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* Georg Schwarzenberger

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Abgeordneter zum Nationalrat
Parlamentsclub der ÖVP
A-1010 Wien, Parlament / Dr. Karl Renner-Ring
Landwirtschaftsmeister, Politiker
Politische Parteien
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Profil

Zur Person

Georg
Schwarzenberger
23.01.1942
St. Veit im Pongau
Georg und Anna (Landwirte)
Gottfried (1962), Georg (1969), Elisabeth (1970), Bernadette (1975) und Markus (1979)
Verheiratet mit Ottilie
Volksmusik (15 Jahre Posaunist in Volksmusikkapelle), Bergwandern, Lesen

Service

Georg Schwarzenberger
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Schwarzenberger

Zur Karriere

Zur Karriere von Georg Schwarzenberger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Karriere - neben der Landwirtschaft, die ich nach wie vor mit meiner Familie betreibe (es ist nötig, um die Probleme zu verstehen und bei den Kollegen als richtiger Bauer zu gelten) - machte ich über die berufliche Interessensvertretung und bekleidete folgende Funktionen: 1975 Obmann der Bezirks-Bauernkammer; 1979 (bis 1997 ) Obmann der Raiffeisenkassen St.Veit, Schwarzach, Goldegg; seit 1982 Abgeordneter zum Nationalrat, 1987 bis 1991 Präsident der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg, 1989 bis Oktober 2001 Präsident des Österreichischen Bauernbundes und Mitglied des Bundesparteivorstandes der ÖVP. (In diesen zwölf Jahren habe ich keine einzige Sitzung versäumt. Auch dadurch zog ich die Aufmerksamkeit auf mich und konnte meine Forderungen in den meisten Fällen auch durchsetzen). Seit 1990 bin ich Clubobmann-Stellvertreter des ÖVP-Parlamentsclubs, Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses und Mitglied des Hauptausschusses.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Georg Schwarzenberger
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg? Erfolg bedeutet für mich, wesentliche, selbst gesteckte, Zielsetzungen (zu einem erheblichen Teil) zu erreichen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Durchaus. Nachdem ich mit drei Amtsperioden die längsten Dienstjahre als Präsident des Bauernbundes erreicht habe und gebeten wurde, eine weitere Periode zu bleiben, fühle ich mich bestätigt. Obwohl in meine Amtsperioden der EU-Beitritt Österreichs fiel, gegen den sich zu Beginn 80 Prozent der Bauern aussprachen, genieße ich Vertrauen und Anerkennung. Letztlich stimmten dann auch die Bauern - wie alle andere Bevölkerungsschichten - mehrheitlich für den EU-Beitritt und zeigten damit, daß sie überzeugt davon waren, daß wir das Beste herausholen würden. Daß meine Arbeit anerkannt wird, schließe ich nicht zuletzt auch aus den Ergebnissen der Wahlen, die ich jedesmal (fast) einstimmig (96, 100 und 98 Prozent) für mich entscheiden konnte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Aufmerksamkeit erregte ich durch mein gutes Zahlengedächtnis, das es mir erlaubt, spontan einen Großteil der Daten die Landwirtschaft betreffend zu nennen. Darüber hinaus bereite ich mich auf alle Verhandlungen gründlich vor. Ich bin sehr religiös orientiert und davon überzeugt, daß jeder eines Tages über alle seine Taten und nicht ergriffenen Möglichkeiten Rechenschaft ablegen muß. Danach handle ich und bin in meinen Funktionen nicht materiell orientiert, sondern verzichtete auf zahlreiche Entschädigungen, die mir nicht nötig erschienen. Voraussetzung ist ein gesunder Hausverstand; sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, vertrete ich sie vehement. Damit bin ich auch für andere berechenbar.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Bei den EU-Verhandlungen gelang es, das Beste für die Bauern herauszuholen, insbesondere für die Bergbauern, die heute auf einer sichereren Einkommensbasis stehen. Was ist für Erfolg hinderlich? Zu glauben, es jedem recht machen zu können.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Das war der Entschluß, in die Politik zu gehen. 1975 wurde ich in meiner Abwesenheit als Listenführer für die Bezirksbauernkammerwahl aufgestellt. Obwohl ich damals schon durch Schlägerungsarbeiten in der BRD verdiente, entschloß ich mich, die Aufstellung anzunehmen, da ich meine Nominierung als Vertrauen ansah und meine Kollegen nicht im Stich lassen wollte. Nachdem ich bei dieser Wahl 25 Prozent Stimmenzuwachs erringen konnte, beschloß ich, weiterhin in der Politik tätig zu sein, obwohl ich wußte, daß dies mit sehr viel Arbeit verbunden wäre. Durch meinen Einsatz für die Kollegen konnte ich mir einen guten Ruf erarbeiten und wurde so zum Nationalratsabgeordneten gewählt.
Haben Sie diese Tätigkeit angestrebt?
Nein, ich bin automatisch hineingewachsen.Wieviel Zeit nehmen Sie sich für Entscheidungen? Wenn ich Entscheidungen für einen größeren Kreis treffen muß, wende ich mich auch an Vertrauensleute, die mich ehrlich beraten.Wie erkennen Sie Chancen? Jede Tätigkeit kann für jeden eine Chance darstellen, da man dadurch zu Informationen kommt, und mit Informationen ist man anderen überlegen. Meine Positionen übte ich nie mit einem Machtbewußtsein, sondern immer in dienender Funktion aus. Welche Rolle spielt Ihr Umfeld für Ihren Erfolg? Ich lebe in einem sehr harmonischem, sozial eingestellten Familienumfeld mit fünf Kindern. Im Beruf war ich stets von guten Mitarbeitern umgeben und wir wurden selbst von anderen Gruppierungen darum beneidet, wie wir Dinge gemeinsam besprachen und geschlossen vertraten.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich wurde z.B. beim Bundesbauernrat vom Kanzler als Beispiel dafür gelobt, daß Politik auch anständig ist.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein politisches Vorbild ist der Bauernbündler Leopold Figl mit seinem Weihnachtsaufruf 1945.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich beobachte sie schon vorher einige Zeit und achte auf Charakter, Ehrlichkeit und Engagement. Dazu ist auch etwas Glück nötig.Wie motivieren Sie Mitarbeiter? Wenn jemand gute Arbeit geleistet hat, hebe ich ihn in den Gremien besonders hervor. Ich bin davon überzeugt, daß das ein Mitarbeiter braucht. Was bedeuten für Sie Niederlagen? Die Ziele sollte man sich weiter stecken als man erreichen kann; Niederlagen führen zu einer größeren Reife und der Erkenntnis, daß man nicht jedesmal Erfolg haben kann. Nach einer Niederlage wieder Erfolg zu haben bedeutet wieder zusätzliche Motivation. Ich bin positiv eingestellt und davon überzeugt, daß sich die Menschheit weiterentwickeln will und sich den Fortschritt wünscht. Wie gehen Sie mit Ihnen um? Bei den EU-Verhandlungen gelang es mir nicht, die Ausgleiche der Preisunterschied auf 7 Jahre aufzuteilen, nachdem bereits die skandinavischen Länder in diesem Punkt nachgegeben hatten und es war schon an die Abreise gedacht. In einer schlaflosen Nacht fanden wir in Brüssel dann doch eine Lösung, wie diese Preisunterschiede auf vier Jahre verteilt durch öffentliche Stützungen, für die die EU 50 Prozent übernahm, abfedern konnte.

Wieviel Zeit verwenden Sie für Fortbildung?

Ich besuche jährlich rund vier bis fünf Kurse (an der politischen Akademie), das sind ca. zehn Tage, und während der 200 Tage, die ich berufsbedingt in Wien verbringe, lese ich sehr viel und arbeite mich in die jeweiligen Materie ein.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Im Laufe von Verhandlungen sollte man unbedingt davon absehen, den Verhandlungsstand durch Medien in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Erst dann, wenn es ausverhandelt ist. Man darf seinen Partner bei Gegensätzen auch nicht überfordern und daran denken, daß auch er die Zustimmung seiner Kollegen benötigt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Lebensplanung ist nicht auf neue Ziele ausgerichtet und ich werde nach Ablauf dieser Legislaturperiode - mit 62 Jahren - auch nicht mehr kandidieren, sondern mich aus der Politik zurückziehen, um mich auf meinen Hof zu konzentrieren, den ich an meinen Sohn übergeben möchte. Mit meinem Lebenslauf und dem Erreichten bin ich durchaus zufrieden.
Ihr Lebensmotto?
Im Gesprächspartner immer den guten Menschen sehen.

Ehrungen

- Großes Silbernes Verdienstzeichen der Republik Österreich mit dem Stern
- Rupert & Virgil-Orden der Erzdiözese Salzburg
- Goldenes Ehrenzeichen der Landwirtschaftskammer Salzburg
- Goldenes Ehrenzeichen des Salzburger und Tiroler Bauernbundes

Mitgliedschaften

Mitglied zahlreicher örtlicher Vereine

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