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* Dipl.-Ing. Dr. Gerald Hirss-Werdisheim

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Geschäftsführer
AGR Austria Glas Recycling GmbH
1020 Wien, Obere Donaustraße 71
Manager
Umwelttechnik, Kunststofftechnik und Recycling
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Gerald
Hirss-Werdisheim
16.05.1955
Wien
Marathonlaufen (als Ausgleich zum sitzenden Job), Ski, Bergsteigen; mein Haus im Burgenland, das ich komplett renovierte, in dem ich mich geborgen fühle und das für mich eine wesentliche Kraftquelle ist; Hobbytischlerei (hier sehe ich greifbare Erfolge)

Service

Gerald Hirss-Werdisheim
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Hirss-Werdisheim

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerald Hirss-Werdisheim

Wie war Ihr Werdegang?
Nach der Matura (1973) und dem Bundesheer studierte ich technische Chemie an der TU Wien (Sponsion 1983, Doktorat 1987, Promotion mit Auszeichnung). Mein Studium finanzierte ich mir mit den verschiedensten Nebenjobs, z. B. als Nachtportier, Taxifahrer, Zettelausträger, im Zeitungsverkauf oder bei AMC, wo ich zwei Jahre arbeitete). 1975 leitete ich nach einem Herzinfarkt meines Vaters dessen Textil-Handelsagentur. 1982 trat ich als Referent der Gewerkschaft der Chemiearbeiter beim ÖGB ein, wurde 1987 Fachsekretär für die Branchen Papier und Glas (Vorbereitung der Kollektivvertragsverhandlungen, Betriebsrat-Beratungen) und 1989 Bundessekretär der Gewerkschaft der Chemiearbeiter. Als Mitglied der Geschäftsführung war ich für die Geschäftsbereiche Papier und Glas, Internationales, EDV, Mitgliederverwaltung und Jugendarbeit zuständig und führte unter anderem auch selbständig die Kollektivvertragsverhandlungen. 1994 übernahm ich auch die Aufgabe des EU-Beauftragten dieses Organisationsbereiches und wurde Mitglied des Präsidiums des Forschungsförderungsfonds der gewerblichen Wirtschaft (FFF). Nachdem ich bis 1997 im ÖGB tätig war, bin ich seit 1998 Geschäftsführer der AGR. Diese Gesellschaft (im Eigentum der ARA AG, Vetropack Austria und Stölzle Oberglas) war, als ich sie übernahm, im Ausgleich und meine erste Bewährungsprobe war, alle Verträge neu zu verhandeln und abzuschließen, sowie sie von der AREC loszulösen und stark zu machen. AGR betreibt als Non-Profit-Organisation das flächendeckende Glassammelsystem in ganz Österreich, hat 600 Verträge mit Kommunen, unterhält 90.000 Sammelbehälter und beliefert die österreichische Glasindustrie mit Altglas. 25 Prozent des Altglases werden exportiert. Mit acht Mitarbeitern setzt AGR 290 Millionen um; rund 230 Millionen davon stammen vom ARA-System (Entpflichtung der Hersteller laut Verpackungsverordnung), 60 Millionen von der Industrie.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerald Hirss-Werdisheim
Was ist für Sie Erfolg? Sich Ziele zu setzen und sie konsequent umzusetzen. Erfolg ist etwas Subjektives. Es kommt auf die gesteckten Ziele an und welche man umsetzen kann. Generell muß Erfolg auf die Lebensgestaltung angewandt werden und hat nur zu einem Teil mit dem Beruf zu tun, das Berufliche und Private muß ein Gesamtbild ergeben.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, ich habe meine persönlichen, privaten Ziele weitgehend erreicht und bin mit dem Erreichten zufrieden. Wie sieht sie Ihr Umfeld - als erfolgreich? Ja. Mein Lebenslauf ist nicht alltäglich. Meine Familie und Freunde sehen meine Flexibilität, daß ich mich in neue Situationen schnell einfinden und mir auch ein neues berufliches Umfeld aufbauen kann. Von einem Freund wurde ich als ein gutes Beispiel dafür, daß man nicht resignieren darf und mit persönlichem Einsatz auch schwierige Situationen bewältigen kann, bezeichnet.
Wobei haben Sie erfolgreich entschieden?
Es gab, ähnlich wie bei einem Schienensystem im Bahnverkehr ständig Weichenstellungen. Eine wesentliche Weichenstellung war als ich mit 16 Jahren lieber in einer Tischlerei als in der Schule war. Damals hielt mich mein Vater an, die Matura zu machen. Sonst wäre ich vermutlich Tischler geworden. Als ich 1997 von der Gewerkschaft wegging hatte ich zuerst keinen Job, dann wurden mir auf einmal drei Posten angeboten, ich entschied mich für die AGR. Für diese Aufgabe entschied ich mich, da ich nicht ins Ausland wollte und mir die Aufgabe (Glasindustrie, Umwelt) und die Unternehmensgröße zusagt. Haben sie diese Tätigkeit angestrebt? Ich betrieb keine klassische Karriereplanung. Meine Philosophie ist, die Dinge auf mich zukommen zu lassen und sie gut zu erledigen. Wenn ich etwas direkt anstrebte war es meist nicht so gut.Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Das sind ein Dutzend Parameter. Ich halte mich für durchschnittlich intelligent und zeichne mich durch Konsequenz aus.Warum wurden Sie für diese Position ausgewählt? Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen gelang es mir auch mit den Arbeitgebervertretern, ein gutes persönliches Verhältnis aufzubauen. Man sah, daß ich gut verhandle, keine Berührungsängste habe und in der Lage bin soziale Kontakte zu knüpfen. Beim Hearing für diesen Job schnitt ich darüberhinaus auch am besten ab.Was ist für Erfolg hinderlich? Ich drücke es positiv aus: Teamfähigkeit, die Fähigkeit Mitarbeiter einzubinden, zu delegieren, Verbindlichkeit, Verhandlungskultur und Verständnis für andere ist förderlich.Welche Rolle spielt die Familie? Die Unterstützung durch meine Familie und von Freunden, die mich bestärkten, war sehr wichtig. Bei Entscheidungen war mir der Ratschlag meines Umfeldes eine gute Orientierungshilfe, letztlich muß aber jeder alleinverantwortlich die Entscheidungen treffenWelche Rolle spielen Mitarbeiter? Erfolg ist für mich nur im Team möglich.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Neben der Qualifikation ist auch der persönlicher Eindruck und Teamfähigkeit wesentlich, auch die anderen Mitarbeiter müssen mit dem Neuen können.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Als ich die Leitung des Unternehmens übernahm war es im Ausgleich und ich mußte den Mitarbeitern wieder neuen Lebensmut geben. Das gelang mir dadurch, daß ich ihnen Verantwortung übertrage, sie frei arbeiten lasse. Dafür zu sorgen, daß der Job den Mitarbeitern Spaß macht, ist eine der wichtigsten Managementfunktionen. Wichtiger als Geldanreize ist die berufliche Anerkennung. Was bedeuten für Sie Niederlagen? Das sehe ich sinusförmig. Eine Niederlage ist nicht gleich ein verlorener Kampf, man kann sie als Lernmöglichkeit und Chance für Neues sehen. Nach einer sehr spannungsgeladenen Zeit beim ÖGB konnte ich mich letztlich durch den Jobwechsel sowohl vom Umfeld her als auch finanziell verbessern. An der Substanz zehren besonders Intrigenspiele.Woraus schöpfen Sie Kraft? Man muß sich selbst analysieren und erkennen. Im Grunde ist man mit sich selbst allein und muß mit sich selbst zurande kommen. Sobald man über alle Niederlagen hinweg ist, kann einem nicht mehr viel passieren. Ich tanke als Einzelkämpfer Energie durch Sport (Marathonlauf), gesundem Leben und Fitneß.
Ihre Ziele?
Mein Lebensziel ist, mich freizuspielen, finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen und Wahlmöglichkeiten zu haben. Absolutes Karrieredenken und eine Position anzustreben ist nicht mein Fall. Ich halte es mit dem Philosophen B. Russell Arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten.
Ihr Lebensmotto?
Carpe diem.
Anmerkung zum Erfolg?
Erfolg hat man nur dann, wenn man in der Lage ist den Erfolg auch zu erkennen. Wenn man sich ständig selbst kritisiert und immer nach mehr strebt ist man im Leben nicht glücklich. Man muß seine Grenzen erkennen und dementsprechend seine Ziele definieren. Ehrgeiz macht nicht glücklich, wenn man sich überschätzt und dann in eine Position aufsteigt, der man nicht gewachsen ist und überfordert ist. Ich habe für mich eine erfüllende Position gefunden ohne mit Gewalt einen weiteren Aufstieg anzustreben. Trotzdem ist auch ohne Karrierestreben im Berufsleben eine gewissen Konsequenz nötig.

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