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* Karl Blecha

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Präsident
Pensionistenverband Österreich und Österreichischer Seniorenrat
1090 Wien, Alserbachstraße 23
Soziologe, Politiker
Politische Parteien
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Profil

Zur Person

Karl
Blecha
10.04.1933
Wien
Rosa Nimmerrichter und Karl Matthias Blecha
Doris (1966), Anita (1967) und Marie-Therese (1999)
Verheiratet mit Rosa
Großes Interesse am Fußballsport, Sammeln alter Stiche und Landkarten, Schwimmen, Bergwandern
Präsident der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Forschung, seit April 2000 – Mitglied des Parteipräsidiums der SPÖ.

Service

Karl Blecha
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Blecha

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl Blecha

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich studierte nach der Matura am Bundesgymnasium Wien-Döbling ab 1952 an der Wiener Universität Psychologie, Ethnologie und Soziologie und arbeitete parallel dazu als Werbeleiter des Verlagskonzernes des Österreichischen Gewerkschaftsbundes sowie schließlich als sozialwissenschaftlicher Lektor. Nebenbei war ich auch journalistisch als Korrespondent der Tageszeitung Neue Zeit sowie als Chefredakteur des Journal für Sozialforschung tätig. 1962 studierte ich bei René König in Köln und praktizierte am Institut für Angewandte Sozialwissenschaft in Bad Godesberg. Von 1963 bis 1975 arbeitete ich als Direktor des Institutes für Empirische Sozialforschung in Wien. Dieses Institut wurde unter meiner Leitung zu einem der fundiertesten Forschungszentren für angewandte Sozialwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Ich gehörte österreichischen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen als Vorstandsmitglied an, so war ich beispielsweise Sekretär der sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft und Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie. Zu den bedeutenderen Forschungsergebnissen gehörten der 1969 entwickelte Opinion Leaders-Index zur Erfassung der Meinungen bestimmter Persönlichkeiten, die als Prädikatoren der allgemeinen Meinungsentwicklung gedeutet werden können, und das 1970 erstellte und später von mehreren europäischen Rundfunkanstalten verwendete Computermodell einer Multivarianten-Analyse zur Interpretation von Wahlergebnissen, das die heute noch verwendete Wählerstrom-Analyse begründete. Nach meinem Ausscheiden aus der aktiven Politik 1989 gründete ich das MITROPA Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung, dem ich bis dato als geschäftsführender Gesellschafter vorstehe. Das Unternehmen ist ein unabhängiges Forschungs- und Serviceinstitut, das Planungsunterlagen und Entscheidungshilfen für Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Medien erstellt. Meine politische Laufbahn begann als Jugendlicher bei der Sozialdemokratischen Jugendbewegung. 1952 wurde ich Verbandsobmann der Sozialistischen Mittelschüler, 1954 Verbandsobmann der Sozialistischen Studenten Österreichs und später Bundesvorsitzender der Jungen Generation der SPÖ. Von 1955 bis 1959 war ich stellvertretender Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft an der Universität Wien, ab 1958 als Organisator eines Hilfskomitees für die Algerische Befreiungsfront erstmals im Algerienkrieg und auch später für verschiedene Freiheitsbewegungen aktiv. Seit damals verband mich mit dem damaligen Außenminister und späteren Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzenden Dr. Bruno Kreisky eine enge Freundschaft. Von 1965 bis 1989 gehörte ich dem Vorstand der Niederösterreichischen SPÖ (seit 1985 als Stellvertretender Landesparteivorsitzender) an. Niederösterreich, wo ich seit 1970 einen ordentlichen Wohnsitz habe, wurde meine politische Heimat. Ich vertrat vom März 1970 bis zum Juni 1983 den Wahlkreis Niederösterreich im Österreichischen Nationalrat und war als Sprecher in Justiz-, Wissenschafts-, Kultur-, Medien- und Landesverteidigungsfragen tätig. Von 1970 bis 1983 war ich stellvertretender Obmann der sozialistischen Parlamentsfraktion. Ich war im Parlament Initiator für die Herabsetzung des Grundwehrdienstes auf sechs Monate, setzte die Heiratsbeihilfe durch, wirkte maßgeblich an allen Rechtsreformen seit 1970 mit und war an Wahlrechtsnovellierungen der Schul- und Hochschulreform, speziell an der Rundfunkreform 1974, beteiligt. Ich beschäftige mich auch mit Kommunal- und Sicherheitspolitik. In der sozialistischen Partei galt ich als Motor der Parteireform 1976 und war 1978 Vorsitzender des Redaktionskomitees für das Parteiprogramm der SPÖ. Von Dezember 1975 bis Mai 1981 war ich Zentralsekretär der SPÖ und gehörte als solcher dem Parteipräsidium an. Im Mai 1981 wurde ich zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPÖ gewählt, 1982 in dieser Funktion bestätigt und mit der Geschäftsführung betraut. 1983, 1985 und 1987 (bis insgesamt 1990) wurde ich jeweils als Vorsitzender-Stellvertreter vom Parteitag wiedergewählt. Meine Berufung in die Bundesregierung als Bundesminister für Inneres erfolgte am 24. Mai 1983. Ich gehörte den Koalitionsregierungen Sinowatz/Steger, Vranitzky/Steger, Vranitzky/Riegler und Vranitzky/Mock an und trat im Februar 1989 als Innenminister zurück. Ich war von 1977 bis 1989 gewählter Bundesbildungsobmann der SPÖ, Vorsitzender des Kuratoriums der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik sowie ab 1999 Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs und des Österreichischen Seniorenrates.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl Blecha

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist mit dem Erreichen von gesetzten Zielen sowie den Zielen selbst das Ergebnis eines bestimmten Weltbildes und einer Werteskala. Sicher gehören zum Erfolg auch analytisches Denken und eine rasche Auffassungsgabe.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich heute ein gewisses Maß an Zufriedenheit erreicht habe, die in erster Linie auf wirkliches Lebensglück zurückzuführen ist; ich gründete noch im Alter eine Familie, die mir viel Freude bereitet.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ein wesentlicher Faktor meines Erfolges bestand darin, für einen genialen Politiker (Dr. Bruno Kreisky) zu arbeiten, der aufgrund seines Weitblicks erkannte, daß in der damaligen Zeit die angewandte Sozialwissenschaft eine unentbehrliche Grundlage für die Umsetzung politischer Vorstellungen und Programme darstellte. Er erkannte intuitiv, wie wichtig das Wissen über die Einstellung und die Entwicklung der Bevölkerung war. Dieser Bereich wurde bis zur Ära Kreisky nie wissenschaftlich aufbereitet. Die angewandte Sozialwissenschaft wurde seinerzeit fälschlich als Meinungsforschung bezeichnet, obwohl sie sich mit mehr als nur dem Erfassen von Daten beschäftigt.Was war für Sie die Triebfeder, um politisch tätig zu werden? Ich bin in einer sehr bewegten Zeit aufgewachsen. Ausschlaggebend für mein späteres Engagement war die politische Situation in meiner Jugend. Bereits als Zwölfjähriger habe ich mich sehr für Politik interessiert.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Während meiner politischen Tätigkeit gelang es mir nicht, die beiden Bereiche miteinander zu vereinbaren. In meiner derzeitigen Situation ist dies allerdings kein Problem für mich, denn aufgrund meiner Lebenserfahrung kann ich damit ausgezeichnet umgehen. Nach zwei gescheiterten Ehen kann man nicht von Erfolg im Privatleben sprechen. In meiner Zeit als Politiker hatte ich als Familienmensch versagt, während viele andere Politiker es doch geschafft haben. Heute habe ich eine sehr glückliche Großfamilie, auch mit meinen Töchtern aus früheren Ehen besteht ein intensives und gutes Verhältnis.

Publikationen

Zahlreiche sozialwissenschaftliche Studienberichte, grundsatzpolitische Artikel, Broschüren und Buchbeiträge.

Ehrungen

Körner-Preis sowie rund 50 weitere Auszeichnungen, Preise und Orden.

Mitgliedschaften

Mitglied des SPÖ-Parteipräsidiums, Österreichische Gesellschaft zur Förderung der Forschung; geschäftsführender Gesellschafter des Mitropa-Institutes für Wirtschafts- und Sozialforschung GmbH.

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