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* Wolfgang Jell-Paradeiser

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Inhaber
Jell-Paradeiser Malerei-Stuck-Tapeten
1080 Wien, Zeltgasse 11
Dekorationsmalermeister
Raumaustattung
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Profil

Zur Person

Wolfgang
Jell-Paradeiser
09.09.1948
Wien
Michaela (1971), Christian (1973), Markus (1974), Yvonne (1977) und Jedida (1983)
Verheiratet mit Simone
Aquarellmalerei, Sport
Weitere Filiale: 2540 Bad Vöslau, Industriestraße 2

Service

Wolfgang Jell-Paradeiser
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Jell-Paradeiser

Zur Karriere

Zur Karriere von Wolfgang Jell-Paradeiser
Welche waren die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere? Lehre als Dekorationsmaler beim Restaurant Prof. H. Jenicek, anschließend bis 1970 Meisterschule des österreichischen Malerhandwerks (Meisterklasse Prof. Kaulfersch), 1971 Übernahme des elterlichen Betriebes. Das Unternehmen wurde vom Urgroßvater (als Kutschen- und Möbellackiererei) 1863 gegründet und führt seit 1873 den Titel (ehem.) K&K Hoflieferant, Großvater (akad. Maler) und Vater (Architekt) führten es als Dekorationsmalereibetrieb weiter. Die Spezialitäten der Firma sind Dekorationsmalerei, Schablonenmalerei, Maserierarbeiten, Marmorieren, Vergoldungen, (Kirchen-)Restaurierungen, etc., sowie seit 1975 auch Stukkaturarbeiten. Neben dem Klerus, Bund (Restaurierungen der Hofburg, Parlament, etc.) und Gemeinden werden auch immer mehr Privatkunden betreut und der Betrieb übernimmt Subverträge von Kollegen um die Kapazitäten optimal zu nützen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wolfgang Jell-Paradeiser
Was verstehen Sie unter Erfolg? Zufriedene Kunden und Mitarbeiter, die sich mit der Arbeit identifizieren können, kombiniert mit wirtschaftlichem Erfolg.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Eher als glücklich und zufrieden. Von sich selbst zu sagen, daß man erfolgreich ist, halte ich für fragwürdig. Wenn man es ab er versteht, den Kunden das Beste zu bieten, ist man irgendwann erfolgreich.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Wenn man Neid als einen Indikator sieht, sicher.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Oft sind Entscheidungen Glückstreffer. Wenn man vieles versucht schlägt das eine oder andere ein. In den 70er Jahren fanden wir keine guten Stukkateure, und so übernahmen wir diesen Bereich selbst. Andere Versuche wie z.B. Lackmalerei oder Polyesterguß waren weniger erfolgreich. Generell wird es immer schwieriger Marktnischen zu finden.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Eigentlich wollte ich auf die Akademie gehen, aber als mein Vater starb brauchte mich der Betrieb. Eventuell war das auch Glück, sonst wäre ich heute vielleicht ein Künstler in der Toskana, der mehr den Verdünnungsmitteln als dem Pinsel zusprechen würde. Das Talent der Malerei wurde mir wahrscheinlich mit in die Wiege gelegt (Farbensinn kann man nicht lernen), ein guter Geschäftsmann war ich aber nie, das zu lernen war eine Frage der Existenz.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Die Vielfalt meines Könnens und Kreativität. Wesentlich ist vorauszudenken und dem Kunden das zu bieten, das er woanders nicht (oder nicht in der Qualität) bekommt. Dazu muß man ständig auf dem Laufenden bzw. einen Schritt voraus sein. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis muß stimmen. In der Kunst steht heute Marketing mehr im Vordergrund als Kunstverständnis.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Vertrauensbasis. Die Kunden sind erst im Laufe der Zeit von der Qualität überzeugt und werden zu zufriedenen Stammkunden. Wir leben ausschließlich von Mundpropaganda.Was ist für den Erfolg hinderlich? Wenn man in erster Linie ans Geld denkt und schnell reich werden möchte. Daß das zu Problemen führt sah ich bei Kollegen, die zu kurz dachen und falsch investierten.Welche Rolle spielen die Mitarbeiter? Leider sind langjährige Mitarbeiter bei den hohen Lohnnebenkosten, Abfertigungen, etc. kaum noch finanzierbar. Auch Mitarbeiterschulung ist sehr wesentlich.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Mitarbeiter werden nicht geboren, sondern entwickeln sich. Ich brauche sowohl Künstler als auch Handwerker. Grundvoraussetzung ist Geschicklichkeit, Interesse und der Wille diese Arbeit mit Freude zu machen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir zahlen durchschnittlich doppelt soviel wie andere Betriebe, verlangen aber auch mehr. In unserer Branche gibt es Höhen und Tiefen, je nach Auftrag und Herausforderung.Was bedeuten für Sie Niederlagen? Niederlagen sind die einzigen Lernmöglichkeiten. Wenn man sich für ein Projekt einsetzt und es letztlich (wegen Absagen, Geldmangel, andere Ausführungspläne des Kunden) nicht so wird, wie man es sich vorgestellt hat ist das eine Enttäuschung. Hier ist der private Ausgleich wichtig. Nach der ersten Emotion muß man lernen damit umzugehen. Meine erste große Niederlage war die Arbeit an der Michaelerkirche. Nachdem wir die Restaurierung der Seitenkapellen gut abgewickelt hatten und ich mich in das Projekt hineingelebt hatte, bekam ein Mitbewerber aus Preisgründen den Auftrag für das Hauptschiff. Dabei habe ich gelernt mich nicht so zu engagieren, da sonst die Enttäuschung besonders groß ist.
Woraus schöpfen Sie Kraft?
Aus den Erfolgen. Alles was mich interessiert gehe ich bis ins kleinste technische Detail nach. Schon die Überlegung dazu motiviert mich. Wächst mir die tägliche Arbeit über den Kopf schalte ich beim Malen ab. Inspiration dazu habe ich ständig vor Augen.
Ihre Ziele?
Freies Gestalten ohne Kompromisse ist mein Ziel. Schon seit 30 Jahren möchte ich eine große Decken- bzw. Kuppelmalerei machen und habe dazu viele Entwürfe, die ich ständig überarbeite.Bekommen Sie ausreichend Anerkennung? Ja, von meinen Kunden. Auch den Auftrag für den Kalender der Josefstadt betrachte ich als Anerkennung.Ihr Motto? Farbige Welt. Mein Leitspruch ist wenn das Geschöpf imstande ist aus der Schöpfung etwas zu schöpfen und sich damit zu identifizieren, hat er die positive Lebenseinstellung.
Haben Sie Vorbilder?
Stets wechselnde, beginnend von meinem Vater über Lehrmeister bis zum Impressionismus und Futurismus. Heute bewundere ich vor allem Menschen, die nicht zeitgemäß handeln, sondern für sich selbst etwas gemacht haben.
Anmerkung zum Erfolg?
Reichtum allein ist kein Ziel. Wesentlich ist mir die geistige Einstellung (woher komme ich, wohin gehe ich),ohne Religionen anzusprechen. Wichtig ist es den Weg, den man als Vision sieht zu verfolgen und sich davon nicht abbringen zu lassen. Man muß sich immer Ziele stecken, wobei es nicht darauf ankommt, diese auch stets zu erreichen. Bei aller Realität braucht man auch Träume. Solange man noch träumen kann, lassen sich auch Niederlagen leichter ertragen.

Publikationen

Ausstellungen der Aquarelle und Veröffentlichungen der Bilder als Kalender (zuletzt im Auftrag der Bezirksvorstehung 8. Bezirk zum 300-Jahre Jubiläum der Josefstadt).

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