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* Martin Sperl

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Direktor
Fleming`s Selection Hotel Wien-City
A-1080 Wien, Josefstädter Straße 10-12
Hotelier
Unterbringung, Hotels, Pensionen
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Profil

Zur Person

Martin
Sperl
10.02.1970
München
Sport (Fußball, Skifahren), Wein und Käse

Service

Zur Karriere

Zur Karriere von Martin Sperl

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Ende der Pflichtschulzeit im Jahr 1986 besuchte ich die Hotelfachschule in Bad Gastein. Ab 1987 jobbte ich in verschiedenen Unternehmen des Fremdenverkehrs, ausschließlich in Österreich. Es waren dies vorwiegend Beschäftigungen als Kellner. Nach diesen kurzfristigen Arbeitsverhältnissen trat ich 1989 in das Hotel Hilton in Wien ein. Mein Ziel war es, in diesem Hotel eine Führungsposition in einem der Restaurants zu bekommen. Eine solche Stelle durfte ich dann auch im Restaurant Prinz-Eugen ausüben. In dieser Zeit lernte ich sehr viel, verbrachte aber dann doch wieder kurze Zeit in Tirol in einem Saisonbetrieb. Danach führte mich mein Weg wieder zurück ins Hilton. Mein Ziel war zu dieser Zeit, F&B-Manager zu werden und als ich die Möglichkeit bekam, sagte ich zu. Ich suchte mir eine Wohnung in Wien und begann meine Karriere konsequent zu verfolgen. In nur weiteren drei Jahren erreichte ich die Positionen des Abteilungsleiters und des Restaurantmanagers. 1995 wechselte ich als Restaurantleiter ins Hotel Metropol nach St. Pölten. Nach einem weiteren Jahr übernahm ich die Bereiche des Bankett-Geschäfts und die des F&B-Managers. In dieser Position fühlte ich mich sehr wohl und war auch sehr erfolgreich darin. In weiterer Folge leitete ich dieses Hotel. Konzernintern wurde ich nach Wien abberufen und mit der Leitung des Hotel Bonsay in Wien-Wienerberg betraut. Zusätzlich durfte ich die Position des Area-Managers für Wien-Süd ab dem Jahre 2007 wahrnehmen und zeichnete für das damalige „Apartmenthotel Vienna" am Wienerberg, das „Hotel Favorita" und das „Hotel beim Theresianum" verantwortlich. Im Jahre 2011 bekam ich eine neue Aufgabe hinzu, nämlich das Parkhotel Schönbrunn im Rahmen einer zweijährigen pre-opening Phase zu übernehmen. Ende Oktober 2014 bekam ich das Angebot der Konzernleitung von Fleming`s in Frankfurt, das seinerzeitige Hotel Fleming`s de Luxe in Wien zu übernehmen. Nach reiflicher Überlegung nahm ich dieses Angebot an und leite nun seit Anfang März 2014 das Hotel Fleming`s Selection in Wien-Josefstadt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Martin Sperl

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich ist Erfolg das Erreichen von Zielen. Diese Ziele dürfen nicht zu hoch gesteckt sein, und sie müssen für die jeweilige Person oder das Team erreichbar sein. Erfolg hat für mich sehr viel mit Flexibilität und Improvisationstalent zu tun.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja ich sehe mich als erfolgreich an, da ich meine Ziele erreichen konnte.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich engagiere mich sehr stark und identifiziere mich voll mit dem Haus oder dem Produkt. Ich mache etwas entweder ganz oder gar nicht. Um jedoch persönlich erfolgreich sein zu können, braucht man auch ein entsprechendes Team. Die richtigen Mitarbeiter zu haben und diese auch zu führen, ist meiner Meinung nach, eine der wichtigsten Aufgaben. In den letzten 20 Jahren haben sich die Führungsstile im Dienstleistungsbereich sehr verändert, aber auch die Gesellschaft hat sich generell stark verändert. Seinerzeit gab es noch den sogenannten autoritären Führungsstil. Dieser ist gegenwärtig unangebracht - im Gegenteil, denn die Mitarbeiter erwarten Wertschätzung und gegenseitiger Respekt spiegelt sich in der Alltagsarbeit! Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass Fachkompetenz und letztlich auch eigene Erfahrungen zum Erfolg führen.

In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Rückblickend betrachtet gab es mehrere Situationen, welche ich erfolgreich bewältigen konnte. Eine der größten Herausforderungen war für mich die pre-opening Phase des Parkhotel Schönbrunn, welche parallel zu meinen Aufgaben als Area-Managers stattfand. Das Parkhotel Schönbrunn wurde im November 2011 wieder eröffnet und fast zeitgleich wurde auch das Hotel Radisson Schönbrunn (beim Technischen Museum) eröffnet. Trotz konzernseitiger Unterstützung war es nicht einfach, für beide Hotels insgesamt ca. 250 Mitarbeiter zu finden.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich glaube, dass es die Mischung ist, die zum Erfolg führt. Entscheidungen treffe ich grundsätzlich alleine. Zur Entscheidungsfindung ziehe ich meine engsten Mitarbeiter mit heran. Für ganz große Entscheidungen bespreche ich mich auch fallweise mit ehemaligen Kollegen. Ich schiebe prinzipiell Entscheidungen nicht auf die lange Bank und wende mich sofort wieder aktuellen Geschehnissen zu.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich selbst habe keine Vorbilder, ich orientiere mich an den eigenen Erfahrungen und am eigenen Erfolg. Es gibt allerdings Persönlichkeiten mit bewundernswerten Eigenschaften, wie ein ehemaliger Vorgesetzter im Hotel Hilton in Wien.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn Anerkennung ehrlich gemeint ist, freue ich mich doch darüber. In meiner Position ist Anerkennung in verbaler Form selten, weil man größtenteils nach den Zahlen beurteilt wird.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ein ungelöstes Problem sehe ich in unserer Branche in der Arbeitszeitenregelung und dem Lohnniveau. Hier ist der Gesetzgeber gefordert! Die Steuersätze für Überstunden sind belastend, denn Lohnnebenkosten sind allgemein gestiegen, statt gesunken.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter spielen die größte Rolle in meiner persönlichen beruflichen Entwicklung. Nur mit den richtigen Mitarbeitern ist es möglich, erfolgreich tätig zu sein. Auf Grund der Tatsache, dass es nicht möglich ist, perfekt ausgebildete Mitarbeiter zu finden, bilden wir unser Personal im Konzern und auch im Hause selbst aus. Dabei zählt, dass der oder die neue Mitarbeiter/in den Dienstleistungsgedanken mitbringt.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Nach wie vor führe ich Bewerbungsgespräche für die Besetzung von Schlüsselpositionen selbst durch. Mit den persönlichen Gesprächen habe ich sehr gute Erfahrungen. Es geht mir dabei nicht nur um die fachliche Qualifikation, sondern auch in starkem Maß um die persönliche Einstellung und um das Wesen des Bewerbers. Bedauerlicher Weise ist es eine Tatsache, dass viele Mitarbeiter im Servicebereich nur 30 Stunden pro Woche arbeiten wollen.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Beruf und Privatleben kann ich nicht strikt trennen. Ich bin keine Maschine, welche abgeschaltet werden kann. Die Familie hat für mich höchsten Stellenwert und ist für mich auch eine Quelle um Kraft für die beruflichen Herausforderungen zu schöpfen.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn jemand in den touristischen Bereich einsteigt, soll er sich dessen bewusst sein, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man ganz unten beginnt. Man muss die Bereitschaft dazu haben, sich die Praxis anzuschauen und dort Erfahrungen zu sammeln. Wenn man akzeptiert, dass zu Zeiten gearbeitet werden muss, wo andere Mitmenschen die Freizeit leben, dann steht einer Karriere in der Hotellerie nichts im Wege. Unser Konzern sorgt auch für die persönliche Aus- und Weiterbildung. Einerseits haben wir eine Kooperation mit der Hotelfachschule in Lausanne und andererseits laden wir externe Schulungspartner in unser Haus ein. Darüber hinaus gibt es eine Weiterbildungsakademie, welche fachspezifische Seminare anbietet. Wie bereits angesprochen hat sich die Gesellschaft in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert. Nach wie vor gibt es Betriebe in unserer Branche, die diesen Veränderungsprozess noch nicht akzeptiert haben. Wir haben uns diesen Herausforderungen gestellt und passten die internen Strukturen den neuen Gegebenheiten an. Wir bieten unseren Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz in einem zeitgemäßen Unternehmen.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich versuche nach wie vor, dieses Haus am Markt zu etablieren und stehe auch für neue Herausforderungen zur Verfügung.

Ihr Lebensmotto?
Leben und leben lassen.

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