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* Bernhard Otti, MBA

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Geschäftsführer
Otti Personalmanagement KG
A-1010 Wien, Köllnerhofgasse 5/11
Personalberater
Personalvermittler, Personalberater
15
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Profil

Zur Person

MBA
Bernhard
Otti
07.03.1960
Wolfsberg
Roman und Antonia
Felix (1993) und Viktoria (1997)
Verheiratet mit Renate
Yoga, Reisen, Lesen

Service

Bernhard Otti
Werbung

Otti

Zur Karriere

Zur Karriere von Bernhard Otti

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Am Beginn meiner Berufslaufbahn stand eine kaufmännische Lehre, praktisch als Grundausbildung. Es folgten eine Bilanzbuchhalterprüfung und Controllerprüfung. Später schloss ich ein Studium auf einer amerikanischen Universität mit dem MBA ab. Vor 30 Jahren erfolgte der Einstieg in das Rechnungswesen im Controlling bei Philips. Fortan arbeitete ich sukzessive an meiner Weiterentwicklung in Richtung Leitung Rechnungswesen, Leitung Controlling und kaufmännische Leitung. Dann folgte vor 19 Jahren der Schritt in die Selbständigkeit. Sehr zum Leidwesen meiner Familie. Auf den ersten Blick schien es unverantwortlich mit zwei kleinen Kindern als one-man-show von Null, in einer damals schon hart umkämpften Branche zu starten. Aber meine bisherige Tätigkeit im Rechnungswesen erwies sich als sehr gute Basis. Ich konnte als Berufstätiger sehr viel Erfahrung sammeln, was sich als großer Vorteil herausstellte. Man erfährt wie Unternehmen funktionieren, wie Berufsbilder entstehen, welche Anforderungen zu erfüllen sind. Das lehrt einen nur die Praxis, das macht auch den Unterschied. Viele Personalberater haben noch nie in einem Betrieb gearbeitet, ich dagegen kenne die Strukturen der Unternehmen. Also richtete ich erst einmal ein Büro in der Wohnung eines Bekannten ein, führte die ersten Bewerbungsgespräche noch im Kaffeehaus, ehe ich ein größeres Büro im 3. Bezirk anmietete. Danach wechselte der Standort in den Fischhof im Zentrum Wiens und später an die derzeitige Adresse, wo die Büroräumlichkeiten auch schon schön langsam zu klein für die Anforderungen sind. Mein Unternehmen Personalberatung und Personalvermittlung entwickelte sich kontinuierlich. Erst konzentrierte ich mich auf kaufmännische Positionen, später auch auf technische und letztendlich kamen noch Führungskräfte dazu. Mittlerweile haben wir ein sehr breites Portfolio an Berufsbildern, quer über alle Branchen, in den Segmenten Finance, Technik, IT, Vertrieb und Assistenz. Manche Branchen bearbeiten wir intensiver, die Unternehmen als Kunden sind sehr gemischt. Es ist ein guter Mix aus Konzernen, kleineren und mittleren Unternehmen. Wir betreiben Büros in Wien, Graz, Linz und Innsbruck und in Zukunft auch in Klagenfurt. Innerhalb von 19 Jahren brachte ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern das Unternehmen zu dieser Größe. Ich ließ es kontinuierlich wachsen, die Finanzierung erfolgte immer aus dem laufenden Geschäft. Wir werden ständig gefordert, je größer ein Unternehmen ist, desto höher sind die Erwartungen der Kunden. Die Firmen erwarten sich von uns eine immer raschere Umsetzung ihrer Forderungen. Das alles bedeutet viel Arbeit, aber ich habe nach wie vor Freude an meinem Job und an permanenter Weiterentwicklung.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Bernhard Otti

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist, wenn ich etwas weiterbringe, wenn ich einen Nutzen erzeugen kann. Zum Beispiel bei einem Kunden oder bei einem Bewerber. Wenn ich für ihn einen passenden Job finde oder ihn dorthin vermitteln kann, wo es für ihn passt. Natürlich muss auch die wirtschaftliche Seite stimmen, aber letztlich ist es nur dann ein Erfolg, wenn der Konsument bzw. die Gesellschaft daraus einen, wie auch immer gearteten, Nutzen erzielen. Erfolg ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn man einen Nutzen generiert und dabei wettbewerbsfähig bleibt. Nur dann kann ich durch Investitionen meine Dienstleistung verbessern bzw. optimieren. Durch den gesteigerten Nutzen werden gute Preise und daraus Gewinne erzielt.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Für meinen Erfolg war eben dieses Wollen, einen Nutzen für meine Kunden zu erzielen und damit Stammkunden zu gewinnen, ausschlaggebend. Speziell in unserer Branche herrscht ein enormer Verdrängungswettbewerb und überleben kann man hier nur dann, wenn unsere Dienstleistung für den Kunden und für den Bewerber tatsächlich Nutzen bringt. Alles andere zählt nicht.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Wir konzentrieren uns auf den Kunden, der ist uns wichtig. Kunden sind sowohl die Unternehmen als auch die Bewerber. Beide müssen wir optimal betreuen. Natürlich analysieren wir auch den Wettbewerb, aber entscheidend ist nicht der Mitbewerb, sondern die eigene Positionierung. Beim Kunden, beim Bewerber muss ich danach trachten, die Nase vorne zu haben. Ich muss mir Gedanken machen: Wie gehe ich mit dem Kunden um, wie mit dem Bewerber? Wie kann ich für beide möglichst viel Nutzen generieren? Dann läuft alles von selbst, dann brauche ich mich um den Mitbewerb überhaupt nicht zu kümmern. Aber als Unternehmer analysiert man logischerweise immer das Umfeld. Ich muss einen Nutzen zu einem wettbewerbsfähigen Preis erzeugen, mit dem ich noch immer Gewinn erziele. Wenn mir das aber nicht gelingt, bin ich nicht wettbewerbsfähig.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es gibt keine speziellen Probleme, eher allgemeine. Zurzeit wandern viele europäische Firmen, viele Industriebetriebe ab. Warum? Weil wir in Europa nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Vergleicht man als Kunde zum Beispiel einen Staubsauger von Siemens mit einem aus Korea, so ist der koreanische um 200 Euro billiger, obwohl beide gleich gut sind. Na, dann kauft man doch den, der billiger ist, aber denselben Nutzen erzeugt. Die in Europa anfallenden sozialen Nebenkosten erhöhen den Nutzen des Produkts in keiner Weise, das ist der Punkt. Es gibt zwar einige Patrioten, die heimische Produkte bevorzugen, aber die Masse orientiert sich am Preis, weil die meisten der Konsumenten selbst unter finanziellem Druck stehen. Steuererhöhungen bringen keine Kaufkraft mit sich, die Unternehmen werden zwar mehr belastet, aber der Produktnutzen bleibt gleich. Das Ergebnis ist steigende Arbeitslosigkeit, die Menschen haben immer weniger Geld, die Wirtschaft schrumpft. Hier müsste man ansetzen, denn wenn die Wirtschaft wettbewerbsfähig ist, lösen sich die anderen Probleme von selbst. Dann steigt die Beschäftigung, die Steuereinnahmen sprudeln, die Menschen können konsumieren, die Wirtschaft kurbelt sich von selbst an. Es fehlt auch an Innovation. Das hat vor allem mit Bildung zu tun. Nur wenn die Ausbildung passt, können die jungen Menschen innovativ sein.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Erst einmal muss die Basis, eine Ausbildung, eine Fachausbildung vorhanden sein. Ebenso wie eine entsprechende Fachpraxis und auch eine gewisse soziale Kompetenz. Es hilft die beste Ausbildung nichts, wenn keine Persönlichkeit vorhanden ist. Fachlich kann man immer zuschießen, aber menschlich ist kaum etwas zu verändern, auch nicht mit besten Kursen.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine sehr hohe. Meiner Meinung nach sind qualifizierte Mitarbeiter das Um und Auf eines Unternehmens. Der Schaden, den unqualifizierte Mitarbeiter dagegen verursachen, ist enorm.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Generell ist die Motivation in Österreich massiv zurückgegangen. Es gestaltet sich als immer größere Herausforderung, Menschen zu motivieren. Wenn jemand keine Eigenmotivation mitbringt, womit soll man dann denjenigen motivieren? Finanziell? Das bringt so gut wie gar nichts. Ohne Eigenmotivation funktioniert es nicht. Solange die Arbeitslosenunterstützung nicht viel niedriger als so mancher Bruttolohn ist, fehlt es an der Motivation. Da lohnt sich das Arbeiten nicht mehr. Andererseits nehmen die hohen Steuern den Menschen ihre ganze Kaufkraft. In den letzten fünf Jahren gab es de facto keine Gehaltserhöhungen mehr. Da gehören die Strukturen geändert, so motiviert man niemanden, so kann auch die Wirtschaft nicht wachsen.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Stärke ist eine flache Organisation. Wir haben kaum Hierarchien, es läuft vieles sehr direkt. Das heißt, die Mitarbeiter haben den Kontakt zum Kunden. Da sind sie gefordert, sie müssen Generalisten sein, ein breites Spektrum abdecken können. Hierarchien erhöhen die Kosten, bringen dem Kunden aber keinen Nutzen. Wir achten darauf, Dienstleistungen direkt zum Kunden zu bringen, dass letztendlich das Unternehmen und der Bewerber optimal betreut werden. Die von mir aufgebaute Datenbank umfasst mittlerweile über 100.000 Profile, ein Eigenbau-CAM-System, in dem alles online läuft. Es gehört auch dazu, die vielen neuen Technologien auszunützen, die Mitarbeiter können genauso von zu Hause aus arbeiten, sie ersparen sich alleine zwei Stunden Fahrzeit, diese zwei Stunden können sie effizienter einsetzen.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es ist oft schwierig, sich zu arrangieren, denn oft arbeite ich sehr lange. Viele Kundentermine fallen auch abends an. Als Selbständiger muss man ständig netzwerken, bei Veranstaltungen präsent sein, da kommt man nicht drum herum. Andererseits versuche ich, jedes Wochenende mit meiner Familie zu verbringen. Da meine Frau ebenfalls selbständig ist und meine Kinder schon älter sind, lässt sich heute alles leichter arrangieren.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Eine gute Basisausbildung ist enorm wichtig. Die Menschen werden sich darauf einstellen müssen, ein Leben lang zu lernen. Meine Vision: Ein Bildungsscheck für jedes Neugeborene, mit dem jede Leistung abrufbar wäre und man darauf achtet, dass dies auch passiert. Es verschwinden ständig ganze Berufsbilder, das bedeutet, dass sich auch 30jährige neu orientieren müssen. Das Bildungssystem darf nicht mit 18 oder 27 Jahren enden, es muss so aufgebaut sein, dass jeder, jederzeit partizipieren kann. Letztendlich würde so ein System Geld sparen. Wenn man die derzeitigen AMS-Kurse hernimmt, die allesamt nichts bringen, könnte man mit dem Geld locker ein anderes System finanzieren. Man müsste Institutionen samt Infrastrukturen schaffen, an die die Menschen andocken können, um permanent lernen zu können. Wir stehen ständig mit anderen Volkswirtschaften im Wettbewerb, also darf auch die Leistungskomponente kein Tabu sein.

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