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* Johanna Mierl

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Leiterin
Waldorf Kindergarten Salzburg
5020 Salzburg, Aignerstraße 76
Pädagogin
Kinderbetreuung
12
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Profil

Zur Person

Johanna
Mierl
05.03.1952
St. Lorenz am Mondsee
Johanna und Johann
Sebastian (1985)
Lesen, Skifahren, Reiten

Service

Johanna Mierl
Werbung

Mierl

Zur Karriere

Zur Karriere von Johanna Mierl

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Das wichtigste war die Geburt meines Sohnes, denn durch die Suche nach der richtigen Form der Erziehung bin ich überhaupt erst auf die Waldorfpädagogik gestoßen. Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich die HBLA für wirtschaftliche Frauenberufe in Salzburg. Von 1969 bis 1970 folgte ein Englandaufenthalt, den ich mit einem Englischdiplom abschloß, danach war ich ein Jahr lang in Frankreich. In der Folge war ich vier Jahre als Büroangestellte tätig, arbeitete zwei Jahre als Praktikantin in der Gastronomie und bestand die Konzessionsprüfung. Danach führte mich mein Berufsweg ins Ausstellungszentrum nach Salzburg, wo ich von 1976 bis 1980 als Chefsekretärin arbeitete. Von 1980 bis 1985 war ich Leiterin des Kinderferienheims in Mondsee. Dieser vielseitige Berufsweg mündete nach der Geburt meines Sohnes 1985 in eine vierjährige Karenzzeit, die ich nützte, um mich zur Bilanzbuchhalterin auszubilden. Mit 37 Jahren nahm ich von 1989 bis 1992 an einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Waldorfkindergärtnerin teil und arbeite seit 1992 in meinem Traumberuf. Wir sind zwölf Kollegen und betreuen insgesamt 96 Kinder (zwei Kindergartengruppen von drei Jahren bis zum Schulalter mit jeweils 24 Kindern, eine altersgemischte Gruppe zur familienähnlichen Betreuung und eine Krabbelgruppe, die ich leite). Wir versuchen nach einer Fähigkeitenhierarchie zu arbeiten und nicht nach Machthierarchie. Wer mehr Erfahrung und Wissen hat, der hilft den jüngeren Kollegen. Im pädagogischen Bereich arbeiten wir autonom. In den einzelnen Gruppen wird eine Art konsensorientierte Teamarbeit geleistet. Ich bin neben der Leitung der Krabbelgruppe für die gesamte Verwaltung und die wirtschaftliche Leitung verantwortlich und im Vorstand des Waldorfschulvereins, dem wir angehören. Dabei gibt es ein Gremium, in dem die einzelnen Einrichtungen vertreten sind und die großen Entscheidungen gefällt werden. Für die aktuelle Umsetzung in unserem Haus bin ich verantwortlich.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Johanna Mierl

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist sicher, zu sehen, daß es Kindern gut geht, daß Kinder kindgemäß aufwachsen. Dies mittragen und mitgestalten zu dürfen, ist für mich Erfolg. Es geht dabei um emotionale und soziale Kompetenz und die Freiheit der Entscheidung des Einzelnen. Erfolg hat ganz enorm viel mit Freiheit zu tun.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, in Teilbereichen immer wieder. Ich denke, Erfolg ist so etwas wie Glück – er äußert sich in Momentaufnahmen und ist schwer meßbar. Ich fühle mich erfolgreich, weil ich ein ausgewogenes Leben führe.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Wesentlich waren sicher meine Mutter und mein Vater. Sie waren sehr einfache Menschen, aber sehr tatkräftig und liebevoll. Ich habe noch zwei ältere Brüder, wir sind auf dem Land aufgewachsen und hatten so viel Freiheit wie möglich, dadurch konnten wir uns entwickeln und vieles ausprobieren.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Rückblickend waren die Auslandsaufenthalte wichtige und richtige Entscheidungen. Sie haben mein Weltbild geprägt. Ich habe auch ein halbes Jahr in Indien im Waisenhaus gearbeitet. Das war kurz bevor mein Sohn zur Welt gekommen ist. Ich denke, jeder Lebensschritt war eine wichtige Entscheidung, auch alles Wissen, das ich mir angeeignet habe.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Ich denke, daß Originalität besser ist. Man kann sich Dinge abschauen, das ist für Kinder wichtig, aber Kinder imitieren nicht nur, sie entwickeln bald ihre eigene Persönlichkeit.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Zum einen sicher meine Eltern und Brüder, später Herr Groß, mein Chef im Ausstellungszentrum, der ein wirkliches Vorbild war. Von ihm konnte ich viel lernen. Meine Gastfamilie hat mich künstlerisch gefördert, mein Lebenspartner hat mir sehr viel gegeben. Und dann war da die Gründerin des Waldorfkindergartens in Salzburg, die mich auf meinem Berufsweg begleitet hat. Ganz besonders und auch heute noch prägt mich mein Sohn Sebastian. Durch ihn habe ich ganz viel gelernt, er hat mir beigebracht, das antiautoritäre Erziehung der falsche Weg ist. Nur dort, wo Türen in die Freiheit aufgemacht werden können, kann es auch Freiheit geben. Ohne Grenzen keine Freiheit. Welche Anerkennung haben Sie erhalten? Anerkennung (nicht zu verwechseln mit Lob) beflügelt mich, weiterzumachen, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Ein Dankeschön seitens der Eltern ist für mich eine sehr wichtige Form davon, auch die Anerkennung durch den Vorstand und die Kollegen.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich habe sehr gute Freunde, die es aushalten, sehr lange nichts von mir zu hören und sich trotzdem immer wieder melden. Auch meine Familie steht zu mir. Ich denke, daß man mich mag.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Nur gemeinsam können wir unsere Aufgabe erfüllen. Zufriedene Mitarbeiter, in unserem Fall Pädagogen, machen Kinder zufrieden und glücklich. Die Zufriedenheit der Kinder und Mitarbeiter bedingen einander.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
In der Zusammenarbeit entscheiden die Kollegen nach einer Testphase von zwei bis drei Tagen selbst über neue Mitarbeiter. Wesentlich ist neben fachlicher Kompetenz und Teamfähigkeit vor allem der Umgang mit den Kindern.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die wichtigsten Faktoren sind Entscheidungsfreiheit, Autonomie, Feedback im Konstruktiven und Kollegialität. Die Hauptmotivation ist wohl das Glück der Kinder.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich hoffe, als gutes Teammitglied, als Chefin möchte ich nicht gesehen werden.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Waldorfpädagogik trägt wesentlich zur freien Entwicklung eines Kindes bei, weil sie Leistungsdruck wegnimmt und Kreativität und Phantasie fördert.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate den Eltern, sehr genau auf ihre Kinder und deren Bedürfnisse zu achten - von Kindern kann jeder Erwachsene lernen. Man sollte Kinder mehr nach dem Instinkt als nach dem Kopf erziehen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte nach meiner Pensionierung auf einem biologischen Bauernhof arbeiten und hoffe, daß meine Gesundheit und meine körperlichen Kräfte das auch zulassen.
Ihr Lebensmotto?
Leb Deinen Herzenswunsch.

Mitgliedschaften

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