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* Dr. Andreas Theiss

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Mitinhaber
Wolf Theiss & Partner
1010 Wien, Schubertring 8
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte
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Profil

Zur Person

Dr.
Andreas
Theiss
27.03.1946
Gmunden
Dr. Helmuth
Johannes (1969) und Mariella (1977)
Verheiratet mit Alexandra, geb. Larisch-Mönich
Großvater: Prof. Siegfried Theiss, Rektor der TU Wien und Architekt (Erbauer der Reichsbrücke und des ersten Hochhauses in der Herrengasse)

Service

Andreas Theiss
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Theiss

Zur Karriere

Zur Karriere von Andreas Theiss
Welche waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Nach der Matura 1964 (nach acht Jahren im Jesuiteninternat Kalksburg) absolvierte ich den HAK-Abiturentenlehrgang und studierte anschließend bis 1971 Jus, wobei ich nebenbei arbeiten ging. 1969-70 war ich bei der Bank Schoeller & Co, absolvierte 1971 das Gerichtsjahr und war von 1972-73 als Steuerberater bei der Plan TreuhandgmbH (KPMG) tätig, ehe ich ins Anwaltsbüro Kisler & Pistotnik kam, wo ich ein Jahr tätig war. 1974-76 war ich in der Kanzlei Binder, Grösswang und Partner und wechselte anschließend zu Dr. Peter Karl Wolf, meinem Senior Partner. Damals war das Büro eine kleine Wirtschaftsanwaltskanzlei mit drei Juristen. Ende der 80er Jahre wurde entschieden uns zu öffnen und gute, junge Anwälte, die schon einen internationalen Hintergrund hatten, in die Kanzlei aufzunehmen. Sowohl der Fall des Eisernen Vorhangs als auch der EU-Beitritt kamen uns dabei zugute und wir verstanden es, junge Anwälte, die schon Erfahrung in amerikanischen und deutschen Kanzleien hatten, zu integrieren. So veränderten wir uns von einer österreichischen Anwaltskanzlei zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb. Ab 1990 arbeiteten wir verstärkt mit englischen und deutschen Großkanzleien zusammen und wuchsen kontinuierlich vom Zwei-Mann-Unternehmen zu einem Unternehmen mit derzeit 60 Juristen in Wien. Keine andere österreichische Kanzlei machte eine solch dynamische Entwicklung durch, wobei wir nicht nur junge Anwälte aufnahmen, sondern auch Juristen von anderen Großkanzleien zu uns wechselten. Es ist uns gelungen, alle diese Mitarbeiter gut zu integrieren und ein erster, wichtiger Zwischenschritt war 1998 die Assoziation mit Freshfields, mit der wir eine strategische Allianz bilden. Das Ziel ist es, ein integrierter Bestanteil einer großen, internationalen Kanzlei zu werden. Ich sehe mich als Dispute Resolution Group, meine persönlichen Spezialitäten sind die Finanzdienstleistungen, Banken und Versicherungen. In der Kanzlei haben wir aber für alle Wirtschaftsbereiche Spezialisten. Meine Aufgabe sehe ich darin, dort wo Positionen aufeinanderprallen wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu finden. Ich bin einmal wöchentlich bei Gericht und betreibe damit auch das Kerngeschäft eines Anwaltes, denn ich denke, daß man das was man bei Gericht lernt auch wichtig im Bereich Negotiating ist. Wer nicht zu Gericht geht läßt eine Chance zu üben aus. Ein Jurist, der nicht bereit ist den Standpunkt seines Mandanten durchzusetzen und auch einmal zu streiten ist als Rechtsanwalt sicher nicht geeignet. Diese Leute können vielleicht als Gutachter arbeiten, jedoch diese Sparte der Juristerei gibt es kaum noch.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Andreas Theiss
Was verstehen Sie unter Erfolg? Sein gesetztes Ziel zu erreichen und dabei zufrieden zu sein.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, durchaus. Ich habe meine gesteckten Ziele nicht nur erreicht, sonder sie weit übertroffen. Mein Ziel war es, ein in Österreich anerkannter Wirtschaftsanwalt zu werden und es gelang mir Partner einer führenden Kanzlei zu werden. Das gilt auch für alle anderen hier beschäftigten Juristen.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Die traditionelle österreichische Betrachtung eines Anwaltes ist vordergründig verbissen, dominant - das bin ich nicht. Daß ich ein guter Jurist bin wird als selbstverständlich angenommen, meine Stärken sind aber die Soft Skills, das heißt ich spüre, wenn sich mein Gesprächspartner unwohl fühlt. Ich bin auch kein Extremist, man muß zwar siegen, darf dabei aber niemanden zerstören.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Die richtige Frau zu finden war für den Erfolg bedeutsam. Ich habe jung geheiratet und eine Frau gewählt, die (aus alter aristokratischer Familie stammend) schon die richtigen Anlagen hatte. Durch diesen Hintergrund tat sie sich leicht mir zu folgen und brachte immer Verständnis auf. Ebenso wichtig waren die Entscheidungen 1977 mit Dr. Wolf zusammenzugehen und uns später für junge Anwälte zu öffnen. Dadurch unterscheiden wir uns von vielen anderen Großkanzleien. Es gibt bei uns keinen Seniorenbonus, jeder der hier Tätigen muß etwas leisten und bekommt dementsprechend bezahlt, das heißt die reale Leistung aller Partner wird gleichwertig anerkannt.Die Entscheidung für den Anwaltsberuf fiel gegen Ende des Studiums und bei meinem ersten Ausbildner Dr. Kisler. Damals war der Anwaltsberuf noch etwas spezielles, jemand zu dem der Mandant kommt um Rat zu holen. Der Anwalt hat nicht verkauft, Werbung war verboten und es war undenkbar, einen Klienten direkt auf seine Leistungen aufmerksam zu machen. Dieses Bild hat sich grundlegend geändert, vom solideren Berufsbild des Advokaten hin zum modernen Dienstleister, der mit seiner Ware auf den Markt geht und sich bei den Klienten auch präsentiert. Ich betrachte mich als Unternehmer, der in einer Spezial-Dienstleistung, der Beratung von Unternehmern auf speziellen Gebieten, tätig ist.Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Basiswissen, ein ordentliches juristisches Wissen und Gefühl. Vor allem kann und will ich mit Menschen arbeiten. Ich bin nicht faul, bin extrem neugierig und neuen Entwicklungen und Menschen gegenüber aufgeschlossen. Ich habe gern eine Fülle von Kulturen und Menschenrassen um mich, deshalb fühle ich mich auch in New York so wohl. Zum Erfolg gehört auch etwas Glück und ich habe das Glück stabile Partner zu haben (u.a. Erste Bank, Uniqua, Allianz, RZB, ÖBB). Hier stellt sich die Frage nach dem Wechselspiel Henne-Ei: warum bekam ich diese Klienten und konnte sie halten.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Ich bin ein unheimlich positiver Mensch, aber sicher nicht unkritisch. Jedes Problem ist für mich Bestätigung und Geschäft. Meine Devise ist: Wir haben ein Problem? Herrlich, lösen wir es!.Was ist für den Erfolg hinderlich? Verschlossenheit, negatives Denken, fehlende Motivation, Angst vor Dingen und Problemen. Das alles hängt mit Offenheit zusammen. Wichtig ist, daß man den Mensch vom Problem trennen kann, sonst steht man vor einer Black Box.Welche Rolle spielt die Familie? Familie ist sehr wichtig. Mein Großvater, so wie alle meine Vorfahren, waren extrem beliebt und erfolgreich, weil sie mit den Menschen freundlich umgehen konnten. Ich wurde auch durch die acht Internatsjahre zu einem Teamspieler erzogen.Welche Rolle spielen die Mitarbeiter? In einem Dienstleistungsbetrieb sind die Mitarbeiter und Partner das Entscheidende. Die Mitarbeiter sind unser Kapital, wir sind nur so gut wie die Mitarbeiter und je netter wir sind umso besseres Personal bekommen wir.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Sie müssen perfekt Englisch können, offen, kommunikativ und im Denken unternehmerisch sein.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Nebst überdurchschnittlicher Bezahlung haben wir auch ein Bonussystem, das vom Jahresergebnis und den individuellen Leistungen abhängt. Parameter sind u.a. Umsatz, Handling von Klienten, Akquisitionstätigkeit und Einsatzstunden. Dieser Bonus ist ein wesentlicher Motivationsfaktor und fördert unternehmerisches Denken. Geld kommt nicht aus dem Bankomat, sondern muß verdient werden. Auch menschlicher Umgang in Extremsituationen motiviert und bindet die Mitarbeiter an unsere Kanzlei.Was bedeuten für Sie Niederlagen? Wenn ich in der Früh aufstehe denke ich nach welche Fehler ich machen könnte und versuche sie zu verhindern bevor sie zum Ausbruch kommen und dabei wirtschaftlicher Schaden entsteht. An echte Niederlagen kann ich mich nicht erinnern. Ich habe auch den Spitznamen der Mann mit der rosaroten Brille, der in jeder Niederlage etwas Positives sieht. So erkenne ich Organisationsmängel schon bei kleinsten Fehlern und sehe in jedem Mißerfolg soviel Positives, daß es letztlich zu einem Erfolg wird. Alles in allem kann ich auf eine konstante Erfolgsstory zurückblicken.Woraus schöpfen Sie Kraft? Ich bin mit mir und meiner Umwelt rundum zufrieden, lebe gesund und treibe Gymnastik.
Ihre Ziele?
Mit diesem Unternehmen will ich weitere Schritte in die Internationalität machen und auch im großen Europa unter den Ersten und Besten sein.Bekommen Sie ausreichend Anerkennung? Wenn langjährige Mandanten gern mit uns arbeiten ist das für mich Anerkennung. Diese gebe ich auch an Mitarbeiter weiter, ebenso wie Kritik. Dabei unterspiele ich mich eher, mache mich kleiner und schmücke mich nicht mit fremden Federn.
Ihr Lebensmotto?
Als praktizierender Katholik ist mein Kernthema Nächstenliebe.
Haben Sie Vorbilder?
Die New Yorker, wie ich sie als weltoffen sehe. Das Verhalten von Völkern wie den Amerikaner, die erfolgreich ins neue Jahrtausend gehen, Künstler wie Herbert von Karajan und alle, die helfen und beitragen, daß es Menschen besser geht. Es sind vor allem die Soft Skills, die ich bewundere.Was prägte sie am meisten? Ein Ausspruch meines Vaters, daß die dritte Generation meist abfällt, war für mich ein enormer Ansporn, da ich nach meinem erfolgreichem Großvater die dritte Generation wäre. Prägend war auch die Entscheidung meiner Eltern mich ins Internat nach Kalksburg zu schicken.

Mitgliedschaften

Rotarier, Albertina, Vienna Bar Association, International Bar Assiciation.

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