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* Mag. Ernst Kieninger

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Geschäftsführer
Filmarchiv Austria
1020 Wien, Obere Augartenstraße 1
Film, Funk u. Fernsehen
35
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Profil

Zur Person

Mag.
Ernst
Kieninger
30.10.1965
Wien
Katharina (1999)
Verheiratet mit Mag. Doris
Architektur, Fußball

Service

Ernst Kieninger
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Kieninger

Zur Karriere

Zur Karriere von Ernst Kieninger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura an einem Bundesrealgymnasium in Wien leistete ich den Präsenzdienst ab (Zivildienst) und studierte in der Folge Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, sowie Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft. Parallel dazu war ich an der Universität als Tutor und später als Lektor tätig. 1993 schloß ich das Studium ab, meine Diplomarbeit beschäftigte sich mit dem Thema „Frühes Kino in Österreich“ und mit dem Schwerpunkt Wanderkino, 1992 gewann ich im Vorfeld dieser Arbeit den staatlichen Preis für Film- und Fernsehforschung. 1994 trat ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Film Archiv Austria ein und leitete 1995 die Ausstellung „100 Jahre Kino“, bzw. ein Ausstellungsprojekt mit dem Thema „Vor- und Frühgeschichte des österreichischen Kinos“ in Laxenburg, das in weiterer Folge seine Tournee durch die Bundesländer antrat. Weiters rief ich in diesem Zusammenhang ein historisches Wanderkino mit originalen Kinoprogrammen ins Leben. Mit Ende 1996 wurde ich zum Leiter des Film Archiv Austria bestellt, in dieser Funktion bin ich bis dato tätig. Im Zuge dessen gelang es mir, das Unternehmen neu zu positionieren und 1997 einen neuen, fixen Standort in Wien zu beziehen; die Filmsammlung sowie Ausstellungsräumlichkeiten befinden sich nach wie vor in Laxenburg. Wir sind damit befaßt, das Film Archiv Austria als kulturelle Institution für ganz Österreich zu etablieren und veranstalten neben unserer Tätigkeit als Betreiber des umfassenden Archivs unter anderem Filmretrospektiven, das Sommerkino im Augarten, etc. Weiters geben wir Videoaufnahmen und Publikationen rund um den historischen Film heraus und beschäftigen uns mit der Konservierung bzw. Digitalisierung, Verbreitung und Veröffentlichung alter Filmdokumente mit Schwerpunkt österreichischer Film. Wir engagieren uns darüber hinaus – als Gegenpol zu den Multi- und Megaplex-Häusern – intensiv für die Erhaltung der traditionellen Wiener Kinos bzw. Kinostrukturen und kooperieren eng mit verschiedenen Lichtspieltheatern, die wir mit Spezialprogrammen bespielen; dazu zählen etwa das Imperial oder Bellaria-Kino. Wir sind nicht nur in Österreich, sondern weltweit tätig, zu unserem Kundenkreis zählt beispielsweise der ORF. Derzeit führe ich das Unternehmen mit rund 35 Mitarbeitern.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ernst Kieninger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Eines der Kriterien für Erfolg ist ein harmonisches Betriebsklima. Ich fühle mich erfolgreich, wenn ich meine persönliche Passion auf meine Mitarbeiter übertragen kann. Anerkennung ist durchaus wichtig, es ist ein wesentliches Element des Erfolges, national und international beachtet zu werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich heute als erfolgreich, weil ich bisher viel erreichen konnte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Das wichtigste Element ist gerade im Kulturbereich Gesprächs- bzw. Kommunikationsfähigkeit. Ich versuche, in diesem besonderen Umfeld eine neutrale Stelle einzunehmen und Eifersüchteleien keinen Platz zu lassen. Eine unserer Stärken ist unsere flache Hierarchie; jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, sich über Einzelprojekte zu profilieren und aktiv zu entwickeln; ich bin persönlich an der Weiterbildungschance für meine Mitarbeiter interessiert und gewähre ihnen jede Möglichkeit, sich – auch im Ausland – eine breite Kompetenzbasis anzueignen. Ich habe sehr viel Freude an meiner Tätigkeit und erachte diesen Faktor ebenfalls als sehr wesentlich – ich konnte meine Leidenschaft zum Beruf machen. Generell bin ich nie zufrieden und strebe immer nach weiteren Herausforderungen; dieser „Stachel im Fleisch“ ist meiner Meinung nach extrem wichtig für die persönliche Weiterentwicklung.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich differenziere dabei nach der Art des Problems; teamrelevante oder inhaltliche Fragen werden immer gemeinsam mit den Mitarbeitern besprochen. Wesentlich ist in dieser Hinsicht meine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und zu meiner Verantwortung zu stehen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich übertrage meinen Mitarbeitern ein hohes Maß an Eigenverantwortung und lege großen Wert auf Teamgeist. Wichtig ist auch die Leidenschaft für Film und Kino.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Zusammenfassend gesagt versuchen wir, das Erbe des österreichischen Films publikumswirksam und mit modernen Mitteln aufrechtzuerhalten; wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Image neu zu definieren und quasi zu „entstauben“. Wir wollen versuchen, nicht passiv zu sammeln, sondern selbst zu produzieren und somit (kultur-) aktiv zu agieren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Da ich das Film Archiv wie eine eigene Firma führe und als mein „Baby“ betrachte, leidet mein Privatleben wahrscheinlich unter meinem Beruf. Ich versuche jedoch, beide Bereiche strikt zu trennen, da ich aus meinem Privatleben die nötige Energie schöpfen kann.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate jedem jungen Menschen, sich auf keinen Fall gegen seine Überzeugung nach den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes zu richten, der in schöner Regelmäßigkeit jeweils Ärzte oder Rechtsanwälte verlangt, oder mit diesen Berufsgruppen übersättigt ist. Ich kann mich sehr gut an meinen eigenen Studienbeginn erinnern, als technische Berufe oder die EDV-Branche groß angesagt waren und mein Studium als Orchideenstudium galt. Letztendlich ist der persönliche Einsatz entscheidend; wenn man etwas, das man gerne macht, wirklich erreichen will, muß man es konsequent umsetzen. Grundsätzlich muß jeder seinen eigenen Weg gehen und jenen Interessen, Neigungen und Ideen folgen, die er in sich verspürt. Eine gute Ausbildung ist heute sehr wichtig, wird aber vor allem im Bereich der sozialen Kompetenzen immer wesentlicher. Das – zugegebenermaßen etwas abgenutzte – Schlagwort vom lebenslangen Lernen hat seine volle Berechtigung; man darf niemals stehenbleiben und muß auch im Arbeitsalltag flexibel genug sein, sich permanent fortzubilden.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Eines meiner Ziele besteht darin, das Quartier im Augarten zu einer Art „Filmquartier“ mit ganzjährigen Veranstaltungen, ähnlich dem Museumsquartier zu machen und ein Kinomuseum zu eröffnen, weil das Publikum diesen Standort bereits mit kulturellen Aktivitäten assoziiert. Ich persönlich möchte es schaffen, ein wenig Abstand zu meiner Tätigkeit zu gewinnen.

Publikationen

- Immobilisierung des Films PVS Verleger Wien 1995
- diverse Fachartikel in Fachpublikationen

Ehrungen

- Preis für Film- und Fernsehforschung, 1992
- Programmierpreis der Landeshauptstadt Berlin (DDR Retrospektive), 2001

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