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* Dipl.-Ing. Werner Kraus

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Vorstandsmitglied der Mobil Oil Austria AG, Mitglied des Vorstandes der Mobil oil in der Schweiz
Mobil Oil Austria GmbH
1220 Wien, Breitenleerstraße 100
Brennstoffe
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Werner
Kraus
26.08.1944
Verheiratet mit Helga
Tennis, Skifahren und Radfahren

Service

Werner Kraus
Werbung

Kraus

Zur Karriere

Zur Karriere von Werner Kraus

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura begann ich mit dem Studium des Maschinenbaus an der damaligen Technischen Hochschule mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik. Da ich nebenbei arbeitete, dauerte mein Studium zehn Jahre. Ich war eigentlich schon daran, das Studium aufzugeben, schließlich habe ich mich doch aufgerafft um den Abschluß zu schaffen. 1972 trat ich in die Mobil Oil Austria ein, wo ich im Verkaufsaußendienst tätig war, was mir aber nicht gefiel, aber gut bezahlt war. Ich war im Verkaufsaußendienst als Technischer Berater für Schmiermittelanwendung tätig, habe mich insgesamt acht Jahre in diesem Bereich bewegt, betreute das Gebiet von Linz westwärts und bin dann, weil mir das tägliche Kofferpacken zuviel wurde, in einen Innendienstjob gegangen (Marketing). Als es mir nach zwei Jahren zuviel wurde, bemühte ich mich in den Bereich zurückzukommen, wo ich zuletzt gearbeitet hatte, dies ist mir auch gelungen, und ich wurde Leiter der technischen Abteilung. Nach zwei Jahren zog ich für ein halbes Jahr in die USA und eineinhalb Jahre nach London, habe am europäischen Trainingszentrum, welches gerade gegründet wurde, mitgewirkt. Ich übte eine Art von Training-Manager-Job aus, trainierte Verkaufsaußendienstmitarbeiter und führte Managementtrainings durch. Dies genoß ich sehr. Nachdem mich Mobil Austria zurückgeholt hatte, habe ich den Posten, welchen ich vorher inne hatte noch erweitert, und zwar um die Bereiche des Labors, Aviation und verließ den Verkauf, um in den Bereich Operation zu wechseln und die Leitung des Schmiermittelwerkes in Wien-Kagran zu übernehmen. Schrittweise übernahm ich mehr Aufgaben, welche auch über die Grenzen Österreichs hinausgingen. In gleichem Ausmaß ist auch die Bedeutung des Schmiermittelwerkes in Kagran heruntergegangen, wir haben sehr reduziert, das heißt, die Erzeugungspalette hat sich geändert und auch das Volumen wurde reduziert. Fazit ist, daß mit diesem Schrumpfen mir ein weiterer Aufgabenbereich zugewiesen wurde und am Schluß war ich für die Logistik verantwortlich, auch für Südeuropa, die Benelux-Länder und die Schweiz. Ich übernahm schließlich eine Art von Vermittlungstätigkeit zwischen der Zentrale in London und den einzelnen Managern in den jeweiligen Ländern. Seit Februar 2000 habe ich die Leitung der Mobil Oil Austria AG über. Bis November 2000 war ich Vorstandsvorsitzender der Mobil Oil Austria AG. Nach dem Zusammenschluß mit der Exxon-Gruppe, bin ich rechtlich Vorstandsmitglied der Mobil Oil Austria AG, operativ jedoch in der Geschäftsleitung der Exxon-Gruppe in der Schweiz tätig.
Wo sehen Sie die Stärken des Konzernes? Seinerzeit war das Geschäft zwischen Esso und Mobil klar getrennt. Jetzt sind wir operativ ein Unternehmen, welches die komplette Produktpalette anbieten kann. Dies eröffnet neue Chancen am Markt, das heißt, wir können zahlreiche Synergien innerhalb des Konzernes nutzen. Die Exxon-Gruppe war sehr stark auf der Raffinierie-Seite und Bereitstellung von Grundmateralien, die Mobil war stark auf der Marketing- und Vertriebsseite. Eine Kombination beider Unternehmen brachte somit eine Reihe von marktspezifischen Vorteilen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Werner Kraus
Was verstehen Sie unter Erfolg? Für mich ist der berufliche Erfolg auf meine jetzige Funktion bezogen, eine Art der Anerkennung dessen, daß ich die Firma sehr gut kenne, und auch in vielen Bereichen kennengelernt habe. Ich habe mich vor allem bemüht, trotz widriger Umstände, wie sie immer vorkommen, bei allen Schritten für die Mitarbeiter positiv zu handeln. Ich glaube, daß war einer der Gründe warum ich letztlich auf diesem Posten gelandet bin. Ich habe immer versucht mich auf den Job zu konzentrieren und das Beste daraus zu machen. Dies ist mir nicht immer gelungen, denn auch ich habe Fehler gemacht und die Lehre daraus gezogen. Die Konzentration auf die Karriere war nicht Priorität Eins, für mich war wichtig, daß ich den nächsten Schritt in meinem Werdegang nicht zu groß ansetze. Ich war immer bemüht, meine Vorgesetzten wissen zu lassen, was ich möchte und was ich nicht möchte. Ich bin trotzdem viel herumgekommen, aber es war immer im Rahmen dessen, was ich gern gemacht habe.
Wie hoch war der Zeitaufwand, für die Veränderungen innerhalb des Konzernes? Der Konzern wurde total umstrukturiert, das heißt, die Zusammenarbeit mit BP wurde aufgelöst, der Exxon-Konzern wurde bereits vor Jahren in den USA mit Mobil zu einer gemeinsamen Company zusammengeführt. Dies wurde nun auch in Europa durchgeführt. Solche Änderungen wurden einerseits auf Grund der Konzernrichtlinien und andererseits auf Grund der nationalen Gesetze durchgeführt. Zeitlich betrachtet, kostete mir die Reorganisation ca. 60 bis 70 Prozent meiner Arbeitszeit. Das „normale“ laufende Tagesgeschäft wurde von verantwortlichen Managern abgedeckt.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich mir schon seit geraumer Zeit gedacht habe, daß es möglich sein müßte, diese Firma zu leiten, weil ich in einer Position sein wollte, wo ich unmittelbar und mittelbar Verantwortung für Menschen habe.
Wie motivieren Sie Mitarbeiter? Dies ist eine Mischung aus intuitiver Handlung und vorgegebener Strategie. Von der Ausbildung her bin ich sehr präzise, das heißt mich spricht die Motivation durch das Setzen von Zielen sehr an. Aber es ist mir klar, daß dies nicht jeder meiner Mitarbeiter schätzt. Die sanfte Motivation entsteht dadurch, daß ich Zielvereinbarungen treffe und nicht ins Detail gehe, das heißt, diese überlasse ich den einzelnen Mitarbeitern.
Welchen Rat möchten Sie gern weitergeben? Ich habe als junge Führungskraft bereits gelernt, daß man im Team arbeitet, diese Gratwanderung zwischen Mitgliedschaft eines Teams und einer Führungskraft dieses Teams zu handeln, ist sehr schwierig. Man darf sich als Führungspersönlichkeit nicht hinter dem Team verstecken, sondern man muß herausragen.

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