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* Dipl.-Ing. Dr. Josef Riegler

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Präsident
Ökosoziales Forum Österreich
A-1010 Wien, Herrengasse 13
Kreditwesen
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Josef
Riegler
01.11.1938
Judenburg
Familie, Wandern, etwas Sport, Lesen und klassische Musik
- ab 1993 Obmann der Raiffeisenlandesbank Steiermark
- ab 1994 Generalanwalt-Stellvertreter des Österreichischen Raiffeisenverbandes
- ab 1996 Vizepräsident des Verbandes der Europäischen Landwirtschaft (CEA)

Service

Josef Riegler
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Riegler

Zur Karriere

Zur Karriere von Josef Riegler

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1965 erfolgte die Sponsion zum Diplomingenieur an der Universität für Bodenkultur in Wien. Von 1965 bis 1971 war ich als Fachlehrer an verschiedenen Landwirtschaftsschulen in der Steiermark tätig. Parallel dazu war ich Diözesanführer der Katholischen Jugend sowie Generalsekretär der Katholischen Aktion in der Steiermark. Im Schuljahr 1971/72 übte ich die Funktion des Direktors der Landwirtschaftlichen Fachschule in Stainz aus. Von 1972 bis 1980 war ich Direktor des Steirischen und von 1980 bis 1983 des Österreichischen Bauernbundes, von 1975 bis 1983 war ich Abgeordneter zum Nationalrat und von 1976 bis 1986 Agrarsprecher der ÖVP. Von 1983 bis Jänner 1987 war ich als Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung zuständig für Land- und Forstwirtschaft, Umweltschutz, Raumplanung und Wohnbauförderung. Die Funktion des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft übte ich von Jänner 1987 bis April 1989 aus. Von April 1989 bis Juli 1991 war ich Vizekanzler und Bundesparteiobmann der ÖVP. Im November 1991 übernahm ich die Funktion des Präsidenten des Ökosozialen Forums Österreich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Josef Riegler

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet beruflicher Erfolg, daß ich in der Lage bin, den Inhalt, der mir wichtig ist, auch umzusetzen. Im Rahmen meines beruflichen und auch politischen Lebens habe ich viele Stationen erlebt, und bei jeder dieser Stationen definierte ich meine Ziele gleich am Anfang. Der Erfolg zeigte sich darin, daß ich viele Inhalte entweder in politischen Gestaltungen oder in wirtschaftlichen Fakten umsetzen konnte. Um dies zu praktizieren, war es notwendig, eine Gruppe von Mitarbeitern bzw. Freunden zu haben, die motiviert waren und die vorgegebene Richtung eingeschlagen hatten.Was hat Sie bewogen, die politische Laufbahn einzuschlagen? Auslöser war sicher meine Studienzeit. Während dieser Zeit hatte ich Begegnungen mit einer Reihe von Persönlichkeiten, die für mich sehr prägend waren. Ich hatte die Chance, als Student in verantwortliche Führungspositionen in der Österreichischen Hochschülerschaft und in der Katholischen Hochschuljugend zu kommen. Dies hat meine Persönlichkeitsstruktur sehr geprägt. Dabei habe ich auch meine Grenzen kennengelernt. Aus diesen Kontakten und Freundschaften hat sich ein großes Netzwerk gebildet.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja und nein. Wenn ich die klassische Karriere betrachte, war ich sehr erfolgreich. Ich konnte sehr viele meiner Vorstellungen realisieren. Ich verfolge eine Hauptidee, die ich in der ökosozialen Marktwirtschaft seit 15 Jahren formuliert habe, und das beschäftigt mich nach wie vor. Es gab Durststrecken und ich erlebte auch Rückschläge. Das Ökosoziale Forum hat die Aufgabe, der Träger des Modells der ökosozialen Marktwirtschaft zu sein. Weiters gilt es, die Idee in die jeweiligen politischen Bereiche hineinzutragen, also die Auseinandersetzung mit den Grundsätzen und deren konkreten Anwendungen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, im Bereich der Energiepolitik und im Bereich der ländlichen Entwicklung aber auch der Großstadt zu führen. Mir ist es ein besonderes Anliegen, diese Idee über die österreichischen Grenzen hinauszutragen. Es geht schließlich darum, daß dieses ordnungspolitische Modell eine große Chance für die nächsten vier bis fünf Jahrzehnte darstellt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Vermutlich ist es eine mir innewohnende Kraft, die mich in die politische Gestaltung gedrängt hat. Ich hatte einen starken geistigen Fundus, der aus einer religiösen Komponente heraus geprägt war. Weiters zählt sicher auch mein familiärer Bereich. In den letzten zehn Jahren habe ich einen sehr intensiven Dialog mit meiner Frau geführt. Daraus resultierten sehr viele Anstöße.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Motivation heißt für mich, Begeisterungsfähigkeit für eine Idee und Ziele zu haben. Dies bedingt eine Selektion, die auf die Ansprechbarkeit abzielt. In Wahrheit bildet sich eine Gruppe von Mitstreitern, die gemeinsam ein Ziel verfolgen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es war sicher so, daß auf Wegstrecken des politischen Einsatzes der Privatbereich sträflich zu kurz kam, wobei vom Beginn an ein inneres Mitwirken meiner Ehefrau vorhanden war. Wichtig war für mich, daß es ein gemeinsames Durchhalten gab, auch in kritischen Phasen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Für jeden Menschen ist Erfolg etwas anderes und es gibt die unterschiedlichsten Wege, um erfolgreich zu sein. Mein Zugang zu Erfolg lautet, daß man für sich selbst innere Identifikation entwickeln muß. Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind für den beruflichen Erfolg wichtige Faktoren, sollten aber nicht die einzigen sein. Die Gesellschaft geht einem Jahrhundert entgegen, in dem der vordergründige Kapitalismus nicht mehr tragfähig sein wird - wer berufliche und persönliche Interessen hat, muß sich mehr an der Beziehungen zu anderen Mitmenschen orientieren, und zwar einschließlich einer transzendenten Komponente, ob sie nun konfessionell ist oder nicht. Dies ist ein entscheidender Teil in unserer Persönlichkeitsstruktur und hier muß die Identifikation für sich selbst entwickelt werden. Für mich war es wichtig und ich sehe auch den Erfolg darin, daß ich der eigenen Identifikation folgend etwas entwickeln und mitgestalten konnte. Direkt gesagt: Viele sehen Erfolg darin, daß man eine berufliche Karriere macht und auch ein bestimmtes Maß an Einkommen erzielt. Dies ist ein durchaus gängiges Muster, aber sicher nicht die Erfüllung. Wenn es einem gelingt, sich selbst zu verwirklichen und wenn man mit der materiellen, der emotionalen und mit der geistig transzendenten Komponente den vorgenommenen beruflichen Erfolg und die Umsetzung seiner Ziele schafft, dann ist es in meinen Augen der echte, lebenserfüllende Erfolg.

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