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* Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang J. Niestroj

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Geschäftsführer
Tetra Pak GmbH
1150 Wien, Diefenbachgasse 35
Papierindustrie, Druckereien
35
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Wolfgang J.
Niestroj
21.03.1948
Verheiratet mit Ellen

Service

Wolfgang J. Niestroj
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Niestroj

Zur Karriere

Zur Karriere von Wolfgang J. Niestroj

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura am mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium in Marl (BRD) studierte ich von 1969 bis 1974 Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1974 erfolgte der Abschluß zum Diplom-Kaufmann. In den darauffolgenden zwei Jahren war ich als Produktmanager bei Ferrero in Deutschland und von 1976 bis 1978 in der Position des Marketing-Koordinator im Headquarter in Turin tätig. Von 1979 bis 1982 übte ich schließlich die Funktion des Senior-Productmanagers für mehrere Neuprodukte bzw. Produkt-Relaunches in Deutschland aus. Im ersten Halbjahr 1983 war ich als Marketingleiter bei Ferrero Österreich tätig. Im Juni 1983 wechselte ich zu Tetra Pak GmbH & Co. nach Hochheim (Deutschland) und war zunächst als Verkaufsleiter für Norddeutschland tätig. Mit 1. Jänner 1986 war ich als Verkaufsleiter für Milchprodukte in Deutschland zuständig. Am 1. Jänner 1992 wurde ich Vertriebsdirektor für Deutschland (Packaging und Processing) und seit 1. Mai 2001 bin ich Geschäftsführer der Tetra Pak GmbH in Wien.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wolfgang J. Niestroj

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Bei dieser Tätigkeit geht es darum, die kleine Gruppe von Mitarbeitern, die dieses Unternehmen bilden, auf dem Gebiet der Verpackungssysteme für flüssige Nahrungsmittel mit dem Anspruch des Marktführers erfolgreich weiterzuentwickeln. Dazu bedarf es hoher Motivationsfähigkeit, damit die Mitarbeiter mit Spaß und Freude ihre Fähigkeiten in die jeweiligen Prozesse einbringen können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Es gibt einerseits sicher erfolgreichere Menschen als mich, andererseits bin ich sehr zufrieden mit dem Erreichten, wenn ich meinen Lebensweg betrachte. Wenn ich seinerzeit bereit gewesen wäre, eine Auslandstätigkeit in Vietnam oder Südamerika anzunehmen, hätte ich sicherlich mehr erreichen können, trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meinem Werdegang. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Vorgesetzter bei Ferrero in der BRD, wo ich zehn Jahre lang tätig war, hat mich durch seine Art der Mitarbeiterführung sehr beeindruckt und auch der erste Chef bei Tetra Pack in der BRD überzeugte mich durch seine analytischen Fähigkeiten und seine Genauigkeit.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Nicht unwesentlich für Europa ist die ökologische Betrachtung dessen, was man heute im Einwegverpackungsbereich diskutiert. Dabei handelt es sich um eine sehr spezifische landestypisiche Ist-Situation. In der BRD ist der Karton als ökologisch vorteilhaft definiert. In Österreich ist es so, daß wir uns mit einer Reihe von entsprechenden Verordnungen konfrontiert sehen. Wir zielen auf eine neue Verordnung im Jahre 2004 ab, in dem die Verbrennung, Sammlung und Trennung neu definiert werden. Wir sind in eine Interessensvertretung eingebunden, um eine einheitliche Linie für die Kartonverpackungen und schließlich eine klar definierte Richtung festzulegen, damit diese Interessen nicht nur den Gremien in Österreich, sondern auch der Europäischen Union gegenüber kommuniziert werden können.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch eine klar definierte Zielvorgabe, die wir gemeinsam erarbeiten. Selbstverständlich gehört auch Kontrolle dazu. Weiters gibt es auch eine dementsprechende Unterstützung meinerseits, sofern sie notwendig ist. Wir bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die auch angenommen werden, um die Potentiale schrittweise optimal auszuschöpfen. Der Zieldefinierungsprozeß ist einfach, das heißt, wir definieren gemeinsam mit den leitenden Mitarbeitern zunächst ein Ziel. Diese Zieldefinition wird in die Zentrale gesandt und mit der Zieldefinition des Gesamtkonzernes unter Berücksichtigung eventueller Korrekturen an uns retourniert. Somit wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, dessen Einhaltung in der Praxis täglich kontrolliert wird.Welche sind die Stärken des Unternehmens? Tetra Pak verkauft Verpackungssysteme, das heißt, wir plazieren Maschinen. Auf diesen Maschinen wird unser Verpackungsmaterial zu einer Verpackung verarbeitet. Ich fordere von jedem Mitarbeiter Verständnis für das Leistungsspektrum unseres Konzerns. Wir bieten unseren Kunden Service und Beratung, weil wir uns nicht nur mit Verpackungsmaterialien beschäftigen, sondern uns auch in die Märkte unserer Kunden hineindenken und uns bemühen, die Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis zum Letztverbraucher zu berücksichtigen.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Der Mitbewerb ist ein wichtiges Thema. Wir beschäftigen uns mit dem Orangensaftkonzentrat des brasilianischen Orangenkartells genauso, wie mit den differenzierten Anforderungen verschiedener Lebensmittelketten und der Entwicklung neuer Milchprodukte. Dadurch heben wir uns mit Sicherheit von der Konkurrenz ab. Obwohl wir sicherlich die Marktführerposition inne haben, wäre es falsch, den Wettbewerb zu verneinen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe den Vorteil, daß mich meine Frau nicht braucht, um ihr Tagwerk erschöpfend zu gestalten. Sie ist sehr selbständig, war in verschiedenen Abschnitten unseres gemeinsamen Lebens in unterschiedlichen Positionen tätig und somit immer eigenständig in der Gestaltung ihres persönlichen Lebens. Es ist ein Riesenvorteil, wenn der Partner sein eigenes Leben führt und sich nicht an jenem des Partners orientiert. Diese Eigenständigkeit meiner Frau hat mir sehr geholfen, mich auf meine beruflichen Anforderungen konzentrieren zu können. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wichtig ist vor allem Offenheit. Was man auf der Universität gelernt hat, ist zwar gut, aber es ist ein Faktum, daß die Arbeitswelt anders aussieht. Der Mensch ist aufgefordert, sich anzupassen und zu lernen. Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn einem die Tätigkeit wirklich Spaß und Freude bereitet. Man sollte sich klar überlegen, was man wirklich machen möchten und wo die Stärken und Interessen liegen. Auch die Identifikation mit dem Unternehmen darf dabei nicht fehlen - man sollte als Nichtraucher nicht bei einem Tabakkonzern arbeiten. Logisches Verständnis für Zusammenhänge schadet sicherlich nicht, man sollte Gelerntes umsetzen können.

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