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* Dr. Georg Unger

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Managing Partner
NGS Global Ges.m.b.H.
A-1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 1/13
Unternehmensberater
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Profil

Zur Person

Dr.
Georg
Unger
21.04.1953
Golf

Service

Georg Unger
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Unger

Zur Karriere

Zur Karriere von Georg Unger

Welche waren die wesentlichen Stationen Ihrer Karriere?
1977 schloss ich mein Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität mit dem Mag. rer. soc. oec. und 1980 mit dem Dr. rer. soc. oec. ab. Mein beruflicher Werdegang begann im September 1977 bei der Firma Eisner AG als Assistent der Geschäftsführung. Im April 1980 wechselte ich in die Erste Österreichische Spar-Kasse als Marketing Manager. Die Tätigkeit als Account Director bei GGK begann im März 1982. In weiterer Folge war ich in London und Basel für GGK tätig. Nach der Rückkehr im September 1989 übernahm ich die Funktion als Managing Director und als Mitglied der Geschäftsleitung bei Birko Beteiligungsholding. Von Jänner 1994 bis Dezember 1994 war ich selbständig als Managementconsultant tätig, obwohl ich im April 1994 bei der Firma Korn/Ferry International GmbH. als Controller für Österreich eintrat. Von 1995 bis 2001 übernahm ich die Geschäftsführung und wechselte anschließend nach London, wo ich mein Augenmerk auf die internationale Werbe- und Marketingdienstleistungs-Praxis des Unternehmens zu führen. Mit 2005 beendete ich meine Karriere beim Korn/Ferry Konzern und kaufte mit zwei Partnern im Jänner 2006 ein Tochterunternehmen der Korn/Ferry Managementberatung, A.T. Kearney Executive Search, welches zuerst in EWK umfirmiert wurde, um zuletzt mit NGS zu fusionieren. Wir hatten 23 Büros weltweit und beschlossen im Jahre 2008 kurz bevor die Finanzkrise ausbrach, dass jeder Partner sich sein eigenes Büro herauskaufen kann. Der Grund war darin zu sehen, dass es absehbar war, dass es in einigen Ländern zu Ertragsproblemen kommen wird und wir vertraten die Ansicht, dass jedes Büro für sich selbst die Verantwortung übernimmt. Es stellte sich heraus, dass dies eine sehr gute Lösung war, denn sonst hätten wir sicherlich nicht die Finanzkrise überstanden. Die Umbenennung in NGS Global erfolgte im Jahre 2014 und kam durch Kooperationsvereinbarungen von Unternehmen in USA, Europa und Asien zustande, wobei alle Büros zwar selbständig agieren, aber einen gemeinsamen Markt- und Internetauftritt pflegen und auch eng zusammenarbeiten. Es ist im Prinzip eine Art von Franchise-System, ohne Franchisegebühren zu bezahlen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Georg Unger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich definiere Erfolg als etwas Messbares. Erfolg zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen und bedarf unterschiedlichster fachlicher und persönlicher Fähigkeiten. Grundvoraussetzung für Erfolg sind meiner Meinung nach Konsequenz, Fleiß und Zielstrebigkeit.

Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, weil ich meine Ziele erreicht habe.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Sicherlich meine Erziehung und meine persönliche Neugierde! Ich glaube, dass Neugierde eine Triebfeder für das Lernen darstellt. Die bei der Anwendung des Neuen vorkommenden Fehler müssen verarbeitet werden. Auch das muss gelernt werden. Sicherlich ist Neugierde eine bessere Triebfeder als finanzieller Anreiz. Dadurch lernte ich andere Kulturen kennen, was mich persönlich sehr bereicherte.
Wie motivieren Sie ihre Mitarbeiter? Wir haben hier ein kleines Büro mit 4 Mitarbeitern. Wir pflegen einen sehr amikalen Umgangston. In den letzten Jahren stellte ich fest, dass diese Größe optimal ist; denn je mehr Mitarbeiter man hat, desto mehr muss man arbeiten. Das Geschäft läuft ausgezeichnet und falls wir an Kapazitätsgrenzen stoßen sollten, kann ich jederzeit freiberufliche Mitarbeiter an Bord holen.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Unternehmen, welche sich mit Personalsuche beschäftigen gibt es wie Sand am Meer. Dennoch stellen die meisten für uns keinen Mitbewerb dar. In der Kategorie -Executive Search- sind es in Österreich nur eine Handvoll Mitbewerber. Wenn mich Kunden fragen, warum sie uns beauftragen sollten und nicht den Mitbewerb, dann antworte ich, dass die Einstellung des Beraters den Unterschied macht. Wenn man mich nicht kennt, dann können sie dies nur vermuten. Wenn sie mich kennen, werden sie wissen, dass ich für sie die beste Leistung machen möchte und mich daher auch voll einbringe und vor allem überlege, wer könnte für sie in Frage kommen, obwohl er oder sie nicht dem klassischen Profil entspricht. Für mich gilt es im Sinne des Auftraggebers auch über den Tellerrand zu blicken. Leider ist es eine Tatsache, dass viele Mitbewerber auf einen schnellen Umsatz aus sind und sich dabei nicht zu diesem Qualitätsdenken bekennen. Dies macht den Unterschied aus!

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Eine Stärke sehe ich darin, dass wir wirklich jeden neuen Auftrag von Beginn an, recherchieren und sehr genau überlegen, wo können wir Leute finden, welche zu diesem Unternehmen passen und dabei nicht nur auf die fachliche Kompetenz achten, sondern auch auf die menschliche Komponente. Einen sehr großen Erfolg konnten wir damit erreichen, dass wir Kandidaten in Unternehmen platziert haben, welche nicht aus der betreffenden Branche kamen. Die soziale Kompetenz hat man, oder hat man nicht. Die fachliche Materie hingegen, kann man schnell erlernen. Ebenso achten wir darauf, dass Frauen die Möglichkeit bekommen, Führungspositionen einzunehmen! Des Weiteren machte ich die Erfahrung, dass Kandidaten bei Mitbewerbern nicht immer gut behandelt werden. Wichtig ist, dass man den Bewerbern erklärt, warum sie den Job nicht bekommen haben und dazu nehmen wir uns auch die nötige Zeit!

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es ist wichtig abzuwägen, welche Konsequenzen berufliche Zielsetzungen für das Privatleben haben. Mein Beruf ist mein Hobby, das mir Spaß macht. Auch mehr als 40 Stunden belasten mich nicht. Dennoch möchte ich auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Diese Balance muss jeder für sich selbst beurteilen und festlegen. Am Beginn meiner Karriere war dies nicht so einfach, im Laufe der Zeit änderte sich dieser Zustand zum Positiven. Wichtig ist dabei, dass der Partner dafür Verständnis zeigt, wenn Abendtermine und Auslandsreisen anstehen. Auf Grund der persönlichen Erfahrungen verschieben sich im Laufe des Lebens auch die Prioritäten. Meiner Erfahrung nach, sollte man bis zum vierzigsten Lebensjahr viel Zeit in die eigene Karriere investieren. Anschließend kommt die Phase der beruflichen Ernte, in der man auf die Balance zwischen Privat- und Berufsleben achten sollte.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die Zeit lässt sich nicht messen, denn es ist ein laufender Prozess! Mir ist es wichtig, dass ich am Ball bleibe und momentan steht die Digitalisierung im Vordergrund. Ich hatte die Möglichkeit mich sehr intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und lernte dabei sehr viel Neues!

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Abgesehen davon, dass ich Spitzenkräfte für Unternehmen suche, kommuniziere ich gerne mit jungen Menschen, wobei die berufliche Karriere das zentrale Thema darstellt. Wenn ich mir dabei die Lebensläufe ansehe, dann ist für mich wichtig, welche Tätigkeiten wurden neben dem Studium praktiziert. Auf diesen Bereich blicken auch die Personalverantwortlichen in den Unternehmen, denn dies zeigt, dass Neugierde vorhanden ist. Darüber hinaus ist es nicht wesentlich, ob man auf eine Praxis in einer Forschungsabteilung verweisen kann oder ob man als Kellner die Zeit außerhalb des universitären Besuches verbracht hat. Jede Tätigkeit formt die Persönlichkeit und jene Bewerber sind mit lieber, als diejenigen welche mit „sub-auspiciis“ promoviert haben. Meine persönliche Empfehlung: Denken Sie nicht linear, sondern quer! Überlegen sie, was sie in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren tun können und auch wollen! Die Zukunft unseres Metiers sehe ich durchwachsen, denn die goldenen Zeiten sind vorbei! Zukünftig werden nach wie vor die Fähigkeiten von Beratern, welche wirklich die Bewerber beurteilen können, sehr gefragt sein, auch wenn sich die EDV immer mehr und mehr weiterentwickeln wird. Was wirklich zählt, ist das Gespür zu haben, ob der Bewerber in das Unternehmen passt oder nicht!

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, noch eine Zeit lang für meine Kunden zu arbeiten, weil es mir Spaß und Freude bereitet. Ich nehme auch nicht mehr jeden Auftrag an und werde mich auch mit dem Thema eines Nachfolgers intensiv beschäftigen!

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