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* Otto R. Flum

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Geschäftsführer
Gestetner Büromaschinen - VerkaufsgesellschaftmbH
1210 Wien, Siemensstraße 160
Industriekaufmann
Computer, Computersysteme, Büromaschinen
180
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Profil

Zur Person

Otto R.
Flum
19.03.1949
Wien
Verheiratet mit Dagmar
Sport und Musik

Service

Otto R. Flum
Werbung

Flum

Zur Karriere

Zur Karriere von Otto R. Flum

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Mittelschule begann ich als kaufmännischer Lehrling bei den Wiener Stadtwerken und absolvierte dort die Ausbildung zum Industriekaufmann. Diesem Abschluß folgte die damals noch notwendige Handelskammerprüfung, die damals den Berufschulabschluß bestätigte. Schon während meiner Lehrzeit zeigte sich, daß mein Werdegang nicht über die Beamtenschiene verlaufen würde, daher entschloß ich mich, nach Abschluß der Lehre für einige Jahre in der Filmindustrie Fuß zu fassen. Ich begann als Filmkassier (befaßt mit der kaufmännischen Abwicklung eines Filmprojektes) und wechselte, da sich mir die Möglichkeit bot, in die Funktion des Geschäftsführers eines Filmprojektes Wünsch dir was mit Dietmar Schönherr, Vivi Bach, etc.. Nach drei sehr interessanten Jahren veranlaßte mich die einsetzende Rezession der Filmproduktion, das Metier zu wechseln, so stieg ich 1972 durch Zufall, in meinen heutigen Aufgabenbereich beim heutigen Unternehmen NRG Gestetner Austria GmbH ein. Die Aufnahme selbst war damals recht eigenartig: da ich als progressiver und dynamischer Typus meine eigenen Weltanschauungen und langes Haar hatte, war man zwar von meiner Person, jedoch nicht von meinem Haarschnitt überzeugt. Man stellte es mir frei, mit kurzem Haarschnitt zu beginnen. Dies kam jedoch für mich nicht in Betracht und der nächste Zufall (man brauchte dringend jemanden) verhalf mir doch noch zu einer Aufnahme. Als Verkäufer im Gebiet Waldviertel war ich dann zweieinhalb Jahre tätig und da ich sehr erfolgreich agierte, übertrug man mir die Aufgabenstellung, in Kärnten eine Filiale aufzubauen. Nach wiederum zweieinhalb Jahren und dem Aufbau der Filiale bot man mir als unter 30-jährigen die Position des Verkaufsdirektors an (zu dieser Zeit waren alle Verkaufsdirektoren über 50 Jahre alt), so übersiedelte ich wieder nach Wien, übernahm die Verkaufsleitung und hatte einen sehr exzentrischen und eigenwilligen, aus England stammenden Chef, mit dem ich Schulter an Schulter die Geschicke des Unternehmens leitete. Ich erlebte immer fließende Übergänge im Unternehmen; dies geschah erstmals, als ich mit dreißig Jahren still und leise zum Geschäftsführer, dann als 37-jähriger in den Europa-Vorstand berufen wurde. Mit 38 Jahren war ich für Europa, Japan, Israel, Griechenland und den Iran zuständig. Zu dieser Zeit reiste ich sehr viel und auch gerne. Da wir durch Unternehmenskäufe unser Umsatzvolumen verdoppelten, wurde das Arbeitspensum immer intensiver. Bald bot mir die Vorstandsgruppe an, nach London zu übersiedeln. Da es jedoch für mich feststand, daß ich die österreichische Lebensqualität nicht missen wollte, entschied ich, in Österreich zu bleiben und bin heute Geschäftsführer der Unternehmenstochter NRG Gestetner Austria GmbH.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Otto R. Flum

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, daß wir es beispielsweise schafften, die Radsport - Welt- und Europameisterschaften nach Österreich zu holen. Erfolg ist für mich nur dann gegeben, wenn alle daran Anteil nehmen können und er für alle spürbar ist. Erfolg bedeutet für mich nicht, Millionnengewinne zu erzielen. Erfolg ist sehr vorsichtig zu genießen, da er, wenn man ihn an den Managern des Jahres mißt und in den letzten zehn Jahren fünf Manager des Jahres als Beispiel nimmt, an den Statistiken sieht, wie viele Unternehmen unter deren Führung in den Konkurs schlitterten. Erfolg ist für mich etwas Langfristiges. Unsere Unternehmenskultur ist im wesentlichen mit der Langfristigkeit der japanischen Mentalität vergleichbar. Erfolg ist die Atmosphäre im Unternehmen und eines muß einem immer bewußt sein: man kann keine nach außen strahlenden Mitarbeiter haben, wenn intern Grabenkämpfe herrschen. Des weiteren ist die Sprache des Managements so zu gestalten, daß jeder Arbeiter sie zu verstehen vermag.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In aller Bescheidenheit, ja.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich glaube, neben meiner angeborenen, normalen Intelligenz war mein gutes Einfühlungsvermögen ausschlaggebend. 80 Prozent meiner Tätigkeit macht Menschenführung aus und 20 Prozent bestehen aus kaufmännischen oder anderen Leistungen. Daraus erkennt man sofort, daß die wesentlichen Elemente der Menschenführung das Zuhören, das Durchsetzungsvermögen, vor allem aber das Einfühlungsvermögen sowohl im harten, als auch im gefühlsvollen Vorgehen das Um und Auf darstellen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Jeder Mensch hat Höhen und Tiefen. Da ich auf einen langen erfolgreichen Weg zurückblicken kann, glaube ich, daß ich das Unternehmen nie im Stich ließ und auf langjährige Mitarbeiter verweisen kann. Gab es eine Situation, in der andere vielleicht aufgegeben hätten? Es gab vor ca. sieben Jahren in unserer Branche einen extremen Einbruch; in jenem Jahr bauten viele Mitwerber Personal ab. Auch wir kamen in eine sehr schwierige Situation. Ich setzte mich mit allen Filialleitern zusammen, um mit ihnen dieses Problem zu besprechen und wir einigten uns, auf einen Teil unseres Gehaltes zu verzichten, um unsere Mitarbeiter weiterhin beschäftigen zu können. Von den Mitarbeitern erwarteten wir, daß sie zehn Überstunden im Monat an Mehrleistung für ihr bestehendes Gehalt leisteten. Einen Tag später erhielten wir die Zusage der Personalvertretung und gingen erstarkt aus dieser sehr schweren Situation heraus. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein ehemaliger Chef war ein richtiger Geschäftsmann; er war im Vorstand und naturgemäß rein umsatzorientiert. Er konnte auch mit den Menschen sehr geschickt umgehen; das hatte auch großen Einfluß auf mich.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Unsere Branche in ihrer früheren Form existiert nicht mehr. Sie veränderte sich im Eiltempo in Richtung IT und EDV. Wir vermarkten 90 Prozent unserer alten Kopiersysteme nur mehr vernetzt, das verändert die gesamte Industrie in dramatische Art und Weise. Heutzutage muß man imstande sein, Strukturen anzubieten; aus diesem Grund sind wir auf dem Weg, uns zu einem EDV-Unternehmen zu entwickeln.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die wichtigste Aufgabe der Geschäftsleitung besteht darin, Sorge zu tragen, daß jeder Mitarbeiter die Gelegenheit hat, sich im Unternehmen und mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln. Viele Firmenchefs lösen bei Problemen ihre Verkaufsmannschaften auf, anstatt mit den bestehenden Mitarbeitern Lösungen zu erarbeiten. Es ist ganz erstaunlich zu sehen, wie Mitarbeiter, die von ihren Chefs vernünftig gefordert werden, hervorragende Leistungen erbringen können.Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Mitarbeiter aus? Natürlich wird in erster Linie die fachliche Kompetenz überprüft. Im Managementbereich werden mir die Besten vorgestellt, daher benötige ich nur noch die Informationen, die mir helfen, die Persönlichkeitsstruktur und Teamfähigkeit des Bewerbers festzustellen. Wir haben eine sehr geringe Fluktuation, deshalb suche ich Menschen, die in unser Teamgefüge passen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wenn Erfolg bereits gegeben ist, ist automatisch auch die Begeisterung vorhanden. In Notsituationen - wie ich vorhin an einem Beispiel erläutert habe - halten die Mitarbeiter zusammen und lassen mich, d.h. die Firma nicht im Stich.
Wie ist Ihr hierarchischer Strukturkoeffizient?
Wir beschäftigen österreichweit über 180 Mitarbeiter und pflegen das Management der offenen Tür. Ich bin jetzt seit dreißig Jahren Geschäftsführer des Unternehmens, daher sehe ich zwar meinen Verkaufsdirektor, der mich seit 29 Jahren begleitet, als Nummer Zwei, ansonsten versuchen wir, alle Mitarbeiter auf eine Ebene zu stellen.

Ehrungen

Präsident des Österreichischen Radsport Verbandes.

Mitgliedschaften

in diversen Gremien.

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