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* Helmut „Heli“ Deinboek

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Creativ Director, Member oft the Board
Hosse & Partner GmbH
1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 61
Konzeptionist und Texter
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Profil

Zur Person

Helmut „Heli“
Deinboek
08.01.1955
Wien
Musik, Film, Radfahren

Service

Helmut „Heli“ Deinboek
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Deinboek

Zur Karriere

Zur Karriere von Helmut „Heli“ Deinboek

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura 1973 absolvierte ich die zweijährige Ausbildung zum Diplomsozialarbeiter und war bis zu meinem 26. Lebensjahr in diesem Beruf tätig. Vom Typ her bin ich jedoch ein „Mehr-Standbein-Mensch“, der kein isolierter Spezialist sein will. Mit 19 begann ich als Songwriter und lebte schon damals in zwei Welten. Durch die Sozialarbeit ergab sich auch eine Brücke zu meiner künstlerischen Karriere. 1980 wurde ich Leiter der Musikwerkstatt im Jugendzentrum Wehlistraße und initiierte dort 1981 das Kinderlied-Projekt „Nou Woi“, das inzwischen zu einem Klassiker wurde und jetzt wieder von der Raiffeisenbank neu aufgelegt wurde. So flossen meine Musiker- und Sozialarbeiter-Leidenschaften logisch zusammen. Im selben Jahr nahm ich auch meine erste LP „Kralleluja“ auf. Meine Karrierewege waren seit Anfang an ein klarer Zickzackkurs. 1984 gab ich die Sozialarbeit auf und widmete mich voll meiner künstlerischen Laufbahn. Da ich als Satiriker vom ORF nicht gespielt wurde, mußte ich mir eine andere Strategie überlegen und mußte mir mein Publikum bei Live-Auftritten erspielen. In den letzten 20 Jahren habe ich rund 2.000 Live-Auftritte absolviert und mußte für meinen Erfolg viel Schweiß auf der Bühne lassen. Darauf bin ich aber besonders stolz. Obwohl ich in Ostösterreich hohen Bekanntheitsgrad erlangte, wurde ich damit nicht reich und es gelang mir als „schwieriger Künstler“ nicht, zu einem Massenprodukt zu werden. 1985 begann ich als Texter in der Werbebranche zu arbeiten, stieg als Junior-Texter bei Ogilvy ein und hatte somit immer mehrere Eisen im Feuer, sonst hätte ich mich als Künstler nicht so lange am Leben halten können. In die Werbebranche wuchs ich schnell hinein, hatte bald Erfolg und machte mich 1987 als Konzeptionist und Texter selbständig. Von 1988-95 war ich als Autor auch für den ORF (Hoppala, Kofferraum, One, etc.) und für verschiedene Filmfirmen tätig, so ergaben sich stets Synergieeffekte in meiner Arbeit. Von 1990-93 war ich Konzeptionist bei FCB, anschließend Creativ Director bei Grey und dann wieder bei FCB. Nachdem ich mit meiner letzten CD vor zwei Jahren (1999) in den Privatkonkurs schlitterte, beschloß ich, die künstlerische Laufbahn zu beenden und mich auf die Werbung zu konzentrieren, damit ich in diesem Bereich wahrgenommen werde. Seit Mai 2001 bin ich Creativ Director bei Hosse & Partner. Zum ersten Mal in meinem Leben strebe ich nun so etwas wie Kontinuität an und es hat ein Umdenken in der Sicht der Dinge eingesetzt. Heute suche ich nach einer Grundruhe. Philosophisch betrachtet glaube ich heute nicht, daß jemand, der sich nicht auf ein Thema fokussiert, Erfolg haben kann. Mich interessierten immer so viele Themen, daß ich nie in einem Bereich einen wirklichen Durchbruch erlebte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Helmut „Heli“ Deinboek
Was bedeutet für Sie Erfolg? Erfolg ist für mich nichts wirtschaftliches, sondern bedeutet, in der Lage zu sein, sich in allen möglichen Lebenssituationen zu bewähren.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, 100-prozentig.Werden Sie von Ihrem Umfeld als erfolgreich angesehen? Ich werde vom schwarzen Schaf bis zum bunten Hund gesehen, mein Künstlerimage ist von unberechenbarer Vielfältigkeit geprägt.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Seit ich ein denkendes Wesen bin, wußte ich, daß mir schnell langweilig wird, also treffe ich immer rasche Entscheidungen gegen die Dinge, die mich nicht mehr interessieren. Ich folgte stets meiner inneren Stimme und ließ mir immer die Freiheit, mich aus Situationen, die mir nicht zusagen, zu befreien. Ich kämpfte stets für meine Freiheit, deshalb stellte sich wahrscheinlich zwar der persönliche, nicht aber der wirtschaftliche Erfolg ein.Wie erkennen Sie Chancen? Intuitiv; der Geist ist immer ein halbes Jahr schneller als die Psyche (Trotzki) – Wenn ich in einer Situation unglücklich bin, sehe ich mich bereits unbewußt nach Alternativen um. So begegne ich meinen Chancen, sobald ich die Augen wieder bewußt aufmache. Darauf vertraue ich sehr stark.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Nach meinem Konkurs strebte ich schon nach einer Führungsposition. Ich war früher auch schon als Überqualifizierter in untergeordneten Positionen eingesetzt und wußte, daß das nicht mein Ziel ist. Bei dieser Entscheidung war nun auch viel Vernunft dabei; sie bezeichnet eine Änderung in meinem Denken.Wieviel Zeit investieren Sie in Weiterbildung? Derzeit zu wenig. Weiterbildung bedeutet, über die internationalen Entwicklungen in dieser Branche Bescheid zu wissen. Ich interessiere mich ständig für Veränderungen, Neue Medien, Internet, etc. Deshalb ging ich auch nicht zu einer klassischen Agentur, sondern in eine Full-Service-Directmarketing-Agentur, weil ich den Umbruch der Zeit spüre.Was war für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Ich habe einen starken intuitiven Zugang zum Wesen der Dinge. Talent und kreatives Denken prägen mich, ich bin aber auch Anhänger einer pragmatischen Denkungsart. Ich kann strategisch denken und andere mit Motivation anstecken, bin optimierungshungrig und kann Strukturänderungen schnell durchführen, sobald ich Schwachpunkte erkenne. Aufgrund fundierter Kenntnisse unterbreite ich auch fundierte Reformvorschläge.Was ist für Erfolg hinderlich? Verdrängung, darunter verstehe ich Feigheit vor der Wahrheit; nicht in der Lage zu sein, der Realität ins Auge zu sehen.Welche Rolle spielt Ihr Umfeld für Ihren Erfolg? Wenn man im Privatleben auf kein Verständnis für seine persönlichen Ziele stößt, kostet das unheimlich viel Energie. Mein Elternhaus hatte für mein Job-Hopping kein Verständnis, da sich das mit den Wertvorstellungen der Nachkriegsgeneration schlug; auch in meiner eigenen Familie – ich war zweimal verheiratet und lebe heute in einer guten Partnerschaft – stand ich oft vor Situationen, die mir mehr Energie kosteten, als sie mir brachten. Auch im Beruf ist es wesentlich, dieselbe Sprache zu sprechen. Es gibt für jeden Menschen die richtige Community, in der man ein und dieselbe Sprache spricht. In meinem Umfeld müssen sich Menschen befinden, die ich gern habe; ich brauche, um mich wohl zu fühlen, das familiäre Umfeld.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wenn ich mich mit jemandem nicht auf derselben Wellenlänge befinde, interessiert mich alles andere schon gar nicht mehr. Starke Personalfluktuation ist ein Anzeichen dafür, daß man in seiner beruflichen Familie nicht mehr dieselbe Sprache spricht. In dieser Situation würde es mir leichtfallen, Abschied zu nehmen.Wie motivieren Sie Mitarbeiter? Ich mache aus meinen Leidenschaften kein Hehl. Ich muß meine Leidenschaft – spontane Herzlichkeit ebenso wie den Ausdruck böser Gefühle – zeigen. Durch mein ehrliches Image kann ich meine Mitarbeiter motivieren, selbst ehrlich zu sein. Ehrlichkeit und vor allem Leidenschaftlichkeit sind die Basis um mich wohlzufühlen.
Woraus schöpfen Sie Kraft?
Aus der Natur und vorsätzlicher Faulheit, eine in unserer Gesellschaft völlig verlernte Kunst, die ich für mich kultiviert habe.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist sehr konkret und pragmatisch: Ein Haus im Waldviertel mit eigenem Tonstudio, in einer Umgebung in der ich mich wohl fühle und wo ich mich wieder künstlerisch betätigen kann.Bekommen Sie ausreichend Anerkennung? Ja, dieses Gefühl habe ich, weil ich über starke Emotionen verfüge. Da ich als Künstler zahlreiche psychologische Erfolgserlebnisse hatte, brauche ich sie heute nicht mehr; es ist mir daher nicht wichtig, ob mein Rundfunkspot zur Bestätigung meines Egos gesendet wird.
Ihr Lebensmotto?
Der wichtigste Wert in meinem Leben ist mir die Freiheit des Geistes, ich möchte nie von meiner Umgebung mental so abhängig sein, daß ich nur noch ein Rädchen in einem Werk bin.
Haben Sie Vorbilder?
Ich bewundere manche Menschen (von Al Pacino bis zu Hans Moser), eifere aber keinem nach.Ist Imitation oder Originalität besser um erfolgreich zu sein? Ich tendiere zur Originalität, obwohl man das Rad nicht neu erfinden muß. In der Branche selbst hat es schon alles gegeben, wir sind alle nur Entdecker, keine Erfinder. Ich gebe meinen Impuls dazu, bin aber kein Künstler, der unbedingt ein Genie sein möchte und alles selbst erfunden haben muß. Solche Menschen sind mir zuwider.

Publikationen

- 12 CD´s
- etliche Lesungen

Ehrungen

Nestroy-Ring der Stadt Wien (1992)

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