeiten des täglichen Lebens an. Man darf nicht sagen, dann eben nicht, sondern, jetzt erst recht. Wenn einer als Anwalt erfolgreich sein will, muß er sich für Jura interessieren und er muß sich einsetzen. Man muß mit Leib und Seele dabei sein und nicht nur das Handwerk, das man gelernt hat, einsetzen.Haben Sie ein Lebensmotto? Es muß Zeit zum Lachen bleiben. Ich denke, man muß dem Glück eine Chance geben und positiv denken. Man muß mit Energie und Positivismus an die Dinge herangehen.

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